Als Familie zusammen wachsen

    • (1) 26.02.19 - 10:39
      Inaktiv

      Hallo ihr Lieben,
      ich bin neu hier, lese zwar schon viele Jahre mit, habe mich nun aber doch angemeldet, weil mir meine Probleme über den Kopf wachsen.

      Vor 3 Jahren trennte ich mich vom Vater meiner Kinder. Mittlerweile 7 und 5 Jahre alt. Ich zog aus, annäherndes Wechselmodell, alles läuft mittlerweile gut, wir verstehen und unterstützen uns. Unsere Kinder leben gut und zufrieden .

      Vor 2 Jahren lernte ich einen Mann lieben - auch mit Kind - 7 Jahre. Das Kind lebt bei der Mama und ist sehr unregelmäßig bei ihm. Unsere Kinder wurden Freunde. Vor 1 Jahr zogen wir zusammen. Meine Kinder teilen sich weiter hin 1 Zimmer, seins hat ein eigenes. Nun kommt das Problem: wir schaffen es nicht eine Familie zu werden, es fühlt sich an wie eine wg. Seine Tochter kommt immer seltener, schläft nie bei uns, das Zimmer ist dauerhaft leer. Der Streit mit seiner Ex ist dauerhaft beim Jugendamt und die Lage wird mal für einige besser , dann wieder schlechter. Teilweise sieht er sich 3 Wochen sein Kind nicht. Langsam wird er depressiv und hat auch für meine Töchter keinen Kopf und keine Nerven:-( ich würde am liebsten den zusammenzug wieder rückgängig machen, so ein Haufen Probleme, da war ich wohl extrem naiv . Hattet ihr patchwork erfahrenen auch diese Anfangsprobleme? Ich Frage mich wie lange ich das noch aushalte.

      Danke für eure Meinungen und Erfahrungen. LG

      • (2) 26.02.19 - 12:38

        Ohje du Arme. Ist denn der Umgang noch nicht gerichtlich geregelt? Dann kann seine Ex ihm sein Kind nämlich nicht 3 Wochen lang vorenthalten.

        War bei uns ähnlich. Bevor ich kam war nichts geregelt und der Umgang fand einfach jeweils nach Absprache statt. Dann kam ich, die Ex tickte aus, wurde eifersüchtig weil ihr Kind bei uns Spass hatte und begann, alles zu torpedieren. Schlussendlich beantragte er das 14-tägige-Wochenendmodell. Die Ex hat getobt aber es nutzte alles nichts, sie musste ebenfalls vor Gericht antraben und nun ist alles geregelt. Seither keine Probleme mehr! Sie hat sich auch gefügt.

        In deinem Fall ist dein Partner gefragt. Er soll die Obhut beantragen und dann ist der Umgang geregelt. Ich denke genau DAS ist sein Problem, diese Unregelmässigkeit und dass alles in der Luft hängt und nicht absehbar ist.

        Ich verstehe auch absolut, wenn es z.B. deinen Kindern ungerecht vorkommt, dass sie sich ein Zimmer teilen müssen, eines aber nonstop leer steht! Das ist auch verhältnisblödsinn! Du bezahlst quasi Miete für einen leeren Raum. Sein Kind könnte sich in der Zeit, die es bei euch ist, ein Zimmer mit dem Kleineren von dir teilen oder deine Kinder teilen sich ein Zimmer wenn sein Kind da ist (wie ich es lese kommt das ja nicht allzu oft vor).

        • (3) 26.02.19 - 15:58

          Danke für deine Antwort!

          Es ist nichts geregelt bei den beiden und es schwankt nach Gusto der Ex und mitterweile des Kindes... denn, wenn das Mädchen nicht zu uns möchte, muss es nicht. Und so kommt es, dass wir sie manchmal wochenlang nicht sehen. Mein Freund hat schon resigniert, sich damit abgefunden , depressiv zwar, aber trotzdem. für mich ist dieses Unstete der Horror . So hab ich mir das nicht vorgestellt, von Alltag zu viert/zu fünft kann keine Rede sein, seine Tochter regiert seine gesabkwb, Gefühle und damit auch mich/uns, das ist leider mittlerweile mein Empfinden :-( ich weiß, die kleine trifft dafür Keine Schuld, aber ich muss jetzt danach leben, nichts planen zu können, mich auf nichts verlassen zu können und am besten wenn sie da ist, alles zu erlauben und durch gehen zu lassen, nur damit sie weiterhin kommt.

          Deswegen kommt es immer mehr zu dem Zustand, wir wohnen zwar zusammen, gehören aber im Alltag gar nicht zusammen.

          • (4) 27.02.19 - 12:27

            "es schwankt nach Gusto der Ex und mitterweile des Kindes... denn, wenn das Mädchen nicht zu uns möchte, muss es nicht" ---> genau so war es bei uns auch! Erst mit der richterlichem Beschluss hat das ein Ende gefunden. Mach deinem Partner Mut, er MUSS jetzt nochmal seine Kräfte sammeln und das unbedingt in die Wege leiten! Andernfalls, so klingt es für mich, gehen er und eure Beziehung daran zu Grunde. Im Leben gibt es manchmal harte Zeiten, er ist erwachsen und soll sich jetzt zusammen reißen! Es folgen auch wieder gute Zeiten!

            Schlussendlich lieben (normalerweise) die Eltern ihre Kinder. Die Ex wird das irgendwann auch begreifen, dass ihr Kind auch den Papa braucht und liebt und wird Frieden geben. Viel Kraft und Glück!

      (5) 27.02.19 - 13:40

      Hallo,
      tut mir leid zu lesen, dass es bei Euch so schief läuft. Das ist dringend verbesserungswürdig.
      Wie alt sind denn die Kinder?
      Ich würde an Deiner Stelle an zwei Schrauben drehen. Zum einen musst Du Dich dringend aus dem Konflikt zwischen Partner und seiner Ex raushalten, dich nicht mit runter ziehen lassen und ihm die Verantwortung für eine Lösung überlassen.

      Dazu gehört auch, dass Du mit Deinen Kinder ganz selbstverständlich Euer Leben Planst, die Pläne auch durchziehst und den großen unbekannten und unkontrollierbaren Einfluss den das Kind Deines Partners darstellt, nicht mehr den bisherigen großen Raum einräumst.

      Wenn Freunde sich so unberechenbar verhalten, dann werden sie doch auch nicht zum Mittelpunkt aller Planungen erhoben.

      Auch würde ich das Prinzip des leerstehenden Zimmers in Frage stellen. Wie ist es denn dazu gekommen. Hat Dein Partner diesen Anspruch erhoben, dass sein Kind eine herusragende Position einzunehmen hat?

      Letzdendlich würde ich an Deiner Stelle auch für mich ganz persönlich die Frage stellen, ob das Eingehen dieser Partnerschaft eine Bereicherung oder eher eine Belastung darstellt. Hat sich das Leben für Dich und Deine Kinder dadurch Verbessert?

      Du bist als Mutter in der Verantwortung für das Wohlergehen Deiner Kinder zu sorgen und da sollte der Erhalt einer Partnerschaft keine Priorität haben.
      Wünsche Dir alles gute dabei die wichtigen Fragen zu klären und die richtigen Antworten zu finden.

      • (6) 27.02.19 - 16:34

        Ich fange fast an zu weinen, wenn ich eure Antworten lese! Ich danke euch für den Zuspruch und eure Meinungen , Erfahrungen.

        Meine Kinder sind 7 und 5 und seins ist 6.

        Die Idee mit dem eigenen Zimmer war meine ....ich dachte, sie wird öfter da sein und ich wusste nicht, dass es sich so krass entwickelt. Ich wollte nicht, dass sie sich als Besucherin fühlt. Dadurch dass sie auch ein Einzelkind ist, fällt ihr Teilen mehr als schwer. Sie ist hier eigentlich die Ansagerin.

        Ich habe geredet und Vorschläge gemacht , meinen Partner immer gestärkt...aber ich nehme mich immer mehr raus, weil ich es selbst nicht mehr ertrage.

        Ob die Partnerschaft und Familie eine Bereicherung ist, ist eine gute Frage , die ich tiefer reflektieren sollte.

        Danke

        • (7) 27.02.19 - 17:06

          Hallo,
          ich denke dass Du zu viel Verantwortung übernommen hast, wenn Du diejenige gewesen bist, die ein Zimmer für das Kind das gar nicht kommt bereithältst. Besser läuft eine Partnerschaft, wenn die Frau sagt was sie sich wünscht und der Mann damit verantwortungsvoll umgeht. Ein Mann fühlt sich am wohlsten, wenn er der Macher sein darf. Habt ihr euch zusammen eine Wohnung gesucht als ihr zusammen gezogen seid? Wie habt ihr die Zimmeraufteilung kommuniziert? Ist er Dir wenigstens dankbar gewesen, dass Du für sein Kind zurückgesteckt hast? Verzichten Deine Kinder freiwillig auf ein eigenes Zimmer?

          Was ist so schlimm daran, wenn sie sich als Besucherin fühlt? Die Wahrheit ist doch, dass sie nicht mit ihrem Vater zusammenlebt und diese Wahrheit kann man nicht vor ihr verschleiern.

          Ich habe meinem Partner, mit dem ich seit einem Jahr zusammen wohne gesagt, dass wenn seine Kinder (Teenies) zu uns ziehen wollen würden, dann von mir aus herzlich wilkommen sind. Aber solange sie bei der Mutter wohnen wollen, sind sie hier halt zu Besuch. Daran ist nichts schlimmes und wenn die Option auf ein Zusammenleben besteht, dann ist das die Entscheidung des Kindes. Ist doch auch gut für Kinder zu wissen, dass wenn es zu Hause anfangen sollte zu kriseln, sie die Möglichkeit haben beim anderen Elternteil zu wohnen.

          Kann es sein, dass Dein Partner sich auf Deine Stärke stützt und selbst wenig Energie an den Tag legt? Erfährst Du von ihm auch Unterstützung? Hat er Verständnis für Deine Sorgen?

          • (8) 27.02.19 - 18:03

            Meine Liebe, du triffst den Nagel ziemlich auf den Kopf! Ich bin die Starke und so hat er mich auch kennen gelernt. Ich hatte anfangs viel Ärger mit meinem Ex Ehemann, aber mein Neuer war immer für mich da wie auch ich für ihn. Nun hat es sich mittlerweile so gefügt, dass ich ein gutes Elternverhältnis mit dem Ex pflege, während sich sein Verhältnis zur Ex stetig bergab entwickelt. Sie hätte ihn gern komplett weg auch aus dem Leben der Tochter . Das sagt sie sogar. Ich hab ihn immer bestärkt, dran zu bleiben und nicht aufzugeben und jetzt- nach 2 Jahren- kann ich das Drama nicht mehr ertragen, weil es mein Leben kontrolliert. Ich habe für ihn gehofft, dass es sich zum Guten wendet, aber mir fällt auch nichts mehr ein. Vor Gericht will er nicht, was ich auch nicht verstehe.

            Ich möchte meinen Kindern nicht noch einen Umzug antun, aber ich war definitiv zu naiv, was das Zusammenleben hier angeht. Ich verliere auch langsam den Respekt vor meinen Partner, da er so in Selbstmitleid suhlt, das ist extrem.

            • (9) 27.02.19 - 18:18

              Hallo,

              Nimm am besten Dein ganzes Engagement aus dem Thema Ex und Kind heraus, beschäftige Dich mit den schöneren Dingen des Lebens und siehe was er selbst auf die Wege bringt oder auch nicht.

              Solange Du das System aus Selbstmitleid und Untätigkeit stützt, bleibt es stabil und geht Dir auf den Wecker. Du musst Deinen Anteil herausnehmen und sehen was dann für Resourcen sich eventuell auftun, oder aber gar nicht vorhanden sind.

              Lass ihn mal machen und siehe was kommt.

              • (10) 28.02.19 - 12:35

                Ganz rausnehmen würde ich mich nicht, das kannst du ja schon gar nicht weil du ja immerhin auch dort wohnst und es dich tagtäglich betrifft. Was gibt er denn für Gründe an, warum er nicht vor Gericht will?

                Sieht er denn, wie es dir geht? Wie schlecht die Situation inzwischen ist? Für mich passt das nicht, dass er nichts unternehmen will. Der Gang vor Gericht ist in dieser verfahrenen Situation unausweichlich.

                Bei uns war es ähnlich wie bei Magnolia, er kannte seine Rechte gar nicht und erst mit mir hat er diese Stück für Stück gefunden. Bei uns war auch ein paar Mal kurz vor 12 nur wegen Ex und Kind. Der Ärger ging so weit, dass ich Magenschmerzen bekam sobald nur der Name gefallen ist. Was ich jedoch nie getan habe, ihn vor die Wahl gestellt: entweder dein Kind oder ich. Das wäre ja auch dämlich. Irgendwann war ich einfach an dem Punkt an dem ich nicht mehr konnte. Als es wieder Streitereien gab, teilte ich ihm unter Tränen mit, dass ich ausziehen würde. Ich wolle nicht zwischen ihm und seiner Tochter stehen aber ich musste mich für mich entscheiden. Auch wenn es mir das Herz brach und ich ihn über alles lieb(t)e, aber ich war kurz vor dem Burnout. Das war die Wende! Noch am gleichen Abend hat er die Ex angerufen und Tacheles geredet. Ich wünsche dir sehr, dass das bei euch auch so läuft!! Es muss nicht immer in die Brüche gehen, es kann auch klappen!

                • (11) 28.02.19 - 14:41

                  Ja, ich denke auch, dass es eben nur so läuft: Sich selbst rauszunehmen und sich einfach abzugrenzen, wenn es zu viel wird. Man denkt vor allem als Frau wohl, immer alles aushalten zu müssen, aus Liebe und so... Aber wenn es anfängt, einem nicht mehr gut zu tun, muss man echt Grenzen ziehen.
                  Ich habe schon Puls bekommen, wenn es Treffen mit seiner Tochter und mir gab. Ich wollte zwar diese negativen Gefühle nicht, aber sie waren einfach da?! Letztendlich habe ich mir eingestanden, dass ich im Moment eben einfach nicht mit der Situation klar komme, weil so vieles ungeklärt ist. Und ich habe ihn auch nie vor die Wahl gestellt, sondern mich und meine Tochter aus dem Chaos rausgenommen mit der Option, dass wir beide ein Paar bleiben, aber dass ich eben nicht immer diesen Krampf und Kampf mitbekomme.
                  Wenn man Männer in ihrer Opferposition bestärkt und unterstützt, haben sie überhaupt keinen Grund, etwas zu verändern. Wenn man aber als Partnerin sagt: "Du, mir ist das zu stressig hier mit Deinen Altlasten - ich kümmere mich jetzt um mich und mein Kind" - da kommt plötzlich Bewegung ins Spiel...

                  • (12) 28.02.19 - 18:45

                    Danke! Ja, ich werde es ab jetzt auch so halten! Ich musste schmunzeln, als du das mit dem Puls geschrieben hast. Genauso geht es mir auch zur Zeit, wenn ein Treffen ansteht.

          (13) 27.02.19 - 18:08

          "Habt ihr euch zusammen eine Wohnung gesucht als ihr zusammen gezogen seid? Wie habt ihr die Zimmeraufteilung kommuniziert? Ist er Dir wenigstens dankbar gewesen, dass Du für sein Kind zurückgesteckt hast? Verzichten Deine Kinder freiwillig auf ein eigenes Zimmer? "

          --> wir haben uns was Neues zusammen gesucht und es war ok für mich, dass meine Mädels ein Zimmer teilen. Sie kennen es nicht anders und mögen es auch. Aber jeden Tag das leere Zimmer vor der Nase zu haben, macht es mir sehr schwer! Vorher hatten wir eben unsere kleine Wohnung und gut. Leider hatten wir keine Wohnung mit noch einem Zimmer mehr gefunden, die auch bezahlbar. Dankbar war er nicht, dass ich das vorgeschlagen habe. Aber das habe ich auch nicht erwartet, aber ich wusste nicht, dass mich die aktuelle Situation so mitnimmt . Seine Tochter hat in 1 jahr zweimal hier übernachtet:-(

(14) 27.02.19 - 15:09

Bei uns war es anfangs auch so, dass seine Ex sein Leben bestimmte, in dem sie das Kind als Hebel eingesetzt hat. Er hat sich leider auch alles gefallen lassen #gaehn und lebte quasi den Takt, den ihm Frau und Kind vorgaben. Keine Regelungen, keine Beschlüsse. Alles nur auf Zuruf.
Dann kam ich, seit vielen Jahren allein erziehend, mit sehr getaktetem und geordnetem Background (auch mit meinem Exmann), sah mir seine Chose da an und nach ein paar Tagen sagte ich: "Also - so ein HickHack mache ich auf Dauer sicher nicht mit?!"

Schritt für Schritt lernt/e er, dass er als Vater auch Rechte hat, nicht nur Pflichten. Er kann sich immer besser gegen die Ex-Allüren abgrenzen und kriegt es auch hin, einen Rhythmus in den Umgang zu kriegen, inzwischen auch mit Hilfe eines Anwalts.

Aber ganz wichtig ist, dass man sich als neue Partnerin auch rausnimmt. Wir sind ein paar Mal nahezu als Paar gescheitert, an seinen ganzen ungelösten Themen mit der Ex, und obwohl ich gerne mit ihm zusammenleben möchte, gehe ich diesen Schritt noch nicht, weil mir da zu viel Ungelöstes im Hintergrund rumgeistert, was mich einfach aufregt, nervt und belastet. Ich liebe ihn, aber ich liebe eben auch mein Leben...und dieser ganze Stress, den die beiden da haben, ist mir echt an die Gesundheit gegangen. Deshalb lieber ein "Nein" zur gemeinsamen Homebase.

Er klärt weiterhin seine Sachen; wenn wir uns sehen, haben wir eine schöne, unbelastete Zeit, aber Fakt ist: Er muss seine Sachen halt selbst lösen. Ich kann nur Impulse geben und muss auch schauen, dass mein Leben weiter glatt läuft.

Aber ich war auch nahe dran, mir mein Leben von seinen ungelösten Problemen echt belasten zu lassen (ist noch gar nicht so lange her); inzwischen nehme ich mich aus seinen ganzen Baustellen raus; wenn er Fragen hat, fragt er mich, ansonsten sieht er, wie ich Dinge löse, und er nimmt sie als Impuls, um für sich und seine Situation eine Lösung zu stricken.

Du schreibst mehrmals in Deinem Post, dass Dein Partner "depressiv" wäre durch die Situation #zitter Mein Rat hier: Zieh' Dich und Deine Mädchen aus der Situation raus und sorge dafür, dass es Euch gut geht. Als Alleinerziehende hat man eh besondere Situationen zu bewältigen, da kannst Du es nur schlecht gebrauchen, wenn Du zusätzlich runtergezogen wirst.

Rausnehmen heißt nicht Trennung; sondern liebevolles und konstruktives Abgrenzen gegen diese ganzen Altlasten, die Dein Partner gerade bei Dir ablädt.

Wir haben es so gelöst, dass wir nicht mehr über seine ganzen Probleme oder die Schikanen seiner Ex sprechen, sondern unser Leben miteinander echt genießen - und ich merke, dass er das einfach auch braucht. Wenn er Fragen hat zu seiner Situation, dann fragt er mich. Aber es ist nicht so wie am Anfang unserer Beziehung, dass ich da jeden Mist mitkriege und wir Stunden lang seine Probleme wälzen. Zudem war mir aufgefallen, dass er anfangs eigentlich nichts unternommen hatte, um mal seine ganzen Probleme mit der Ex zu lösen. Da shabe ich gemerkt, mich radikal zurückgezogen und auch rausgenommen, und seither läuft es.

Alles Gute!

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