Outfit fürs Vorstellungsgespräch

    • (1) 01.09.17 - 10:15

      Guten Morgen ihr Lieben Modeexperten!

      Ich bin bei einer Behörde zu Vorstellungsgesprächen für zwei verschiedenen Stellen eingeladen.
      Jetzt mache ich mir schon Gedanken, über mein Outfit.
      In meinem Schrank habe ich mehrere Blazer einen schwarzen, einen dunkelblauen, einen hellgrauen, und einen rosafarbenen.
      Ich würden zum dunkelblauen tendieren.
      Da ist eine ganz "normale" Sachbearbeiter Stelle ist, finde ich es als Hosenanzug vielleicht zu arg Business.

      Jetzt bin ich auf der Suche nach einer Hose und eine Bluse, die Bluse sollte beim zweiten Gespräch ja vielleicht auch noch eine andere sein.
      Habt ihr Ideen?

      • (2) 01.09.17 - 10:22

        Ich würde auch zu dunkelblau oder hellgrau tendieren. Schwarz ist eher für Anlässe und rosa wirkt doch sehr süss.
        Mir wurde bei einem Coaching gesagt, für das Vorstellungsgespräch einen Ticken höher greifen, als wenn man dort zur Arbeit gehen würde. Also den Hosenanzug würde ich persönlich im Schrank lassen.
        Ich würde den Blazer auf jeden Fall mitnehmen zum Blusen kaufen und mich auch beraten lassen. Ich würde für 2 Vorstellungsrunden auch 2 verschiedene Outfits planen, evtl noch ein drittes als Reserve.
        Ich bin modetechnisch ne 0 und absolut auf Beratung angewiesen ;-) Ich kann dir daher nur empfehlen, ein gutes Geschäft mut kompetentem Personal zu suchen.

        • "Schwarz ist eher für Anlässe"
          Ja, wenn ein Vorstellungsgespräch kein "Anlass" ist, was denn dann? #kratz
          "Ich bin modetechnisch ne 0 und absolut auf Beratung angewiesen"
          Ich will Dir nicht zu nahe treten, aber ich frage mich ernsthaft, warum Du hier Tipps verteilst, wenn Du selbst von Dir sagst, dass Du keine Ahnung hast?
          Hosenanzug ist Standard zum Vorstellungsgespräch für kaufmännische "Büro-Stellen", erst Recht bei Behörden!

      Huhz
      Ich habe lange Jahre in der bank gearbeitet daher war bei uns Hosenanzug natürlich Standard. In deinem Fall würde ich auch zum dunkelblauen blaser tendieren und auf jeden fall zwei verschiedene blusen. Ich habe immer ein Highlight gesetzt (beige farbener Anzug mit Dunkelpinkem hemd) einfach um in Erinnerung zu bleiben. Allerdings muss man für sowas der typ sein und es muss trotzdem noch nach Business aussehen.
      Beste grüße und viel Glück

    • Huhz
      Ich habe lange Jahre in der bank gearbeitet daher war bei uns Hosenanzug natürlich Standard. In deinem Fall würde ich auch zum dunkelblauen blaser tendieren und auf jeden fall zwei verschiedene blusen. Ich habe immer ein Highlight gesetzt (beige farbener Anzug mit Dunkelpinkem hemd) einfach um in Erinnerung zu bleiben. Allerdings muss man für sowas der typ sein und es muss trotzdem noch nach Business aussehen.
      Beste grüße und viel Glück

      Ich finde für ein Vorstellungsgespräch in irgendeinem kaufmännischen Beruf ist Hosenanzug PFLICHT. Erst recht, wenn es in einer Behörde ist, da die Beamten ja noch viel klassisch-konservativer eingestellt sind als irgendeine Marketingagentur.
      Man zieht sich zum Vorstellungsgespräch IMMER besser an, als für den normalen Businessalltag.
      Damit es nicht zu steif wirkt, kannst Du eventuell statt Bluse ein schickes (!) Top zum Anzug anziehen.

      • Hallo zusammen!

        Vielen Dank für Eure Anregungen!
        Da werde ich die nächsten Tage mal zum shoppen los gehen.

        Ein schönes Wochenende!

        (8) 02.09.17 - 10:35

        "rst recht, wenn es in einer Behörde ist, da die Beamten ja noch viel klassisch-konservativer eingestellt sind"

        Soso.

        Ich denke, es kommt ja wohl auch sehr darauf an, welche Behörde. Im Jobcenter z.B. geht durchaus eine Kombination aus Hose und (andersfarbigem) Blazer und es muss nicht zwingend der Hosenanzug sein, der würde eher overdressed wirken.

        • Sprichst du von der alltäglichen Bürokleidung? Oder darf ich fragen, an wieviele Vorstellungsgesprächen du schon teilgenommen hast?

          • (10) 03.09.17 - 12:47

            Da ich Teamleitung bin und wir TL reihum an allen Vorstellungsgesprächen dabei sind, schon an einigen.

            Du hast offenbar nicht verstanden, dass es darauf ankommt, bei welcher Behörde man sich bewirbt.

            So wie sich zwischen den unterschiedlichen Behörden/Ämtern der Dresscode unterscheidet, so tut er das auch bei den jeweiligen Vorstellungsgesprächen. Für eine Stelle mit hoher Außenwirkung im gehobenen Dienst bei der Pressestelle oder im Stadtverordnetenbüro ist sicher der Hosenanzug angemessen. Für eine Stelle im sozialen Bereich eher nicht.

            So, wie sich die Kollegen im sozialen Bereich etwas informeller kleiden (dürfen oder sogar sollen), so wirkt sich das auch auf das Vorstellungsgespräch aus. Im Jobcenter kann man zum Vorstellungsgespräch für eine einfache Sachbearbeiterstelle durchaus in dunkler (!) Jeans und Blazer mit Pumps oder Stoffhose mit guter Bluse oder gehen, also casual, aber etwas aufgeedelt. Ein HosenANZUG (= wie ein Männeranzug alles in einer Farbe) kommt aber meines Erachtens in den allermeisten Fällen overdressed an, wenn es nicht gerade um eine Führungsposition geht.

            Auch hast Du offenbar nicht verstanden, dass es einen Unterschied zwischen Hosenanzug und der von mir beschriebenen Kombination gibt. Mit einer Kombination (z.B. schwarze, gute Stoffhose, weißes gutes Shirt/Bluse und grauer/beiger... Blazer und vielleicht noch einem netten, dezenten Schal oder Tuch) macht man in der Regel nichts falsch - egal, welche Behörde. Man sieht etwas formeller aus, läuft aber nicht Gefahr, overdressed zu sein.

            • Glaub mir, ich kenne mehrere "Behörden" (sogar in mehreren Bundesländern und mit einem Hosenanzug ist man zum Vorstellungsgespräch vielleicht in einer klitzekleinen Dorfbehörde overdressed, jedoch nie in einer normalen kaufmännischen Position - egal ob Behörde oder freie Wirtschaft.

              "Auch hast Du offenbar nicht verstanden, dass es einen Unterschied zwischen Hosenanzug und der von mir beschriebenen Kombination gibt. "
              Hä? #kratz Selbstverständlich habe ich das verstanden, deshalb schrieb ich ja gerade, das, was Du hier kritisierst. Ansonsten würde Dein wortreicher Angriff ja gar keinen Sinn machen... ;-)

      Erst recht, wenn es in einer Behörde ist, da die Beamten ja noch viel klassisch-konservativer eingestellt sind als irgendeine Marketingagentur.
      -------
      Wie viel Behördenerfahrung hast du denn und wie viele Vorstellungsgespräche hattest du dort schon?

      Wenn ich manchmal im Rathaus zu tun habe und treffe Kollegen im Flur oder im Fahrstuhl, bin ich manchmal eher erschrocken. Mit so manch einem Outfit würde ich gerade mal zum Auto waschen gehen.

      Im Vorzimmer unseres Oberbürgermeisters (und er selbst natürlich auch) geht es etwas anders zu. Aber die Kollegin im Vorzimmer trägt auch nicht nur Hosenanzug oder Kostüm. Im Büro des Rates geht es auch etwas formeller zu. Auf dem Finanzamt sitzen manche mit den aller letzten Klamotten, genau wie in der Kfz-Zulassungsstelle. Pulli, Bluse, Jeans, Männer mit karierten Hemden, Poloshirt und Jeans oder Chino.

      • Auch du hast den Unterschied zwischen der Kleidung zum Vorstellungsgespräch und der normalen Bürokleidung nicht verstanden. Beides hat wenig bis nichts miteinander zu tun!

        • Glaub mir, den Unterschied kenne ich seit Jahrzehnten!

          Ich fand's nur ganz lustig, weil du mir und meinen Kollegen_innen die konservativ-klassiche Einstellung in Sachen Bekleidung angedichtet hast und so genau zu wissen scheinst, was man innerhalb der Behörden so trägt und wie man zu Vorstellungsgesprächen erscheint. Kann ich beides nicht bestätigen.

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