Übernachtungsplätze gesucht auf dem Weg nach Italien/Frankreich

    • (1) 04.05.12 - 15:12

      Hi!

      Wir wollen im Sommer nach Südfrankreich und 1000 km am Stück sind uns für einen Tag (mit Wohnwagen hinten dran) einfach zu weit. Zwei volle Tage wollen wir zumindest bei der Anreise auch nicht opfern, zumal wir wegen des Kleinen lieber nachts oder zumindest gegen Abend fahren wollen. Unser Plan wär fast perfekt, aber es fehlt uns an ner geeigneten Übernachtungsmöglichkeit. Wir würden also gegen - sagen wir mal - 16/17 Uhr daheim losfahren, nach 2 Stunden ne Pause machen und den Kleinen schonmal "bettfertig" machen - er schläft gut im Kindersitz. Um 8 sowas schläft er dann wahrscheinlich ein und dann könnten wir noch locker 4-5 Stunden in aller Gemütlichkeit fahren (wir sind Nachteulen und es ist halt schon entspannter, weil kühler, weniger Verkehr, ...). Nur dann müssten wir uns um etwa 1 Uhr nachts eine Übernachtungsmöglichkeit mit Auto und Wohnwagen suchen - irgendwo zwischen Gardasee und Genua, möglichst in der Nähe der Autobahn. Tja, Campingplätze fallen weg, weil Nachtruhe. Autobahnparkplätze/-raststätten mag ich nicht so (zu laut, ich hab auch immer ein bisserl Angst und kann dann nicht so schlafen) und sie sind ja auch oft mit Lastern zu. So. Und mehr fällt mir nicht ein. Wie ist es denn mit diesen "Wohnmobilübernachtungsplätzen"? Kann man da Tag und Nacht rein? Auch mit nem Wohnwagen (abhängen müssen wir ihn ja nicht, aber halt einigermaßen sicher und ruhig abstellen - ganz ruhig muss es ja nicht sein, aber halt nicht direkt neben der Autobahn, sodass man halt einigermaßen schläft). Oder hat wer noch ne alternative Idee? Morgens müssen wir vielleicht nicht ganz so bald los, vielleicht so gegen 8? Dann kämen wir nachmittags schön an, könnten noch gemütlich aufstellen und dann relaxen. Und der Kleine würde 1-2 Stunden nochmal verschlafen (mittags).

      Wär euch echt dankbar für Ideen.

      • Hallo - das ist nicht einfach. Ich würde überschlagen, wie weit ihr an dem Tag ungefähr kommt und würde bei der nächsten größeren Stadt mal bei der Touriinfo nachfragen, ob die eine Idee haben.

        Auf gar keinen Fall würde ich einfach von der Autobahn runter fahren und wild campen - klingt aber nicht so, ob ihr das vorhabt.

        Alternativ würde ich vielleicht eine kleine ruhige Ortschaft in Autobahnnähe aussuchen (mit kleinem Hotel) und dort höflich anfragen, ob es möglich wäre, die Nacht - gegen Bezahlung - auf dem Hotelparkplatz zu verbringen.

        GLG
        Miss Mary

        • P.S. Oder fragt im Vorfeld mal einen Campingplatz an, ob er euch erlaubt, spät anzukommen und irgendwo vor den Toren zu campen. Gerade im ländlichen Bereich geht das evtl. auch.

          • Das klingt echt nach einer guten Idee. Von der Autobahn runter und "wild campen" würd ich evtl. schon, aber nicht in Italien, obwohl wahrscheinlich nichts passieren würde. In irgendeinem Kaff im österreichischen Niemandsland würd ich mir nix denken, aber irgendwo in Italien? Die Idee mit dem Hotel ist auch gar nicht schlecht. Mit den Wohnmobilübernachtungsplätzen weißt du auch nichts, oder?

            Ich glaub, ich muss mich doch mal in nem Camper-Forum anmelden.

            • Hallo,

              wir sind immer mit Auto und Zelt unterwegs, daher kenne ich mich mit Womo Stellplätzen nicht aus.

              Ich weiß nicht, ob "wild campen" erlaubt ist, teilweise gibt es ja heftige Strafen, wenn nicht. Daher würde ich es nicht riskieren. Es nimmt euch halt ein wenig Flexibilität, wenn ihr vorher bucht, aber ihr habt eben dann einen sicheren Platz (was abends, wenn man müde ist und sich nicht auskennt, sicher ein großer Vorteil ist).

              Wir fahren auch immer die Strategie "Reise splitten" - wir brauchen dieses Jahr drei Tage nach Südfrankreich, LOL. Wir fahren einen Tag lang 500km, machen einen Tag Rast und dann fahren wir die zweite Hälfte.

              GLG
              Miss Mary

              • Hi,

                Reise noch mehr splitten wär mir klarerweise auch lieber und früher haben wir das auch immer so gemacht. Nur diesmal haben wir einfach nicht länger als 2 Wochen + Wochenende Zeit und wollen an der Cote d'Azur schon auch einiges sehen. Deshalb wollen wir uns nicht zu sehr mit der Fahrt aufhalten. In Österreich ist wild campen m.E. erlaubt, in den allermeisten Länder das einmalige Übernachten auf einem Parkplatz auch. Ich hab da nicht so das schlechte Gewissen, seh da keinen Unterschied zu einer längeren Pause (in der man sich ja durchaus auch mal schlafend ausruht). Wild campen ist für mich, wenn man wirklich bewusst (z.B. um Geld zu sparen) auf den Campingplatz verzichtet und sich irgendwo im Wald, am Strand, ... "häuslich einrichtet". Wie gesagt, so lang der Wohnwagen am Auto dran ist, ists glaub ich nicht mal campen.

                Das mit dem reservieren müssen wir uns einfach echt nochmal überlegen. Ich mags eigentlich nicht gern, v.a. wenn wir im Stau stehen, kommen wir nicht soweit, wenns dagegen besser läuft, vielleicht auch gleich mal 150 km weiter (und das macht am nächsten Tag mit wachem Kind doch wieder viel aus). Ach Mann, blöd! Aber irgendwas wird sich finden, mal sehen. Ich werd die Geschichte mit den WoMo-PLätzen nochmal checken. Könnt mir vorstellen, dass das was wär.

      Hi,

      warum nehmt ihr Euch nicht ein ganz normales Hotel / PEnsion in der Nähe der Autobahn?

      Wir machen auch öfter am Gardasee eine Übernachtung oder alternativ am Comer see, wenn wir über die Schweiz fahren. Ich schaue dann einfach bei Google oder HRS / Hotel.de nach einer Unterkunft, die genau zu dem Streckenabschnitt passt. Braucht für eine ÜBernachtung ja kein Luxus zu sein. Parkplätze gibt es ind er Regel auch genug, wenn man nicht im Ortszentrum ist.

      Wir machen es meistens so: morgens nach dem Frühstück los 2-3 Stunden fahren. Dann eine längere Mittagspause mit viel Bewegung. Danach noch mal 2 - 3 Stunden fahren. Dann ist man am Nachmittag ander Übernachtugnsstelle und kann noch gemütlcih Essen gehen etc.

      Insgesamt haben wir immer so 11 - 12 Stunden Fahrt (je nach Verkehslage) und wir machen das seit unsere Tochter 2 JAhre alt ist ;-)

      Gruß,

      Bille

      • Wir haben auch drei Kids und machen es auch so - abends alles packen, früh los und dann 3 Stunden oder so fahren. Dann machen wir 1-2 Stunden Pause, laufen dann viel, essen was und fahren dann weiter ....

        Wir haben uns inzwischen angewöhnt, dass der Weg das Ziel ist und es ist echt schön. Nach London haben wir mal eine ganze Woche gebraucht (waren noch einen Tag im Phantasialand, in Brüssel, ....) Das ist nicht so anstregend, aber jeder ist anders .... Wäre ja auch langweilig, wenn wir alle gleich wären [:D].

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