Urlaubsanfahrt 1300km -mit Auto und Kleinkind

    • (1) 10.07.15 - 14:50

      Hallo zusammen,

      hat jemand zu obiger Frage Erfahrung? Hab zwar nun grad gebucht,somit ist die Entscheidung FÜR DEN Urlaub gefallen - aber wir haben lange überlegt, ob und wie wir die vielen Stunden Autofahrt schaffen können.

      Wir werden nachts starten,damit wir bis zum Morgen schon gute 500 km geschafft haben - wir kennen die Strecke,daher können wir die gut einschätzen.

      Aber unser Kind mag auch schlafend nicht so eingefercht sein und mosert dann....und danach???? Dann haben wir immer noch gut 7 Stunden, also gesamt ohne große Pausen eh schon um die 12 Std......

      Zurück wollen wir auf jeden Fall über 2 Tage fahren - aber hin? Bei nur 2 Wochen kürzt das den Urlaub so sehr ein....

      Wie sind eure Erfahrungen? Hattet Ihr auch Bedenken und am Ende hat es besser geklappt als gedacht? Ein bischen "Mut-mach" wäre toll.:-)

      Danke und allen ein schönes Wochenende

      • Da mein Kind mit Dauerübelkeit im Auto zu kämpfen hat und außer Tabletten nichts hilft, würde ich nicht auf die Idee kommen so lange zu fahren, aber wenn überhaupt dann nur mit Übernachtung. Aber kommt wirklich sehr aufs Kind an würde ich sagen.

        1300 km mit Kleinkind würde ich nie und nimmer ohne Zwischenübernachtung fahren.

        Hallo

        So sind wir immer gefahren 1200 KM.

        abends so um 18.00 Uhr los.

        Dann sind wir die Nacht durchgefahren und waren am Vormittag am Ziel.

        Ich finde dieses Nachts losfahren falsch weil keiner richtig schlafen kann und bevor ich nur 3 Stunden schlafe und Nachts aus dem Quark kommen würde machten wir es so wie geschrieben.

        Ich hab vorher die Nacht schon durchgemacht und hab dann bis mindestens Mittags geschlafen und war abends fit.

      • Moin,

        ich habe das große Glück, daß meine Kinder leidenschaftliche Autofahrer sind.:-) Vor unserer ersten langen Fahrt hatte ich aber auch etwas Angst.

        Wir fahren 1600 km am Stück, das dauert je nach Verkehrsaufkommen so 20-24 Stunden. Natürlich mit regelmäßigen Pausen. Dann auch gerne bei Mäcces, da können sich die Kinder noch auf dem Spielpatz austoben.

        Die Jungs haben im Auto einen Spiel- und Maltisch, etwas Knabberkram, Hörspiel-CDs und Musik. Mehr brauchen sie nicht. Ansonsten so kleine Spiele (rote Autos, Wohnwagen, LKWs zählen) oder Wortketten.

        Viel Spaß

        Hi,

        unser Großer kommt mit über Nacht fahren gar nicht klar. Er kann im Sitz nicht gut schlafen und ist dann völlig durch, die Fahrt die Hölle und der erste Urlaubstag auch.
        Wir fahren also immer früh morgens los und brausen dann ohne große Zwischenstops durch. Klar, Pipipausen und eine größere Mittagspause, aber im großen nd ganzen eben zügig durch.

        Der Große hat leider oft Reiseübelkeit, aber inzwischen kaut er bei Bedarf Superpep und hat ein kleines Sandeimerchen, falls er doch mal brechen muss. In dem Fall machen wir natürlich dann auch mal ne kleine Pause an der frischen Luft.
        Ansonsten klappt es mit Hörspiele hören, singen, erzählen etc. ganz gut. Besonderen Hype machen wir nicht.

        LG juju

      Hallo,

      wir sind schon öfter mit unserer Tochter so eine Strecke gefahren. Allerdings immer mit Übernachtung und vielen Pausen. Wir fahren immer möglichst früh los und dann bis zu unserem Zwischenstopp mit vielen vielen Pausen. Allerdings habe ich auch immer neben meiner Tochter gesessen und sie gegebenenfalls bespaßt. Nachts fahren haben wir noch nicht versucht, da mein Mann nachtblind ist und ich dann den Tag vorher auch schon Urlaub nehmen müsste da ich sonst beim Fahren einschlafen würde...

      LG Morlin

      Hi,

      mir wäre es recht egal, ob und wie die Kinder es durchstehen!!!!!

      ICH hätte keine Lust dazu....die Fahrt ohne ausreichende Erholungspause ist doch schon für Erwachsene anstrengend! Die viele Autofahrt macht müde und wenn man ankommt ist man regelrecht zerknittert. So möchte ich meinen Urlaub nicht starten und wenn es so zurück geht#zitter....never ever.

      lisa

      Das klappt schon. Bei sehr langen Strecken und 2 Fahrern fahren wir um 22 Uhr los. Dann ist bis zum Frühstück schon einiges geschafft. Danach werden die Kinder mit Spielen, Hörbüchern und auch DS bei laune gehalten.

      Diesmal sind es 900km und ich fahre alleine, verbringen wir eine Pause und eine Nacht unterwegs, wir haben uns zusätzlich noch 4 tage luft gelasssen für spontanausflüge
      lg

      Hallo!

      Wir sind mit unseren Kindern mehrmals ca. 1500 km in Urlaub gefahren. Bei etwas über der Hälfte haben wir eine Zwischenübernachtung gemacht. Unterwegs haben wir uns immer etwas angeschaut (z.B. Technikmuseum in Sinsheim, Schiffsfahrt auf dem Chiemsee etc.), also etwas, was als Tagesausflug von uns aus nicht möglich wäre. So sind auch die Fahrtage schon ein bisschen Urlaub und die weiten Strecken haben wir so problemlos geschafft.

      LG Silvia

      Hey, also ich find das jetzt überhaupt nicht tragisch. Ich mein, du schreibst nicht, wie alt dein Kind ist, aber sobald sie nicht mehr in diesem schrecklichen Maxi Cosi sitzen müssen, ist alles gut, find ich.

      Ich würds so machen: Losfahren am späten Vormittag, dann mal etwa 2 Stunden fahren, wo das Kind (hoffentlich) noch wach bleibt. Dann irgendwo gemütlich einkehren (ja, Mäcci hat hier tatsächlich Vorteile), etwa eine halbe Stunde Pause, essen. Dann weitere zwei Stunden (bzw. bis das Kind eben aufwacht) Fahrt, dann wird es so vier Uhr rum sein. Eher kurze Pause, Fahrerwechsel. Dann flexibel irgendwie wie halt das Kind grad drauf ist. Wenn es knatschig wird, raus auf einen schönen Parkplatz, auf dem Spielplatz toben lassen, nochmal schön was essen, vielleicht sogar ein "Picknick" mit "Abenteuerfaktor" ;-), und wirklich so lang bleiben, bis das Kind müüüüüde ist. Dann hat man die vorhergehenden 7-8 Stunden Fahrt schon gut hinbekommen, weil 2 Stunden wach, 2 Stunden Schlaf, 3 Stunden wach, das ist gut hinzubekommen, besonders mit Pausen, find ich. Dann müsst ihr nur noch ab - sagen wir - 20 Uhr bis etwa 1 Uhr, 2 Uhr morgens fahren, dann wird das Kind ins Zimmer getragen und gut.

      Eine ganze Nacht durchzufahren UND danach noch Strecke machen zu müssen, halt ich für nicht praktikabel. Man ist fix und alle (auch die Eltern) von der Nacht ohne oder mit schlechtem Schlaf und soll DANN noch fahren. Das ist halt auch sehr gefährlich, find ich.

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