Auf was würdet Ihr beim Campen nicht verzichten?

    • (1) 08.08.11 - 16:14

      Hallo,

      wir haben einen Wohnwagen gekauft und werden dort demnächst unsere Urlaube verbingen.
      Verratet ihr mir, aus welche Dinge (zum kochen, leben...ect) ihr nicht mehr verzichten wollt? Was lohnt sich, es anzuschaffen?

      Viele Grüße und Danke

      • (2) 08.08.11 - 16:28

        - kleinen Wasserkocher
        - Laptop (ich überspiele abends immer die Fotos, nachdem mir einmal meine Speicherkarte am Urlaubsende gecrasht ist...)
        - Spiele
        - Kuscheldecke und Kissen
        - ...

        (3) 08.08.11 - 18:05

        Hallo :-D

        Was ich anschaffen würde :

        - bequeme, verstellbare Stühle ( auf Gewicht achten zwecks Zuladung)
        -ein leicht aufbaubares Sonnendach ( kein monströses Vorzelt--> wiegt viel,
        ist aufwändig zu Putzen ( vor allem , wenn es nass ist )
        - einen kleinen Elektrogrill/ Kochplatte fürs Vorzelt ( im Wowa wird es schnell
        warm beim Kochen)
        - " Notfallkoffer " mit Taschenlampe, kleiner Lampe ( mit Batterie), Heizlüfter,
        Ameisenpulver,Nähzeug,isolierband,Wäscheleine,Klappspaten,
        Mehrfachstecker,)
        - ausreichend langes Stromkabel/ Kabelbox
        -Sturmband ! ( je nachdem, wo ihr urlaubt )

        Die Liste lässt sich natürlich noch beliebig verlängern, das war nun nur das, was mir spontan eingefallen ist ;-)

        Schöne Urlaube #winke

        Tina

        • (4) 09.08.11 - 06:40

          "kein monströses Vorzelt" > "ein Kocher für das Vorzelt"

          Das verwirrt mich. Vorzelt jetzt ja oder nein?

          Was ist denn ein Sonnendach? Ein nichtmonströses Vorzelt?

          • (5) 09.08.11 - 07:03

            Hallo,

            ich nehme mal an, dass ein allseits geschlossenes Vorzelt mit Vorderwand, Seitenwänden und komplettem Gestänge und einem Gewicht von 30 bis 40 kg mit " monströs " gemeint war. Da steht man erst mal eine Stunde zum Aufbauen und das ist z.B. bei starkem Wind ( Mistral bzw. Atlantik-Winde in F oder GB etc. ) wahrlich kein Vergnügen.

            Alternativ gibt es Sonnensegel, die aussehen wie ein Vorzelt ohne Vorderwand, sie haben weniger Stangen und werden dafür zusätzlich mit verspannten Leinen gesichert. Für trockene und windarme Standorte ( Mittelmeerraum mit wenig Regenwahrscheinlichkeit etc. ) reichen die vollkommen aus , eventuell muss man sie mit Sturmbändern zusätzlich sichern.

            Wir haben uns ein Sonnensegel angeschafft, das in die Kederleiste des Wowas eingezogen wird , aus einem einzigen Stoffteil besteht und nach vorne einen U-Förmigen Alubogen als Abschluss hat, der mit Leinen und nur 1 Alu-Querstange zur Wohnwagenmitte hin gespannt wird und unten herum natürlich mit Heringen befestigt wird . Darüber kommt ein Sturmband und fertig, die Montage dauert höchstens 15 Minuten. Das Ding wiegt weniger als die Hälfte eines Vorzeltes.

            Gruß,
            Heike

            • (6) 09.08.11 - 18:26

              Hallo :-D

              genau so war es gemeint , ich hatte nur keine Zeit es so ausführlich zu schreiben.
              Daher hab ich auch das Sturmband beim " Notfallkoffer" mit aufgeführt.

              LG

              Tina

      (7) 09.08.11 - 06:51

      Hallo,

      Gratulation zum Wohnwagen und allzeit gute Fahrt.

      Einiges wurde ja schon genannt . Für draussen :

      Leichte Alu-Sessel mit abnehmbarem Fußteil und dazu einen Alu-Rolltisch, ein Sonnensegel , eine leichte Alu-Wäschespinne nebst Klammern und Sturmbänder für das Sonnensegel . Leichte Alu-Gasflaschen und einen Rolltank für das Abwasser.

      Eine Box mit SAT-Schüssel und Receiver plus Alu-Stativ und die notwendigen Kabel , das ist sehr viel billiger als eine festmontierte Sat-Anlage ( Kathrein z.B. ) und man hat den Vorteil, dass man das Stativ dort aufstellen kann, wo man auch guten Empfang hat. Unsere SAT-Schüssel mit Receiver ist von Lidl und kostete ca. 80 Euro, das Stativ kauften wir beim Campinghändler, ist aber auch nicht teuer.

      Für drinnen : Feuerzeug oder genügend Streichhölzer für´s Gas !
      Einen leichten Fernseher , eventuell ein Radio mit CD-Spieler und gute Bücher sowie Spiele. Einen Campingführer haben wir auch immer dabei und ein Wörterbuch für´s jeweilige Urlaubsland.

      Ich habe viele Tuppersachen und leichte Polycarbonat-Gläser, denn die gehen beim Rütteln und Schütteln während der Fahrt nicht kaputt. Genial finde ich die Mini-Max-Schüsseln und die Siebschüssel dazu, man bekommt sie aber nur noch als Sonderzubehör, da nicht mehr offiziell im Handel. Toll ist, dass sie zusammengefaltet nicht dicker sind als Frisbee-Scheiben.
      Zum Kochen haben wir uns ein Set aus leichten Tefal-Töpfen und Pfannen mit einem abnehmbaren Griff für alle Töpfe bei Obelink gekauft, das spart Platz und Gewicht.
      Wir haben auch eine Kaffeemaschine dabei und einen Halogen-Ofen, den ich absolut nicht mehr missen möchte, denn man kann ihn außer zum Brötchenaufbacken zum Braten und Backen ganz allgemein nehmen, er ist leicht zu reinigen und ideal in den Abmessungen , er erspart auch einen Außengrill, denn man kann ihn einfach vor dem Wowa auf den Alu-Rolltisch stellen. Leider braucht man für beide Geräte ( ca. 1300-1400 Watt ) eine Stromabsicherung von mindestens 10 Amp. und die ist nicht überall auf Campingplätzen zu finden.

      Für Regentage haben wir einen elektrischen Handtuchtrockner , den man aufhängen oder im Bad aufstellen kann, er sieht aus wie ein Teil von einer Leiter mit mehreren Sprossen und mit Füßen dran und sorgt für trockene Hand- und Duschtücher - möchte ich auch nicht mehr missen, das Ding wiegt nichts und nicht auf allen CPs gibt es Trockenräume und ständig den Wäschetrockner zu benutzen ist zu teuer.

      Eine Notfallbox mit Taschenlampe, Batterien , Verlängerungskabeln mit mehreren Steckdosen und diversen mit Sicherungen für den Wohnwagen, Nähutensilien und allem möglichen Kleinkram, ein Werkzeugkasten und eine Gießkanne für Frischwasser und eine Wasserwaage müssen ebenfalls ins Gepäck. Und natürlich ein Spüleimer , einen Handbesen mit Schaufel und einen großen Besen mit Teleskopstiel und eventuell einen kleinen Handstaubsauger !

      Das ist mal eine Übersicht dessen, was mir spontan einfiel, ein Gang durchs Wohnmobil würde vermutlich noch Ideen liefern, aber dafür ist es mir heute Morgen noch zu früh #gaehn;-)

      LG,
      Heike

      • (8) 09.08.11 - 23:45

        Also, auf TV und Laptop würd ich absolut verzichten, das gibts bei uns nur im absoluten Ausnahmefall: Winterolympiade während der Faschingsferien. Das schönste am Campen ist doch, abends gemeinsam da zu sitzen, zu ratschen, ein Spiel zu spielen. Sobald man nen TV hat, schaltet man doch grad wieder ein und guckt in die Glotze, da kann man genauso gut daheim bleiben. Bekannte haben sich auch einen gekauft: "Wir müssen ihn ja nicht einschalten ..." - Ende vom Lied: Er läuft quasi dauernd, weil man nicht mal - wie daheim - nach dem Essen ins Nebenzimmer gehen muss.

        • (9) 10.08.11 - 06:47

          Hallo,

          ich gehe normalerweise morgens um 8.00 Uhr aus dem Haus zur Arbeit und komme abends zwischen 19.00 Uhr und 19.30 Uhr heim. Meine Freizeit zum Lesen und Fernsehen ist - zumindest im Sommerhalbjahr - fast gleich null.

          Im Urlaub gucke ich dann schon hin und wieder mal gerne etwas im Fernsehen, lese ein Buch, gehe mit den Hunden spazieren und schaue mich in der Urlaubsgegend um, gehe zum Baden ins Meer etc. .
          Einen Fernseher mitzunehmen heißt nicht, dass er dauernd läuft, bei uns 2 alten Leutchen läuft er überwiegend nur abends oder mal am späten Nachmittag , ansonsten sitzen wir mit Buch im Vorzelt oder sind auf Tour. Und wir hatten selbst in der Bretagne im Spätsommer schon mehrere Regentage hintereinander, an denen man kaum aus dem Wowa raus konnte, da ist man schon mal froh für ein Fernsehgerät.

          Der Laptop ist ein Muss, denn wir vermieten 2 Ferienhäuser und bisher bekamen wir immer im Urlaub Buchungsmails, die beantwortet werden mussten - sogar von Campingplätzen in Neuseeland aus während einer 3-wöchigen Camper-Tour durch Kiwi-Land. Die Leute sind angesichts moderner Kommunikationstechnik nicht mehr so geduldig wie früher, als man alles auf dem Postweg regelte und jede Antwort Tage dauerte.

          Und außerdem soll doch jede/r sich so erholen, wie er/sie mag - oder ???

          Gruß,
          Heike

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