Ratlos *Achtung lang*

    • (1) 10.01.19 - 20:43

      Hallo,
      ich bin neue hier und wollte mal um Rat fragen:
      Mein Freund und ich kennen uns schon solange. Sind vor ca 2 Jahren zusammengezogen.
      Er hat einen Sohn mittlerweile 7. Als ich ihn kennenlernte, war er 5 und lebte bei der mama.
      Die hat dann ein Kind mit neuem Freund bekommen und die hat damals soviel Theater gemacht als wir zsmgezogen sind (Kindabholen und Wochenenden und und und)
      Plötzlich wollte sie meinem Mann den kleinen geben, sie zieht nämlich mit dem neuen weg und kann 2 Kinder nicht mit Arbeit kombinieren und Blablabla. Mein Freund natürlich sofort gesprungen und wollte Kind sofort haben. (Da war sie dann total nett und wollte sich mit meinem Freund austauschen bzgl Kind und so. Dann hatte sie gesagt sie will das Kind auch oft abholen kommen und er soll in den Ferien zu ihr und und und)
      Wir mussten dann auch deswegen umziehen, hatten eine 2 Zimmerwohnung und das war alles nicht geplant. Wir wollten erst umziehen und neue Möbel kaufen wenn ich schwanger bin.
      Ich musste in der Zeit immer früher von der Arbeit gehen oder später kommen wegen dem kleinen. Wir mussten alles planen und und und. (Zum Glück habe ich einen Arbeitgeber der alles tolerierte) Es war eine sehr harte Zeit! Keinen Babysitter gefunden , wir waren auf uns allein gestellt und der kleine war im Kindergarten.
      Im Sommer wurde er eingeschult und die Mutter hat sich nie gemeldet. Es sind jetzt mehr als 8 Monate vergangen.
      Der kleine tut mir natürlich sehr leid und ich habe ihn auch lieb gewonnen (mittlerweile nennt er mcih mama) aber mich stört das manchmal so sehr, dass ich Phasen habe wo ich am liebsten meine Sachen packen würde und gehen.
      Seitdem er bei uns ist, ist alles anders. (Unsere Beziehung, unser Leben, die Arbeit...Alles)
      Ich habe selber noch kein Kinder und habe mir nie vorstellen können Stiefmutter zu sein ohne ein eigenes Kind. Hinzu kommt dass mein Freund und ich eigene Kinder haben möchten und es klappt einfach nicht, weil wir nur noch Stress haben. Wir streiten uns jetzt soo oft. Und ich wünsche mir soo oft Sachen, die ich nicht aussprechen kann/möchte.
      Das Kind kann nichts dafür aber ich habe jetzt einfach ungewollt ein Kind!
      Ich mache auch soo viel für den Kleinen, was Mutter nie getan hat. Auch wenn die Erziehung jetzt so schwer ist, weil der kleine keine Grenzen kannte und ich manchmal fast am Ende bin.
      Ich denke mir manchmal wieso ICH? Wieso kann sie (die Mutter nicht ihre Aufgaben machen damit ich meine Beziehung genießen kann wie früher ?
      Ich gebe und gebe nur...was habe ich davon? Irgendwann werde ich mir wahrscheinlich anhören müssen ‘Du bist nicht meine mama’
      Und das alles für was?

      • (2) 10.01.19 - 20:54

        Trenn dich und such dir nen Mann ohne Kinder...

        (3) 11.01.19 - 08:02

        Seh ich genauso. Wenn Du keine positive Sicht darauf gewinnen kannst, dass das Kind im Schwerpunkt bei euch lebt und eher euer Kind wird und wenn du all die Sachen, ,die mit Kindern so normal sind wie Zähne putzen, so furchtbar schrecklich findest, solltest Du gehen.

        Am Ende wirst du vielleicht noch schwanger mit dem eigenen und das andere dafür hassen, dass es da ist und dich von den Bedürfnissen deines Kindes ablenkt. Dann ist es ewig ungewollt und zweite Wahl. Das hat schon die tollsten kleinen Menschen gebrochen.

        Such dir einen Mann ohne Kinder, wenn Du nicht eigene nicht aufrichtig lieben kannst und lass den beiden die Chance auf jemanden, der sie beide wirklich liebt und sie beide wirklich will.

        Falls mir mein Stiefkind mal vorwerfen sollte, dass ich nicht die Mutter bin, werde ich Sie zu der gewiss schwierigen Erkenntnis beglückwünschen, ihr sagen, dass ihre beiden Eltern hinter meinen Entscheidungen stehen und wenn sie nach einer Bezeichnung für mich sucht. Ich bin die, die sie liebt und aufzieht und es nicht muss. Ich tue es, weil ich es möchte und weil sie mir wichtig ist.

        (4) 11.01.19 - 10:07

        Hallo ,

        also ich kann nur den Kopf schütteln . Was hast du dir gedacht , als du deinen Freund kennengelernt hast . Du bekommst ihn ohne Kind ???

        Alsi ich deinen Bericht las , glaubte ich eine 17 jährige vor mir zu haben , du bist weit über 20 und solltest mit beiden Beinen im Leben stehen .

        Das Kind kann doch nun al allerwenigsten dafür , da sollte dir unbedingt klar sein . Es braucht Vater und Mutter , wenn auch Stiefmutter .

        Wenn du es nicht hinbringst , den Kleinen wenigstens ein klein wennig zu mögen , dann mache Schluß mit deinem Freund , damit er eine bessere Frau als dich kennenlernen kann .

        Ich habe 3 Stiefkinder , alle im Alter 5 , 7 , 9 Jahren , die auch noch viel Liebe brauchten .

        Heute kommen sie zu mir , nicht zu ihrer leibl. Mutter und wir sind eine glückliche Familie . Und ich bin froh , daß ich sie habe , außer meinen 2 eigenen Kinder .

        Wenn man den Mann liebt , dann sollte es kein Problem sein , auch seine Kinder zu lieben .

        Also überlege es dir gut , wenn du es nicht kannst , dann mache Schluß , besser ein Ende mit Schrecken , als ein Schrecken ohne Ende .

        • (5) 11.01.19 - 16:23

          Hallo,

          ich glaube hier wird vieles falsch verstanden!
          Ich wusste dass mein Freund ein Kind hat! Das Kind hat aber bei der Mutter gewohnt. Wer kommt bitte auf die Idee, dass eine Mutter ihr Kind einfach mal so zurück geben kann wie ein Sandwich das nicht schmeckt?
          Es ist ein Unterschied ob das Kind nur alle 2 Wochen ein Wochenende kommt oder hier wohnt.
          Und ich bin die allerletzte die sagt nein dein Kind darf nicht hierher! Das wäre ja unmenschlich und so bin ich nicht erzogen worden!
          Und hättest mein Beitrag gut gelesen, wäre dir mein Satz « ich habe ihn auch lieb gewonnen «  aufgefallen.
          Das hat nichts damit zutun dass ich ihn nicht mag. Meine Güte was wäre ich denn bitte für ein Mensch?!

          • (6) 11.01.19 - 17:22

            Ich verstehe immer nicht, warum es außerhalb der Vorstellungskraft liegt, dass sich der Umgang ändern könnte. Sei es durch das Wechselmodel oder das das Kind zum Vater zieht.
            Er ist genauso für das Kind verantwortlich wie die Mutter!

            • (7) 11.01.19 - 18:30

              Als sie sich getrennt hatten, hat sie ihn durch die Hölle gehen lassen. Überhaupt das Wochenende für papa und Sohn war schwer genug für sie hinzukriegen obwohl sie arbeitslos war nichts tat. Es war für uns klar dass sie nie akzeptieren wird dass der Papa den kleinen bekommt. Und das war für mich OK, weil ich wusste, dass ich wahrscheinlich nicht die Kraft haben kann Ersatzmama zu sein. Wir haben nie damit gerechnet.

          (8) 11.01.19 - 22:34

          Dennoch scheinst du vieles ausgeblendet zu haben. Deshalb wirst du kritisiert. Ein Kind ist eine lebenslange Verbindung und Verantwortung und zwar für beide Eltern. Warum hast du nie damit gerechnet, dass das Kind auch bei euch leben könnte? Dass es Umstände gibt, die das erforderlich machen.

          Natürlich sind Kinder oft bei ihren Müttern, aber die Zeiten ändern sich und die Gesetzeslage auch. Früher wurde es von den Frauen erwartet, egal ob es das richtige für das Kind war. Heute kann ein Vater das ebenso einfordern. Weit mehr als nur sein Besuchsrecht. Mein Mann hat 50% der Zeit mit seiner Tochter. Seine Tochter lebt bei uns, geht bei uns zur Schule, hat bei uns Freunde, ich kaufe für sie alles was sie braucht. Wir erziehen sie. Sie lebt bei uns. Sie trägt nichts hin und her außer ihre Schulhefte. Sie hat zwei Zuhause. Sie ist nur manchmal nicht da, aber für sie mitdenken tun wir immer. Es gibt alleinerziehende Väter, es gibt zunehmend das 50/50 Model. Das ist unsere Zeit. Das ist doch nicht nur die Aufgabe von Frauen.

          Du hast offenbar geglaubt, es reicht das Kind zu mögen und an ein paar Tagen alle zwei Wochen zu akzeptieren. Dir ist nnie richtig der Gedanke gekommen, dass es darum geht, dass du dich nicht nur für einen Mann, sondern auch für dein erstes Kind entscheidet, dass damit auch zu einem Teil deiner Familie wird. Es ist nicht dein leibliches, und nicht deins. Aber du bist ein erwachsener und miterziehender elternähnlicher Teil. Ein Partner mit einem Kleinen Kind....das ist keine reine Partnerschaftsentscheidung. Das bedeutet eine besondere Verantwortung für ein minderjähriges und schützenwertes, teilweise von deiner Hilfe und Unterstützung abhängiges Kind. Ein Mensch, den Du für sein möglicherweise ganzes Leben mit prägst. Für das Du Familie bist.

          Ich sage immer. Ich habe zwei Kinder. Eines habe ich geboren. Eines ist zu mir gekommen auf seinem ganz eigenen Weg. Für eines bin ich die Mutter. Für das andere nicht. Aber ich bin eine mutterähnliche Freundin. Ich erziehe, ich beschütze. Ich habe zwei Kinder.

          Was wäre, wenn Du ein Kind mit deinem Partner hättest und du würdest krank werden und könntest dich nicht mehr um dein Kind kümmern. Was würdest du erwarten. Das der Vater sich um sein Kind kümmert, es mit all seiner Liebe aufzieht und alles für das Kind tut bis es alt genug ist auf eigenen Beinen zu stehen und darüber hinaus. Richtig oder?

          Nun stellt Dir vor. Genau das ist jetzt auch seine Aufgabe. Genau das war immer seine Aufgabe. Er ist nicht gesprungen, weil sie das so wollte , sondern das ist das was eine echte Vaterschaft ausmacht. Da zu sein, wenn er als Vater gebraucht wird. Die Mutter hat sich gegen ihr Kind entschieden. Das ist traurig. Aber Du bist noch da. Und du musst dich dafür entscheiden, wenn du das nicht kannst, bist du falsch dort. Du musst es zu deinem Kind machen. Auch wenn du nicht die Mutter bist. Du musst es lieben und schützen. Und du musst trotzdem anerkennen, dass es nicht wie Du ist, seine eigene Herkunft und Vergangenheit hat und sich vermutlich auch niemals gegen die Mutter stellen wird, weil die Mutter Teil seiner Identität ist. Eine gute Stiefmutter stellt die leiblichen Eltern nicht vor dem Kind in Frage. Sie akzeptiert ihren dritten Platz im Herzen des Kindes, weil es das beste so für das Kind ist.

          Ich glaube, Du hast dich nie entschieden und es nur gemacht, weil es erwartet wurde und weil du nett bist und helfen wolltest, aber das reicht nicht. Du musst das Kind zu einem Teil von Dir machen und es mit deinem Herzen sehen. Du musst lernen, dass es ein Kind ist und dass das der Alltag mit einem Kind ist. Kannst du es nicht richtig annehmen, sondern nur ertraten , schadet du beiden nur. Sie verdienen einen Menschen, der sie wirklich beide will und sich zu beiden entschließt.

          Ich denke dein Partner wäre ein guter Vater. Er ist da für sein Kind. Aber du hast noch nicht verstanden, was ein Kind genau bedeutet und Du hast dich noch nicht dafür entschieden, sowas wie eine Mutter zu sein. Man kann bei einem Kind keine halben Entscheidungen treffen. Entweder man meint es ernst und steht dahinter, auch wenn es schwierig wird, oder nicht, aber dann geh besser jetzt, wo es noch jung genug ist dich zu vergessen.

    (10) 11.01.19 - 11:16

    Ich kann Deine Überforderung sogar ein Stück weit verstehen und verstehe sogar auch noch, dass man nicht wie viele hier fordern , verzückt dahinschmilzt wenn man den Mann nur mit Kind bekommt.
    Man nimmt ihn ja trotz und nicht wegen des Kindes.
    Aber eines verstehe ich leider gar nicht: wenn es schon mit einem Kind bei Euch nicht klappt, warum in aller Welt muss dann bitte ein weiteres her???
    Du willst ein Kind? Du hast eins! Kümmere Dich doch erstmal um das!
    Das du dem kinderlosen Dasein hinterhertrauerst verstehe ich.
    Hilft aber nichts. Mit dem Mann wirst du dieses Leben haben. Love it or Leave it

    • (11) 11.01.19 - 16:19

      Hallo,

      Ich wollte schon immer eigene Kinder!
      Wieso um alles in der Welt soll ich meine Wünsche über die der Exfrau stellen??? Nur weil sie ihr Kind satt hat und abgibt, darf ich doch keine eigene haben oder?

      • (12) 11.01.19 - 16:25

        Aber du bist doch überfordert.
        Sollte man nicht erstmal eine stabile Ausgangslage schaffen, bevor man Kinder in die Welt setzt?
        Glaubst du ein weiteres Kind verbessert Deine Situation?
        Ich finde den Zeitpunkt denkbar schlecht

        • (13) 11.01.19 - 16:42

          Es hat keiner gesagt dass das die Lage verbessert. Kinderwunsch war da bevor das alles passiert ist. Meine Lage ist stabil. Ich liebe diesen Mann und sollte es irgendwann so sein, dass das Zusammenleben nicht klappt, kann ich auch für mein Kind sorgen und würde es nicht abgeben wie Ware das ich nicht mehr brauche. Ich bin nicht abhängig von einem Mann! Und dem kleinen gebe ich genauso viel Liebe als wäre es mein Kind.

          Und ob der Zeitpunkt gut oder schlecht ist, entscheiden immer noch wir.
          Danke für deinen Beitrag.

          • (14) 11.01.19 - 23:01

            Ein Stück weit greifen die Kinder des Partners auch auf den eigenen Kinderwunsch. Wir bekommen z.b. kein Drittes, weil uns unsere zwei finanziell und zeitlich genug fordern. Ich und mein Mann hätten eigentlich gerne früher noch ein zweites leibliches und ein erstes gemeinsames gehabt. Aber wir verzichten darauf, um unseren Kindern, die bereits da sind, gerecht zu werden.

            Niemand sagt, dass Du keine eigenen haben darfst, aber Du jammerst in deinem Ausgangspost über fast alles, was bei einem Leben mit Kindern total normal ist. Und du wirkst tatsächlich überfordert. Und da ist der Einwand mehr als berechtigt. Die Zeit ist gar nicht optimal. Ihr solltet zuerst eure Position klären. Du solltest dir mit ihm und eurer Familie - so wie sie ist sicher sein - und eine gewisse innere Mitte haben. Zufriedenheit. Was bringt es ein Kind in so ein emotionales Chaos zu gebären. Das wäre ziemlich verantwortungslos.

            Es geht nicht darum, dass die Ex euren Kinderwunsch bestimmt. Es geht darum, dass man stabil sein sollte und die Bedürfnisse der bereits vorhandenen Kinder erfüllen kann und selber gut zurecht kommt. Wenn das funktioniert, kann man seine Familie gern vergrößern.

            Ich persönlich könnte mir im übrigen gut vorstellen, dass Du deshalb noch nicht geklappt hat. Diese ganze Anspannung, die unausgesprochene Probleme, dass kann Einfluss auf deinen Körper nehmen.

(15) 11.01.19 - 13:16

Hallo roubi,

zuerst einmal möchte ich sagen, dass ich dich bewundere, dass du das alles auf dich genommen hast und ganz sicher eine tolle Stiefmama bist!

Die Mutter verhält sich ganz schrecklich und es ist schön, dass du ihr Verhalten auffängst und versuchst, den Kleinen zu lieben.

Natürlich wurdest du absolut ins kalte Wasser geworfen, für ein 7-jähriges Kind bist du noch sehr jung.

Zweifel, Wut und sein altes Leben zurück, diese Gefühle haben so manche Mütter öfter, auch wenn sie es nicht zugeben würden. Das geht wieder vorbei.

Wo du aufpassen musst, ist, dass du dich nicht überforderst. Es ist nicht dein Kind und auch nicht primär deine Aufgabe, die Betreuung sicherzustellen. Wer kürzer treten muss, ist der Vater.

Wenn du deine Arbeitszeiten für ein fremdes Kind reduzierst, schmälerst du deinen Rentenanspruch und wenn ihr nicht verheiratet seid, bekommst du von deinem Freund auch keine Rentenpunkte dazu. Das würde ich also nur im Ausnahmefall machen.

Krankheitstage bekommst du wahrscheinlich auch nicht von der Krankenkasse.

Kinder verändern eine Beziehung total, es ist viel anstrengender als ohne und Streit gibt es dann natürlich auch mehr. Das ist normal, das wäre auch mit einem eigenen Kind so. Das Genießen kommt wieder, wenn ihr euch daran gewöhnt habt.

Wir sind abends immer froh, wenn Kind und Hund schlafen und wir in Ruhe aufs Sofa sinken können #schwitz.

Vielleicht kannst du dir mehr Auszeiten für dich nehmen? Mal übers Wochenende mit Freundinnen wegfahren und abends öfter alleine ausgehen oder zum Sport?

Hat dein Freund Familie, wo der Kleine mal übers Wochenende hinkann? Wir sind auch eine Patchworkfamilie und genießen die Tage, an denen mein Sohn beim Vater ist.

Es wäre langsam auch an der Zeit, mit der Mutter eine Umgangsregelung auszuarbeiten, Hilfe bekommt ihr beim Kinderschutzbund. Ob dich das dann entlastet oder ob das Kind dann immer völlig fertig heimkommt, kann man leider nicht voraussehen.

Ich wünsche euch alles Gute, dass ihr zusammenwachst und auch dass es mit dem Kinderwunsch bald klappt!

LG Vivi

  • (16) 11.01.19 - 16:28

    Hallo Vivi,

    vielen Dank für alles.
    Ich habe meine Arbeitszeiten nicht reduziert nur meine Überstunden dann abgebaut. Und Minusstunden gemacht. Aber mein Gott die hole ich irgendwann nach.
    Ich werde mir höchstwahrscheinlich eine kleine Auszeit nehmen und sehen wie es weitergeht.
    Ich danke dir herzlich.

    (17) 11.01.19 - 20:14

    Sehe ich exakt genau so!

(18) 11.01.19 - 19:24

Hey,
Ich kann dir glaube ich ganz gut die andere Seite beschreiben.
Ich habe einen Mann kennen gelernt, mitten in der Sturm und drang Zeit, nach langem Koma.
Und plötzlich ist da jemand und auch noch mit Kind...4 Jahre...und dem ex, der nicht einfach ist, Jugendamt, Stress, gestörtes Kind und Verfahren, trotz alledem sind wir mittlerweile verheiratet, haben ein gemeinsames Kind und planen das dritte.
Ja, das dritte.
Denn das erste ist für ihn wie ein eigenes, denn nur die Biologie garantiert keine sorglosigkeit.
Es kann alles schief gehen.
Das zweite war eine Naturkatastrophe, 20 std schreien. Fast ein Jahr lang.

Kein Leben, kein Essen, keine Freizeit und Freunde und trotzdem wollen wir noch eins.

Frage dich, ob eure Beziehung ein Kind aushält und das ist dieses und danach, ob es ein zweites aushält.

(20) 11.01.19 - 20:23

Mir würde sich dann unweigerlich der Ungerechtigkeitsgedanke aufdrängen. Warum bekommt so eine Person ein Kind von dem Mann den du liebst. Und bei euch klappt es nicht. Soetwas würde mich frustrieren.

(22) 11.01.19 - 22:49

Hallo, ich finde es ganz toll, dass du dich so um den kleinen kümmerst. Du schreibst ihr hättet auch gerne ein gemeinsames Kind. Du schreibst das Kind hat euer Leben komplett verändert. Ein Kind verändert das Leben komplett ja, aber da macht es keinen Unterschied ob es dein eigenes ist oder nicht. Dein eigenes würde euer Leben auch komplett verändern.

  • (23) 12.01.19 - 07:56

    Dessen wird sich die TE sicherlich bewusst sein. Ist ja auch logisch, dass ein Leben mit Kind völlig anders ist als ohne. Ein (zwangsweise) angenommenes Kind ist vom Gefühl her aber sicherlich schon was anderes als ein leibliches Kind. Zumal sie beim leiblichen von Anfang an aktiv Einfluss auf die Erziehung nehmen kann und nicht erst die Folgen der Erziehung einer seltsamen Frau „ ausbügeln“ muss.

    Also ich finde schon dass es einen großen Unterschied macht, ob das Leben von einem eigenen oder einem ‚fremden‘ Kind verändert wird.
    War auch mit einem Mann zusammen, der Kinder mitbrachte und könnte dann die Erfahrung machen, wie es ist, ein eigenes Kind zu haben.
    Mit den Stiefkindern tat ich mir sehr sehr schwer und die waren nur ein Mal pro Monat da und mal in den Ferien. Es war die Hölle für mich.
    Aber ich dachte immer, da werde ich in ein laben mit Kindern geworden, ohne mich darauf jemals eingestellt zu haben.
    Und dann wurde ich ungeplant schwanger, als mein Kinderwunsch aufgrund der Stiefkinder bereits begraben war.
    Es ist was komplett anderes.
    Du hat 9 Monate, dich darauf einzustellen, Mama zu werden, du spürst dein Kind, bevor du es siehst, du liebst es schon im Bauch, während es heranwächst. Und dann kommt es auf die Welt - ja es schreit, es raubt einem Nächte und Nerven. Aber dieses Baby möchte man beschützen, lieben, ihm Wärme geben...
    Meine heute dreijährige Tochter schläft bei mir im Familienbett.
    Was habe ich es gehasst wenn früher die Stiefkinder ins Bett kamen...
    Für das eigene Kind macht man ALLES - nicht für ein fremdes. Das ist meine Erfahrung und ich wünsche der TE alles Gute und hoffe, dass sie mit einem gemeinsamen Kind nicht auf einmal alleine dasteht...

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