Abkürzung vorgeben?

Hallo, ihr Lieben,

wir quälen uns momentan sehr mit der Namensfrage und kommen einfach nicht voran. Zu unserem Nachnamen (zweisilbig) passen eigentlich längere Namen sehr gut, wir haben beide auch lange Vornamen. Nun habe ich eine totale Abneigung, was unschöne Abkürzungen betrifft... Mein Mann findet z.B. Constantin so schön, sagt aber, dass der eh garantiert abgekürzt wird. Und da kenne ich im Umfeld nur Schlimmes (Consti, Conse, Conni - da kann ich mir den schönen Namen auch sparen).

Deswegen die Frage: Hat jemand von euch einen langen Vornamen gewählt und die gewünschte Abkürzung gleich mitgeliefert? Also z.B. Isabella und Bella, damit es nicht Isa wird? Das wäre momentan noch eine Idee, um trotzdem bei einem vergleichsweise langen Namen zu bleiben. Ansonsten wird es eben doch Ida oder Paul (aber selbst da geht sicher was :-D).

Hallo
Du kannst dein Kind abkürzen wie du willst, aber was andere machen und ,vor allem, wie das Kind (nicht) genannt werden will, kannst du nicht beeinflussen.
Danach würde ich überhaupt nicht gehen. Du sagst es ja selbst, auch aus kurzen Namen können Spitznamen entstehen und eigentlich braucht ein Spitzname auch überhaupt keinen Zusammenhang zum Rufnamen.
Wir haben das nur einmal in leichter Form gemacht, weil eine Verniedlichung mit i weniger schön wäre (Bedeutung). Besagtes Kind wird erst 4. Innerhalb der Familie wird sie so genannt, aber das wars ;-)

LG

Ich dachte, wenn man das Kind einfach gleich selber abkürzt und sich der Name dann einprägt, sieht gar niemand mehr die Notwendigkeit einer neuen Abkürzung :-D Gerade der Freundeskreis meines Mannes sieht sich immer außerstande, einen Namen mit mehr als einer Silbe einfach so zu lassen, wie er ist. Seufz.

Du gehst scheinbar nur von den Erwachsenen aus.
Aber Kinder unter sich sind etwas anders. Ich kann gar nicht sagen, wie viele Spitznamen ich von meinen Kinder schon gehört habe. Manche waren schnell vergessen, andere sind kürzer oder länger geblieben. Wenn sie damit glücklich sind, soll es so sein.

Hallo,

ich denke schon, dass das, wenn das Kind noch klein ist, im Familien- und (engeren) Freundeskreis schon funktioniert, einen Spitznamen "vorzugeben". Entweder einfach, weil ihr eben selbst das Kind so nennt oder auch konkret (eine Freundin hat mich mal darauf hingewiesen, dass ihre Josephine mit Phine und nicht Josy abgekürzt werden soll, weil sie dass ganz schreklich findet. Fand ich total in Ordnung so und habe ich auch schnell verinnerlicht bzw. nutze eh meistens den vollen, schönen Namen.

Wenn die Kinder älter werden und einen eigenen Freundeskreis haben, hat man darauf eigentlich keinen Einfluss mehr. Evtl. hat das Kind dann seine gewohnte Abkürzung schon so verinnerlicht, dass es selbst darauf besteht, ansonsten kann es schon passieren, dass da ganz andere Abkürzungen (evtl. auch völlig unabhängig vom eigentlichen Namen) herauskommen....

Ich kenne Jungs, die Constantin, Sebastian oder Benjamin heißen, schon Teenager sind und immer noch mit vollem Namen gerufen werden.
Ebenso Mädchen namens Helena, Katharina, Angelina und Friederike, die nicht abgekürzt werden - oder höchstens mal in einer kurzen Phase in der Grundschule (in der 2. Klasse unserer Tochter hießen eine Zeitlang alle Mädchen zweisilbig und auf i endend, auch die kurzen Namen, Lara -> Lari usw.).

Ich hatte eine Katharina in der Klasse und die wurde bis zum ABI (und auch heute) so genannt. Das war glaub so gewollt aber hat auch niemand in Frage gestellt.

Und Constantin finde ich auch wunderschön, hätte evtl. unser Zweitname werden sollen, wird jetzt aber ein Vincent Louis wahrscheinlich.

Ich würde den Namen ganz aussprechen und wenn die Kinder was anderes machen, dann ist es eben so aber bei Eurem Freundeskreis könntet ihr es vielleicht klären?!

Jedenfalls mega schön :)

Hi,

also meine Vorschreiberinnen haben ja bereits alles gesagt bzgl. Abkürzungen. Unter Kindern machen sie eh was sie wollen, da wird ein 2-silbiger Name aus Spaß auch mal zum dreisilbigen Spitznamen.

Was Constantin angeht, wie wäre denn die Abkürzung Tino?
Das liegt zwar nicht ganz so auf der Hand wie Conny, etc. aber ist eindeutig männlich und auch ziemlich süß wie ich finde!

Liebe Grüße, Klara

Diese Sorge hatte ich beim ersten Kind auch schon. Wir haben den Namen trotz unerwünschter Abkürzungsmöglichkeit vergeben. Alle nennen sie beim vollen Namen, bis auf sie selbst. Sie nennt sich bei der Abkürzung die ich so schrecklich fand... Aber wenn so ein kleiner Knopf anfängt von sich selbst zu sprechen, ist der schlimmste Spitzname einfach nur noch zuckersüß. ;)

Guten Abend,
unser Sohn heißt Leonhard und wir waren immer strikt gegen Abkürzungen. Das hat auch super bis er zur weiterführenden Schule kam. Wir Eltern haben ihn immer schon Lordi genannt, aber nur wir innerhalb der engsten Familie.

Jetzt lässt er sich Leo oder Lordi in der Schule rufen, aber das ist total okay für ihn und da er es nun mit 12 Jahren selbst gewählt hat auch für uns.

Unsere Tochter (5 Jahre) heißt Anna und wurde immer schon Anni gerufen. Bei ihr waren wir viel entspannter als bei unserem ersten Kind--- Lediglich bei der Abkürzung Änne haben wir Einspruch eingelegt.....

LG Ina

das hat super geklappt soll es in Zeile 2 heißen#schwitz

Huhu!

Also wir haben einen sehr kurzen Nachnamen (eine Silbe), dazu klingen nur mind. 3-silbige Namen unserer Meinung/unseres Geschmacks nach. Bei unserem ersten Sohn haben wir dann aber schon gemerkt, dass man im Alltag zu Abkürzungen neigt, was ich bei seinem Namen aber zum Glück überhaupt nicht schlimm finde. Wir benutzen mal die Abkürzung aber auch oft seinen vollen Namen. Er selbst stellt sich mit vollem Namen vor. 😄

Daher haben wir jetzt beim zweiten Kind schon drauf geachtet, dass der Name schöne Abkürzungen hergibt bzw. es war schon eins von vielen Kriterien. Zum Beispiel fiel Valentina dann raus, weil wir Valli ganz schlimm gefunden hätten. Oder Kathi bei Katharina hat sich vom Bauchgefühl her für unsere Familie irgendwie nicht richtig angefühlt.
Wir „geben“ jetzt bei dem ausgesuchten Namen auch die Abkürzung vor, sie wird auch jetzt im Bauch schon so genannt. Ich denke schon, dass das in der Familie schnell akzeptiert wird. Außerdem ist „unsere“ gewählte Abkürzung der Name der Urgroßmutter meines Mannes, hat also auch noch Bedeutung.
Mir ist bewusst, dass es ab Kiga/Schule anders läuft und ich dann keinen Einfluss mehr habe. Aber da ist es doch egal, welcher Name, es wird immer ein unschöner Spitzname gefunden werden wenn man es drauf anlegt. Wenigstens zuhause kann ich meine Kinder aber dann so abkürzen wie ich mag.

Alles Gute!

Wir liebäugeln auch mit dem Namen Konstantin. Ich finde die Abkürzung Konni aber schön, ich kannte einen jungen der so hieß und abgekürzt wurde und der war ne coole Socke.

Mein eigener Name lautet Viktoria. Du kannst dir nicht ausmalen wie der schon abgekürzt oder verballhornt wurde. Mich hat das aber selbst als Jugendliche kein bisschen gestört. Ich bin recht locker was das Thema angeht. Ab der Schule hat man sowieso keinen Einfluss mehr. Mein Sohn hat einen Namen mit 4 Buchstaben und er wird trotzdem mit Variationen seines namens angesprochen. Er hat da aber meine Gelassenheit vererbt bekommen, ihn stört das kein bisschen 😁✌

Ich kann dich sooooo gut verstehen :D
Der Sohn meines Mannes heißt Oskar und wird *achtung, es wird fies* OSKI genannt!!! Das finde ich so grauenvoll!

Daher haben wir nun für unser gemeinsames Kind einen Namen ausgesucht, der nicht so doof verunstaltet werden kann, aber auch gleich den Spitznamen dazu bestimmt. Und die Familie weiß jetzt schon vor der Geburt, dass sie, wenn sie unbedingt einen Spitznamen wollen, NUR den von uns bestimmten nehmen dürfen ;)

Was dann die Kinder später in Kiga und Schule aus dem Namen machen, ist deren Sache. Hauptsache unsere Familie hat keine doofen Namen für unser Kind.

Man kann jeden Namen verunstalten. JEDEN. Da solltet ihr Euch wirklich keine Illusionen machen.

Oski ist ja noch niedlich. Hier wird ein Oskar Osse genannt. DAS ist wirklich dramatisch. ^^

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Meine Schwester und ich haben beide einen viersilbigen Namen. Von unseren Eltern wurden wir nie anders als eben mit diesem Namen genannt.
Meine Schwester hasste früher die typische Abkürzung ihres Namens und hat selbst in der Grundschule schon die Lehrer darauf hinweisen müssen, mit Unterstützung unserer Eltern, dass doch bitte ihr vollständiger Name zu verwenden sei - bei der Abkürzung fühle sie sich nicht angesprochen.
Ähnliches habe ich dann im Französisch-Unterricht mit meinem Namen durch, wo es seitens der Lehrerin üblich war, die, so vorhanden, französische Form der Namen zu verwenden. Die französische Form meines Namens hasse ich bis heute.

Meine Schwester akzeptiert mittlerweile den gängigen Spitznamen - sowohl im Freundeskreis als auch sonst. In der Familie nenne aber höchstens ich oder mein Sohn (Kleinkind) sie mal so. Was aber auch damit zusammenhängt, dass der volle Name einfach nicht kleinkindtauglich ist.

Ich hatte im Teenageralter eine Phase mit verschiedenen Spitznamen - im Studium gab es dann einen weiteren, der sich bei einigen wenigen gehalten hat. Die meisten nennen mich bei meinem vollen Namen.

Ich verstehe eh nur bedingt, warum ich überhaupt Abkürzungen als Spitznamen vergeben muss. Gerade als Eltern. Ich hab mir doch beim Namen was gedacht?!

Idalein, Paulchen
Ja, es gibt für jeden Namen was

Ich finde, wenn man einem Kind einen Namen gibt, dann sollte man als Eltern das Kind auch so rufen. Abkürzungen durch Eltern find ich blöd. Warum vergibt man den Namen dann?
Wenn ihr eine evtl. entstandene Abkürzung doof findet, dann hilft reden. Wenn die Leute es nicht checken, immer wieder extra betont anders sagen. ZB. ein Kumpel sagt „Euer Conny ist aber schon groß“, dann sagen „Ja/Nein, CONSTANTIN ist genau in der Mitte/größer/kleiner vom Durchschnitt“. Irgendwann geben sie nach.

Aber wieso kann das nicht jeder so machen, wie er möchte?
Wie oben schon geschrieben, „müssen“ wir aufgrund eines SEHR kurzen Nachnamens längere Vornamen vergeben. Natürlich schleichen sich da im Alltag Abkürzungen ein, zumindest finde ich das nicht verwunderlich.

Wieso ist es denn verwerflich, dann auf einen bevorzugten Spitznamen/Abkürzung zu bestehen? Ich lese hier ja auch ständig, dass einige Eltern auf den vollen Namen bestehen (wie ihr ja selber anscheinend auch). Ist doch beides okay. Die einen weisen halt drauf hin, dass bitte der volle Name genannt werden soll und die anderen bitten darum, wenn, dann bitte eine bestimmte Abkürzung zu benutzen. Das kann doch bitte jeder für sich entscheiden.

Irgendwie wird immer aus allem ein Problem gemacht. In unserer Familie gibt es zwei Geschwister, die von den Eltern immer beim vollen Namen angesprochen werden, also tun das alle anderen auch. Und wieder andere Kinder in der Familie werden eben gekost und auch das übernehmen alle anderen so, wie die Eltern das vorleben. Das ist überhaupt nicht so kompliziert wie es hier immer dargestellt wird. Die Kinder werden halt so gerufen, ist schlichtweg Gewöhnungssache. Ich finde beides total okay.

Das sehe ich genau wie du. Ich verstehe diese Aussagen" warum vergibt man diese Namen wenn man sie dann abkürzt?" Auch nicht.

Zum einen fällt das doch nun wirklich unter die persönliche Vorliebe und da hat sich dann keiner abfällig drüber zu äußern.
Und zum anderen entstehen kurz- und koseformen manchmal ganz von selbst. Und da spielt die Länge des Namens nicht mal unbedingt eine Rolle. Abkürzungen und kosenamen vermitteln übrigens durchaus auch Vertrautheit. Das ist ein Grund, warum ich meinen Spitznamen liebe, er wird nämlich nur von mir nahe stehenden Personen verwendet.


Wenn ein Elternpaar also beschließt, einen Namen zu vergeben und ihn nicht abkürzen zu wollen: vollkommen okay!

Und wenn ein Elternpaar beschließt einen Namen zu vergeben und ihn abkürzen zu wollen: vollkommen okay!

Leben und leben lassen meine Damen 😊

Ich kenne ein paar Kinder, die einen langen Vornamen haben

- manche Kinder bestehen auf die Langform!
- manche Kinder bestehen von sich aus auf eine Abkürzung (auch eine, die den Eltern so gar nicht gefällt)

- selbst kurze Namen können zu Spitznamen werden.
Tim / Timmy
Tom / Tommy
Erik / Rik
Ben / Benny , Be, Bebe
usw.

Hallo!

Unsere Jüngste heißt Valentina und ganz früh wurde daraus eine "Tini". Sowohl zuhause als auch im Kindergarten.

Wenn im Kindergarten jemand doch mal Valli gesagt hat, hat sie sofort protestiert, das findet sie schrecklich (und ich auch).

Sie wird aber auch oft beim vollen Namen genannt.

Die Ältere heißt Marlene und wird oft Marlenchen genannt. Also Verlängerung statt Abkürzung. 😉

LG Claudi

Meine Ma hat bei meinem Vornamen immer wert drauf gelegt, dass dieser vollständig ausgesprochen wird und was soll ich sagen.... der Spitzname ist ein Selbstläufer. Auf einmal ist er da. Wobei meine Ma mich do ziemlich als einzige noch immer beim vollen Namen nennt.

Unser Kind heisst Felix und wird fast nur Feli genannt. Hätte mir das einer vorher gesagt, hätte ich gelacht. Feli... was für eine doof klingende Abkürzung und dann waren wir die, die damit angefangen haben 🤣