Reisen mit einem 8 Wochen alten Baby

    • (1) 11.01.19 - 10:02

      Ich nochmal mit einer anderen Frage:

      Mein Mann und ich möchten sehr gerne in den Sommerfereien (Juli) zu meiner Familie in den Süden fahren und dort zwei Wochen verbringen (600km entfernt von zu Hause). Wir hätten auch schon eine Fereinwohnung mit genug Platz etc. Ich bin mir aber total unsicher ob das gut ist für die Kleine, die dann gerade mal 8 Wochen alt sein wird in einem Reisebett zu schlafen etc. Was meint ihr zu diesem Vorhaben?

      Ich wäre nach der Geburt halt gerne ein bisschen im Familenkreis aufgehoben, das war so der Hintergrund.

      • Gute Frage.
        Wir planen auch 2 Monate nach Geburt mit Auto zu reisen ✌🏼
        Ich lese mal mit 😚

        (3) 11.01.19 - 10:22

        Huhu.

        Ich bin damalsalleine mit meiner 5 Wochen jungen Tochter, per Auto, 14h in die Schweiz gefahren.
        Wichtig sind Pausen ohne Maxi Cosi damit sich das Würmchen auch mal strecken kann.
        Wenn einem vorher bewusst ist das die Fahrt zeitlich nicht planbar ist, ist man weitaus entspannter, geduldiger und nimmt es wie es kommt.
        Ich hatte auch ein Reisebett mit, hat alles prima geklappt.

        Liebe Grüße S., mit Pupsi (5) an der Hand und 🍇 7+4

        (4) 11.01.19 - 10:23

        Hey huskyhh,

        Ich denke es ist kein Problem für das kleine im Reisebettchen zu schlafen(evtl schläft sie eh bei dir im Bett)😊
        Wenn du jetzt in ein Hotel fahren würdest, wäre ich skeptisch, aber du fährst zu deiner Familie und wirst dort Unterstützung bekommen, falls du ein unruhiges Kind hast. Die Fahrt könnte anstrengend werden. Manche Babies mögen nicht gerne Auto fahren. Müsst euch vielleicht einen Tag zeit lassen und viele Pausen machen.
        Denke aber 600 km sind machbar!

      • Wir planen leider tatsächlich auch 4 Wochen nach Geburt einen Wochenend Trip 400 km von uns entfernt. Ist schon seid letztem Jahr geplant 🙈. Hatte mir tatsächlich keine Gedanken gemacht, wo das kleine schlafen wird 😥😭

        • Wenn du stillst wahrscheinlich bei dir im Bett 😊 kannst ja mal in deiner Unterkunft anfragen, diesen bestimmt Gitterbettchen/Reisebettchen, aber bei reisebettchen aufpassen, die sind meistens ohne Matratze nur mit so ne harten Matte. Hatte daher vorsichtshalber immer eine kleine Klappmatratze dabei und hab sie wirklich oft gebraucht!

      Hey wir sind damals mit unserem 6 Wochen alten Baby 1000km gefahren und er hat fast die ganze Zeit geschlafen. Also alles kein Problem in der Zeit man muss halt mehr stops einplanen und kann eben nicht durchfahren. Was ich dir aber raten würde dann nachts zu fahren wenn ihr euch das zutraut

      (9) 11.01.19 - 10:55

      Huhu :-)

      Also wir haben als „Beistellbett“ ein Reisebett mit vernünftiger Matratze, da meine Familie auch im Süden wohnt (330km) und wir das Bettchen dann für Übernachtungen bei Oma und Opa unten lassen werden, wenn wir es im Schlafzimmer nicht mehr brauchen.. da lohnt sich dann meiner Meinung nach eine vernünftige Matratze.. der Sohn wird also von Anfang an (wenn wir ihn wirklich nicht mit ins Bett nehmen) im reisebett schlafen.. wie schon gesagt wurde sollten genug Pausen eingelegt werden (Maxi cosi ist so ziemlich der schlechteste Ort für den Zwerg) und damit gerechnet werden, dass Autofahren dem Baby nicht so gefällt.. aber die Vorfreude auf die Verwandtschaft und die anstehende Unterstützung macht das sicher wett :-)

      Lg

      (10) 11.01.19 - 11:15

      Wir sind damals mit unserer 6 Wochen alten Tochter mit dem Auto 550 km pro Strecke gefahren, nur für ein verlängertes Wochenende. Ging super: die Kleine hat die meiste Zeit geschlafen und ich musste noch keine Babynahrung etc. mitschleppen, da sie ja nur Muttermilch brauchen. Geschlafen hat sie bei mir im Bett.

      (11) 11.01.19 - 11:33

      Liebe Huskyhh,

      also mit dem Schlafen in einem Reisebettchen sehe ich eigentlich weniger ein Problem. Was mir da mehr zu denken gibt, ist die lange Fahrt. Falls ihr mit dem Auto fahrt, würde ich mal in den Babygeschäften nachfragen, ob sie spezielle Babywannen fürs Auto haben. Bei uns gibt es ein Fachgeschäft, die solche Wannen sogar verleihen.
      Ich persönlich würde jedenfalls nicht mit einem 8 Wochen alten Baby 600 Kilometer in der Babyschale fahren.

      Liebe Grüße #liebdrueck

      Wir sind auch mit unserem Sohn als er 4 Wochen alt war 400km Auto gefahren... Sie sollten einfach nicht länger wie 2-3h im maxi cosi sitzen, sprich einfach mal einen Stopp einplanen. Wobei es gibt auch kindersitze mit liege Position. Bei uns war es kein Problem. Mit 10 Wochen sind wird dann bereits in die USA geflogen... Auch diese Reise ging problemlos.

      Liebe Grüsse
      Bambi mit Rehjunges an der Hand und Baby Bambi inside 9+2

      (13) 11.01.19 - 13:10

      Hey!

      Dann mach das ruhig!

      Meine Kinder sind mittlerweile 11 und knapp 10 und beide waren frühzeitig "on tour".

      Die Große war ca 8 Wochen alt, als wir erstmals die 930 km Strecke zu meiner Oma fuhren. Der Kleine war damals ca. 13 Wochen alt.

      Die ersten Jahre habe ich es aber bevorzugt, über Nacht zu fahren. Die Autobahn ist dann wesentlich freier, damit die Fahrt entspannter. Das Kleine schlief und zum stillen bzw füttern machten wir halt einen Stopp, tranken einen Kaffee, aßen was.

      Vor den Kindern fuhren wir möglichst durch, damit waren wir in ca 8 Std da. Mit den Kids fahren wir aufgrund der vielen und längeren Pausen bis zu 13 Std. Aber das ist ok. Ist der Bewegungsdrang erstmal ein wenig gestillt, geht die Fahrt auch relativ entspannt weiter. Das kostet aber eben Zeit.

      Nur zu! Kinder können das wirklich gut wegstecken.

      (14) 11.01.19 - 17:49

      Wir sind erst mit 5 Monaten mit der kleinen in Urlaub. Aber 5 Stunden normale Fahrzeit war kein Problem; wir hatten etwa nach der Hälfte eine längere Pause und sonst eben nach Bedarf zum Stillen. Sie hat aber sehr viel geschlafen und war dann trotzdem Abends wieder müde.
      Wir hatten ein Reisebett vom Hotel - und da war tatsächlich nur die harte Plastikmatratze alias Lattenrost dabei. 😳😱 Wir haben mit Decken und Bettwäsche improvisiert und sie dann eben meist dort nur mal tagsüber rein und sie sonst bei uns schlafen lassen. Es war aber nur eine Woche; aber die extra Matratze vergesse ich nie mehr 🤪(danach war immer eine mit im Bett natürlich).
      Ah so; ich saß dann mit hinten weil es praktisch war und auch vorne nicht so viel Platz, weil wir eine Babyschale von Kiddy (groß und schwer aber trotzdem dankbar) haben, die einen Lattenrost und Liegeposition hat. Da kann man mal die 90 Minuten, die sonst in der Babyschale Maximum sind, überschreiten ohne zu großes schlechtes Gewissen (ob es wirklich den Unterschied macht; wer weiß?).
      Ah, wenn keiner hinten sitzt - unbedingt einen Spiegel anbringen, dann sieht man was hinten los ist auch von vorne ☺️

      (15) 11.01.19 - 17:59

      Ich war die ersten zwölf Wochen froh zu Hause zu sein und bin da total in meiner Mutterblase aufgegangen.... ich würde es glaube ich nicht machen, wenn nicht notwendig.

      (16) 12.01.19 - 01:05

      Also meine Meinung ist, dass Babys am Anfang viel Ruhe und die ihnen bekannte Umgebung brauchen. Babys können sehr stark auf Reizüberflutung reagieren. Für mich fängt das schon an, dass ich meinem Baby so eine lange Autofahrt nicht zumuten würde. Ein Baby soll am Tag nicht länger als eine Stunde in einem Maxi Cosi verbringen müssen. Eine 600 km Fahrt, bzw. 5 Stunden Fahrt wäre mir persönlich zu weit.

      Ich habe zwei Kinder und beiden haben immer in der Babyschale beim Autofahren geweint. Ich fand das teilweise bei kurzen Autofahrten schon stressig und nervenaufreibend. Daher habe ich mich lieber besuchen lassen, anstatt mit den Babys zu viel herumzufahren.

      Das ist aber meine persönliche Meinung.

      Hey. Wir planen im Sommer mit dem Camper eine Woche weg zufahren. Baby wird da 3-4 Wochen hält sein.
      Werden es sponntan entscheiden.
      Wenn alles gut ist, warum nicht? Es ist entspannter mit Baby zu er reisen alsit einjährigen Zwergen 👍😊

      (18) 12.01.19 - 17:23

      Also, ich fand es so kurz nach der Entbindung auch gut, meine Mutter da zu haben - allerdings wohnt die ganz in der Nähe. Aber irgendwie hab ich das zumindest beim ersten Kind schon auch gebraucht. Da waren wir dann mit 3 Monaten ne Woche in Italien - war super. Va. tat es mir auch sehr gut, da ich vielleicht doch auch ein wenig depressiv verstimmt war.

      Unser Großer hat damals in der Babywanne vom Kinderwagen geschlafen, die Kleine einfach bei uns im Bett - die hat eh nie im Bettchen geschlafen. Reisebett wäre bei uns eine völlig überschätzte Sache gewesen #rofl. Aber im Grunde ist es ja völlig wurscht, ob Reisebett, Kinderbett oder was anderes in der Richtung.

      Quatsch ist natürlich auch, dass gestillte Kinder bei Mama schlafen, ungestillte nicht. Ich kenne gestillte Kinder, die NUR im Bettchen schlafen, meine Kinder wurden nie "richtig" gestillt (also nur gepumpt) und liegen heut noch in meinem Bett.

      Einzig wegen der Fahrerei wäre ich mir tatsächlich unsicher, weil es Kinder gibt, die Maxi Cosi völlig ablehnen. Da gibt es aber tatsächlich auch Wannen für Neugeborene (auch zum Leihen) oder aber - und das wär mir noch lieber - ich würde vllt. mit dem Baby mit dem Zug fahren. Der Mann kann das Auto ja mitbringen.

      (19) 12.01.19 - 18:31

      Reisebettchen finde ich durchaus machbar-

      Die Frage ist eher, wie du mit der Umstellung klar kommst. Wochenfluss, Umstellung und so.

      Hallo,

      wenn das Kind noch nicht da ist ist mein einziger, dringender Rat, das Ganze nicht allzu fest zu planen.
      Also so, dass man aus der Nummer wieder raus kommt, wenn das Kind ganz anders ist, als man gedacht hat. Oder wenn man selbst länger als gedacht braucht, um in seiner Elternrolle anzukommen. Oder wenn das Wochenbett Probleme macht.

      Ansonsten: mit Baby ist es einfacher als mit Kleinkind. Wenn das Kind schreit, muss man halt anhalten. Es hilft auch, wenn einer daneben sitzt.

      Wir sind mit beiden Kindern in den ersten 8 Wochen viel unterwegs gewesen - allerdings im eigenen Wohnmobil. Da waren dann auch massive Stillprobleme (beim 1.Kind) egal, wir waren ja unter uns. Nur das Wochenbett-Fieber (beim 2.Kind) hat uns anfangs einen Strich durch die Rechnung gemacht.

      Geschlafen haben beide im Kinderwagen-Oberteil. Damit konnten wir sie an unsere Füße stellen, das war am praktischsten. Direkt ins Elternbett war uns auf 1,40 zu eng und zu riskant.

      LG!

      (21) 12.01.19 - 20:31

      Das würde ich jetzt noch nicht planen! Jedes Baby ist anders...das eine ist pflegeleicht und macht alles mit..das andere schreit sobald etwas ungewohnt ist. Schonmal was von Schreikindern gehört? Eine Freundin hatte das Glück...die haben die ersten 3 Monate kaum einen Fuss aus der Tür gesetzt.
      Ich war froh erstmal eine Routine zuhause zu entwickeln, uns in Ruhe kennen zu lernen. Wenn du deine Familie in der Nähe haben willst..sollen sie doch lieber zu dir kommen?!
      Als
      Meine Geburt war unerwartet sehr schwer..ich konnte 4 Wochen lang nicht sitzen..nach 6 Wochen konnte ich den ersten Spaziergang machen..es heißt auch nicht umsonst WOCHENBETT. Die Zeit sollte man nutzen.
      Wir waren dann 6 Monate nach der Geburt lang im Urlaub und Familie besuchen.

      Hallo, nach meiner Erfahrung ist es dem Kind in dem Alter total egal, wo es sich befindet, worin es schläft. Hauptsache "seine Leute"/Mama/Papa sind da. Auch sind lange Autofahrten zu diesem Zeitpunkt meist unproblematisch, da sie häufig schlafen. Das mit dem Maxicosi halte ich für eine lange Fahrt, resp. Rückfahrt völlig unproblematisch. Ist ja nicht so, dass das Kind über Tage in unveränderter Position drin liegt.

      Wir sind in dem Alter auch schon oft gereist, da wir unsere Familien jeweils in fast 1000km in verschiedenen Richtungen haben und wir auch sonst häufig unterwegs sind. Wir haben einfach deutlich häufiger Pausen eingelegt und gestillt und regelmässig gewickelt.

      Wir hatten nie den Eindruck, dass die Kinder davon gestresst gewesen wären oder ähnliches.

      Ich hätte keinerlei Bedenken, das ins Auge zu fassen - falls es anders kommt: doof, aber noch doofer, Ihr habt ein völlig unkompliziertes Baby und Du bist auch wieder fit und du hockst zuhause und langweilst dich.

      Bei einer Reise in den Süden im Juli einfach gut an den Sonnenschutz denken.

      Eine gute Zeit!

      (23) 13.01.19 - 20:43

      Hi,
      Ich würde das nach Möglichkeit spontan entscheiden. Ob das gut geht hängt davon ab wie euer Baby so drauf ist und wie es dir geht.
      Wir sind damals sehr spontan nach Island geflogen als unsere Zwillinge 10 Wochen alt waren. Dieser Urlaub war viel entspannter als der Campingurlaub mit 10/11 Monaten 🙄
      Sie waren so klein einfach sehr unkompliziert und haben noch viel geschlafen.
      Liebe Grüße

      (24) 21.02.19 - 06:08

      Dein Post ist zwar etwas älter wollte dir aber gerne über meine Erfahrung berichten.
      Meine Tochter war noch kein Monat alt als wir 2000 km in den Urlaub zur Familie gefahren sind. Das ist schon verdammt viel und die kleine hatte auch zu der Zeit Koliken gehabt und hat viel viel geweint. Trotzdem hat sie fast die ganze Zeit im Auto geschlafen und war sonst auch kein Problem aber man hat gemerkt das sie 2 Tage gebraucht hat um sich von der fahrt tu erholen. Ich würde es wieder tun. Habe es vorher auch mit dem Kinderarzt besprochen.
      600km sollten daher kein Problem sein. Einfach zwischendurch ne Pause machen und das Baby aus dem Maxi Cosi holen.
      Wieso sollte ein Reisebett ein Problem sein? Wir hatten keins. Wenn ihr Familie besucht vielleicht hat ja jemand ein Beistellbett und würde es euch für die Zeit ausleihen?
      Wir haben sie in der Babywanne von Kinderwagen schlafen gelassen. Allerdings ist das jetzt nicht sooooooo optimal, da diese ja rundherum geschlossen ist und die Luftzirkulation nicht gegeben ist aber es war Gott sei Dank kein Problem.
      Bei der Rückfahrt müsste sie um die 9 Wochen alt gewesen sein und diese war trotz zuzügliche 6 Stunden Stau noch entspannter als die Hinfahrt. Aber auch da brauchte sie die 2 Tage um sich zu erholen. Aber ganz ehrlich die brauchen wir Erwachsenen auch :)
      Evtl könntest du und das Baby auch fliegen und dein Mann kommt nach, falls ihr das Auto braucht.

      Aus meiner Erfahrung spricht nichts gegen außer falls es einen von euch nicht gut geht.

      LG

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