Partnerin und Kind

    • (1) 11.02.19 - 19:10

      Hallo ich bräuchte mal euren Rat.

      Meine Tochter ist nicht gerade einfach sehr Wild sehr impulsiv schreit oft schlägt mal hin und wirft Sachen durch die Gegend kann aber auch das krasse Gegenteil sein.
      Ich war mir Ihr 4 Jahre allein sie ist jetzt 6 Jahre alt.
      Mein Problem sie Ube meine Partnerin Ecken momentan ständig aneinander, sie ist strenger als ich.
      Wenn ich arbeiten muss mag meine Tochter schon nicht mehr bei ihr bleiben, weil sie eben strenger ist als ich , gut machmqo hat meine Frau aucu nicht den besten Ton drauf und motzt schon mal wenn sie garnicht hört. Die beiden hatte mal so ein gutes Verhältnis ! Meine Tochter mag meine Frau eigentlich schon und hat sie lieb aber momentan habe ich wirklich Bauchschmerzen die beiden allein zu lassen aus Angst was wieder daheim für Ärger ist weil sie ständig an einander Ecken. Könnt ihr mir Tipps geben und das Verhätnis wieder zu festigen ?

      • Wie lange seid ihr denn schon zusammen? Lebt ihr zusammen? Geht deine Tochter zur Schule? Sind sie den ganzen Tag alleine zusammen?
        Generell finde ich, sollte sich ein Partner, der später dazugekommen ist, eher zurückhalten, was Erziehung usw. anbelangt. Es ist deine Sache, nicht ihre.
        Es müssen natürlich ein paar Grundregeln her, um das Zusammenleben erträglich zu machen.
        Vielleicht könntet ihr euch zu dritt an den Tisch setzen und Regeln aufschreiben:
        Es wird nichts herumgeworfen, (ausser vielleicht im eigenen Zimmer)
        Es wird nicht herumgeschrieen, man kann sich aber ein Kissen holen und hineinbrüllen.
        Wenn man sich im Ton vergreift, muss man sich entschuldigen.
        Das gilt auch für deine Partnerin.

        Ich finde es ganz unglücklich, dass sie "strenger ist" als du. Sie ist ja nicht die Mutter.

        • Seit 3 Jahren zusammen seit einem verheiratet und seit fast 2,5 Jahren leben wir zusammen

          Ich finde es auch ganz unglücklich das sie den tag mit dem Kind verbringt und sich "zurückhalten" soll. Es ist völlig legitim das sie das kind auf ihre Art und Weise erziehen will, schließlich leben sie offenbar zusammen und sie übernimmt den Großteil?

          • Es ist völlig legitim, dass ein Familienleben sich für alle harmonisch gestalten soll.
            Tatsache ist hier aber, dass eine Patchwork Situation entstanden ist, die für alle nicht einfach ist und besonders für das Kind mit viel Verständnis gestaltet werden sollte.
            Wenn nun die "richtige" Mutter weniger streng ist, als die Stiefmutter, birgt das Potential für einen Machkampf. Die Stiefmutter ist nicht die Erziehungsberechtigte, zumindest nicht in den Augen des Kindes.
            Wenn das Kind schreit und Sachen herumwirft ist das natürlich nicht schön und bedarf der Klärung und sicher auch gesteigerter Aufmerksamkeit. Aber trotzdem ist die Stiefmutter ein Teil, der von Aussen dazu gekommen ist. Ich weiss jetzt nicht, wo das mit dem Grossteil steht, so habe ich das nicht verstanden.
            Dass sie mit der Mutter an einem Strang ziehen muss, sehe ich natürlich auch so.

            Nein nein sie soll ja auch erziehen. Ich will nur das mein Kind nicht Wein wenn ich gehe und ihr zeige das es auch mit ihr schön ist sie sich aber an Regeln halten muss die wir beide aufgestellt haben.

        (7) 12.02.19 - 10:57

        Das Mädchen kommt, schätze ich, um ca. 13-15 Uhr aus der Schule oder dem Kindergarten, ist dann mit der Frau des Vaters zusammen, bis der Vater abends kommt. Wie soll sie sich dabei "zurückhalten"? Sie übernimmt - gewollt oder nicht - die Haupterziehungsarbeit. Ist zwar nicht ihr Job, aber sie betreut sie und der Vater ist weniger präsent.

        • (8) 12.02.19 - 17:54

          Anhand des Namens und des Profilbildes würde ich jetzt mal vermuten, dass das Kind nicht mit der Frau des Vaters alleine zu Hause ist, sondern mit der Frau der Mutter.

          • Ja danke wir sind ein lesbisches Paar ! Ich habe das Kind aus einer früheren Beziehung mit in die Ehe gebracht ! Für meine drauf ist es genauso ihr Kind wie für mich auch ( gefühlsmäßig!!) irgendwie verstehen die Leute meinen Text nur falsch ! Sie ist in die Erziehung eingebunden ! Meine Tochter will nur nie bei ihr bleiben wenn ich arbeiten muss um mejr geht es nicht - wie ich sie wieder näher bringe das sie wieder Genre Zeit zusammen verbringen wie früher

        Nein wir sind zwei Frauen - ich bin die Mutter. Ich bin Teilzeit arbeiten meine Frau Vollzeit- ich möchte ja das sie mit erzieht darum geht es mir ja auch net. Sondern wie es für meine Tochter nimmer so schlimm ist wenn ich gehe - denn dann weint sie weil meine Frau so streng ist - bei mir hat sie sich Grenzen - meine Frau setzt diese jedoch schneller durch als ich ! Ich bin mehr bei ihr shwom als meine Frau ( ich bin die leibliche Mutter ) der Vater zu dem Kind sieht sie nur unregelmäßig!!! Mir gehts ja Vorallem Datum wie ich es für beide angenehmer gestalten kann so das beide entspannt an die Sache ran gehen wenn ich arbeiten muss. Kommt ca 2-3 im Monat vor das ich abends arbeiten musd

        (11) 16.02.19 - 05:53

        Der Frau der Mutter, du musst schon richtig lesen.

    (12) 12.02.19 - 13:52

    Es wird nie funktionieren wenn man mit der Haltung an die Sache geht, dass man seinen Partner oder seine Partnerin aussen vor lässt da kein Elternteil. Auch das merken sich Kinder.

    Grüße von einem ehemaligen Patchwork Kind...

    • Irgendwie versehene das alle falsch ! Sie ist ein großer Teil in der Erziehung ! Wir haben auch klare Regeln die wir beide einhalten !! Ich wollte wissen wie ixu es für beider angenehmer gestalten kann das mein Kind gerne bei ihr bleibt !

Wenn eine 6 jährige (!) Sachen durch die Gegend wirft, wäre ich auch streng!

Es sollte klar sein, dass Zuhause im Prinzip dieselben Regeln gelten, egal wer von euch beiden da ist. Dass Eltern unterschiedlich reagieren - die eine schimpft mehr, dafür kocht sie vielleicht öfter etwas bestimmtes nach Wunsch - sollte einer 6 jährigen auch schon klar sein.
Wo ist das Problem? Das Kind muss sich mit dem arrangieren, der da ist.

Meine jüngere Tochter hatte auch lange ein ganz schwieriges Verhältnis zu meinem Mann. Sie ist seine leibliche Tochter, daran kann es also nicht liegen ;-)
Er ist auch strenger als ich, schimpft mehr und sie ist einerseits bockig, andererseits sehr empfindlich.

Ich habe in beide Richtungen viel vermittelt:
Wenn die beiden nur kurze Zeit "klar kommen" mussten, habe ich Töchterlein erklärt, wenn sie Frieden will, muss sie machen, was Papa sagt. Eine 6 jährige sollte sich das schon über einen längeren Zeitraum merken können ; -)
Papa habe ich vorsichtig/diplomatisch gezeigt, wie er sie besser "nehmen" kann; wie er mit kleinen Tricksereien das Kind vom Spiel loseisen kann ohne zu schimpfen. (Auch hier: mit 6 sollte eine klare Ansage reichen. Aber manche Leute sind ungeschickt, kündigen dem Kind nicht an, was gleich passieren soll...Mein Mann hat oft zuviel erwartet, da musste er seine Erwartungen zurück schrauben).

Es wurde viel besser!

Also viel Erfolg: wenn die Grundregeln (wann Süßes, wieviel Fernsehen) feststehen, wird sie sich mit mehr Strenge schon arrangieren.

LG!

  • Also zusammen sind wir 3 Jahre davon eines verheiratet und natürlich leben wir zusammen. Nein sie eine eher selten allein daheim.

    Also ich finde schon das wenn wir unter einem Dach leben meine Frau auch regeln mit aufstellen und düse auch einfordern darf. Wie gesagt wenn sie was mit ihr macht ist alles gut und sie ist brav. Heist es aber die sind daheim wenn ich arbeiten bin und es gibt kein tv oder Tablet dann ist das Geschrei Gros.

    • Warum sollte deine Tochter an den tv oder tablet wenn deine Partnerin NEIN sagt.....Du sagst ja weil es dann kein widerstand gibt? Vielleicht war seine Erziehung bisher nicht die allerbeste? Es gibt für mich KEINEN Grund warum eine 6 jährige schreit oder Sachen rum schmeisst.

      • Ich habe keinen Ton gesagt das sie es bei mir darf!! Es gibt bei uns wenn überhaupt und auch net täglich 30 min tv oder Tablet aber meist nur alle paar Tage ! Ich finde es ehrlich gesagt fast frech meine Erziehung als nicht die beste hin zu stellen ! Ich habe nicht nach Erziehungstips gefragt angesehene davon halten wir in der Hinsicht zusammen sondern wie ich das verhätnis der beiden wieder stärken kann !

Hallo.

Ich denke mit "so" einem kind ist es generell schwierig mit einem Partner. Bitte nicht falsch verstehen.
Das kind lebt bei dir und deine Frau ist quasi oft tagsüber alleine mit ihr?

Das ist eine große Verantwortung für sie und sie ist wie sie ist. Sie ist strenger und "duldet" es nicht das ein 6 jähriges kind Sachen durch die Gegend schmeisst und rum schreit? Ich bin da ganz bei deiner Freundin!
Letztlich fehlte dem Kind vielleicht die strenge Erziehung? Natürlich versteht das kind nicht warum es bei deiner Freundin "anders rum geht" und welches kind möchte schon das man streng zu ihm ist? Letztlich ist es enorm wichtig das IHR an einem Strang zieht, Das ihr beide dahinter steht das kind gut zu erziehen. Kein 6 jähriges kind muss rum schreien und Sachen schmeissen.
Seht ihr das beide unterschiedlich sehe ich es eher schwierig für eure Partnerschaft denn das kind wird IMMER zwischen euch stehen. Alles Gute

(22) 12.02.19 - 08:09

Hallo
Du festigst das ganze, indem du und deine Frau in Sachen Erziehung an einem Strang zieht.
Als Stiefmutter sieht deine Frau Dinge anders, als du.
Als meine Frau zu mir und meinen Töchtern kam, mussten wir uns auch erst zusammenraufen.
Sie erzieht meine Kinder mit mir zusammen und seit wir an einem Strang ziehen, ist alles gut und die Kinder wissen, woran sie sind.

Ich wünsche euch alles Gute.

LG hoeppy

(23) 13.02.19 - 05:48

Um den Stress rauszunehmen, würde ich dein Kind im Hort oder in der Mittagsbetreuung anmelden.

Vielleicht kehrt dann wieder Ruhe ein.

Das dauert lange, bis sich alle aneinander gewöhnt haben, erzwingen kann man das nicht, nur abwarten.

Mein Mann hat auch viel an sich gearbeitet (der Stiefvater) und meinen Sohn so akzeptiert, wie er halt ist.

Ist meine persönliche Erfahrung aus 8 Jahren Patchwork, mein Sohn ist jetzt 13.

  • Mein Kind ist schon in der Nachmittagsbetreuung da wir beide Schicht arbeiten. Das ist dann immer eine Zeitspanne von 4-9 wo die beiden alleine wären

    • (25) 13.02.19 - 10:10

      Wir waren damals bei der Erziehungsberatung beim Jugendamt, die haben uns sehr weitergeholfen damals.

      Der Psychologe hat zu meinem Mann gesagt, dass er nicht der Vater und nicht der Erziehungsberechtigte ist und er sich ganz raushalten soll.

      Das hat sehr gut funktioniert und im Laufe der Jahre konnte er dann immer mehr an Betreuung und Erziehung übernehmen.

      Ich glaube fast, dass du dir einen anderen Job suchen solltest, damit du da bist.

      Eine Erziehungsberatung wäre sicher auch kein Fehler, zumindest bei uns hat es sehr geholfen, auch noch bei anderen Problemen.

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