My Smart Grandpa Tunnelzelt, Erfahrungen mit Unwetter

    • (1) 15.07.18 - 14:30

      Hallo,

      wir haben uns das Zelt letzte Woche Dienstag bestellt und bereits nach zwei Tagen spannenden warten war es da.
      Das Zelt hält alles was es verspricht. Es ist vollkommen einfach aufzubauen und die Anleitung ist auch für Anfänger gut zu verstehen. ( Im Garten direkt mal ausprobiert) Durch die Bild-Textbeschreibungen kann man bei dem Aufbau eigentlich nichts falsch machen. Die Stangen sind nach Farben sortiert und einfach mit den Heringen und den Abspannleinen zu befestigen. Der Boden des Zeltes is sehr stabil und die Reißverschlüsse lassen sich ohne Probleme bewegen. Positiv zu erwähnen ist, dass das Zelt super aufgeteilt ist. Die Schlafkabine ist mit einer Trennwand, die man innerhalb von zwei Minuten mit vier Handgriffen aufgestellt hat, vom übrigen Zelt unterteilt. Gerade wenn man an einem Strand zeltet, bleibt so der Schlafplatz sauber und man kann vermeiden, dass man den Sand o.ä in den Schlafbereich trägt. Durch das dazugehörige Moskitonetz, welches man im Schlafbereich aufhängen kann, kann man auch in warmen Nächten mit offenen Zelt schlafen. Zudem besitzt das Zelt noch zwei Belüftungsfenster. Dadurch das das Zelt innerhalb weniger Minuten auf und wieder abgebaut ist und mit seinen knapp 15 kg noch relativ gut zu transportieren ist, ist es auch für „Pendler“ sehr gut geeignet. Im Außenzelt kann man stehen und muss sich nicht auf engsten Raum bewegen, wie es bei vielen anderen Zelten üblich ist. Im Eingangsbereich des Zeltes befindet sich ein Panoramadach sowie genügend Taschen, in denen man seine Utensilien verstauen kann. Super ist auch, dass das Zelt eine Durchführung für das Stromkabel besitzt. Somit passte für uns ein kleiner Kühlschrank in das Zelt, welchen wir ohne Probleme anschließen konnten. Nun zu dem für uns eigentlich wichtigsten Punkt, den wir vorher nicht so bedacht haben. Das Zelt verspricht zwar, dass es auch bei Wind und Wetter sicher ist, kann dieses vielleicht jemand bestätigen? Unser voriges Zelt hat leider die Regengüsse nicht standgehalten und so saßen wir bei Regen nass im Zelt. Da wir in der nächsten Woche bereits verreisen wollen und das Wetter bis jetzt noch sehr wechselhaft aussieht, habe ich meine leichten Befürchtungen. Laut Anleitung sollen die Nähte sehr gut verarbeitet sein, sodass es keinen Regen durchlässt. Dieses versprach die Anleitung unseres vorigen Zeltes jedoch auch und wurde sehr enttäuscht.
      Für unsere Kurztrips an das Meer ist dieses Zelt einfach wunderbar geeignet, vom Aufbau, von der Größe und auch vom Zubehör. Hat jemand vielleicht Erfahrungen mit diesem Zelt oder kann einem blutigen Anfänger Tips geben.

      Vielen Dank #winke

      • (2) 15.07.18 - 18:37

        Wie hoch ist denn die Wassersäule? Was wird da angegeben? Die ist entscheidend dafür, wie wasserdurchlässig das Zelt ist.
        Als Beispiel: Wir haben ein Hilleberg Tunnelzelt vor 25 Jahren gekauft. Das hat eine Wassersäule außen von 5000mm und der Boden 12000mm. Wir waren in einem Unwetter mit großen Hagelkörnern. Hinterher waren die Stangen leicht verbogen (Karbon). Innen war alles trocken, obwohl das Zelt auf Pfützen "schwamm". In anderen Zelten war bei dem Wetter alles nass geworden. Und das Zelt hält jetzt immer noch. Wir benutzen es immer wieder. Zwar nicht jedes Jahr, aber so vielleicht alle 2 Jahre.

        • (3) 15.07.18 - 18:44

          hab mir das jetzt mal im Internet angeschaut.
          4000mm Wassersäule klingt schon mal ganz gut. Die Stangen sind aus Fiberglas, das klingt auch nicht schlecht. Jetzt kommt es bei Euch noch auf die richtige Abspannung an. Da Zelt muss beim Aufbau in den Wind gedreht werden, dass quasi der Popo in den Wind schaut. Und dann müsst Ihr immer ALLE Sturmleinen ordentlich abspannen, denn Unwetter können plötzlich da sein. Achtet darauf, dass das Innenzelt nie das Außenzelt berührt. Habt Ihr die richtigen Heringe für den Boden dabei? Solche V oder T-förmigen Heringe halten besser und lassen sich leichter reinschlagen, als die billigen runden. Gummihammer dabei? Zumindest Vorne und hinten am Zelt solltet ihr hochwertige Heringe nehmen, die müssen im Sturm die Hauptlast halten.

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