Mitspracherecht der großen Schwester?

    • (1) 01.07.18 - 21:36

      Wir bekommen im Dezember unseren Prinzen, unsere Tochter ist fünf und freut sich total auf Ihren Bruder.

      Mein Mann und ich sind uns mit dem Namen eigentlich einig, aber unsere Tochter sagt, sie mag den Namen nicht, da es in der Kurklinik wo wir im Mai waren in der Kinderbetreuung einen mit diesem Namen gab, den sie nicht mochte.

      Jedesmal wenn wir jetzt von dem Zwerg mit dem potentiellen Namen sprechen gibt es lautstarke Proteste bis hin zu Tränen, dass sie den Namen nicht will und der Kleine soll doch Paul heißen (mag ich auch aber mein Mann überhaupt nicht)..

      Wie weit würdet ihr eine 5 Jährige mitreden lassen? Ich denke, bis Dezember hat sie den blöden Jungen, den sie da eine Woche in der Gruppe hatte, vergessen haben... Aber momentan ist es echt ein heikles Thema...

      • In diesem Fall, wäre mir die Meinung der Tochter egal. Vielleicht würde ich ihn erstmal eine Weile nicht erwähnen, aber ändern würde ich nichts. Sie wird sich daran gewöhnen und bis Dezember ist noch eine Weile hin.

        LG

        Kein Mitspracherecht. Es sei denn, das Kind wäre mißhandelt worden. Da könnte ich gut verstehen, dass der Bruder nicht wie der Peiniger heißen sollte.
        Aber in allen anderen Fällen wäre es mir egal.
        Wie schon geschrieben, bis zum Entbindungstermin ist noch viel Zeit. Bis dahin hat sie wahrscheinlich den Namen vergessen.

        Sehe ich auch so. In diesem Fall würde ich sie nicht mitbestimmen lassen. Sie ist noch klein, spätestens in einem Jahr kann sie sich an den anderen Jugen nicht mehr erinnern.
        Ich würde den Namen eine Weile nicht erwähnen und da Thema ruhen lassen.

        • Es kann aber gut sein, dass sie sich an die Geschichte mit dem Namen auch später noch gut erinnern wird. Mit 5 merkt man sich so Einiges.

          • Da hast du Recht. Wenn es in einigen Monaten immernoch ein riesiges Drama für sie ist, würde ich den Namen schon nochmal überdenken. Man will ja auch nicht, dass sie ihrem Bruder dann mit negativen Gefühlen gegenüber tritt. Dann würde ich allerdings auch nochmal genau nachfragen was da vorgefallen ist mir dem Jungen dass sie den Namen SO schrecklich findet...

      Generell würde ich auch dazu tendieren zu sagen kein Mitspracherecht aus Gründen die genannt wurden. Muss aber was erzählen.. ich habe damals mit 7 den Namen meines Bruders ausgesucht und mich gegen meinen Vater durchgesetzt mit tränen etc (meine Mutter mochte beide Namen, also den ich vorgeschlagen habe und den den mein Vater vorgeschlagen hat ). Wenn ich nicht auf den Namen gepocht hätte (so hiess ein Nachbarjunge den ich mochte und ich kann mich sehr wohl an ihn erinnern), so würde mein Bruder heute Gleb heißen und nicht Maxim. Was ein Glück! Er ist mir heute noch dankbar für den schönen namen 😃

(14) 01.07.18 - 22:12

Ich würde mir über eine alternative Gedanken machen und erstmal abwarten. Wenn etwas Gras über die Sache gewachsen ist, dann würde ich mich an das Thema noch mal ran tasten.
Wenn sie immer noch Probleme damit hat, würde ich einen anderen nehmen. Es bringt ja nichts, wenn ihr euch damit Stress und Probleme ins Haus holt. Sie wird den Namen dann wahrscheinlich nie mögen und im schlimmsten Fall ihren Bruder deswegen auch nicht so sehr, als wenn er einen anderen Namen hätte. Kinder sind keine niederen dummen Wesen. Es sind vollwertige Menschen mit Gefühlen und Verstand.
LG und alles Gute. 🍀

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