Papa und Kleinkind alleine in Urlaub

    • (1) 30.10.17 - 10:40

      Hallo,
      Vielleicht kann mich ja hier jemand beruhigen...
      Mein Mann möchte Anfang Dezember mit unserer 3-jährigen Tochter nach Kenia fliegen, Freunde von uns leben seit dem Sommer in Nairobi und dann ist die einzige Möglichkeit, sie zu besuchen. Ich selber bin zu dem Zeitpunkt etwa in der 32.ssw und werde deshalb nicht mit dabei sein. Der Patenonkel unserer Tochter kommt aber mit.
      Ich gerate jetzt immer mehr in Panik aus Sorge, es könnte etwas passieren. Einmal gesundheitlich, zB würden sie durchaus Ausflüge in Malaria-Gebiete machen, aber auch die aktuelle Sicherheitslage machen mir Sorgen.
      Mein Mann und ich sind durchaus erfahrene Reisende, auch in eher kritische Reisegebiete , und bisher habe ich mir solche Gedanken noch nie gemacht. Ich traue meinem Mann so eine Unternehmung schon zu, hab auch schon bei den Reishinweisen des Auswärtigen Amtes nachgesehen um mich zu beruhigen, aber die Sorgen bleiben. Ich will auch nicht der Spielverderber sein, aber trotzdem...
      Hat vielleicht irgendwer Erfahrung mit Urlaub und Kleinkind in Kenia? Sind meine Ängste irrational?
      Viele Grüße
      Pamil

      • Auf alle Fälle würde ich mit dem Kinderarzt mal den Impfpass überprüfen und fragen, ob noch zusätzliche Impfungen nötig sind.
        Ängste wirst Du immer haben, egal, wohin sie fliegen würden ;-) gehe ich mal davon aus.
        Wenn Du den Erwachsenen vertraust, ist alles in Ordnung.
        LG Moni

        (3) 30.10.17 - 14:03

        Auf jeden Fall Reiseimpfberatung beim Kinderarzt, gerade auch wegen Malaria. Eventuell auch noch beim Tropeninstitut nachfragen.
        Ich kann Deine Ängste verstehen, Dein Kind ist noch klein und Du bist schwanger. Aber es werden sicher alle das Kind wie einen Augapfel behüten und beschützen.

        (4) 30.10.17 - 16:30

        könnte für die zwei einen super Ausflug werden, der immer verbindet. Ich würde mir die Ängste nicht antun wollen. Und ihn trotzdem bitten, darauf zu verzichten.

        Es ist nicht die einzige Möglichkeit sie zu besuchen. Sie leben jetzt dort? Schön, tun sie hoffentlich auch noch in zwei Jahren, wenn das zweite Gross genug zum Reisen ist :)

      • (5) 30.10.17 - 22:13

        Hallo
        Ich kann deine Sorgen nachvollziehen.
        Meine Tochter war 5 Jahre alt als wir in Kenia waren und ich war froh,dass sie nicht jünger war.Ich habe bei anderen Kleinkindern schlimme Sonnenbrände gesehen,die teilweise bandagiert werden mussten.Ich war ständig am eincremen.Es ging soweit alles gut,ausser einmaligem Erbrechen.Sie erinnert sich heute noch an diesen Urlaub.Trotzdem war ich froh,dass sie schon 5 Jahre alt war und schwimmen konnte,allein wegen der Boots Touren.
        Kleinkinder und Kenia passt für mich nicht wirklich.

        l.g.

        (6) 31.10.17 - 10:40

        Generell ist eine solche Reise mit Kleinkind sicher möglich.

        Aber, gibt es einen triftigen Grund warum die Kleine mit soll? Sie wird von der Reise nichts haben, für sie wird es nur anstrengend und stressig, ganz unabhängig von Gesundheits- und Sicherheitsaspekten.

        Ich würde eure Tochter zu Hause bei dir lassen.

      • Ich würde dem Papa schicken und mir meinem Kind dann in dieser Zeit ebenso einen tollen Urlaub machen. Zum Beispiel an sie Nordsee oder die Berge oder einfach in ein schönes Kinderhotel. Dort dann die Seele baumeln lassen, kein Haushalt, keine Verpflichtungen....einfach nochmals die Zweisamkeit mit dem Kind auskosten.

        Dein Mann kann dann im Kenia ne tolle Zeit mit Freunden verbringen, braucht auf kein Kleinkind Rücksicht nehmen und weiß dass du auch ne entspannte Zeit hast.

        Mona

      (9) 01.11.17 - 19:22

      Vielen Dank für eure Antworten und Tips!
      Wir waren schon vor zwei Wochen beim Tropeninstitut zur Impfberatung, die Standartimpfungen hat unsere Kleine sowieso und wir haben jetzt mit dem Rest begonnen, also Hep. A, Tollwut, Typhus etc, also alles nach und nach, von daher sind wir auf der sicheren Seite.
      Ich habe auch noch mal mit unseren Freunden in Nairobi gesprochen, deren Tochter ist etwas jünger als unsere und fühlt sich dort schon ziemlich wohl. Laut unseren Freunden merken sie von der Lebensweise bzw vom Alltag her keinen großen Unterschied zu Deutschland.
      Reisetermin kann nur jetzt sein, da ja dann Anfang nächsten Jahres unser zweites Kind kommt und wir einen ausreichenden Abstand zum Geburtstermin haben wollten. Bis das zweite Kind so alt ist, dass wir mit den Standartimpfungen durch sind, vergeht ja auch einiges an Zeit, wir haben selber Plände für einen (jobbedingten) längeren Auslandsaufenthalt ab Ende nächsten Jahres und der Aufenthalt unserer Freunde dort ist auch zeitlich begrenzt.
      Wir haben auch lange überlegt, ob mein Mann nicht alleine fährt, aber er wünscht sich sehr, dass unsere Tochter mitkommt. Auch im Hinblick auf das zweite Kind. im Moment klebt unsere Tochter schon ziemlich an mir, und nach der Geburt wird sie da einfach kürzer treten müssen. mein Mann möchte gerne jetzt schon für etwas mehr Bindung zu ihm sorgen, und was ist da besser geeignet als 10 Tage ohne Mama?! Ich muss ausserdem in der Zeit eh noch arbeiten (Vollzeit), der Mutterschutz geht leider erst nach Weihnachten los, so dass es für mich nicht so ganz unstressig mit ihr alleine wäre.
      Unsere Tochter ist Reisen schon gewöhnt, auch längere Autofahrten usw, bisher ist sie da immer recht entspannt gewesen, und sie freut sich seh darauf, die Tochter unserer Freunde wieder zu sehen, da mache ich mir eher weniger Sorgen.
      So richtig ruhig werde ich wohl erst sein, wenn beide wohlbehalten zurück sind, aber ich bin mir sicher dass mein Mann gut aufpasst, er ist in vielen Dingen sehr viel ängstlicher und vorsichtiger als ich...
      Liebe Grüsse
      Pamil

      (10) 06.11.17 - 22:38

      Für mich hieße die Überschrift nicht: Papa und Kleinkind allein im Urlaub, sondern: Mein Kind ohne mich in einem Land, in dem einfach viel passieren kann...

      • Es kann überall was passieren, gehst Du in Berlin auf den Weihnachtsmarkt, kannst Du tot sein, läufst Du in Barcelona über die Ramblas, kannst Du tot sein.

        Und wenn die Mama dabei ist, ist es weniger gefährlich? Oder Papa kann nicht richtig aufpassen? ;-)

        • Das stimmt und deshalb - nenn mich verrückt - ist es mir lieber, wir machen solche Aktionen gemeinsam, dann sind wir (hoffentlich) wenigstens wenn dann alle tot. Hört sich jetzt krass an, aber für mich ist es wirklich so. Ich weiß auch, dass das ein wenig irrational ist - schließlich kann bei jeder Autofahrt was passieren.

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