Umfrage an Camper

    • (1) 23.07.12 - 13:29

      Moin!

      Sind hier überhaupt viele Camper? Wenn ja, dann lasst mal was von Euch hören!

      1. Campt Ihr mit Wowa oder Womo oder Zelt?

      2. In Deutschland oder in Skandinavien oder vielleicht lieber im Süden?

      3. Wie viele Kilometer Anfahrt sind Eure Schmerzgrenze?

      4. Wie viel Komfort muss sein?

      Ich bin von Haus aus eigentlich Wowa-Camperin, allerdings nun mit eigener Familie vor dem ersten längeren Zelturlaub (14 Tage Italien, Cavallino) ... mein mann ist gerade auf den Geschmack gekommen und wir stellen unsere erste Ausrüstung zusammen #schwitz

      1. Zelt

      2. Nur Süden. Der Wärme wegen, aber auch die Landschaft, das gute Essen, die Lebensart...

      3. 2000 km wäre Deadline mit zwei kleinen Kindern. Allerdings sind es diesmal "nur" 1400.

      4. Relativ viel. Mal n Wochenende auf der Decke sitzen ist ok, aber wenn ich meinen Jahresurlaub auf dem Campingplatz verbringe will ich vernünftige Stühle, einen kleinen Schrank für meine Klamotten, ordentliche Isomatten und einen guten Grill haben... und natürlich ein geräumiges, mindestens 2,10 m hohes Zelt...

      Mein Bruder hingegen meint, viel besser ist campen fahren mit dem Rad und nur das nötigste mitnehmen #schock Vielleicht ist das der Grund, dass seine Frau auf Fewo besteht #rofl
      Auch bei der Wahl des Campingplatzes zahl ich lieber n Hunni mehr und habe mehr Komfort.

      Wie ists bei Euch??

      LG, Nele

      • (2) 23.07.12 - 14:52

        1. Bei mir ists umgekehrt: Eigentlich lieber Zelt, aber jetzt mit dem Kleinen halt dann doch irgendwie lieber im Wohnwagen; ist einfach praktischer, weil man alles so leicht mitnehmen kann. Außerdem ist er den Wohnwagen vom Winter her gewöhnt und liiiiebt ihn.

        2. Im Sommer im Süden, im Winter in den Bergen.

        3. Mit Wohnwagen im Moment mit dem Kleinen so 1000 km. Mit meinen Eltern waren wir damals aber auch schon in Südspanien, war auch schön. Ich würd dann eher wieder (sobald er größer ist) fliegen und dann mit dem Rucksack rumfahren.

        4. Kommt auf die Definition von Komfort an: Einerseits mag ich auch nur Zelte, wo man drin stehen kann, find den Kühlschrank und das Licht, das man im Wohnwagen hat, toll. Aber beim Campingplatz mag ichs lieber "urtümlich" als durchorganisiert: Keine Animation, Schotter/Sandwege, keine Zugangskontrollen (Bändchen, Chips, was es da so gibt) und zum Waschen reichen mir saubere Duschen und ein sauberes Klo. Ich muss mich zum Zähneputzen nicht in Einzelkabinen verschanzen ;-).

        (3) 23.07.12 - 16:00

        Hallo,
        wir sind relativ neu beim Camping mit Kindern. früher mal waren wir nur mit Zelt , Bierkiste und Grill unterwegs.

        Dann haben wir uns letztes Jahr ein Womo gemietet und waren ganz angetan. Dieses jahr soll es wieder lsogehen. Wir werden aus dem norden Richtung Alpen starten. Uns gefällt daran, dass man öfter woanders hinfahren kann.

        Wir haben uns auch ein zeltgekauft. 3,5x 4,8 m. dazu Luftbetten, Stühle und eine Tisch. war schon lustig die ganzen Preisschilder abzureissen. Aber fürs Wochenende war einfach das Wetter dieses Jahr doof.

        Comfort ist schon schön wenn man im Zelt stehen kann. Ich brauche auch kein Einzelbad aber das WC im Womo ist schon willkommen. Mir ist ein Biergarten auf dem Campingplatz wichtiger. Es sollte auch nicht zu sehr parzelliert und organisiert sein.

        Es soll jetzt bald losgehen. Unser sohn ist drei. und er findet es auch klasse wenn er erst mit uns ins Bett geht.

        Wir fahren in die Alpen. Erst wollten wir ja nach skandinavien. Es sit aber auch eine schlechter Umrechnungskurs und so bleiben wir in Deutschland wo der Alkohol weniger kostet.

        Grüße lea.

        (4) 23.07.12 - 16:37

        Hallo Nele, 1. von klein auf WoWa Camper, mit eigener Familie zuerst Zeltcamper und dieses Jahr WoWa Mieter 2. mit Zelt und als Kind nur Süden, dieses Jahr erstes Mal Berge im WoWagen 3. da allein Fahrer mit Übernachtung max. 800 km 4. Ausstattung Zelt gr. Komfort...gr. Familienzelt, Zeltteppich, vernünftige Stühle, Tisch Gasgrill, Küchenschränke......Beim Platz ganz wichtig sanitäre Ausstattung (ADAC Führer)

        Radcamping hört sich toll an, aber dann höchstens für zwei Nächte :-p

        LG Saskia

        P.S.: In Cavallino waren wir zweimal....war IMMER schön.

      • (5) 23.07.12 - 19:00

        Hi!

        Einmal Zelt - Immer Zelt!

        Ich kann mich noch erinnern, dass mich meine Eltern als ich klein war, immer zum Wildcampen in den Bergen mitgeschleppt haben. Sie hatten ihre wilde Bergsteiger-Clique dabei und es ging recht wild und ungetüm zu.
        Gebadet wurde im Bach, getrunken wurde das Wasser aus dem Bach, zum essen gab es immer irgendwas mit Tomatensoße. Niemand hatte ein Auto, wir waren stets mit dem Zug unterwegs, dann mit dem Bus... und dann "into the wild" zu Fuss.

        Krass, erst jetzt merke ich, wie cool meine Eltern damals drauf waren....

        Irgendwann haben die sich ein Auto angeschafft und wir zelteten in FRankreich oder Italien am Meer. Nicht mehr wild, sondern ganz gesittet auf dem Campingplatz. Zur Abwechslung gab es Melonen...

        Nicht so cool, aber damals war eh nix mehr cool, was meine Eltern taten, denn ich pubertierte ganz heftig.

        Nun bin ich verheiratet und habe zwei Kinder von 4 und 6. Wir zelten immer noch. Schmerzgrenze liegt bis jetzt bei etwa 1500 km, als wir letztes Jahr nach Korsika mit dem Auto gefahren sind, sonst auch gerne etwas weiter, dann aber mit dem Flugzeug.

        Unser Luxus:
        - Die Campingplätze haben meist die gleiche Top-Lage, wie die Top-Hotels, nur dass man sie nicht im Rücken hat.
        - Ein großes Zelt mit Stehhöhe, aber unter 20 kg (wegen Fluggepäck)
        - Eine Faltschüssel
        - Luftmateratzen
        - Gaskocher
        - saubere und gepflegte Sanitäranlagen sind gern gesehen
        - kühlbox oder Kühlschrank brauchen wir aber zum Beispiel nicht (das Essen wird innerhalb von zwei Tagen ja nicht schlecht und weil wir eh meist nur unterwegs sind, findet sich immer ein kleiner Supermarkt.)

        Last but not least: Bis jetzt waren wir nur im Süden unterwegs, Korsika, Sardinien, etc. Planen aber ernsthaft eine Tour durch Island (mit Zelt versteht sich).

        • (6) 23.07.12 - 22:54

          Hi!

          Sehr cool! Nur das mit Island würd ich mir nochmal überlegen: Zwei Bekannte von mir waren (getrennt voneinander ;-) ) in Island mit dem Zelt und waren einerseits super begeistert, haben aber andererseits gesagt, dass es wirklich saukalt war. Und sie sind beides keine Weicheier und es war in verschiedenen Jahren im AUGUST! Deshalb würd ich davon mit kleinen Kindern abraten. Die eine hat gemeint, sie lag immer mit Jogginganzug + Fleecejacke im Schlafsack und hat total gefroren bis sie drauf gekommen ist, sich dieses heiße Wasser in Mineralwasserflaschen abzufüllen quasi als Wärmflasche.

          Was ich empfehlen kann: Tour durch die Türkei, geht wunderbar mit Bus und Dolmus, ist super schön und echt noch etwas "urtümlicher".

          • (7) 24.07.12 - 12:43

            ***
            Was ich empfehlen kann: Tour durch die Türkei, geht wunderbar mit Bus und Dolmus, ist super schön und echt noch etwas "urtümlicher".
            ***

            Erzähl mal! Geht das auch mit Kindern?

            Ich liebe die Türkei, habe aber keinen Bock mehr auf Pauschalreise. Habe immer gedacht, damit ist das Thema Türkei erledigt #kratz

            LG, Nele

      (9) 24.07.12 - 08:43

      zu 1. Wowa oder Mietzelt, für ein paar Tage geht zur Not auch mal nur Iglu-Zelt
      zu 2. eigentlich immer im Süden (im urlaub brauch ichs warm, außerdem ist es näher), in den letzten Jahren waren wir auch einige Male bei verschiedenen Seen bei uns in der Gegend
      zu 3. mit den Kinder bisher max 400km (direkt ans Meer halt), nächstes Jahr sind weitere Strecken geplant etwa 800 km (Toskana oder Südfrankreich)
      zu 4. Ich finde einen vernünftigen Kühlschrank toll, das beste am Mietzelt übrigens;-). Bei längeren Reisen will ich auch Tisch und Stühle

      (10) 24.07.12 - 19:05

      Ich bin auch ein Camper Kind. Später dann nur noch Ferienhäuser.
      Und grade heute haben wir ein gutes Wohnwagen Angebot reinbekommen. Ich war den ganzen Tag heftig am überlegen, bin dann aber zu dem Entschluss gekommen-nachdem ich eine positiv und negativ Liste erstellt habe, dass wir es besser sein lassen.
      Grund ist für mich vor allem-mit Kind hat man viel Wäsche und kochen muss man ja auch selbst, soll heissen, man hat eigentlich eine Art Haushalt beim Campen zu führen, nur unter widrigen Bedingungen. Man hat mehr Wege, mehr Arbeit. Das möchte ich mir nicht antun. Man muss irgendwie wirlich Spass an der "Arbeit" haben..Arbeit habe ich täglich genug im Haushalt. Da freue ich mich sehr wenn ich mal am Buffet stehen darf, oder meine Handtücher gewechselt werden, ich Wäsche waschen lassen kann für einen kleinen Euro und mich nicht kümmern muss. Dann das Unfallrisiko-was mich auch davon abhält, die Leute fahren immer dreister und bescheuerter, mit Wohnwagen kommt man nicht grade schnell voran und wie geschrieben höhers Unfallrisiko als wenn man fliegt.

      Klar es gibt auch genug positives, ich hab jetzt nur die negativen Dinge aufgezählt die mich davon abgehalten haben.

      • (11) 25.07.12 - 13:48

        Moin!

        Aber im Ferienhaus hast Du doch auch einen Haushalt zu führen?

        Oder vergleichst Du mit Hotel??

        Ich finde es sehr entspannend, nach einem Frühstück, dass ich einnehme, wann und wie ICH es will (und nicht, wann und wie es mir ein Hotel vorschreibt), ganz in Ruhe ins Abwaschhäuschen zu schlendern...

        Dinge die sonst die Maschine macht selbst machen, weil man einfach Freizeit ohne Ende hat #freu

        Ich finde es übrigens auch sehr entspannend, dass man beim Campen das einfache Leben wiederbekommt und näher an der Natur ist.

        Im Gegensatz zu Ferienhäusern finde ich gut, dass man vorher weiß was man hat und dass die Kinder schneller Kontakte knüpfen können.

        An den Pauschalreisen hat uns irgendwann gestört, dass man total fremdbestimmt ist und dass alles immer gleich abläuft (vom Flughafentransfer über Begrüßungsdrink bis hin zu dem immer gleichen Frühstück und der immer gleichen Poolbar - kennst Du ein Hotel, kennst Du alle).

        Natürlich hat alles seine Vor- und Nachteile, vielleicht bin ich irgendwann wieder total begeistert von Poolbar & Co.

        Das einzige, was mich an Autourlaub wirklich stört (und mit der riesen Ausrüstung gehts leider nicht ohne Auto), ist dass man nicht so weit kommt wie mit dem Flieger :-)

        LG, Nele

        • (12) 25.07.12 - 14:30

          Ja natürlich hat man im Ferienhaus auch einen kleinen Haushalt, nur der Vorteil ist eben, man hat ne Spülmaschine, man hat eine Waschmaschine. Spülmaschine fällt auf dem Campingplatz weg. Waschmaschinen gibt es, aber da muss man dann umständlich die Wäsche hintragen usw.
          Dann der Komfort wenn das Wetter mal schlecht sein sollte. Der Ist in einem Haus natürlich höher, als in einem Vorzelt. Komfortable Duschmöglichkeiten, WC. Wir sind damals immer im Waschhäuschen duschen gegangen, war als Kind schon toll und auf Wc ebenfalls, haben wir nie im wohnwagen benutzt bzw. hatten wir da gar keins. Dann muss man Vorzelt aufbauen, Windschutz etc. sich erstmal einrichten.
          Und man kann sich nicht so aus dem weg gehen, im Haus habe ich mehrere Räume, die Kinder können auch mal alleine in einem Zimmer spielen usw.
          Es hat alles vor und Nachteile. Beim campen würde mir gefallen das man zu jeder Zeit-wenn man sie hat losfahren kann. Wenn das Wetter nicht mitmacht, dann kann man alles zusammen packen, während man in einem Ferienhaus festsitzt. Man ist beim campen halt spontaner drauf, was ich als grossen Vorteil ansehe. Und man kann in Strandnähe campen...ein Ferienhaus wird teuer, umso näher man an den Strand rankommt.
          Es muss alles genau abgewogen werden. Ich hab auch Spass dran jedes Jahr ein neues Ferienhaus zu buchen..das bringt auch irgendwie Abwechslung, der Ort ist der gleiche, aber die Häuser stehen immer anders. mal im Wald, mal

          ohne usw.
          Es ist immer wieder ein neuer Eindruck.

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