Patchwork vor dem aus

    • (1) 28.11.18 - 12:35

      Hallo bin neu hier und bräuchte mal euere Meinung
      Ich 37 männlich mit zwei Kids 8&4j bin in einer Beziehung mit meiner Freundin 29 .sie hat einen Sohn 4 j . Unsere Kids leben jeweils bei uns ,jeder hat seine eigene whg .
      Leben zwar nicht in der selben Stadt aber nur 20 min voneinander entfernt .in der Regel sehen wir uns an den Wochenenden fest .entweder komplett od dann zu dritt .lief bislang gut .aber ich bemerkte dass wenn wir komplett sind und es kleine reibereien zwischen den Kids gab meine Freundin sehr angespannt drauf war .jetzt habe ich das Gefühl dass es ihr lieber ist wenn die komplette Wochenenden nicht anstehen würden .ich finde es sind Kinder und sie müssen sich noch finden .aber habe auch das Gefühl dass meiner Freundin die Geduld fehlt .was kann ich tun ?danke im Voraus

      • (2) 28.11.18 - 14:29

        Erstmal kannst Du mit den Unterstellungen aufhören und mit Deiner Partnerin offen reden. Du "bemerktest", dass sie angespannt war, Du "hast das Gefühl", dass sie auf die Wochenenden zu fünft keine Lust hat und dass ihr die Geduld fehlt. Und sprichst im Titel des Threads von "Patchwork vor dem Aus". Bist Du generell so, dass Du Probleme nicht besprichst, sondern Deine Entscheidungen in der Partnerschaft auf reinem Bauchgefühl beruhend alleine triffst? Das wäre ein Punkt, an dem Du arbeiten solltest.

        Spannungen zwischen Kindern sind normal, das kann sowohl auf Geschwister zutreffen, als auch auf Freunde in KiTa und Schule. Als Erwachsener muss man nur eingreifen, wenn gewisse Grenzen überschritten werden, ansonsten kann man auch nur begleiten.

        Hey,

        Erst einmal, wie lange seit ihr denn schon ein Paar?
        Habt ihr auch mal Gelegenheit euch alleine zu sehen, ganz ohne Kinder oder sind immer die Wochenenden so?
        Ich könnte mir vorstellen, das es gerade am Anfang einer Beziehung und auch im Verlauf wichtig ist, das man mal Zeit als Paar hat.
        Brauchen wir hier auch.
        Und wenn es nur einmal in drei Monaten ist, so hat man die Möglichkeit,.die Speicher wieder aufzufüllen.

        Versteh mich nicht falsch, so richtig patchwork seid ihr nicht gerade, ihr seht euch in unterschiedlichen Konstellationen am Wochenende, wie wenn man zu Freunden zu besuch ist, ganz ohne Alltag.
        Verständlich das die Kinder da nicht mitlaufen wie gewohnt.
        Alles aufregend, immer anders.
        Da würde ich als Kind auch die Orientierung verlieren und Grenzen austesten.
        Sowohl bei dem eigenen Elternteil, als auch bei den Bonus Geschwistern und den ziehpartner.

        • Hi Danke für die Antwort
          Wir sind 8 mon erst zusammen
          Naja wirklich alleinige we hatten wir nicht viele in der Zeit .bei mir läuft es mit meiner ex sehr kontinuierlich ab in Sachen geregelte kinderwochenenden .aber bei ihr ist das leider nicht so der Fall .der ex ist da sehr unzuverlässig .daher schwer .aber mir macht es nix aus ob wir da zu zweit od zu dritt sind . Sie sagt vllt haben wir zu schnell zu viel von den Kids abverlangt in Sachen Patchwork .also ich finde die Jungs sind vier Jahre alt und dürfen sich auch noch uneins sein solange sie sich nicht die Köpfe einschlagen sollten Sie kleinere Streitigkeiten wie zb das ist mein Auto selber regeln wie zb teilen und tauschen .aber das findet meine Freundin schon anstrengend solche Diskussionen

          • Dann stell dir mal vor, du kommst aus einer ungeklärten Situation mit einem Kind, was schon sehr verunsicherend wirkt, in eine mit drei Kindern, alle Sicherheit ist weg.
            Bleibt das so, sind sie da, egal was?
            Und das auf alle Beteiligten.
            Deine Kinder haben in so fern ein stabiles Umfeld.
            Deine Partnerin nicht.
            Vielleicht wäre es an der Zeit zu klären, was das ist und wohin es gehen soll.
            Wer für was bereit ist und mit was man glücklich werden kann, als eine patchwork Familie.
            Oder ob der Zug schon vorher abgelaufen ist, weil man es nicht kann.
            Beides ist okay.
            Ihr habt die Kinder im.Blick und euch.
            Nehmt euch ernst, alle.
            Aus beiden kann etwas entstehen, egal.ob gemeinsam oder getrennt.
            Verliert euch einfach nicht aus den Augen.
            Ihr seid alleine wichtige Worte, zusammen könnt ihr ein Gedicht werden.
            Dazu braucht es Ordnung und Struktur.
            Patvhwork ist nie einfach, aber kann wunderbar sein.

            (6) 29.11.18 - 10:06

            Hallo.

            Ich denke, dass sie es nicht kennt, dass ein Kind auch mal eine Auseinandersetzung haben kann und muss. Sie hat nur den einen Sohn und du hast zwei Kinder, also kennst du Auseinandersetzungen von Kindern schon. Frag sie doch mal, ob es ihr schwerfällt, einfach mal die beiden (die beiden Vierjährigen) machen zu lassen, wenn sie sich streiten. Sie muss es vielleicht erst lernen, dass es durchaus auch vorteilig ist, nicht gleich einzugreifen. Auch wenn es anstrengend ist. Auch ihr Sohn muss das erst lernen. Ich denke, sie möchte ihn unbewusst schützen.

            Alles Gute und schmeiß nicht gleich die Flinte ins Korn.

            LG

            • (7) 01.12.18 - 17:51

              Danke
              Ist viel wahres dran
              Mir fällt es in der Tat leichter und für sie ist es ungewohnt
              Bin absolut deiner Meinung dass wir alle das lernen müssen in die Beziehung zu wachsen
              Gebe mein bestes und möchte nicht aufgeben

              • (8) 03.12.18 - 06:42

                Super. #pro

                Jeder muss sich in der Patchwork-Familie neu finden. Erwachsene sowie die Kinder. Das ist ein Prozess, der manchmal "viel zu langsam" geht. Aber man muss Geduld haben. Mein Partner hat mir in vielen auch die Augen geöffent, was ich nicht so sah. Er hat es von der anderen Seite gesehen und es fiel mir auch am Anfang schwer das einzusehen.

                Viel Glück und Geduld.

                • (9) 03.12.18 - 12:21

                  Geduld ist genau das Thema
                  Das scheint sie zur Zeit nicht mehr zu haben und ich verstehe nicht wieso
                  Alles doof und schwierig zur Zeit in ihren Augen
                  Ich bekomme sie von dieser negativschiene aber nicht runter

      (10) 28.11.18 - 16:24

      Frag sie doch einfach, was mit ihr los ist, dass sie die letzten Wochenenden angespannt wirkte. Vielleicht hat sie Sorgen, die du nur noch nicht kennst???

      Ich finde es enttäuschend dass du ihr gleich was schlimmes unterstellst und über Trennung nachdenkst. Redet miteinander. Und dann würde ich mich fragen, warum ihr, wenn ihr nur 20 Minuten entfernt wohnt, es nicht schafft, euch öfter zu sehen. Wenigstens kurz. Ein Stündchen hier, ein Ausflug da, eine Geste dort. Wenn ihr euch nur WE sehr und da gleich alle Kinder dabei sind, wird es mit einer richtigen Beziehung schwierig. Vielleicht vermisst sie etwas und ist deshalb nicht ausgeglichen.

      • (11) 28.11.18 - 20:05

        Kann viel dran sein
        Sie arbeitet in der Regel bis halb fünf bis sie ihren Sohn eingesammelt hat und bei mir ist wird es manchmal durch den Berufsverkehr
        Sechs Uhr .klar ne Stunde ist schön aber sehr stressig für uns .ich würde es sogar in Kauf nehmen keine frage.

        • (12) 03.12.18 - 06:44

          Schon das gemeinsame Abendbrot entspannt die Situation. Die Kinder spielen dann noch gemeinsam und ihr könnt reden. Das wäre auch eine Möglichkeit, kleine Schritte zu machen.

    (13) 02.12.18 - 01:54

    Patchwork ist ne riesige Herausforderung für alle Beteiligten und geht häufig irgendwann schief.

    Ich kann mal von mir selber berichten. Meine Situation war sogar recht ähnlich wie die Deine. Ich ein Kind... 8 Jahre... er 2 Kinder: 7 und 3.

    Mein Sohn war immer da. Seine Kinder an den Wochenenden. Geregelt war alle 2 Wochen, aber sie kamen öfter, was anfangs auch kein Problem war.

    Während der Kleine manchmal etwas aus der Spur lief, er hat stark darauf reagiert, dass es zwischen Vater und Kindsmutter immer wieder zu Reibereien kam, vertrugen sich die beiden Großen recht gut.

    Aber für mich war es schwer. Während die Mutter mindestens alle 2 Wochen kinderfrei hatte, hatten wir immer 1 oder 3 Kinder daheim. Ich hatte eigentlich nie mehr Zeit für mich. Mein Sohn war pflegeleicht und auch recht schnell selbständig. Wir waren eiin gut eingespieltes Team. Nun aber so oft noch 2 Kinder mehr um mich zu haben, war eine große Umstellung. Und auch ich war häufig genervt und fühlte mich stark belastet.

    Auch hatte ich immer das Gefühl, irgendwie um die romantische Kennenlernphase gekommen zu sein, weil bei uns sehr schnell der Alltag einzog, da es irgendwie immer um die Kinder ging und wir gleich von Anfang an auf der Strecke blieben. Nur ganz selten hatten wir echte Zweisamkeit.

    Ende vom Lied: Unsere Ehe wurde nach 6 Jahren geschieden. Es kamen noch andere Problelme dazu. Aber das wir irgendwie nie unbelastet und einfach mal für uns waren, hat auf jeden Fall zur Unzufriedenheit beigetragen.

    Ich wünsch euch alles Gute. Vergesst vor lauter Kinderkram nicht, dass ihr auch ein Paar seid, was sich erst 8 Monate kennt. Das ist keine total lange Zeit.

    • (14) 02.12.18 - 18:53

      Danke für deine Antwort
      Stand jetzt ist dass sie eine antipathie meinen Kids gegenüber entwickelt hat
      Wir hatten ein Gespräch und sie kann es sich nicht mehr mit uns vorstellen .sie tut sich gerade eben sehr schwer mit der Situation .ich habe gesagt dass sie uns nicht in frage stellen sollte und mir vertrauen soll dass wir das schon hinbekommen .vorerst herrscht gerade aber Funkstille zwischen uns .ich kann das gerade alles nicht verstehen da wir in der ganzen Zeit immer auf einen Nenner waren .

      • (15) 05.12.18 - 09:43

        Dann lass es. Bei Patchwork ist es ganz wichtig, dass man auch die jeweils nicht leiblichen Kinder mag und in seine Familie integrieren kann. Nicht nur gerade so tollerieren, sondern auch eine emtionaler Basis aufbauen kann. Stell Dir mal vor, wie es für dein Kind wäre, in einer Familie aufwachsen zu müssen in der die Stiefmutter sie nicht leiden kann. Das ist der Stoff aus Gruselmärchen. Das wäre schrecklich. Wenn sie jetzt schon so offen sagt, dass sie dein Kind nicht gern haben kann, dann ist die ganze Sache als Familie definitiv gestorben. Und das bringt dann auch keine Punkte mehr auf Besserung zu warten. Sobald dein Kind irgendwelche Probleme hat oder mal Unsinn verzapft, wird diese "Antipathie" wieder hoch ploppen, selbst wenn sie um der Beziehung Willen erfolgreich unterdrückt wurde und da wird dein Kind dann schnell spüren, dass es unerwünscht ist. Und wenn Du dann noch zwischen Baum (Frau) und Borke (Kind) stehst, kannst du eigentlich nur noch die falsche Entscheidung fällen. Und dann wirst du unzufrieden. Also, auch wenn es bitter ist, sei ihr eher dankbar, dass sie die Grenze so schnell gezogen hat und sich abgrenzt. Sie kann dir dann nicht geben was du suchst und da ist das mit der Funkstille zwar hart aber irgendwie auch eine faire konsequente Lösung, damit du dich lösen neu orientieren kannst.

        • (16) 06.12.18 - 21:06

          Leider hast du in vielem recht und sehe es ähnlich ..
          Ärgert mich aber um die Zeit für mich war es ne klare Geduld und Vertrauenssache

Leider schreibst Du wenig um was es wirklich geht
So wirkt Deine Partnerin leider kleinlich und überfordert....

  • Naja es ist eigentlich in meinen Augen auch nicht so ein riesenthema .ihr gehen kleine streitereien unter den Jungs schon auf die Nerven. Zb das ist mein Auto damit darfst du nicht spielen .wo ich sagen Leute teilt doch so hat jeder Spaß am Spiel .od Unordnung im Zimmer .alles Sachen woran man arbeiten kann .das mit dem überfordert kann ich nachvollziehen

Ihr lebt getrennt und seht euch nur an den Wochenenden. Das ist kein Patchwork, so dass euer Problem ein anderes ist.

Nämlich, dass ihr euch zu wenig seht, als das wirkliche Nähe entstehen könnte. Und dann anscheinend auch immer mit 3 Kindern im Schlepptau.

Anstelle am Wochenende gemeinsam entspannen zu können als Paar, sind eure Wochenenden voller Spannungen und Konflikte. Dazu anscheinend noch Unordnung bei dir, was deine Freundin wohl nicht erträgt.

Ihr erlebt ein auf das WE beschränktes und damit komprimiertes Patchwork, was sich sehr anstrengend anhört. Zeit, damit sich alles einspielt, gibt es nicht bei euch. Und anscheinend auch keine reine Paarzeit. Ihr solltet an dem momentanen Modell etwas ändern.

Wie lange seid ihr schon zusammen?

  • Wir sind acht mon zusammen
    Bei mir ist eine feste Regelung mit meinen Kids vorhanden bei ihr nicht weil ihr ex sehr unzuverlässig ist .daher waren wir alle zwei we zu dritt .ordnung war bei mir vorhanden .damit meinte ich dass ihrer Meinung die Kids Zuviel Chaos machen .stimmt wenig paarzeit zu zweit hatten wir in der Tat .mir war es egal ob ihr Sohn da war od nicht .

Hallo,
Patchwork braucht Zeit und Geduld. Sind eure finanziellen Möglichkeiten so, dass ihr gemeinsam etwas unternehmen könnt? Einen Ausflug in den Zoo oder ein Wochenende in einer Ferienwohnung? Oder Ausflüge in den Park oder einen schönen Wald? Meine Erfahrung mit Patchwork war, dass es mit den Kindern meine Partners deutlich besser auf "neutralem" Gebiet ging. In Urlauben und auf Ausflügen hatten wir sehr viel weniger Spannungen als bei meinem Partner zuhause.
Wo treffen sich die Kinder? Wechselt ihr ab, wer "Heimspiel" hat?
Alles Gute,
B

  • Hi ja das ist mir ja auch bewusst und diese Zeit wollte ich uns ja auch geben .
    Ja hatten Eigentl n guten mix (Zoo,Playmobil Funpark ,bei ihr bei mir ).wie gesagt gefühlt zu 85% lief es gut unter den Kids ,aber es kam immer mal zu normalen reibereien da schupst der eine den anderen leicht oder spielt mit dem Auto des anderen und dann heißt ey das meins das darfst du net und genau das war ihr sehr anstrengend wo ich der Meinung bin zusammen den Kids Akzeptanz und teilen zu vermitteln

Top Diskussionen anzeigen