Stiefsohn - Achtung langer Text

    • (1) 11.02.19 - 01:05

      Hallo ich bin mit meinem Freund seit fast 8 Jahren zusammen. Damals war sein Sohn 4 Jahre mittlerweile ist er fast 11. Seit einem Jahr haben wir auch ein gemeinsames Kind. Der Sohn meines Freundes lebt eine Woche bei seiner Mutter und eine Woche bei uns. Am Anfang gab es große Probleme mit der Ex Freundin sie hat meinem Freund ziemlich zugesetzt und zwar indem er seinen Sohn nicht sehen konnte, obwohl er nichts getan hat. Irgendwann habe ich ihr mal meine Meinung gesagt, weil er einfach nur noch traurig war, im Anschluss habe ich mich für meinen Ton, der nicht sehr freundlich war, aber auch bei ihr entschuldigt. Aber sie hat angefangen gegenüber meinem Stiefsohn schlecht über mich zu reden und ihm in sein Gehirn eingepflanzt, dass ich blöd wäre und sie mich nicht leiden könnte außerdem durfte ich ab diesem Tag nirgendwo mehr dran teilhaben, nicht an Geburtstagsfeiern (der Kleine hat mich eingeladen und einen Tag später, als er es der Mutter erzählt hat wieder ausgeladen), nicht an Schulveranstaltung oder sogar der Einschulung, überall sollte ich wegbleiben. Das ging so über Jahre und das Schlimmste ist, dass mein Partner einfach nichts gesagt hat und es geduldet hat, dass ich ausgeschlossen wurde, weil er wohl Angst vor ihr hatte. Bei uns zu Hause war es teilweise auch so schlimm, dass ich immer wenn mein Stiefsohn da war, nicht zwei Minuten meinen Freund für mich hatte, wenn ich mal Probleme oder Sorgen hatte sollte ich immer warten bis er im Bett ist oder wieder bei der Mutter, auch wenn es bei mir akut war. Außerdem konnte ich meinen Freund nicht einmal umarmen, weil der Kleine immer dazwischen gegangen ist, auch Jahre später noch wo er sich eigentlich an mich hätte gewöhnen sollen und wir eigentlich auch oft albern und lustig miteinander waren. Aber selbst mein eigener Freund hatte nicht mal zwei Minuten Zeit, obwohl der Kleine gerade eh in seinem Zimmer war, konnten wir nicht mal kuscheln oder sprechen - keine zwei Minuten. Wenn wir draußen mal spazieren waren oder unterwegs waren, sind sie immer als Zweierteam Hand in Hand vorgelaufen. Mein Freund hat alles so gelegt, dass er an den Tagen wo sein Sohn da war Zeit hatte und an den Tagen wo mein Stiefsohn bei seiner Mutter war alles nachgeholt hat, was er die Woche davor nicht geschafft hat, weil ja sein Sohn da war, so dass er am Ende für mich nie Zeit hatte sondern immer nur für seinen Sohn oder für seine Angelegenheiten. Ich verstehe ja, dass man sich um seinen Sohn kümmern möchte, wenn man ihn eine Woche nicht gesehen hat, aber dass man die Partnerin so ganz links liegen lässt und sich nie für ihre Probleme und Sorgen interessiert und es immer nur um sich selbst und den Sohn geht ist doch nicht okay. Und immer, wenn ich was gesagt habe, hat er mir einfach nicht zugehört. Und dann fing es an, dass ich sehr oft am meckern war und er sich dann erst recht zurückgezogen hat. Als wir mal im Urlaub waren, war ich an einem Tag mit meinem Freund im Meer und wir waren gerade drei Minuten in ein Gespräch vertieft. Da kam sein Sohn dazwischen, er war da 9 Jahre und mein Freund meinte zu ihm: warte noch kurz zwei Minuten wir kommen gleich und mein Stiefsohn ist dann einfach weggelaufen. Am Ende stellte sich heraus, er ist weggelaufen, weil er keine Aufmerksamkeit bekam. Als wie an einem anderen Tag in einem Shoppingcenter waren habe ich 10 Minuten in einem Geschäft geguckt und mein Freund hat sich zum ersten Mal liebevoll um mich gekümmert. Und was hat der Stiefsohn wieder getan, er ist erneut weggelaufen, einfach weg aus dem Shopping Center, weil es wieder mal kurz um mich ging. Ich muss an dieser Stelle noch mal sagen, dass ich eigentlich bis dato mit dem Stiefsohn gut klar gekommen bin. Was ich aber so schlimm fand ist, dass mein Freund all das geduldet hat und ihm am Abend noch ein Geschenk machen wollte anstatt eine Grenze zu setzen. Und so ging es hier Jahr für Jahr, Tag für Tag und trotzdem war ich immer wieder nett zu dem Stiefsohn. Da ich auch irgendwie an meinem Partner hänge und auch gerne ein Kind wollte, haben wir jetzt seit einem Jahr einen gemeinsamen Sohn. Die ganze Situation hat sich etwas gebessert, indem die Ex-Freundin mich jetzt nicht mehr ausschließt, aber ich hätte eigentlich einmal eine Entschuldigung für all das erwartet denn auch wegen ihr ist die Bindung zu dem Stiefsohn eine ganz andere geworden und dem Jungen geht es ja genauso, weil sie immer schlecht über mich gesprochen hat und ich halt nie richtig dazu gehörte. Bei uns zu Hause ist es auch etwas besser geworden, so dass ich meinen Freund jetzt auch vor dem Stiefsohn umarmen kann und der auch mal in sein Zimmer geht, wenn ich etwas besprechen möchte, aber mein Partner bevorzugt seinen Sohn immer noch extrem. Ich stärke ihm permanent den Rücken, damit er mit dem Sohn lernen kann, zum Training gehen kann, zu Terminen und auch damit er für sich selbst etwas machen kann wie Fußball schauen oder eigene private Termine wahrnehmen kann. All diese Male nehme ich unseren gemeinsamen Sohn und kümmere mich um ihn. Aber wenn ich mal einfach spontan raus möchte, dann wird das schwierig, wenn er gerade was vor hat, ich mache meine Termine Monate im voraus und richte mich komplett nach meinem Freund, damit er unseren gemeinsamen sondern betreuen kann, aber er geht einfach zu seinen Terminen und ich erfahre es erst an dem Tag selbst, dass er was vor hat. Wenn ich mal etwas im Fernsehen sehen will, dann nehme ich es auf und gucke es wenn es gerade passt, mein Partner guckt dann einfach live Fußball egal ob ich seine Hilfe brauche mit dem Kleinen oder was ansteht und macht es nicht auf Pause oder nimmt es auf und wenn ich morgens am Wochenende mal länger schlafen möchte, dann habe ich das Gefühl, dass ich betteln muss damit er den Kleinen betreut, obwohl mein Freund Frühaufsteher ist und eh wach ist und später heißt es, er hätte ihn ja am Sonntag Vormittag genommen, jetzt hat er ja den Rest des Tages frei und ich kann mir nicht mal in Ruhe die Haare waschen. Als möchte er gar nicht gerne was mit ihm machen, als wäre das alles nur Pflicht. Und wenn ich selbst mal Probleme habe oder einfach nur was erzählen will, hat mein Freund nie wirklich Zeit oder wir reden durchs Treppenhaus, aber er selbst erwartet, dass ich ihm bei seinen Angelegenheiten zuhöre. Und wenn ich mal bei einem Termin bin lässt er den Kleinen einfach eine Stunde im Laufstall. Bei meinem Stiefsohn kümmert er sich aber von alleine und immer wenn er da ist nimmt er sich nichts wirklich vor und kümmert sich fast nur um seinen großen Sohn. Und wieder ist es selbstverständlich, dass ich in der Zeit den Kleinen betreue. Lediglich am Sonntag sitzen wir mal zu viert gemeinsam zusammen, aber mit meinem Freund wirklich alleine sein oder dass mein Freund mal mit dem Kleinen alleine ist geht nicht solange mein Stiefsohn hier ist, außer natürlich wenn er schläft. Aber wenn mein Stiefsohn dann wieder bei der Mutter ist geht all das auch nicht, das Einzige was wir noch gemeinsam machen ist Fernseh gucken abends und den Kleinen nimmt er eigentlich nur (mit Augenrollen) wenn ich ihn darum bitte, aber eben nie von sich aus. Das Problem ist, dass ich meinen Stiefsohn immer weniger leiden kann, weil ich das Gefühl habe, dass sich alles immer nur um ihn dreht und ich permanent Verständnis haben muss und Rücksicht nehmen muss und mein Kleiner und ich immer auf der Strecke bleiben wegen ihm. Natürlich bin ich auch sauer auf meinen Freund, aber über all die Jahre des Ausschließens habe ich halt auch extrem negative Gefühle gegenüber dem Stiefsohn entwickelt. Und ich sage das fast jeden Tag und frage meinen Freund warum er nichts verändern möchte, ich habe das Gefühl dass 90% der Streitereien wegen dem Stiefsohn sind aber mein Freund ändert einfach nichts oder er will es einfach nicht sehen. Mittlerweile ist es so, dass ich schon denke : oh Gott bald ist wieder der Tag wo der Stiefsohn kommt und eine Woche bei uns ist wie furchtbar. Heute z.b. war der Stiefsohn bei der Mutter aber mein Freund war 5 Stunden weg, weil der Große ein Spiel hatte. Ich verstehe, das mein Freund mit ihm lernen muss oder auch mal zu seinen Spielen gehen möchte, auch wenn sie an dem Wochenende der Mutter stattfinden oder wenn er eigene Termine wahrnehmen möchte, aber ich kann all das nicht und wenn dann nur mit vorheriger Ankündigung und das finde ich einfach so unendlich ungerecht und auch unser Kleiner bekommt nicht so viel Aufmerksamkeit wieder der Stiefsohn auch wenn er Große bei der Mutter ist. Was das Ganze zusätzlich verschlimmert ist, das der Große sehr oft Probleme bereitet und sich die Lehrer beschweren und er auch zu Hause sehr frech ist. Die eigene Mutter meinte sogar einmal sie möchte ihn erstmal nicht mehr sehen und hat ihn einfach hierhin gebracht. Und auch mein Partner wird regelmäßig extrem sauer oder hat schlechte Laune wegen ihm, die ich dann zusätzlich noch abbekomme, was meine negative Einstellung natürlich eher verschlimmert. Manchmal habe ich den Eindruck mein Freund hat immer noch ein schlechtes Gewissen, weil er sich damals getrennt hat und sein großer Sohn wegen ihm ein Trennungskind ist und er denkt sich glaube ich, dass die Mutter sich nicht so sehr kümmert und er deswegen alles hier nachholen muss. Aber trotzdem können unser gemeinsamer Sohn und ich doch nicht unter der komischen Art der Mutter (ich denke sie ist keine schlechte Mutter sondern einfach nur mit dem frechen Kind überfordert) und seiner Trennung ewig leiden. Mein Freund sagt mir sogar manchmal, dass ich mich ja um den Kleinen so gut kümmern würde, da kann er sich doch dann auch um den Stiefsohn mehr kümmern. Ich halte das alles einfach nicht mehr aus und weiß nicht mehr was ich tun soll, denn egal was ich sage er ändert einfach nichts oder sehe ich all das so falsch? Ich möchte doch einfach auch nur respektvoll behandelt werden und geliebt werden und dass er auch mit unserem gemeinsamen Kind genauso viel unternimmt wie mit dem Großen und dass alle gleich behandelt werden und ich genauso spontan mal raus kann und er ihn mir abnimmt und auch ein offenes Ohr für meinen Dinge hat. Das Problem ist er konnte es bisher ja mit mir machen, warum soll er also aus seiner Komfortzone heraus, aber wie soll ich mich denn jetzt verhalten, damit es endlich anders wird denn das Gemecker macht es eher noch schlimmer. Und wie werde ich diese furchtbar negativen Gefühle gegenüber meinem Stiefsohn los, es ist einfach nur eine Qual mittlerweile wenn er hier ist. Ich danke euch!

      • Hey,
        Weißt du, ein Leben mit Kindern ist nicht immer eitel Sonnenschein und erst recht nicht Komfort.
        Wir haben hier zwei Exemplare, die uns so auf trapp halten, das wir uns oft selbst vergessen.
        An einem anderen Tag wissen wir dann oft einfach nicht, was wir tun sollen, wenn die 10 Minuten Zeit zu überbrücken sind, ehe das kleine von Oma und das große aus der Schule kommt.
        Dabei sehen wir uns alle als Gemeinschaft, in der niemand zu kurz kommen sollte.
        Und das klingt bei dir nicht so, ich habe das Gefühl, du fühlst dich immer hinten angestellt, egal bor wem.
        Sei es der Partner,.der zu wenig Aufmerksamkeit schenkt.
        Der stiefsohn der dich nicht gut genug leiden kann oder das eigene Kind, dass dich nicht oft genug alleine was unternehmen lässt.
        Niemand hat gesagt, dass das alles einfach wird...

        Rede darüber mit ihm, spann die Großeltern für ein paar Stunden ein.
        Organisier nen sitter oder ein mütternetzwerk
        Oder trenn dich, wenn du das Gefühl hast, es bringt eh nix.
        Du hast nämlich recht, vom meckern wird's nicht besser!

        (3) 11.02.19 - 09:53

        Ich hab nicht bis zum Ende gelesen, weil mir das zu viel "ich spiele immer nur die zweite Geige" war.

        Mich würde aber wirklich interessieren, wieso Du jahrelang mit einem Mann zusammen bist und auch noch ein Kind von ihm bekommst, der Dich nach Jahren im Shoppingcenter erstmals liebevoll behandelt hat.

        (4) 11.02.19 - 13:11

        Du meine Güte... Absätze wären wirklich hilfreich...

        Ich sehe es wie meine Vorschreiberin.... du machst das über Jahre mit, bekommst noch ein Kind und nun ist es doof?

        "Bei uns zu Hause war es teilweise auch so schlimm, dass ich immer wenn mein Stiefsohn da war, nicht zwei Minuten meinen Freund für mich hatte, wenn ich mal Probleme oder Sorgen hatte sollte ich immer warten bis er im Bett ist oder wieder bei der Mutter, auch wenn es bei mir akut war. "

        Ja so ist das.. wie alt bist du 12?

        Auch dass er sich Zeit freigeschaufelt hat fürs Kind ist gut.

        Du hast einfach ein Problem damit nicht Nummer eins zu. Ich arbeite auch mehr in den Wochen ohne Kind, als in den Wochen mit Kind. Das ist nunmal so..,.

        Das du nicht die gleichen Gefühle diesem Kind ggü. hast, wie dein Partner ist ja in Ordnung, aber schau dein eigenes Kind jetzt an und nun überlege wie du agieren würdest, wenn du dieses nur noch alle zwei Wochen sehen würdest.

        • (5) 11.02.19 - 15:47

          Wenn das mal so einfach wäre dann könnte ich es durchaus verstehen, wenn er mit seinem Sohn viel macht und ich will auch gar nicht die Nummer eins sein aber respektlos behandelt zu werden ist eine andere Sache und überhaupt nicht in keinster Weise hinter mir zu stehen selbst wenn ich kurz davor bin meinen Job zu verlieren einfach keine Zeit für mich zu haben. Und ja ich hätte mich trennen sollen, aber jetzt bin ich froh dass ich es nicht habe sonst hätte ich jetzt mein süßes Kind nicht.

          Aber trotzdem geht man so mit anderen Menschen nicht um und es ist für mich nach wie vor ein Unterschied mit seinem Sohn intensiv etwas zu machen und die Partnerin respektvoll zu behandeln oder mit seinem Sohn intensiv was zu machen und die Partnerin ausschließlich auszunutzen.

          Aber ja da bin ich wohl selber Schuld, dass ich das alles ausgehalten habe. Daher bin ich ja jetzt in diesem Forum, um zu fragen wie man da wohl rauskommt, damit er mal aufwacht; ich rede ja hier von einer Woche in der ich mal 2 Minuten Zeit haben will das ist ja doch nicht zuviel verlangt oder????

          (6) 11.02.19 - 15:49

          Achso und es geht jetzt seit mein Kind auf der Welt ist nicht nur um mich, mein Freund kümmert sich einfach nur um meinen Stiefsohn nicht einmal um unser gemeinsames Kind und es ist doch auch sein Kind, das kann doch nicht sein, dass so ein kleiner Wurm darunter leidet, dass er aktuell kein Trennungskind ist und immer da ist und somit sein Halbbruder nur die einzige Aufmerksamkeit bekommt.

        • (7) 11.02.19 - 16:20

          Und wenn ich mich trennen sollte und mein Kind nur noch alle zwei Wochen sehen könnte, dann würde ich sehr intensiv mit ihm Zeit verbringen und wenn ich es so krass wie mein aktueller Partner tun würde nämlich zu 100% mit ihm Zeit verbringe, dann hätte in meinem Leben kein neuer Mann Platz. Es kann ja nicht sein, dass ich eine Woche mit meinem neuen Partner gar nichts mache und die andere Woche nur einen Augenaufschlag lang, weil ich ja meine persönlichen Angelegenheiten in der kinderfreien Woche klären müsste.

      (8) 11.02.19 - 17:06

      Du hast an einem Menschen festgehalten, der konsequent kein Rückgrat zeigt und seinem Umfeld keine Grenzen setzt. Er hat immer erwartet, dass du zurück steckst.

      Du hast nicht die Konsequenz gezogen, die Beziehung zu beenden und dir jemanden zu suchen, der sowohl einer Partnerin als auch seinem Kind zeigen kann, dass jeder auf seiner eigenen Ebene seine Nummer 1 ist.

      Vermutlich hast du die Hoffnung gehabt, dass ein gemeinsames Kind eine Ebenbürtigkeit schafft, sowohl was die Kinder betrifft als auch die Meinungen von euch Müttern.

      Dein Freund macht konsequent so weiter wie in den letzten 8 Jahren. So wie du ihn geduldet hast. Solange du nur reagierst, hat er auch keine Gründe etwas zu ändern. Er lurcht sich doch so elegant um die Probleme herum.

      Du kannst nur für dich entscheiden, wie du zukünftig leben willst. Dass du ihn verändern kannst, glaube ich nicht. Du wirst dich entscheiden müssen, ob du weiter leidest oder Konsequenzen ziehst. Du kannst das nämlich genau so tun, wie du es eigentlich von ihm erwartest. Handeln. Rücken gerade machen.

      LG

      (9) 11.02.19 - 18:32

      Hör auf zu meckern und handel. Der Unterschied ist, mit ihm meckern bedeutet, Du erwartest, dass er sich ändert. Das wird er aber nur, wenn Du aufhörst, Dir leid zu tun und Dich änderst. Und das am besten so konsequent, wie er auch ist.

      Du hast dieselben Rechte, die er auch hat. Nimm diese einfach mal wahr. Aber lass es nicht am Stiefsohn aus, denn der ist auch nur Opfer seiner unfähigen Eltern.

    (11) 11.02.19 - 23:39

    Guten Abend,
    ich kenn das so ähnlich. Sein Sohn, 9 J., steht auch immer an erster Stelle nach meinem Gefühl, so ähnlich wie bei dir ist das bei uns auch... Nicht ganz so extrem, aber geht in die Richtung. Ich hab ihm gesagt, dass ich wieder so glücklich sein möchte, wie am Anfang und dass ich mir kleine Aufmerksamkeiten, wie Guten-Morgen-sms wünsche, wenn er nicht bei uns schläft, mit ihm Zeit verbringen möchte, zu 2. zu 3. zu 4. oder mehr. Gestern meinte ich, ob wir uns vielleicht trennen sollen um dann nochmal von vorne anzufangen... Dies verneinte er sofort. Ok, jetzt weiß ich zumindest Bescheid. Denn nochmal 2 neue Partner (zusätzlich zu seiner extrem anstrengenden Ex) machen es ja auch nur komplizierter. Ich lese grade sehr viel mit Tipps für Patchwork-Familien (obwohl wir das noch gar nicht richtig sind) und kann dir empfehlen "Die Kunst, den Mann fürs Leben zu finden" (Ellen Fein, Sherrie Schneider) oder "die fünf Sprachen der Liebe" (Gary Chapman), das hilft mir gerade etwas, und auch wieder das zu tun, was MICH GLÜCKLICH macht. Dazu gehören die täglichen Spaziergänge und wenn möglich, noch etwas zu singen oder Klavier zu spielen. Mein Freund und ich sind gut 2,5 Jahre zusammen und haben noch einen gemeinsamen Kleinen mit 18 Monaten. Meine beiden Großen sind 13 und 16. Wir wohnen allerdings auch nicht zusammen und sind nicht verheiratet.
    Mein Motto war immer, Alles ist möglich und verwirkliche deine Träume und höre auf dein Herz.... In diesem Sinne, eine gute Nacht. Katja

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