wie ist das mit der mautgebühr in österreich?

    • (1) 29.06.11 - 21:13

      hallö,

      meine frage steht ja schon oben.

      kann mir da jemand weiterhelfen?

      wieviel, wie hoch und ab wo mund wie oft muss man die bezahlen?
      bekommt man eine plakette?

      danke!

      julia

      (6) 30.06.11 - 00:09

      Also, man fährt entweder gleich in der Heimat zum ADAC und holt sich dort eine Vignette (fortan "Pickerl" - so nennens die Österreicher - genannt) für 10 Tage, 2 Monate oder für das Jahr 2011 (gültig bis einschl. Januar 2012), je nachdem wie lang man halt braucht. Alternativ bekommt man die Pickerl an FAST jeder Tankstelle im Grenzgebiet, im schlimmsten Fall an der ehemaligen Grenze. Wenn du über die A8 anreist also an der Autobahnstation "Walserberg". Damit darfst du dann mit einem Fahrzeug bis 3,5 t durch Österreich tigern. Über 3,5 t brauchst du die go-box und zahlst pro Kilometer.

      Jetzt gibts auch verschiedene Strecken (Brenner, Tauerntunnel, Karawankentunnel, diverse Hochalpenstraßen, Großglockner, ...), die zusätzlich Streckenmaut kosten. Die großen (Brenner, Tauern, ...) bekommst du auch vorab beim ADAC (da bekommt man so ne Videomaut, sodass man an der Mautstelle nicht anstehen muss, sondern durch ne Sonderspur fährt, die das Kennzeichen erkennt, ist vllt. ein bisschen billiger) oder du bezahlst bar oder mit ec-/Kreditkarte an der Mautstelle direkt. Aber nach Zell am See brauchst du m.W. keine solche Extramaut. Falls du auf den Großglockner fahren willst, zahlst du einfach vor Ort.

      Übrigens ist Zell am See m.W. über Lofer relativ einfach auch mautfrei zu erreichen. Gib doch in google maps (o.ä.) mal "ohne Autobahnen" ein. Manche Hotels/Zimmer bieten übrigens das Pickerl auch als Zugabe zum Zimmer. Erkundigt euch auf jeden Fall.

      Wenn man übrigens bedenkt WELCHE Straßen in diesem schönen Alpenland gebaut werden mussten (nicht einfach mal nen Streifen geteert wie im platten Mittel- und Norddeutschland), ist die Maut ja sowieso fast geschenkt - zumal im Vergleich mit den Streckenmauten (?) in Frankreich oder Italien. Außerdem ist das System einfach, billig (ich mein jetzt im Aufwand), ... Haben sie uns doch mal wieder was voraus unsere Nachbarn.

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