Gleiche Anfangsbuchstaben - eure Meinung?

Hallo zusammen,

mein Mann und ich kommen einfach nicht überein für einen Jungennamen. Nun ist aber doch noch ein weiterer Name wieder ins Licht gerückt den wir beide sehr schön finden - und zwar: Albert.
Ich habe nur ein „Problem“ damit und wollte euch fragen ob ihr das auch so seht oder ob das übertrieben ist. Mein Mann, das Baby und ich würden alle mit dem gleichen Buchstaben A beginnen, außer unsere große Tochter. Ihr Name würde als einziger anders beginnen (mit E). Ich mache mir Gedanken ob sie das später mal blöd findet oder so...? Oder sehe ich das zu eng? Was meint ihr?

Ich finde, dass man die Namen von den Eltern und die Namen von den Kindern getrennt sehen muss.
Für mich habt ihr dann einfach zwei Kinder, die verschiedene Anfangsbuchstaben haben - kein Problem, finde ich sogar gut;-)
Wenn ihr schon zwei Kinder hättet, die beide denselben Anfangsbuchstaben hätten, würde ich den wieder nehmen, aber die Initialen der Eltern finde ich herzlich egal.

Seh ich ganz genauso. Die Eltern werden ja wirklich nur sehr selten zusammen mit allen Kindern genannt. Das ist doch nur auf dem Papier sichtbar.

Das hat durchaus "Kindermobbingpotential". Im Alter wird das aber uninteressant werden.

Man könnte ja auch das E als Besonderheit auslegen, da es einzig in der Familie ist.

Meine Große fand es besonders toll, die Große zu sein und hat damit gegenüber ihrer Schwester geprahlt. Ich hab dann die Kleine als ebenso besonders hervorgehoben

Irgendwas gibts halt immer 🤷‍♀️

Was sollte denn da Mobbingpotential haben?! Meinst du wirklich, dass sich die Tochter ausgeschlossen fühlt, wenn sie eine andere Initiale hat? Also sowas kommt meiner Meinung nach wirklich nur vor, wenn die Eltern diese "Besonderheit" hervorheben und explizit drauf aufmerksam machen, sodass beim Kind ankommt, dass sowas wirklich wichtig wäre. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass sowas Mobbingpotential hat. Bei mir in der Familie ist es so, dass meine Schwester die gleichen Initialen wie meine Mutter hat, mein Bruder die meines Vaters, ich als Einzige andere. Das Ganze ist mir jetzt!! erst nach fast 30 Jahren aufgefallen. Das war absolut niemals ein Thema. Was machst du denn, wenn eines deiner Kinder eine andere Haarfarbe hat? Siehst du darin auch Mobbingpotential? Ich finde das schon ziemlich übertrieben. Das Mobbingpotential ist meiner Meinung nach deutlich höher, wenn die Tochter auch noch mit A beginnen würde...

Ich spreche aus Erfahrung mit 2 Töchtern von 6,5 und 8,5 Jahre alt!

Die Jüngere fühlt sich benachteiligt, weil sie als letztes in der Familie geboren wurde.

Die Ältere findet es unfair, dass sie Locken hat.

An Geburtstagen und Weihnachten werden die Anzahl an Geschenken verglichen.

Bei uns herrscht ein ewiger Konkurrenzkampf wg dem kleinsten Mist! Und nein, wir machen die Kinder nicht darauf aufmerksam, da kommen sie von ganz alleine drauf!

Und deshalb spreche ich von uns aus, dass einer der Schwestern sicherlich die andere damit aufziehen würde, wenn es nicht den gleichen Anfangsbuchstaben gäbe. Ja, auch Initialien haben wir schon hinter uns. Auch nicht von uns getriggert! Oder die "Außenseiterin" würde sich als solche fühlen. Es ist zum verrückt werden! Bald hat die Jüngste die Große vom Längenwachstum eingeholt. Das gibt ein Spaß 😖

Ich bin nur froh, dass ich darauf bestand, dass die Jüngere auch in Köln geboren wird und nicht in einer anderen Stadt, die etwas näher liegt! Man kann sich gar nicht vorstellen wie wichtig es ist, ein echtes kölsches Mädscher zu sein!

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Ich glaube nicht, dass das kindermobbingpotential hat. Die anderen Kinder kennen schließlich selten den Vornamen der Eltern und Geschwister. Glaube auch nicht, dass das so interessant ist. Mich persönlich würde es aber tatsächlich stören, wenn ich zum Beispiel Karten oder Briefe an Freunde und verwandte schicke und mit den Namen der ganzen Familie unterschrieben wird. Das passiert nicht super oft und ist sicher kein Weltuntergang, aber ich fände es einfach nicht so schön.

Bei uns, 4 Personen, hat jeder sein eigenes Initial.
Trotzdem haben wir neulich erst festgestellt, dass Tochter 2 und ich Spitznamen haben (mit denen wir hier ausschließlich genannt werden), die mit dem gleichen Anfangsbuchstaben wie der Name vom Papa anfangen. Tochter 1 ist demnach ganz „raus“, der Buchstabe kommt in ihrem Namen nicht vor.
Das Ganze hat sie nicht mal 10 Sekunden beschäftigt...

Abgesehen davon erinnert mich Albert leider sehr an albern. Darin sehe ich ein größeres „Blödfindepotenzial“ als in einem alleinstehenden E.

Hallo.

Ich finde dieses "Anfangsbuchstaben-Dilemma" von Haus aus blöd.
Finde es auch albern, wenn Eltern ihren Kindern mit aller Gewalt Namen mit dem gleichen Anfangsbuchstaben geben. #augen

Es gibt doch so viele schöne Namen. Da ist es doch schade, wenn man sich auf einen bestimmten Buchstaben festlegt, nur weil man mal damit angefangen hat.;-)

Kenne eine Familie mit 6 Kindern - alle mit den gleichen Initialen. #gaehn

Wie alt ist deine Tochter?
Möglichkeiten wären, falls sie fragt: ihr fangt alle mit Vokalen an A, E ;-)
Ihr Name hat euch sooo gut gefallen, dass ihr einfach wusstet, dass das IHR Name sein wird.

Baby bekommt einen stummen zweiten Namen mit E. Dann wäre das auch vertreten.


Wenn sie die Jüngste wäre und als einzige einen anderen Anfangsbuchstaben bekäme, würde ich es nicht machen und ihr einen zweiten Namen dazu geben.

Da sie schon da ist, könnt ihr später auch erklären, dass ihr bei ihr wusstet, dass das IHR Name sein würde und beim Geschwister hättet ihr euch einen Namen mit anderem Buchstaben genommen, da war es wirklich nur Zufall.

Sie darf sich gerne einen Spitznamen aussuchen, der mit A beginnt, falls ihr das wichtig wäre.


Als Jüngste habe ich allerdings mehr Fragen gestellt, als die Großen. Bei ihnen gab es oft noch kein System. Bei mir ist dann eher aufgefallen, wenn etwas abgewichen ist, weil es schon "Vorgaben" gab. ;-)

Haben wir witzigerweise genauso!Mein Mann, ich und die Tochter beginnen mit A.Der Sohn mit E.War hier nie Thema.Auch nicht, als er zu Schreiben begonnen hat.LG

Mmm ich habe die selben Anfangsbuchstaben wie mein Vater. Daraus wurde immer ein Spiel gemacht, zB dass ich seine Koffer mal erben kann (früher hätte man die Initialen auf den Koffern) usw.

Ich glaube nicht, dass meine Geschwister sich ausgeschlossen gefühlt haben.

Ich würde daraus nicht so viel machen. Aber klar, wenn die Kinder sich gegenseitig viel mobben später, wer weiß, auf welche Ideen die kommen. Klar gibt es das Potential. Aber ob man deswegen auf DEN Lieblingsnamen verzichtet? Eher nicht

Also nee, da sehe ich kein Problem: Freunde von uns tragen die Initialen S+S, zwei von den Kinder L+L und ein Kind M.. Kratzt niemanden..
Hätte ich einen Bruder, wäre ich auch die einzige mit einem anderen Buchstaben, also MMM + N. Wäre mir ziemlich egal.. #cool

Wenn natürlich die Eltern selber damit ankämen und das ständig betonen würden, wäre es sicherlich nervig. Ist wahrscheinlich eine Frage, wie man selber damit umgeht..

Im anderen Forum ging es gerade um "Macken" und ja, mich würde es enorm stören, wenn einer ausgeschlossen ist und einen anderen Anfangsbuchstaben hat. Entweder dann alle gleich oder konsequent anders...
Allerdings finde ich Albert schon schön als Namen. Wir haben 2 kleine Albert in der Bekanntschaft, sodass der Name bei mir inzwischen nicht mehr altbacken ist...

Soetwas würde mir nicht auffallen und selbst wenn, würde ich mir darüber keine Gedanken machen.

In dem Fall finde ich es ok. Was ich überhaupt nicht abhaben kann ist, wenn die Kinder alle mit dem gleichen Anfangsbuchstaben beginnen, oder noch schlimmer, alle Kinder und die Eltern. Da eure große Tochter ja bereits mit E beginnt, ist diese Gefahr schon mal gebannt. Das zeigt, dass es in dem Fall eben Zufall ist. Ich fände es jetzt nicht schlimm, wenn euer Sohn mit A beginnt.