Würdet ihr für einen Road-Trip alles vorbuchen?

    • (1) 08.02.18 - 09:29

      Hallo,
      in den Sommerferien möchte ich mit unserem Auto und den Kindern einen Road-Trip machen.
      Wir fahren durch ganz Deutschland, dann durch Luxemburg, Frankreich bis runter zum Mittelmeer, an der Küste entlang bis Spanien Barcelona und dann zurück durch Frankreichs Norden über Belgien und die Niederlande nach Hause.
      Dafür haben wir vier Wochen eingeplant.
      Gebucht habe ich schon die Jugendherbergen in Deutschland für die ersten zwei Tage, dann drei verschiedene Unterkünfte auf Campingplätzen in Südfrankreich und Spanien für jeweils 3-5 Tage.
      Jetzt bin ich mir unsicher, ob ich alle weiteren geplanten Stopps auch buchen soll.
      Es ist immerhin Hauptsaison und überall überfüllt.
      Andererseits nehmen wir uns da die Spontanität, außerplanmäßig zu halten wo es gerade schön ist. Aber ewig Zeit haben wir ja auch nicht.
      Im Notfall können meine Tochter und ich auch mal eine Nacht im Auto schlafen, das hat eine Liegefläche. Und für meinen Sohn gäbe es ein kleines Popup-Zelt. - Aber eigentlich wollen wir alle in Betten schlafen, sind eher so die Luxuscamper.;-)
      Bei spontanem Übernachten brauche ich wohl auch noch eine Kreditkarte, weil in Frankreich und Belgien die Zahlung in Hotels etc. damit üblich ist, wie ich hörte?
      Was meint ihr?
      LG smarti

      • (2) 08.02.18 - 10:45

        Hi,
        wenn ihr keine Ansprüche an die Unterkünfte habt außer ein Bett und ihr auch eher in Dörfern übernachten könnt, dann würde ich es riskieren. Bei so einem Trip hätte ich glaube ich eher ein Wohnmobil gemietet. Da du aber schon viele Unterkünft gebucht hast und so schon einen recht geplanten Ablauf hast, da könntest du die anderen auch schon buchen. Ihr wisst ja sicher wo ihr ungefähr hinwollt, dann würde ich strategische Orte mir heraussuchen.

        Kreditkarte finde ich generell gut für einen Urlaub. Man weiß nie was passiert.

        ja, unbedingt kreditkarte. ohne kreditkarte kommst du in frankreich nicht weiter :-)

        Hallo,

        ich bin ein Schisser-Planungsfreak, daher ja, auf jeden Fall ... Wir haben vor zwei Jahren in Frankreich (Nord) eine Familie aus Hamburg kennengelernt, die "spontan" zur Hauptsaison dort zelten wollten, wo es schön war ... und wirklich das Problem hatten, dass sie mal da eine und dort zwei Nächte bekommen haben ... Auf unserem Campingplatz war jemand etwas früher abgereist ... und sie konnten 1x die Parzelle wechseln.

        Insgesamt kein erholsamer Urlaub ... Falls ihr zeltet. In Frankreich sind die meisten Zeltplätze parzelliert, da gibt es wenig "wir drücken euch noch irgendwie rein" ... und wenn es wo schön ist und man nicht bleiben kann ...

        Ich "fahre" immer zweimal. Einmal auf Google Maps, da entscheiden wir auch schon, was wir anschauen wollen, wie lange wir bleiben, recherieren die Kosten und die Öffnungszeiten ... und dann fahren wir, entspannt, da alle Entscheidungen schon daheim stattgefunden haben.

        GLG
        Miss Mary

      • (5) 08.02.18 - 14:31

        Wir waren letzen Sommer in Schweden mit dem Wohnwagen und hatten vorher schon die größeren Campingplätze vorgebucht, sind dann vor Ort aber auch ungebucht auf mehrere Plätze gefahren. Aber das war dann schon Ende August und es war nicht mehr so voll. Für uns war das genau richtig. Aber ob das in der Hauptsaison in Frankreich auch so klappt, weiß ich nicht. Zwischendurch mal spontan zu sein. war für uns sehr gut.
        Kreditkarte würde ich auf jeden Fall mitnehmen, besonders in Frankreich. Aber auch in Schweden ging es kaum ohne.

        (6) 08.02.18 - 16:00

        Mit Kindern und in der Hochsaison würde ich immer vorbuchen. Gerade, wenn man länger im Auto gesessen hat, ist es toll, wenn das Hotel einen Pool hat oder wenn es einen Spielplatz oder ähnliches in der Nähe gibt. Ich plane unsere Roadtrips immer mit Googlemaps und Tripadvisor im voraus. Pro Tag nur 200-300 km bringt viel Flexibilität, man kann die km morgen oder abends fahren und tagsüber Zeit an spontanen Orten an der Strecke verbringen. Man weiß aber, wo man abends sein muss und kann da auch mal etwas später ankommen (muss man halt Ankunft nach 18 Uhr angeben). Zwischendrin mal einen langen Fahrtag, wenn es nötig ist.
        Nichts ist ätzender, als ab 16 Uhr nachmittags nach Übernachtungsmöglichkeiten zu suchen, wenn man eigentlich noch am Strand abhängen könnte.

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        (8) 09.02.18 - 20:52

        Ich bin bei so einem Trip eher ein Fan von 'nur ab und zu Stationen buchen'. Das würde ich von der Gegend abhängig machen. Bei Gegenden mit bekanntermaßen viel Tourismus lieber vorbuchen. In 'normalen' Gegenden nicht unbedingt.

        Komplett durchgebuchte Tage zwingen Euch nämlich zum weiterziehen und das setzt unter Druck - mich jedenfalls! Es ist so schön, einfach noch etwas länger dort zu bleiben, wo es einem gut gefällt!

        Gruß,
        mare88

        Beachtet bitte, dass die Franzosen auch alle zusammen im Juli Ferien haben und die Autobahnen auch mal voll werden können.
        Ich bin auch jemand, der IMMER alles vorbucht! Mit Kindern ist das einfach sicherer finde ich, denn nach einem Tag im Auto mit nörgeligen Kindern noch eine Unterkunft suchen stelle icch mir nicht toll vor,....

        • vor allem zieht es im juli und august, wenn alle franzosen zeitgleich urlaub haben, alle an die küsten. ich würde vermutlich die strände meiden und eher ins hinterland ziehen :-)

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