Wie setzt man eine Haushaltshilfe sinnvoll ein?

    • (1) 19.03.12 - 12:07

      Hallo!

      Ich habe nicht direkt eine Haushaltsfrage, aber irgendwie schon, mal sehen, ob ich bei meiner Frage Hilfe bekomme:

      Ich überlege schon länger, ob wir eine Haushaltshilfe anstellen sollen, aber immer kann ich mich nicht durchringen, tatsächlich eine zu suchen, weil ich mir nicht darüber im Klaren bin, was diese denn eigentlich bei uns tun soll/ kann!

      Ich frage mich z.B. wie oft und wie lange soll sie kommen? Einmal die Woche, zwei Mal die Woche, wieviele Stunden braucht man für welche Tätigkeit? Ich kann da ja schlecht von mir selber ausgehen, da ich durch die Kinder nichts in einem Rutsch fertig bekomme und mehrfach Unterbrechungen habe...

      Und was sind so die üblichen Tätigkeiten, die eine Haushaltshilfe übernimmt? Tja, und dann noch das finanzielle, zahlt man rein nach Aufwand, also pro Stunde oder ist das immer gleich ein 400€ Job? Muss ich dann die Frau auch versichern?

      Danke schön!

      • du meldest Deine Haushaltshilfe natürlich an und bezahlst die Abgaben (Minijob bzw. Haushaltsscheckverfahren: nachzulesen bei www.minijob.de )

        grundsätzlich würde ich längere Einzelaufgaben selbst nicht mehr machen und ihr dann auftragen, z.B. wäsche/bügeln, fensterputzen, schränke auswischen, nass aufziehen, so die großsachen, die du eben nicht mehr schaffst ... mit der Zeit pendelt sich dann alles ein und du kannst ihr regelmässige feste aufgaben geben, -- das vorher zu planen ist müssig ...

        ich würde an deiner stelle ausmachen, wann sie kommt und einen stundensatz ausmachen ... -- alles andere zeigt die zeit, --- vielleicht ist sie ja auch ein paar stunden rum oder num flexibel und dann könnt ihr euch imersten monat rantasten

        #winke Tanja

        ich hatte eine nette ältere dame, die alle 2 wochen zu uns kam für 2std.

        sie hat hier das gemacht, was ich mit baby + kleinen kids + verunfalltem mann gar nicht mehr geschafft habe - bäder putzen! ab und an auch die fenster (da hole ich mir nun eine firma 1x im jahr).
        ich weiß nicht, wieviel geld du los wirst mit anmelden, versichern usw.
        hier gibts üblicherweise 10€ pro stunde bar auf die hand, um versicherung usw. kümmern sich die putzhilfen selbst.
        lg

        Hallo Jatzia,

        da hatte ich eine Antwort formuliert, aber nicht abgeschickt. Jetzt ein zweiter Anlauf.

        Für die Beschäftigung einer Haushaltshilfe es wichtig, für sich genau zu klären, was soll sie in meinem Haushalt übernehmen.

        z.B. 1 Mal pro Woche die Böden reinigen, das Bad gründlich und die Oberflächen in der Küche. Das wäre der Ansatz 1 Mal in der Woche Grund legen.

        Im nächsten Schritt überlege ich mir, wie viel Zeit brauche ich für diese Arbeit und das ist dann die Grundlage für den Zeitumfang, den ich die Haushaltshilfe beschäftige.

        Wichtig ist: ich bin Arbeitgeberin! Ich setze den Rahmen und bestimme die Zeit.

        Als Arbeitgeberin bekomme ich alle wichtigen Informationen über die Internetseite: www. minijob.de. Für Haushaltshilfe hat es die Krankenkassen Knappschaft übernommen alle wichtige Dinge zu organisieren. Das Anstellungverhältnis und die damit verbundenen Aufgaben wurden über einen sogenannten Haushaltsscheck sehr vereinfacht.

        Eine weiter Möglichkeit ist es aber auch, sich Dienstleistungen über einen Haushaltsservice einzukaufen. Die gibt es inzwischen in vielen Städten und Regionen. Sie liegen preislich meist höher als selbst angestellte Haushaltshilfen, dafür ist aber auch sichergestellt, dass immer jemand kommt.

        Mit herzlichem Gruß
        Martina Feulner

        • Hallo, Frau Feulner!

          Vielen Dank schoneinmal für ihre Antwort (und mir ist gestern auch dasselbe passiert, ärgerlich...).

          Ich habe das mit dem Minijob wohl noch nicht richtig verstanden, ob Sie mir da vielleicht noch mal helfen können? Also, ich stelle mir das so vor, dass jemand max. 2 mal die Woche für insgesamt max. 4 Stunden kommt, macht also höchstens 20 Stunden pro Monat. Das ist doch für einen Minijob etwas wenig, oder nicht? Ich gehe mal von max. 10€ die Stunde aus, da ist man ja weit von den 400€ entfernt, die allg. üblich für einen Minijob sind. Muss man dann für so wenig Verdienst tatsächlich die ganzen Abgaben leisten?

          Ich hatte mir überlegt, ob es nicht für die Haushaltshilfe möglich wäre, freiberuflich ein Gewerbe anzumelden, sich dabei selber zu versichern und bei mir dann nur auf Stundenbasis zu arbeiten. Da wäre man ja auch viel flexibler, was Urlaub und Krankheit angeht... aber ich kenne mich da überhaupt nicht aus.

          Das mit dem Haushaltsservice klingt interessant, hoffentlich gibt es sowas in meiner Stadt überhaupt, aber da informiere ich mich gleich mal. Das könnte eine Möglichkeit sein, denn hier ist es auch sehr üblich, alles unter der Hand machen zu lassen!

          • Ich muss den Betrag von € 400 nicht voll auschöpfen. Wenn ich nur für 20 Stunden Arbeit habe, dann machen ich über diese Zeit den Vertrag mit der Haushaltshilfe.

            Viele Reinigungsfrauen haben mehrer Putzstellen und komme so auf die € 400 (wenn sie angemeldet sind).

            Mit der Freiberuflichkeit, das machen nur ganz wenige Frauen. Da wird es wahrscheinlich schwierig etwas zu finden.

            Schließt das die Lücke!

            Gruß
            Martina Feulner

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