Sehenswürdigkeiten in Venedig und Umgebung

    • (1) 30.04.18 - 10:45

      Hallo!
      Nächsten Monat geht es für eine Woche nach Venedig. Wer kann ein paar Tipps bzgl. der Sehenswürdigkeiten geben.

      Am liebsten wäre uns eine geführte Tour durch die Stadt. Wer hat schon eine gemacht und kann etwas empfehlen?
      Dogenpalast steht auf dem Plan, eine Ausfahrt nach Murano und der Besuch im Glasmuseum. Lohnt es sich nach Burano zu gehen, was kann man dort Schönes erleben? Was noch?
      Evtl. steht noch die Peggy Guggenheim Collection auf dem Plan...

      VG und Danke

      • (2) 30.04.18 - 21:52

        Ich fand Burano wunderschön. Wir waren am frühen Dort, als alle Läden geöffnet haben😊
        Venedig fand ich grauenhaft, total überlaufen. Wir waren zwei Mal da. am Dogenpalast hat man extrem lange anstehen müssen.
        Man kann sich gut ein Tagesticket zwischen den Inseln pendeln. Den Lido fand ich nett. Wir waren aber nur sehr kurz da.
        Wir waren im Sommer da und sind von der Halbinsel bei Jesolo gekommen.
        Vielleicht ist es im Mai noch nicht so voll.
        Lg Basket

        • (3) 02.05.18 - 08:46

          Dankeschön.
          Ich war auch schon für einen Tagesausflug in Venedig, aber alles nur sehr kurz.
          Leider war das Glasmuseum in Murano geschlossen. Diesmal will ich dorthin.

          Wünsche dir einen schönen Tag!

      (4) 02.05.18 - 09:49

      Ich mag Venedig.

      Natürlich ist es überlaufen und megatouristisch, aber das beschränkt sich eigentlich fast nur auf das Gebiet zwischen Marcusplatz und Rialtobrücke. Wenn man dem Ganzen etwas entflieht und ein paar mal "falsch" abbiegt, hat man schnell seine Ruhe und erlebt ein ganz tolles Venedig. Schön ist auch, dass man sich eigentlich nicht verlaufen kann, denn so groß ist die Stadt auch wieder nicht und wenn man mal müde ist, nimmt man einfach den Wasserbus zurück zum Markusplatz und bekommt nebenbei auch noch eine tolle Rundfahrt.
      Da ihr ja gleich eine ganze Woche bleibt, könnt ihr auch die ruhigen Morgen und Abendstunden nutzen, die meisten Touristen sind nur tagsüber da.

      Ich mag auch die anderen Inseln, auch dort hat man venedischen Flair ohne all zu viele Touris (außer vielleicht auf Murano) . Besonders Sant Erasmo gefällt mir, weil es so ein schöner Kontrast zum quirligen Venedig ist und natürlich die Friedhofsinsel San Michele. Wenn ihr eine ganze Woche da seid, würde ich die Inseln definitiv mitnehmen.

      • (5) 02.05.18 - 10:06

        Danke dir!
        Ich kann mich dunkel an eine Reportage über die Friedhofsinsel erinnern.
        Vielleicht fragen wir noch im Hotel nach, was wir unternehmen können.
        Für 2-3 Tage haben wir schon ein Programm.

        VG

    (6) 02.05.18 - 20:05

    Ich finde Venedig auch wirklich toll, einfach auf der Seite, wo die Zattere sind (mir fällt der Name des Stadtteils nicht ein) ein bisschen durch die Gassen bummeln, mit dem Wasserbus (Vaporetto) mal "außenrum" vom Bahnhof zum Markusplatz fahren. Auch rund um die Rialto ist es wirklich schön. Auf der Seite von S. Marco gibt es direkt an der Rialto ein paar Cafés, wo es zig Tramezini (Toast-Sandwiches) zum mini Preis gibt. Über die Rialto drüber gibt es einen großen Markt - dort haben wir uns Obst, etc. gekauft. Auch Richtung Arsenale hinter ist es schön.

    Nach Burano gehen würd ich nicht empfehlen, es sei denn du hast überirdische Fähigkeiten ;-). Im Ernst, Burano ist super-schön, total gemütlich und die bunten Häuschen wie aus dem Bilderbuch. Wirklich "erleben" kannst du nicht viel dort.

    Ich würde ja unbedingt nach Padua fahren, mit dem Zug in ca. 30 Minuten. Die Kathedrale des Hl. Antonius ist wohl ziemlich imposant und es gibt viel zu sehen dort.

    Auf dem Lido kann man Fahrräder mieten und dann weiter auf die nächste Insel übersetzen usw.

    • (7) 03.05.18 - 07:55

      Vielen Dank für deinen Bericht!
      #blume

      • (8) 03.05.18 - 19:45

        Gern! Übrigens niemals den "Kardinalsfehler" machen und zum Konsum in Cafés etc. an die Tische setzen ohne sich vorher über die Preise zu informieren. Das kann komplett in die Hose gehen. Wir haben uns z.B. die Tramezzini mitgenommen und uns zwei Ecken weiter an einem Nebenkanal niedergelassen - auf den Stufen runter, klar, auf dem Boden. Dort haben wir dem Treiben der Gondeln zugesehen und unser Sohn wollte nimmer weg! Dogenpalast soll schön sein, hab ich aber noch nicht von innen gesehen.

        • (9) 04.05.18 - 08:19

          Danke! Wg. der Preise mache ich mir keine Sorgen.
          Ich bin jedes Jahr in Italien, spreche auch ganz gut Italienisch, es ist also kein Problem.
          Ja, Dogenpalast steht auf dem Plan, wir werden am WE eine Führung buchen.
          Liebe Grüße

          • (10) 06.05.18 - 15:47

            Im Café Florian zahlst du 14 Euro für ein Glas Wasser, wenn du dich unbedarft setzt. Da helfen auch keine Italienisch Kenntnisse. In so einem großen Café sucht man sicher nicht erst die kleine Karte, die versteckt an der Theke hängt, wenn man mit schweren Beinen ankommt und sich freut, weil was frei ist. Klar ist es in Italien üblich, dass es am Tisch mehr kostet, aber ein kleines Wasser kann man sich "normal" überall leisten - nicht so in Venedig.

            • (11) 07.05.18 - 09:27

              Danke nochmals für den Hinweis.
              Ich bin jedes Jahr mind. 1 Mal in Italien und kenne mich aus.
              Ich könnte mir allerdings auch ein Glas Wasser für 14 Euro leisten, das wäre aber dann eine Lehre fürs Leben.

              Alles Gute

              • (12) 07.05.18 - 22:47

                Nun, ich kanns mir nicht leisten - wie wahrscheinlich 99% aller Venedig-Urlauber. Da würde ich dann im Hotel nachfragen müssen, ob ich die Übernachtung in Raten abstottern kann oder ich würde im Café Florian die Toiletten putzen müssen.

                :-p:-p:-p

                Im Ernst, soweit reichen meine Kenntnisse der Mathematik und der Wirtschaftslehre, dass sich jemand, der eine Woche nach Venedig fährt, nicht in die Gefahr einer Privatinsolvenz begibt, wenn er ein Wasser für 14 Euro kaufen muss. Mich persönlich würde es halt schon sehr wurmen.

                Ich bin übrigens auch mindestens einmal im Jahr in Italien, spreche fließend italienisch, könnt mir - wenn ich wollte - auch mal einen ganzen Nachmittag auf der Terrasse des Café Florian leisten (wenn wir schon mal im Angebermodus sind ;-)) und dennoch habe ich solche Abzocke wie in Venedig noch nirgendwo anders erlebt - sei es in Rom, Florenz, Neapel, Mailand, Palermo oder Bari oder sonstwo im Norden, Süden, Osten oder Westen Italiens. Und außer Turin fällt mir keine italienische Großstadt ein, in der ich noch nicht war. Doch, halt! Bozen.

(13) 03.05.18 - 20:07

Ich war wiederholt in der Nebensaison für jeweils 14 Tage bis drei Wochen in Venedig. Eine Woche gibt aber auch ausreichend Zeit, die wunderschöne und so geschichtsträchtige Stadt zu erleben.

Eine geführte Tour empfehle ich nicht, da man dann entgegen den eigenen Interessen dem zeitlichen Plan von anderen hinterherhecheln muss. Empfehlen kann ich Reiseführer, die Routen durch die einzelnen Stadtteile anbieten. So kann man sich gut orientieren und in wenigen Teilen viel nach eigenem Zeitplan sehen.

Da ihr nicht in der Nebensaison unterwegs seid, aber immerhin eine Woche da seid, könnt ihr wenigstens die typischen Zeiten der Tagestouristen vermeiden und euch zu den Zeiten des typischen Getümmels an abgelegenere Sehenswürdigkeiten halten.

Mir hat Torcello mit einem Besuch der Basiliko gut gefallen, allerdings waren wir da gerade mal eine Handvoll Besucher, wie es zur Hauptreisezeit aussieht, weiß ich nicht. Die Friedhofsinsel wurde ebenfalls erwähnt, die auf jeden Fall einen Besuch wert ist.

Ansonsten kann man auch schön dem Getümmel mit einem Ausflug nach Padua entfliehen und dann in den Abendstunden wieder Venedig genießen und sich dort einfach dahintreiben lassen. Sehr schön die Stimmung in den Nachtstunden an den Kanälen.

Einen schönen Urlaub wünsche ich dir!

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