Neuer Partner

Hallo ihr lieben,
Ich versuche mich recht kurz zu fassen.
Ich bin seid 1 1/2 Jahren von meinem Partner getrennt mit dem ich 2 wundervolle Kinder habe.
Sohn 5 jahre
Tochter 2 jahre
Seit 8 Monaten bin ich mit meinem meinen Partner zusammen und an sich auch glücklich mit ihm.
Das Problem bezieht sich eher auf seine zurückhaltung was das einbringen in das Leben mit den Kids angeht.
Er wohnt in der Nähe unserer Wohnung und sehen und fast täglich.
Nur immer dann wenn abends die Kinder im Bett sind.
An Wochenenden wo die Kinder nicht beim Papa sind lässt er sich nie blicken weil er noch viel zu tun hat oder weil er zu Hause Besuch bekommt.
Ich habe ihn natürlich darauf angesprochen das es mir wichtig ist ihn in die Familie langsam mit ein zu bbinden damit man auch mal weiter kommt. SSeine Antwort wwar," ja das verstehe ich, das nervt mich ja auch das ich so viel um die Ohren habe und will mehr darauf achten.

Ohne VVeränderung.ich weiß einfach nicht was ich machen soll.. Ich mag ihn sehr oaber ich habe das Gefühl ich kann das so nicht mehr weiter machen. Er hat sich für mich und die Kinder eentschieden und ist so abwesend obwohl er sagt er will uns nie vverlieren.was soll ich tun?

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Das ist doch ziemlich offensichtlich - er hat kein Interesse an den Kindern.

Musst Du wissen, ob Du das so haben willst.

Zukunftsfähig klingt das eher nicht.

LG, katzz

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Hat er sich für dich entschieden? Oder für dich und die Kinder? Habt ihr offen darüber gesprochen? Habt ihr gleiche Vorstellungen von seiner Rolle? Kennt er die Kinder schon? Wenn nein, wie kann er sagen, dass er euch nie verlieren möchte?Er möchte dich nicht verlieren. Es hört sich nicht so an als seien ihm die Kinder ans Herz gewachsen. warum sagt er soetwas? Weil er denkt du erwartest es?Ich glaube er ist überfordert.

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Hallo.

Für mich klingt es auch so, dass er sich für dich entschieden hat, aber nicht für die Kinder.

Neue Bekanntschaften sofort den Kindern vorstellen ist auch nicht gut, aber ich finde, nach acht Monaten ist das überfällig. Wenn die Kinder ihn nicht mögen, dann wird es nicht harmonisch.
Das haben mein Partner und ich von vornherein ausgemacht. Er hat meine beiden relativ zeitnah kennengelernt - ich war mir mit ihm sicher, hätte aber die Beziehung nicht vertieft, wenn meine beiden ablehnend reagiert hätten.

Wie stellt er sich denn die Zukunft vor? Zusammenziehen? Ewig getrennte Wohnungen? Hat er eigene Kinder? Möchte er (noch) Kinder haben?

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Die Sichtweise "er hat sich für mich und die Kinder entschieden" finde ich immer sehr seltsam. Er hat sich für dich als Partnerin entschieden, natürlich nicht für die Kinder, ihr steht nicht auf der gleichen Stufe bei ihm. Wie sollte man sich das denn praktisch vorstellen? Ein Mann geht auf einen Spielplatz auf Partnersuche und denkt sich irgendwann "Ach kuck, die zwei Kinder sind ja toll, die Mutter scheint auch interessant zu sein, die will ich alle drei"?

Er war auf Partnersuche, wohl eher nicht auf Familiensuche, dass nur am Rande.

Zum Thema. Er scheint nicht zum Bonuspapa mutieren zu wollen. Das kann man gut oder schlecht finden, je nach Wunschvorstellung.
Interesse an dir scheint er ja zu haben, aber eben nicht an den Kindern.
Es kommt jetzt natürlich darauf an, wie ihr euch die Zukunft vorstellt. Generell ist es nicht verwerflich, wenn er seine Freizeit so gestaltet wie er es möchte, es sind nunmal nicht seine Kinder. Wollt ihr irgendwann zusammen ziehen, stelle ich mir das schwierig vor.

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Es ist überfällig, dass ihr Euren Lebensentwurf besprecht, sonst hat die Beziehung keine Zukunft. Du willst ihn als Ersatzpapa, er scheint das nicht zu wollen. Dass er 8 Monate lang gerade an den Kinderwochenenden immer so viel zu tun hat, halte ich für eine Ausrede.
Allerdings finde ich deine Einstellung komisch, er habe sich doch für dich und die Kinder entschieden.
Mein Mann hat auch Kinder aus einer vorherigen Ehe. Ich habe ihn aber nicht wegen der Kinder genommen, sondern trotzdem. Und ich bin seine Partnerin, keine Ersatzmama. Diese Kinder haben bereits Eltern, die sich um sie kümmern. Ich will da nicht eingespannt werden. Das habe ich allerdings schon während des Kennenlernens sehr deutlich mit meinem Mann besprochen. Dann weiss jeder, woran er ist und ob man sich eine Partnerschaft so vorstellen kann.

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Sehr gut erklärt!
Genau, es gibt ja schon Eltern, das sind ja keine Weisen.
Finde ich auch befremdlich, dass nach 8 Monaten Beziehung ein Ersatzvater her soll ....

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Naja, also die Aussage die hier auftrat, man sucht sich nur die Frau aus und nicht eine Familie, muss ich mal widerlegen. Es gibt tatsächlich Männer, die beides suchen. Und ob man Ersatzpapa oder Ersatzmama wird kann man sich glaube ich nicht aussuchen, das entscheidet je nach Alter allein das Kind u.a.dadurch ob sich der leibliche "fehlende" Elternteil dementsprechend um das Kind bemüht oder lieber sein eigenes Leben führt.

Als neuer Partner kann man sich nie aus der Erziehung raushalten bzw zurückziehen. Man spielt nach den "Gesetzten" die vom Haus vorgegeben werden und vermittelt ungewollt auch seine eigenen Werte.. Allerdings sollte man sich auch nicht gleich so reinwerfen und die Erziehung an sich reissen.. immerhin gibt es ja noch den anderen Part, dem man auch gern mal sagen darf hey alles gut ich will Dir dein Kind nicht wegnehmen du bist und bleibst immer Mutter oder Vater.. was dann dort gefühlsmässig passiert liegt eh ausserhalb der eigenen "Macht".

Ich find es schade, wenn man nach 8 Monaten noch nicht ansatzweise integriert ist.. Ich hab das nämlich grad umgekehrt, wäre gern integriert sitz aber mehr vor dem Glashaus. Wie denken die Kinder denn darüber? Sind die neugierig, wollen Ihn mal kennenlernen? Ich kann mir vorstellen das der Sohn zumindest schonmal geäussert hat das es toll für die Mama wär wenn sie jemanden lieb hat.

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" Und ob man Ersatzpapa oder Ersatzmama wird kann man sich glaube ich nicht aussuchen"

Da kann ich dir ganz klar widersprechen ;-) Ich wollte und werde niemals Ersatzmama für mein Stiefkind sein. Natürlich habe ich Mitspracherecht wenn es um Regeln in unserem Haushalt geht. Aber ich grätsche weder rein mit wem sie sich trifft noch was sie darf und was nicht (in ihrem privaten/sozialen Umfeld). Ich unterstütze den Vater, wenn er es wünscht aber mit der Erziehung habe ich nichts zu tun. Auch emotional bin ich nicht an ihr beteiligt.

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Respekt, könnte ich nich, vor allem nicht emotional an dem Kind beteiligen. Heisst das was auch immer bei Ihr abgeht tangiert Dich nicht? Kann ich mir kaum vorstellen.

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In die Familie einbinden, damit man auch mal weiter kommt.?

Du bist ganz offensichtlich die Einzige, die in eurer Konstellation "weiter kommen" will, im Sinne von "einen auf Familie machen".

Er will eine Freundin und ansonsten seine Ruhe.

Muss aber auch nicht der nächstbeste Typ gleich einen auf Papa machen, oder?
Die Kids HABEN ja einen Papa, kann man es dabei nicht einfach belassen?

LG Claudi

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"Muss aber auch nicht der nächstbeste Typ gleich einen auf Papa machen, oder?"

Das wäre für mich ein Ausschlusskriterium für einen neuen Partern.