Schwanger ins Kloster?

    • (1) 04.07.12 - 21:18

      Hallo ihr Lieben,

      ich möchte gerne wissen, ob jemand von euch schon ein Mal in einem Kloster war, wie es euch gefallen hat und wie ihr dazugekommen seid.

      Ich bin derzeit mit dem 2. Kind schwanger #huepf und würde im Oktober (dann 34. SSW) gerne für eine Woche ins Kloster gehen. Weiss allerdings nicht, ob das in meinem Zustand erwünscht ist. Ich bin im Moment beruflich sehr eingespannt und innerhalb meiner UrsprungsFamilie gab es großere Veränderungen. Ich habe das Gefühl mal richtig lange (also länger als ein paar Stunden) Zeit für mich zu brauchen um mir über bestimmte Dinge klar zu werden.

      Ich würde mich über Informationen sehr freuen.

      Kath.a.rina

      • (2) 04.07.12 - 21:49

        am besten im Kloster deiner Wahl nachfragen- bewirbst dich ja nicht als Novizin;-)
        So knapp vor dem Entbindungstermin würde ich aber solche Experimente nicht mehr machen.

        Hi!

        So knapp vor dem Entbindungstermin würd ich solche Experimente aber nicht mehr machen #klatsch#rofl#zitter! Also, manche Leute haben Ideen!

        In der 34. SSW habe ich noch VOLL gearbeitet, hab bei brütender Hitze sogar noch einen Elternsprechtag (als Lehrerin, heißt: 4 Std. rumsitzen, alle 5 min aufstehen, neue Eltern begrüßen, Gespräch, wieder von vorn) hinter mich gebracht. Geschadet hats weder mir noch dem Kind. Ich fühlte mich zu der Zeit noch völlig topfit (eigentlich bis zum Schluss, hab zwei Tage vor der Entbindung mit Oma noch Fettgebackenes gemacht). Wenn man keine ernsthaften Komplikationen hat (die eine Gefährdung bringen), dann ist man schlicht nicht krank oder auch sonst in keinem besonderen Ausnahmezustand. Kreuzweh, schwere Beine, Karpaltunnel, ... - na gut, aber das ist doch alles nix schlimmes, das hast du daheim wie auswärts.

        Zweitens ist ja so ein Kloster heutzutage keine verlassene Einsiedelei. Im Notfall haben die genauso ein Telefon, mit dem man einen Arzt rufen kann oder ein Auto, mit dem man zur Entbindung gebracht werden kann. Schlafen wird man auch da in Betten und gefrieren wirds in den Zimmern/Zellen sicher auch nicht. Auch Warmwasser haben sie. Alles andere (kein Fernseher, viel Ruhe, einfache Mahlzeiten, regelmäßiger Tagesablauf) ist sicher für eine SS auch nicht weniger oder mehr geeignet als für andere Leute. Mögen muss mans halt. Für mich wärs nichts, denn ich packs nicht, wenn mir andere Leute vorschreiben, wann ich ins Bett zu gehen hab (davor hab ich wirklich nen persönlichen Horror, das ist ein kleiner "Spleen" von mir), wann ich zu beten hab, etc. Aber gut, das muss wirklich jeder selber wissen.

        Ob du ss dort erwünscht bist? Warum denn nicht? Ich frag mich nur, was du mit deinem anderen Kind derweil machst, aber das wirst du schon wissen, andere fahren ja auch z.B. allein in den Urlaub oder so. Ich glaub kaum, dass Schwestern irgendwas gegen ss Frauen haben ;-). Bedenke aber bitte schon, dass die Schwestern eben auf Kinder verzichtet haben (und das oft auch als großes Opfer betrachten) und deshalb fände ich es nicht besonders höflich, mir den Zustand richtig "raushängen" zu lassen. Verstehst du, was ich mein? Wenn du also meinst, du kannst dich auch in der 34. SSW in die Gemeinschaft normal einfügen (ich hätts gekonnt), dann machs. Wenn du aber Sonderrollen erwartest, dann lass es!

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