Kind zieht zu uns - Schlafsituation

Im kommenden Jahr wird der Sohn (3) meines LG aufgrund einer Sorgerechtsänderung zu uns ziehen. Ich selbst habe den Kleinen noch nie gesehen, mein Partner auch nur sehr sporadisch, da die Umgänge von der KM ständig verweigert wurden. Nun überlegen wir, wo der Kleine die ersten Monate schlafen soll. Wir wohnen in einer 3 Raum DG Wohnung. Momentan gibt es ein großes Schlafzimmer, ein mittleres Arbeitszimmer und ein kleines Kinder/Gästezimmer. Im Gästezimmer steht derzeit eine Schlafcouch. Das Arbeitszimmer scheidet aus, da dort ein Notausstiegsfenster ist, das nicht Kinder gesichert werden darf. Das Zimmer wird also immer geschlossen gehalten, wenn keiner drin ist. Wo soll der Kleine nun schlafen? Stellen wir ein Extrabett mit im Schlafzimmer auf? Oder mein LG und sein Sohn im Ehebett und ich im Kinderzimmet? Oder der Kleine im Kinderzimmer allein? Ich selbst möchte ehrlich gesagt derzeit ungern mit einem fremden Kind zusammen im Bett schlafen. Vermutlich ist der Kleine die Eingewöhnungszeit sehr traurig und ängstlich und wird viel weinen und schreien, da er nicht bei seiner Mutter ist. Er hat generell kaum Kontakt zu anderen gehabt und ist etwas zurückgeblieben. Mein Partner und ich werden uns die ersten Monate reinteilen und gehen dann beide halbtags arbeiten , er vormittags und ich nachmittags. Und nebenbei versuchen wir seit über einem Jahr auch ein gemeinsames Baby zu zeugen. Wie würdet ihr anhand dieser Prämissen die Schlafsituation gestalten?

Habt ihr auch noch ein Wohnzimmer ? Weil du von einer 3 Zimmer Wohnung schreibst ?

Wie groß sind die Zimmer denn in etwa ?

Ich würde glaub folgende Aufteilung machen :

Großes Zimmer zum Kinderzimmer, mittleres bleibt wegen dem Fenster das Arbeitszimmer und das kleine Zimmer wird das Schlafzimmer.

Ja, wir haben auch ein großes Wohnzimmer. Und würdest du dann das Kind allein im großen Kinderzimmer ( ehemals Schlafzimmer) schlafen? Es geht mir wie gesagt um die Zeit der Eingewöhnung. Die Frage ist nur, wenn das Kind einmal daran gewöhnt ist, jemandem mit im Zimmer oder Bett zu haben, ob es dann wiederum Jahre dauert, dass sich das Kind ans allein schlafen gewöhnt. Unsere Stune ist ca 5x 6m, das Gästezimmer 2,5 x 3m und das Schlafzimmer 3x 5m.

Wie und wo hat der Kleine denn bisher geschlafen?
Ich würde ihn vermutlich in einem eigenen Bettchen zu uns ins Schlafzimmer legen.
Der kleine Kerl muss ja leider schon einiges mitgemacht haben, dass alles soweit gekommen ist. Daher finde ich es immens wichtig, dass er eure Nähe und somit Geborgenheit spürt.#schmoll

Das wissen wir leider nicht und die KM verweigert jegliche Auskunft. Selbst auf die Frage:“ Wie geht es Tim?“ bekommt mein Partner nie eine Antwort. Oder nur soetwas wie „ Das geht dich nichts an. Sieh zu dass du pünktlich soundsoviel € überweist.“ 😕 Vermutlich gab es unterschiedliche Schllagsituationen für den Kleinen, da ständige Umzüge scheinbar das Hobby der KM sind.

Schlafsituationen! Obwohl es Schlagsituationen leider auch gegeben hat, wie uns das Jugendamt mitgeteilt hat.

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Ich würde ein nettes Kinderzimmer einrichten, mit der Möglichkeit, dass sich jemand zum Kind legen kann. Beim einschlafen und bei Bedarf nachts. Also alle Möglichkeiten, dass man Nähe gibt, aber eben auch Rahmenbedingungen, dass er nachts irgendwann alleine schläft.

Und ich würde, die Babysache etwas nach hinten schieben. Wenn das jetzt noch zusätzlich klappt, dann hat der kleine Mann noch mehr zu kämpfen.

Normalerweise würde ich auch erstmal damit warten.Da ich aber bereits stramm auf die 40 zugehe und es sowieso schon nicht klappt, kommt dies nicht in Frage. Daher probieren wir parallel weiterhin ein Baby zu bekommen.

Wie groß ist das kleine Kinder/Gästezimmer? Wenn das 14-15 m2 hat, reicht das für ein Kind.

Wenn nicht, würde ich das Arbeitszimmer ins kleine Zimmer räumen, das Elternschlafzimmer ins mittlere Zimmer (ihr schlaft ja eh nur drin, nehme ich an) und dem Kind das große Zimmer als Kinderzimmer geben.

Ein Dreijähriger braucht viel Platz, es geht ja schon los mit Lego und Playmobil. Ich wollte das nie im Wohnzimmer haben (ist nicht so groß), daher hat mein Sohn immer ein großes Kinderzimmer bekommen, wo er alles aufbauen konnte.

Ich glaube schon, dass er am Anfang viel bei euch schlafen wird.

Halbtags arbeiten würde ich ohne Rentenausgleich für ein fremdes Kind nie im Leben. Wer bezahlt dir denn das?

Über die Rente haben wir nicht gesprochen, aber während der Teilzeit wird er mir einen Ausgleich für den entgangenen Lohn zahlen und auch die Differenz während der Elternzeit.

Gerade da du schreibst, dass er wohl ängstlich wäre... Ich würde das Kind fragen. Mit ihm darüber sprechen und es dann geinsam her richten. Dass er von Anfang an merkt, dass er euch wichtig ist und von euch ernst genommen wird. Er sollte ja dort schlafen wo er sich wohl fühlt, und das wird sich wohl erst zeigen wenn er bei euch ist.

Ich weiß nicht, ob er dazu sprachlich in der Lage ist. Sein Wortschatz ist einsilbig und extrem begrenzt.

So wie ich das jetzt aus deinen Schilderungen verstehe, wisst ihr doch eigentlich gar nichts so wirklich über den Jungen. Deine Angaben über seinen Geisteszustand können alles und nichts heißen und selbst wenn er nen unterdurchschnittliche IQ hat und nur einsilbig spricht, dann wird er dennoch etwas wollen und etwas nicht wollen und das auf seine Art auch ausdrücken können.

Macht die Zimmeraufteilung wie ihr mögt, stellt ein Bett ins Kinderzimmer, 3jährigen kann man schon ein normalgroßes Bett geben, wenn es dann nicht zum Schlafen genutzt wird, dann ist ein Bett im Kinderzimmer dennoch schön, um bequem Bilder anzuschauen etc. Gebt dem Kind aber auch die Möglichkeit in eurem Schlafzimmer zu schlafen und bitte auch in einem Bett mit ihm.
Dass du nicht in einem Bett mit ihm schlafen willst, ich bin ehrlich: das befremdet mich. Wo kommt das her? Es klingt, wie wenn du ihm irgendeine unterschwellige Abneigung entgegenbringst, geh da mal in dich. Dreijährige sind klar keine Babys, aber sie sind dennoch noch sehr klein und supersüß 😍
Ansonsten finde ich supertoll, was ihr für den Jungen macht!

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Es ist ganz egal wo er schläft,das Kind braucht ganz viel Liebe.
Bist Du dazu bereit?
Hört sich nicht so an....
Der Rest sind Probleme die gemacht werden....

Ich würde ihm das Gästezimmer schön herrichten.

Ein 3-jähriges Kind braucht kaum wirklich eigenen Platz, denn es bevorzugt die permanente Nähe von engen Bezugspersonen. Der kleine Raum reicht also vollkommen aus. Spielzeug und Co. wandern sowieso immer in die Gemeinschaftsräume. Und wenn das Kind Schlafprobleme hat, ist eine separate Gästematratze von Vorteil - dann schläft entweder das Kind im Schlafzimmer oder der Papa im Kinderzimmer...
Viel wichtiger wäre mir eine umfangreiche und umfassende Diagnostik des Kindes zu Beginn. Gegebenenfalls habt ihr auch Anspruch auf weitere Hilfen und Gelder.