Wann mit Baby reisen?

    • (1) 23.06.17 - 10:08

      Ich habe leider keine Ahnung, in welchem Alter Babys wie drauf sind. Wann könnte man am besten eine Asienreise (2Monate) durchführen? Es kommen 8-9 oder 11-12 Mon. oder 20-21 in Frage. Flüge max. 11h, danach gemächliches Reisetempo.

      • (2) 23.06.17 - 11:04

        Ohne Asienerfahrung würde ich sagen 8-9 Monate, da kann das Kind in der Regel noch nicht (weg)laufen . 20-21 würde ich abraten, da kannst du einKind im schönsten Trotzalter haben, was nicht immer ein Vergnügen ist. Ich habe selber drei Kinder, die aber inzw. 24,19 und 17 Jahre alt sind. Mit einem 8 Monate alten Kind waren wir damals in Griechenland, gut, das ist nicht Asien aber mein Sohn hatte damals weder Flug noch HItzeprobleme.

        Würde mich halt hinsichtlich Impfungen o.ä. gut beim KInderarzt beraten lassen und dann muss man sehen............

        Hallo,

        ich weiß nicht was ich dir antworten soll.

        Also mit meiner Tochter war es am entspanntesten mit 20-21 Monaten. Mein Sohn hingegen ist ganz anders vom Typ, mit ihm hätten wir jetzt mit 8-9 Monaten gut fliegen können (auch früher wäre möglich gewesen).

        Wir fliegen dieses Jahr im November für 4 Wochen nach Florida und in die Karibik, er wird dann 14Monate alt sein und die Große knapp 5. Wird schon gut gehen, #
        entspannte Eltern = entspanntes Kind...

        Wo soll es denn hingehen?? Asien ist groß... ;-) was mir zu bedenken geben würde, mit 8 Monaten hat der Zwerg grad das Essen begonnen und brauchte noch viel Milch, da wäre ich mir in einigen Regionen Asiens zu unsicher ob ich alles bekommen würde. Und einen extra Koffer für Brei und Milch halte ich dann doch für übertrieben.

        Ist dein Baby schon da, oder plant ihr schon wegen der Elternzeit??? Sonst würde ich es vom Typ abhängig machen und nach der ersten Anfangszeit entscheiden, Elternzeit kann dein Mann ja auch nach der Geburt einreichen.

        LG und schöne Vorfreude :-)

        • Wir planen noch wegen Elternzeit :)

          Wir wollen nun nicht ausgerechnet im Hochsommer fahren, daher nur die Zeiträume... Wir haben vor, Bali (3 Wochen) und Taiwan (2 Wochen) zu bereisen (Taiwan wäre gar kein Thema wegen Essen und Hygiene, Bali kenne ich nicht) und evtl. noch Singapur/Hong Kong (auch unproblematisch und nur kurze Flüge, evtl. bleiben wir aber auch länger in einem anderen Land, war erstmal nur angedacht um die Flugzeiten zu verringern, weil das eh die Umsteigeorte sind). Südostasien oder China würde ich lieber später machen, da kann man dann auch besser wandern etc.

          Ich würde gern stillen, daher wäre ein früherer Termin besser, später wäre ja größerer Aufwand notwendig bzgl. geeignetem Essen. Formula-Nahrung müsste es in Bali aber auch geben^^ Gegen eine frühe Reise sprechen hingegen die Impfungen, das müsste ja dann alles in kurzem Abstand gemacht werden...

      Kinder sind ja nunmal alle unterschiedlich, unsere war echt der Horror die ersten Monate danach wäre es gegangen weil dann super süß. Sie ist jetzt 14 Monate also kann ich zu 20-21 Monate nichts sagen. Mit 11-12 war sie super lieb aber das fleißige laufen üben fände ich glaube ich anstrengend wobei, da ist sie wenigstens noch an der Hand gelaufen das will sie jetzt überhaupt nicht mehr, macht nur Blödsinn, klettert vorallem was das Zeug hält (auch schon mit 11-12 Mon) mit 8-9 Monaten war sie recht unkompliziert und unsere hat da noch nicht mal gekrabbelt allerdings schon gestanden, konnte aber noch nicht so gut klettern daher würde ich 8-9 mon. nehmen.

      Puh, also ich weiß nicht so recht. Ich bin echt ein Reisenarr, aber mir wäre es definitiv zu unsicher, da vorab schon was zu buchen. Ich schreib dir jetzt mal meine +/- Argumente zu den einzelnen Altersstufen. Aber jedes Kind ist völlig anders, das kannst du gar nicht sagen.

      8-9 Monate: Da begann meine grad zu krabbeln und wollte ÜBERHAUPT nicht mehr sitzen bleiben im Buggy. Wir waren da 4 Tage in Hamburg (ok, Wetter war saukalt, es regnete, sie konnte nirgends runter) und es war sauanstrengend. Mit dem Großen waren wir in dem Alter in Rom und es war völlig entspannt, da er sich den ganzen Tag im Buggy und Tragetuch schuckeln ließ. Stillen, nun ja, schön und gut. Wollte ich auch und dachte mir, das sei im ersten Urlaub (mit 3 Monaten) ungemein praktisch. Hat nicht funktioniert. Dann musste ich halt doch Nahrung mitnehmen. Da Wohnwagen war das komplett egal. Klar gibt's überall irgendeine pre, aber halt nicht die von daheim (außer evtl. Nestle). Ich finde dieses Alter sehr unkalkulierbar. Vorteil: Man kann sie evtl. noch leichter im Tragetuch tragen, wobei ich den Großen mit 4 Jahren noch getragen hab im Notfall.

      11-12 Monate: Da beginnen sie halt grad zu laufen, weiß auch nicht. Sie ist jetzt schon wesentlich entspannter und gibt sich mit sich selbst ab. Essen geht auch schon ziemlich unproblematisch, wir hatten jetzt im Urlaub eig. nur noch Milchbrei und ein paar Obstgläschen (und pre) mit. Sicher kann man es schon machen, aber die Frage ist halt, wie viel man davon hat. Wir wollen jetzt dann auch eine 4wöchige Italienreise mit viel Anschauen machen. Aber wir haben noch ein großes Kind, das halt auch was sehen will (tatsächlich). Die Kleine wird "mitgeschleppt". Die größte Freude hatte sie eigentlich am Strand. Da war sie super-entspannt, hat ihre Geh- und Stehübungen im Sand gemacht, ist ins Wasser gekrabbelt, ... Der Große konnte Sandspielen, ...

      20-21 Monate: Ok, der Große war im Sommerurlaub schon 26 Monate. Da konnte man meinem Großen halt schon sehr viel erklären. Wir waren damals 3 Wochen an der Côte d'Azur und haben fast täglich was gemacht. Ich erinnere mich noch als er in Cannes seine kleinen Händchen in diese Handabdrücke gelegt hat. Und jedes Karussell musste ausprobiert werden (stehen ja in F überall). Er erzählte noch ewig von diesem Urlaub und selbst mit seinen 7 Jahren jetzt kommen manchmal noch so Geistesblitze von damals durch. Essen war kein Ding mehr, er kackte nicht mehr in die Windel (was grad in Hotelzimmern oder unterwegs echt unangenehm ist, wenn man das Ding nicht so entsorgen kann), tatsächlich war er tagsüber schon sauber, man konnte auch das Gebläse schon mal aufdrehen oder ihn unter einen Ventilator setzen. Da hab ich jetzt bei der Kleinen immer noch etwas Sorge mit der Zugluft. Das mit dem Trotzalter hatten wir nicht. Das kam bei uns wesentlich später #schwitz

      • P.S.: Vielleicht so als kleine Anregung: Wie wäre es, wenn ihr im ersten Jahr irgendwo in Europa verreist und euch einfach mal anschaut, wie ihr gemeinsam als Familie so zurecht kommt. Da "lernt" man auch viel dabei, z.B. was man wirklich braucht und was gar nicht. Dann sieht man schon, welcher Familien-Urlaubs-Typ man so ist. Klar, das MUSS sich nicht unbedingt unterscheiden, kann aber. Und dann kann man im zweiten Jahr wunderbar entspannt so eine große Reise angehen. Denn irgendwie, naja, so gaaaaanz easy going ist es mit einem so kleinen Kind dann halt irgendwie doch wieder nicht. Und ich bin wie gesagt echt eine Reisefanatikerin, spreche oft die Landessprache, kannte bis jetzt noch die meisten Länder, die wir mit Kinder bereist haben, etc. Ich find halt auch, man hat nicht so viel davon, wenn man dann Wochen vor dem Urlaub irgendwie doch die Panik bekommt. Da finde ich es gut, vorher schon Erfahrung gesammelt zu haben.

    Hallo, ich bin viel herumgekommen. Meine Meinung: Gar nicht in so jungem Alter.

    Ich würde so eine Reise vor den Kindern machen oder erst wieder ab 3./4. Klasse (6 Wochen Sommerferien).
    VG

    meiner meinung nach, auf keinen fall eine derart lange und weite reise mit einem baby oder kleinkind.

    du weist nie wie dein kind drauf ist, wie ist die ärztliche versorgung, essen und hygiene.

    never käme das in frage.

    europa und gut ist!

    • Naja, so pauschal kann man das sicher nicht sagen, es gibt genug Beispiele von in Elternzeit reisenden Eltern, die beliebtesten Orte scheinen Südamerika und Australien zu sein - das wäre mir 1. zu unsicher und 2. zu weit bzw. so ein Roadtrip ist auch nicht das Wahre für ein Baby. (Ich war z.B. ein Anti-Autokind, alles über 30min ging bis nach Grundschule nur unter Mühen und mit vielen Kotzbeuteln.)
      Und wenn man schon vor Ort war, weiß man wie die ärztliche Versorgung/Hygiene ist.

      • Zumal man es in Europa bzgl. Hygiene auch nicht weiß - ich habe als Kind im Europaurlaub (Griechenland, Italien) im durchaus kinderfreundlichen Hotel zuverlässig Lebensmittelvergiftung bekommen. Deswegen halte ich aber nicht diese Länder für ungeeignet. Mein Mann kommt aus Kasachstan und hält mich sogar noch für übervorsichtig, laut deutscher Logik hätte er seine Kindheit nie überleben können...

Kommt auf dein Kind an.

Mit meinem war mit 8 Monaten super reisen. Ausgeglichen, fröhlich.
Die meisten Kinder steckten in der Fremdelphase. Nur Mama und Papa wurde abends weggeschrien. Zahnen, Fieber durch Zahnen, Infekte usw.

11-12 Monate
für viele entspannt
für viele sehr stressig, weil Kind da grade laufen, klettern lernte
Zähne mittel

20-21 Monate
ging bei meiner noch. grade so. Dann kamen die Zähne und die Fremdelphase. Boah, da hätte ich nicht verreissen wollen. Stündlich wach.
Andere waren da grade aus dem stündlichen Alter raus und erfreuten sich der nächtlichen Ruhe. Während bei meiner die ersten Zähne kaum merkbar kamen, kamen die hinteren in dem Alter mit Scherzen und drum und dran. Bei Freunden kamen die ersten Zähne mit Fieber und allem und die hinteren waren plötzlich da, ohne es zu merken.

Laufen, klettern kannte mein Kind in dem Alter schon und ich wusste wie aufpassen, worauf achten. Essen ebenfalls.

Flugreisen haben wir nicht gemacht, lange Zugfahrten schon.

Bei anderen Ländern würde ich mich schon im Vorfeld zu Hygiene, Kinderarzt, Essen etc. informieren. Zu Hause beim Kinderarzt, auch wegen Impfungen und entsprechend rechtzeitig den Impfplan anpassen - damit die regulären nicht verpasst werden, ebenso damit zusätzliche falls nötig untergebracht werden.
An eigenen Impfschutz auch denken ;-) und gut ein Jahr vorher beim eigenen Arzt ansprechen - je nachdem welche Impfungen in welchen Abständen häufiger gegeben werden sollten, damit der Schutz aufgebaut ist.

Auch Impfungen und Stillen/Schwangerschaft vorher informieren!

Ansonsten auch bei der Krankenkasse informieren, Versicherungsschutz im Ausland, was bei Kind abgedeckt ist. Familienversichert ok, aber was dabei ist, was nicht und schauen, wie es mit Kinderärzten vor Ort ist.
Haben wir bisher toi toi toi nicht gebraucht, Das Kind einer Freundin schon und dann war guter Rat teuer. Es ging, aber der Stress legte den Erholungseffekt lahm (nicht der Grund des Arztebesuches, sondern das in einer anderen Sprache einen finden und sich vor Ort zu informieren)

Besprich es auch mit dem Kinderarzt, Termine wegen U-Untersuchungen. Diese rechzeitig planen und evtl. die möglichen Zeiträume voll ausnutzen.

  • Das klingt motivierend :)

    Impfungen haben wir selbst alles, sind auch schon viel in Asien gereist und kennen die hygienischen Bedingungen. Sprachlich bin ich in 80% der Länder gut aufgestellt, ich war auch schon in z.B. chinesischen Krankenhaus, das muss man nicht unbedingt erlebt haben^^

    Das mit dem Impfplan ist ein wichtiger Gedanke.

    Sind also, deiner Beschreibung nach zu urteilen, die meisten Probleme (also warum andere das nicht machen würden) darauf zurückzuführen, dass das Kind zu anstrengend ist und die Eltern stresst? Das fände ich nicht so schlimm, das ist ja "mein" Risiko. Wenn es nur das ist, und dem Kind nicht schadet (ich meine, z.B. würde es ja zu Hause dann genauso schlecht schlafen wegen Zähnen), habe ich gar keine Bedenken. Ich überlege halt, wie es mehrere Flüge verträgt. Alles andre lässt sich kindgerecht gestalten. Aber ich habe selbst im Flugzeug noch kein Baby erlebt, was nicht klargekommen wäre.

    Wir werden wohl letztendlich mit 10-13 Mon. die Asienreise machen und mit 19-21 eine Europareise.

    • warum andere es nicht machen würden, ist sehr individuell.
      ICH würde es nicht machen, weil ich Flugangst habe, Höhe nicht vertrage, mir das zu viel wäre
      ich einiges an Essen nicht vertrage und vorsorgen müsste, mit meinen Sprachkenntnissen nicht ausreichend weit käme und mit der Klimaveränderung Probleme hätte

      mit Baby wäre es für mich also noch schwieriger, wenn ich selbst nicht fit wäre.

      Dafür reisen wir eben mit dem Zug sehr viel. Kind schläft auch woanders gut. Im Zweifel habe ich den "Jetleg" und mein Kind nicht.
      Es gibt allerdings auch Kinder, die sehr! stark auf kleinste Veränderungen reagieren. Das gibt es durchaus, war bei meiner bisher zum Glück kein Thema.

      Wichtig finde ich eben die Vorbereitung und zu schauen, dass für euch alles passt. Das Programm Baby-flexibel zu gestalten. damit einfach Zeit und Puffer da ist, darauf einzugehen und entsprechend zu reagieren.

      • Das bestätigt meine Annahme, dass viele sich vorrangig sorgen, selber nicht fit zu sein, was ja auch legitim ist.

        Falls unser Kind von der empfindlichen Sorte ist, kommt das Unterfangen ja sowieso nicht in Frage...

        Flexibel würden wir alles machen, falls wir mal den ganzen Tag auf dem Hotelbalkon sitzen, ist das auch für uns ok. Ich habe keine ambitionierten Sightseeingziele ;)

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