Wie die Herkunft im Name unterbringen?

Bei ausländischem Nachnamen:

Anmelden und Abstimmen
    • (1) 04.02.19 - 18:33
      Inaktiv

      Hier noch einmal ein Versuch:

      Bei ausländischem Nachnamen:
      Nur deutsche(r) Vorname(n)
      Deutscher Rufname, aber ausländischer Zweitname
      Ausländischer Rufname, aber deutscher Zweitname
      Nur ausländische Namen

      Ich bin in Deutschland aufgewachsen, habe allerdings einen portugiesischen Vater.
      Mein Mann ist Brasilianer.
      Leben werden wir auf jeden Fall in Deutschland.

      • Wollt ihr einen portugiesischen Namen nehmen, würde ich nur drauf achten, dass er einigermaßen ausprechbar für Deutsche ist.
        Ihr könntet auch einen internationalen Namen nehmen, das macht es für alle Familienmitglieder einfacher 😊

        Ich würde einen deutschen oder internationalen Rufnamen nehmen. So schön die portugiesischen Namen auch sind: Es wird ein ewiges Buchstabieren oder "Wie spricht man das aus?" Könnte mir vorstellen, dass das irgendwann nervt. Es gibt ja sicher auch internationale Namen, die euch gefallen und überall nahezu gleich ausgesprochen werden.

        Also ich finde es egal, woher der Name kommt. Ich finde in eurem Fall vor allem wichtig, dass er für alle Beteiligten, aber besonders in Deutschland, unkompliziert auszusprechen ist. Ich würde zB auf alles mit Akzent (ì, â, ñ usw) verzichten weil das in Deutschland nur Probleme macht.
        Ich persönlich würde wahrscheinlich einen Erstnamen wählen den es in beiden Sprachen gibt und ggf noch einen "exotischeren" Zweitnamen vergeben.

      • (5) 04.02.19 - 20:18

        Danke schon mal!#danke

        Hier sind auch mal ein paar Beispiele, wie es konkret aussehen könnte:

        international:
        M.arta S.ilva // A.rtur S.ilva

        International + portugiesisch:
        M.arta S.uéli S.ilva // A.rtur R.odrigo S.ilva

        International + deutsch:
        M.arta L.uise S.ilva // A.rtur L.eonard S.ilva

        portugiesisch:
        S.uéli S.ilva // R.odrigo S.ilva

        deutsch:
        H.enrike S.ilva // L.eander S.ilva

        deutsch und portugiesisch:
        H.enrike S.uéli S.ilva // L.eander R.odrigo S.ilva

        • Es gibt ja einige Namen, die in Portugal, Brasilien und Deutschland gleich oder ähnlich ausgesprochen werden und eben auch bekannt sind.

          Ich würde auf jeden Fall einen portugiesischen Namen vergeben. Auch als Erstnamen oder Zweitnamen. Je nachdem, wie sich die Namen besser zusammen anhören.

          Ich würde ebenfalls auf schwer aussprechender Namen verzichten (João zum Beispiel. Der wird fast immer falsch ausgesprochen). Dann gibt’s natürlich Namen, die jeder kennt und aussprechen kann (Ricardo, Tiago, Pedro, Sofia, Leonor, Adriana, Alexandra...)

      (7) 04.02.19 - 20:39

      Ich würde beide Nationalitäten miteinander verknüpfen, v. A. wenn die Wurzeln ja noch präsent sind und insb. deinem Mann wahrscheinlich auch etwas bedeuten.

      Weder nur deutsche Namen - es steckt ja auch ein Teil Brasilianer/Portugiese in dem Kind - noch nur portugiesische Namen - es ist deutsch und wird hier leben -, würde ich wählen.

      Gestimmt habe ich für deutsch/international als Rufname, einfach weil es damit für das Kind leichter ist, was Aussprache und Schreibweise angeht - hast du ja bei deinen vorherigen Threads selbst bemerkt.
      Andersherum finde ich es auch okay, wenn es ein Name ist, der in D gut aussprechbar ist.
      Mit Tilden wäre ich vorsichtig. Das ist schwer in der Aussprache und die Tastenkombination kennt kein Mensch auswendig;-)
      Andere Akzente sind dank Computertastatur m. E. kein großes Problem.
      Auch von "alternativen Schreibweisen" von "normalen deutschen Namen" würde ich absehen, also Luiza oder Félix.

      Wir haben für unseren Sohn einen deutschen Rufnamen gewählt und der Zweitname kommt aus dem Geburtsland meines Mannes. So fanden wir es am besten.

      LG
      Visilo

      Ich hab nicht abgestimmt, es gibt für mich kein "Bestes".

      Ich würde nicht nach bestimmten Namen suchen sondern mich einfach in allen möglichen / gewollten Sprachen berieseln lassen.

      Natürlich kann es sein, dass eurer Kind seinen Namen immer buchatabieren muss und bei der Aussprache korrigieren muss, aber sind wir doch mal ehrlich: wie oft kommt das vor?
      Ich würde vielleicht höchstens auf Laute verzichten, die ein deutscher einfach nicht aussprechen kann, denn das kann einem Namen wirklich verderben.

      Habt ihr schon Favoriten? Würden mich interessieren ☺️ habe eine portugiesische Freundin und die Namen in der Familie gefallen mir außerordentlich gut.

      Liebe Grüße Christina

      • (10) 05.02.19 - 10:38

        Da mein Mann Brasilianer ist, könnte das Buchstabieren sehr häufig vorkommen. Die Ausspracheregeln dort sind teilweise verrückt und da er derjenige sein wird, der portugiesisch mit unserem Kind reden wird, wird das wahrscheinlich auch die Namensaussprache sein.
        Bei "Walejtschij" würde wohl jeder nachfragen (Valentim). Ich habe ein paar Threads eröffnet, wo ich die Aussprache zum Schriftbild abgefragt habe und da waren sehr wenige Namen annähernd richtig. Oft war es der Versuch, den Namen italienisch, spanisch oder französisch auszusprechen (bei Luciano, Luciene, Etiene, allem mit J, ...).

        Favoriten sind zurzeit:
        Suéli
        Naira
        Moema
        Cibele
        Caio
        Eliseu
        Davi
        Benício
        Rodrigo

        Marta
        Roberta
        Natalia
        Marina
        Artur

        Henrike
        Luise
        Susanna
        Leander
        Leonard
        Frederik
        Vincent

        Von Namen mit J haben wir Abstand genommen und wir sind uns auch noch nicht sicher, wie viel Abweichung zur korrekten Aussprache wir beim Rufnamen in Ordnung fänden. Aber wir haben ja zum Glück noch ein halbes Jahr:-)

    (11) 04.02.19 - 22:27

    Hilft dir nicht weiter, aber ich wollte dir nur sagen, dass ich alle deine Namen toll finde!!!! Vor allem Suéli!
    👍

Hallo,

ich würde mich an keine Richtlinie festsetzen. Nehmt einfach einen Namen der gut zum Nachnamen passt vom Klang und Aussprache. Welche Herkunft er hat wäre mir persönlich völlig egal. Klingen muss er gut.

Ich vertrete auch nicht die altmodische Form von deutscher Nachname, dann muss auch zwingend ein deutscher Name vergeben werden. Warum? Ergibt für mich keinen Sinn, wenn es nicht gerade Kevinismus ist, ist alles vergebbar.

Mir gefällt zum Beispiel Amy oder Lynn und ich habe einen mega deutschen Nachnamen. Warum muss ich dann zwangläufig auch eine Marie, Marta, Luise, Sophie nehmen. Alles Quatsch in meinen Augen.

Der Name muss euch gefallen! Was andere denken und meinen völlig unwichtig.

LG Schuggi

Hallo

ich würde in dem Fall auch keine von deinen gewählten Möglichkeiten in der Umfrage ankreuzen wollen.

Ihr habt einen brasilianisch / portugiesischen Nachnamen, da würde ich einen Namen wählen, der sowohl in Deutschland als auch in den portugiesisch sprechenden Ländern bekannt bzw. in D leicht und recht nah am Original auszusprechen ist.

Die Verwandschaft betont oder spricht ihn dann einfach je nach Land aus. Und hier in D wird er in Kindergarten, Schule usw. sowieso deutsch ausgesprochen.

Von Deiner Liste gefallen mir in dieser Reihenfolge

Suéli / Natalia
Marina
Roberta
Marta


Frederik / Vincent
Leander
Artur

LG

Top Diskussionen anzeigen