Brust OP? Ja oder Nein?

    • (1) 02.08.18 - 09:38

      Guten Morgen!
      Ich beschäftige mich gerade mit einer Frage, von der ich eigentlich dachte, dass das niemals Thema für mich sein würde. Nunja. Nach 3 Schwangerschaften und Stillzeiten ist von meinen, ohnehin nicht großen, Brüsten fast nix mehr übrig geblieben. Ich fülle nicht einmal mehr ein A-Körbchen aus. Wenig und straff fände ich ja nicht einmal so schlimm, aber diese leeren Luftballons, die ich noch habe, finde ich ästhetisch schon extrem fragwürdig #heul
      Nun überlege ich tatsächlich, ob ich mir die Brüste operieren lasse, aber ich bin sehr unsicher, ob das wirklich die richtige Entscheidung wäre...
      Gründe die für mich für eine OP sprechen: Ich habe keine Lust, diese "hässlichen Dinger" die nächsten Jahrzehnte ständig zu kaschieren und mir dauernd Gedanken darüber zu machen, ob ich dieses oder jenes tragen kann (ging mir jetzt im Urlaub so, ich hab die ganze Zeit an meinem Bikini rumgezuppelt und mich super unwohl darin gefühlt :-( ). Ich möchte mich einfach wohl in meinem Körper fühlen und die Aussicht, dass ich das mit diesen traurigen Brustresten nie wieder kann, finde ich ziemlich deprimierend.
      Andererseits: Eine OP birgt ja immer Risiken und kann ich als Mutter von 3 Kindern so "unverantwortlich" sein, mich einer unnötigen Gefahr auszusetzen die, zumindest theoretisch, meine Kinder zu Halbwaisen machen könnte? Klar, das ist etwas übertrieben, aber nicht ausgeschlossen...
      Außerdem habe ich etwas Angst, dass sich meine neuen Brüste immer wie Fremdkörper anfühlen werden.
      Was habt ihr für Meinungen dazu? Am meisten würden mich natürlich Erfahrungen mit Brustvergrößerungen interessieren und vielleicht hat sogar jemand Klinik-/Arztempfehlungen in NRW?
      Danke!
      Gruß, Alex.

      • (2) 02.08.18 - 11:19

        Deine Kinder können jeden Tag zu Halbwaisen werden.
        Ich habe mir zwar nicht die Brüste machen lassen, aber den Bauch..... und das war eine riesen OP. ich habe keine Sekunde über die Risiken nachgedacht, die Freude und der Wille das ändern zu lassen, war größer.

        Ich würde Dir allerdings raten, mit der OP zu warten, bis Dein jüngstes Kind etwa 4 Jahre alt ist.
        Du wirst körperlich eine längere Zeit eingeschränkt sein....... kannst nichts heben oder tragen.

        Wenn die Kinder älter sind, kann man sich beser erholen, denn man sollte eine solche OP inklusive Heilungszeit nicht unterschätzen.

      (4) 06.08.18 - 14:44

      Für mich steht schon ein paar Jahre fest, dass ich meine Brüste irgendwann mal machen lasse. Bei mir ist es eher, dass meine Brüste zu groß sind. Das mag zwar für die meisten Männer und Frauen schön sein, aber wenn dann mit dem Alter die Schwerkraft einsetzt war für mich klar, dass ich sie straffen lassen möchte.

      Plane dies für den Zeitpunkt, wenn die Kinderplanung abgeschlossen ist und mein Partner steht in diesem Punkt auch hinter mir. ;-)

      Stehe allerdings auch dazu und hätte keine Probleme damit, wenn andere Leute darüber reden. Über Risiken habe ich keine Gedanken gemacht, jedenfalls nicht in die Richtung, dass ich sterben könnte. Eher in Richtung verunstaltete Brüste. Für mich sind viele Hobbies ein größeres Risiko als das.

    • Moin Alex,

      ich kann Deine Gedanken (in beide Richtungen) total nachvollziehen. Ich habe nach einer Abnahme von insgesamt fast 60 kg auch mehr oder weniger zerknirscht feststellen müssen, dass ich in meine alten C- und dann B-Bh's "Echoooo" reinrufen könnte... ich bin sicher, es würde etwas zurückhallen. Also A gekauft, passt! #schock

      Ungeachtet dessen, dass ich wirklich super-zufrieden mit mir bin, ist das etwas, was ich SOFORT machen lassen würde, wenn ich die finanziellen Möglichkeiten hätte. Die restliche Haut - da hatte ich unglaubliches Glück -ist super nachgekommen. Nichts hängt, so dass es OPbedürftig wäre. Gut, es ist nicht alles knall-straff, aber hey - bei wem ist das schon so? Aber so rein für mich ganz allein, würde ich meine Oberweite wieder in Richtung "gutes B auf der Schwelle zu C" haben wollen, kann's mir aber schlicht nicht leisten. Auch, weil ich vor den Folgekosten bange bin, wenn etwas nicht so gut klappt. Die muss ich dann ja auch noch berappen. Insgesamt ein zu großes finanzielles Risiko für mich, also mache ich meinen Frieden mit den "Mäusefäustchen" (wie meine Oma zu sagen pflegte) #rofl - nützt ja nichts. Hadern mit mir oder gar deprimiert werden kommt so gar nicht in Frage - ich bin ja wirklich froh, das alles geschafft zu haben und werde deshalb bestimmt nicht den Kopf hängen lassen.
      Wenn ich mal im Lotto gewinne, dann....

      Alles Gute,#winke
      Claudia

      Huhu! Also ich kann ganz genau verstehen, warum du mit diesem Gedanken spielst. Mir geht es so ähnlich. Also ich würde mir meine Brüste nicht vergrößern lassen, aber ich würde sie mir sehr gerne straffen lassen. Wenn mir irgendwann einmal ein Wenig Geld Übrig bleibt, werde ich das durchziehen. Während Schwangerschaft und Stillzeit waren sie wirklich groß, aber für meinen Geschmack schon zu groß und seit dem ich abgestillt habe, hängt die Haut nur noch. Es stimmt schon, dass Operationen ein gewisses Risiko mit sich bringen, aber das ist ja minimal. Theoretisch kann auch ein Ziegelstein auf den Kopf fallen, der mich umbringt, deshalb gehe ich aber trotzdem noch vor die Türe.

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