Tipps zu langem Urlaub mit einjährigen Zwilllingen?

    • (1) 29.01.13 - 19:35

      Hallo zusammen,

      an alle, die vielleicht dasselbe gemacht haben: Mein Mann hat zum ersten Geburtstag unserer Zwillinge noch einmal einen Monat Elternzeit und dazu noch drei Wochen Urlaub. Wir würden diese einmalige Zeit gerne nutzen, um noch einmal eine lange Reise mit den Zwergen zu machen - immerhin hat man nicht oft so lange Urlaub und es wird mit größeren Kindern ja auch nicht einfacher... Wir würden gerne rund 6 Wochen unterwegs sein, am liebsten mit einem Campingbus/Wohnmobil oder so. Leider wissen wir noch überhaupt nicht, wohin? Was ist nicht zu gefährlich mit den Kindern, was lohnt sich so richtig? Wir haben schon an Kanada gedacht, aber auch schon an näheres wie Schottland oder so. Bei den ganz nahen (europäischen) Zielen ist nur unser Gedanke, dass man das auch noch später machen kann, mit weniger Zeit und größeren Kindern. Habt ihr Erfahrungen/Tipps zu Zielen oder allgemein zu einem langen Urlaub mit Baby(s)?

      Danke für alle Tipps,

      tarzan86 mit zwei 5,5 Monate alten Mäusen

      • Ich würde mit so kleinen Kindern nicht so weit fliegen wollen. Auch wegen der Zeitumstellung usw.

        Ich glaube, wenn Wohnmobil-Tour, würde ich mir was schönes in Europa aussuchen und z.B. durch Frankreich / Spanien / Portugal reisen oder so.

        (3) 29.01.13 - 20:02

        ich würde da ehrlich gesagt nicht so viel an den Kindern denken, sondern eher daran, was ihr gerne sehen würdet. Die Kinder wird alles Spaß machen, weil Mama und Papa dabei sind. Wir sind mit unseren Sohn schon viel gereist (leider nie so lange) und er fand es immer toll und hatte immer Spaß, denn wir oder einer von uns war dabei. Selbst längere Autofahrten waren bei uns kein Problem. Also, was ist eures Herzenswünsch? Welche Länder stehen auf eurer Erkundungsliste? Kanada ist sicherlich wunderschön und es gibt viel zu sehen an Städten, auch viel Natur. Genauso Schottland. Genauso kann man Argentinien oder Chile denken, sind auch recht sichere Länder mit gute Versorgung. Was ich nur empfehlen würde: Falls Flugreise, eigene Sitzplätze für die Kinder. Das entspannt einem das Leben.

        • (4) 29.01.13 - 20:07

          und wegen Zeitumstellung: Auf dem Hinflug (also richtung Westen) war es nie schlimm. Innerhalb eines Tages war unser Kind ok und wir sind schon mehrmals geflogen mit bis zu 7 Std. Zeitumstellung. Zurück war es nur nicht so schön. Da hat er meistens 3-5 Tage gebraucht um wieder ganz normal zu sein. Der Jetlag ist von West nach Ost immer schwerer, das ist normal, auch bei Erwachsener.

          ICH persönlich würde mich nicht wegen Zeitumstellung abschrecken lassen, vor allem wenn der Reise 6 Wochen lang sein soll. Aber da hat jeder eine andere Meinung.

      (5) 29.01.13 - 20:15

      Zwar waren wir bislang nur ohne Kind da, aber ich würde die USA nehmen - es gibt viele tolle Sachen zu sehen (je nach Region), macht man denke ich mit Kleinkindern dann nicht unbedingt, ist westlich und von der Infrastruktur her top, außerdem könnt Ihr tolle Kinderklamotten shoppen;-) Wir finden den Südwesten toll, aber mit kleinen Kindern vielleicht lieber von SF aus nach Norden Richtung Seattle, und dann Kanada? Oder Indian Summer? Oder Nationalparks in der Mitte? Wenn Europa dann faende ich Skandinavien toll.

      LG Ponti

      (6) 30.01.13 - 09:26

      Hallo,

      ich würde die Wochen in USA verbringen und mit einem großen Wohnmobil durch Californien usw. reisen.

      Gruß

      Anne#herzlich

    • (7) 30.01.13 - 11:21

      Hi,

      Freunde von uns haben das mit ihrem knapp Einjährigen auch gemacht, waren 6 oder 7 Wochen auf den Kanaren und dort auf verschiedenen Inseln. Sie waren ganz begeistert und der Kleine auch.

      LG juju

      (8) 31.01.13 - 20:01

      Also, wir sind wirklich totale Reisefans und hatten unseren Kleinen schon sehr bald überall mit dabei (erster Urlaub mit 3 Monaten). Ich bin der Meinung, man kann "so ziemlich alles" mit den Kindern machen, außer vielleicht wilde Abenteuer-Trekking-Touren oder nen Saufurlaub ;-). Nur habe ich doch festgestellt, dass so eine alte Weisheit, die ich nicht geglaubt hab, tatsächlich viel Wahres beinhaltet: Rundreisen, ständige Wechsel von Unterkunft und Ort sind für so kleine Kinder wirklich sehr, sehr stressig. Man sollte sich wohl immer etwa 1 Woche an einem Ort aufhalten (klar, gegen eine Zwischenübernachtung oder mal ein Etappenziel ist nichts einzuwenden), damit die Kinder sich dran gewöhnen können. In einem Wohnmobil, Camper, o.ä. ist es nicht ganz so tragisch (wir sind auch Camper), aber wir haben unseren letztjährigen Sommerurlaub so umgeplant, dass wir keinen Ortswechsel hatten. Bekannte waren dagegen auf Kreuzfahrt und das war wohl mit dem Kleinen total super (klar, das Schiff ist ja quasi die Umgebung).

      Fazit: Ich würd keine Amerika-Rundreise oder sowas machen. Kanada schon gar nicht, weil es sehr lange Strecken zu fahren sind, wo man dann auch wirklich mal 100e km lang nichts sieht als "plattes Land" und das schon für Erwachsene fad wird, geschweige denn für Kinder.

      Also, plant lieber etwa so: Zwei, drei, vielleicht auch vier Tage Anfahrt mit gemütlichen Pausen und Zwischenstopps und dann mal 1-2 Wochen einfach an einem Ort. Dann zur Hälfte wieder Richtung Heimat und dort nochmal 1-2 Wochen bleiben, dann die letzte Woche zur Heimfahrt nutzen. Wie wärs mit Südspanien, 1 Woche hinfahren (Zwischenstopp in Granada), dann 2 Wochen dortbleiben (es gibt sooooo viel zu sehen, Tages- bzw. Abendausflüge nach Gibraltar, Rhonda, ...), dann bis nach Barcelona/Costa Brava, dort nochmal 2 Wochen bleiben (Barcelona, Montserrat, Tarragona, ...) und dann nochmal ne Woche heimfahren. Das ist sicher für alle gut machbar, man sieht viel und die Erholung kommt nicht zu kurz.

      (9) 01.02.13 - 20:50

      Hallo!

      Wir waren letztes Jahr in der gemeinsamen Elternzeit für 3 Monate in den USA/Kanada. Davon 8 Wochen mit einem Wohnmobil in den Weststaaten USA/Kanadas unterwegs. Der Kleine war 8,5 Monate als es losging. Es hat alles super geklappt und war genau der richtige Zeitpunkt. Wir haben seine Tagesschlafzeiten zum Fahren oder für Wanderungen/Unternehmungen genutzt und meist mehrere Tage an einem Ort verbracht. Der Camper war sein Zuhause. Viel Später wäre das aber sicher anstrengend geworden (nach dem 1. Geburtstag), da er dann sehr mobil wurde und es ihm zu eng im Camper geworden wäre. Im Nachhinein hätten wir lieber ein größeres Wohnmobil genommen, wir hatten aber auch die kleinste Größe.

      Alles andere hat prima geklappt (Flug, Zeitumstellung, Ernährung (fast immer frisch gekocht)). Man muss halt ausreichend Zeit für alles einplanen.

      Es war eine super Zeit und wir würden es jederzeit wieder machen. Für Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.

      tutem

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