Kopfchaos

    • (1) 22.10.19 - 15:10

      Ihr Lieben,
      ich liebe 2 Vornamen.
      Im Dezember wurde ich schwanger und habe das kleine leider im Februar verloren.
      Jetzt bin ich in der 17. Woche schwanger und alles ist gut. Ich weiss nicht, ob ich den Vornamen von der Fehlgeburt nehmen soll.
      Würde ich wohl immer daran denken müssen, das eigentlich mein anderes Kind so heissen sollte?!
      Hach Ich weiss es nicht. Ich mag Mischa und Alice einfach so furchtbar gerne.
      Vielleicht hattet ihr so eine Situation auch schon mal...

      • Hallo!

        Was hast du denn für ein Gefühl deinem Baby im Bauch gegenüber? Hast du das Gefühl, die Seele deines ersten Kindes hat es jetzt nochmal versucht? Dann nimm den gleichen Namen. hast du das Gefühl, es ist ein ganz anderer Mensch, der in dir wächst? Dann nimm nicht den gleichen Namen, denn dann ist es doch schön und tröstlich, wenn dein erstes Kind in deinen Gedanken mit eigenem Namen existiert...

        Was sagt dein Bauch ;-)? Hör einfach drauf...

      (4) 22.10.19 - 15:25

      Hast du das Baby in deinem Bauch denn schon mit Namen angesprochen bzw. den Namen schon vergeben. Dann würde ich einen anderen wählen.
      Wenn du aber zwei Namen im Kopf hattest und dich noch nicht für einen entschieden hast, dann wären für mich beide noch offen.

      • (5) 22.10.19 - 15:27

        Mir fällt jetzt erst ein, dass das Geschlecht ja noch gar nicht feststehen konnte und du wirst ja wahrscheinlich auch nicht wissen ob es ein Junge oder ein Mädchen war oder?
        Dann wären für mich beide Namen weiter vergebbar.

          • (7) 22.10.19 - 15:38

            Also wenn es deine Favoriten sind, dann würde ICH sie auch weiterhin verwenden.
            Ich hatte 3 Fehlgeburten und hatte für ein Mädchen einen Favoriten. Den habe ich dann auch bei meiner Tochter verwendet. Wenn du dich damit aber unwohl fühlst, dann findest du sicher auch andere tolle Namen.

            Alles Liebe ❤️

    Wenn der Name schon feststand und du das Kind auch so angeredet hast, würde ich den Namen nicht noch einmal nehmen, das käme mir seltsam vor.
    Wenn es nur Favoriten waren, aber noch nicht die endgültige Entscheidung und ihr das Kind noch nicht so angeredet habt, finde ich es total in Ordnung, den Namen zu nehmen.

Ich hatte zwar mal eine frühe Fehlgeburt und noch keine Namen parat, daher kann ich das nicht so 100% nachfühlen und jeder muss das vom Gefühl her für sich entscheiden, aber ich würde wahrscheinlich bei den geliebten Namen bleiben.
Aus meiner Sicht hätte es das kommende Kind verdient, einen der Namen zu erhalten, die zu dem Zeitpunkt die Lieblingsnamen sind. Gäbe es überhaupt Alternativen zu Mischa und Alice?

Hey🤗 Wir waren Ende November schwanger und haben unser Kind im Januar verloren. Es sollte eine Frieda oder ein Anton werden. Sollte ich nochmal in den Genuss kommen, ein Kind auf die Welt bringen zu dürfen, sind die Namen nun tabu. Ich möchte nicht immer daran erinnert werden. Jeder hat seinen eigenen Namen verdient ♥️

Hallo!
Ich würde die Namen behalten.
Nach unserem 2.Kind hatte ich 3 Fehlgeburten in Folge. Der Jungenname stand da schon fest, der Mädchenname eigentlich auch. Als unser 3.Kind dann endlich geboren wurde, nannten wir es nach diesem Namen.
Grüße Jujo

Ich denke, wenn du solche Zweifel hast, dann würde ich es eher lassen. Für mich würde das so rüberkommen, als würde man die Fehlgeburt damit dann einfach vergessen wollen und das 2. Kind als "Ersatz" ansehen. Ich würde nach neuen Namen suchen. Du kannst ja die Namen als Zweitnamen vergeben.

(18) 22.10.19 - 18:39

"Gehen" tut alles finde ich, aber ich wuerde es nach deinem Bauchgefuehl machen. Du klingst ein bisschen so, als seien die Namen fuer dich schon sehr mit der Schwangerschaft verbunden, dann wuerde ich vielleicht nach neuen suchen. Wenn es aber jetzt eure absoluten Traumnamen sind und du dir schon immer vorgestellt hast, lebende Kinder mit dem Namen herumrennen zu sehen, dann kann man sie auch vergeben (solange du dich damit wohl fuehlst).

Ich musste im August leider auch unser "Kleines" gehen lassen. Wenn es das naechste Mal klappt, werden wir aber trotzdem die gleichen Namensfavoriten diskutieren bzw. wuerde es ziemlich sicher der gleiche favorisierte Jungen-/Maedchenname werden. Das liegt aber auch daran, dass das schon lange vor der ersten SSW unsere Favoriten waren, und sie dementsprechend nicht speziell mit dem verlorenen Baby assoziiert sind und mich nicht immer an die FG erinnern wuerden (wobei ja auch das ein schoener Gedanke sein kann, dass das verlorene Geschwisterkind den Weg geebnet hat).

  • (19) 22.10.19 - 19:29

    das finde ich einen guten punkt... waren es schon vor der ss deine favoritennamen?

    obwohl ich, auch wenn die namen erst während der ss zu den lieblingsnamen wurden, finde, dass man da kein "schlechtes gewissen" haben muss, die namen dem kind, das überleben und zur welt kommen darf, zu vergeben. es ist ja schliesslich der name, den du deinem kind geben möchtest, das dann auch wirklich mit dir lebt.♥ klar vergisst du das andere deswegen nicht...

    ich glaube, wenn es meine totalen favoriten wären und kein anderer name an die namen rankommt, würde ich sie trotzdem vergeben. vor allem wenn du noch nicht wusstest, was es geworden wäre.

Hallo,
ich würde das garnicht so verkopft entscheiden. Im dem Fall höre auf Dein Gefühl und Dein Herz.
Du allein kannst sagen, ob Du Dich damit gut fühlst, oder ob Du ein komisches Gefühl damit hast, für Dein erstes Kind im Grunde keinen Namen zu haben.
Das ist eine ganz persönliche Sache.
Ich selbst hatte zwei recht frühe Fehlgeburten (beide ungefähr in der rechnerisch 10. Woche) vor meinem 2. Kind und hatten für eine Tochter einen Namen festgelegt. Und den hätte ich auch weiterhin vergeben, aber wir bekamen einen Sohn. Aber auch unser Sohn hat nun einen Namen, der schon immer auf der Liste stand.
Bei einer späteren Fehlgeburt, hätte ich aber vielleicht anders entschieden.

Vielleicht wäre es ja auch eine Alternative, die beiden jeweils als Zweitnamen einzusetzen.

Lass Dir noch ein bisschen Zeit und höre einfach in Dich rein.

Du hattest "nur" einen frühen Abgang, sowas passiert leider vielen Frauen. Solltet du noch mal schwanger werden, würde ich es etwas naja komisch finden wegen einem Frühabort auf seine Lieblingsnamen zu verzichten.

Also ich benenne meine unbefruchteten Eizellen auch nicht beim Namen wenn ich meine Periode habe, sonst müsste ich mir ja jeden Monat nen Namen einfallen lassen 😂.

Kleine Frage: Habt ihr einen Bezug auf die Herkunft dieser Namen? Ich mein Alice ist ein englischer Name und Mischa ist die russische Kosform von Michael. Würde bei den Namen sofort entsprechende Wurzeln vermuten.

Übrigens beim ersten Kind hatten wir 2 Favoriten für Junge und Mädchen. Da wir einen Jungen bekommen haben und 1 1/2 Jahre später ein Mädchen, haben wir den Mädchennamen den wir beim ersten Kind nehmen würden Wenn's ein Mädchen wäre beim zweiten Kind genommen. Wüsste nicht was dagegen spricht.

  • Meine Eizelle war halt befruchtet und vor lauter Vorfreude hatte man halt schon die Namen. In der 11. Woche hatte ich dann die Ausschabung. Ich habe nicht jeden Monat Namen vergeben :) In der Woche habe ich nicht an Ausschabungen und Fehlgeburten oder oder gedacht. Auch vorher habe ich nicht daran gedacht oder eher gar nicht gewusst, das es sowas gibt. Habe mich mit dem Thema überhaupt gar nicht auseinander gesetzt. Erst nach dem Krankenhaus Aufenthalt habe ich mal im Netz gestöbert und den großen Aha Effekt bekommen. Ich habe schon einen Sohn, da gab es nie Probleme und das 2. Kind kam halt auch im ersten Zyklus. Schwanger geworden, alles klar, das wird der Mischa oder die Alice. Das war einfach so selbstverständlich. Und jetzt bin ich in der 17. Woche und stehe jetzt da.

    • Ich verstehe dich sehr gut. Ich hatte im Februar eine Fehlgeburt in der 13 SSW. Als ich zur Ausschabung ging, bat ich die Ärzte, wenn möglich zu schauen, ob es ein Junge oder ein Mädchen geworden wäre. Ich konnte den Gedanken nicht aushalten, das Kind als ein "Es" in Erinnerung zu behalten. Das war mein Sohn oder meine Tochter, die in mir gestorben ist, und ich wollte dem Kind einen Namen geben.

      Nach der AS meinten beide Ärzte, die dabei waren, dass man es nicht 100% sicher hätte sagen können, aber beide unabhängig voneinander mehr Richung Junge tendiert hätten. Das Kind war 5cm groß. Diese Info reichte mir, in meinem Kopf ist es ein Junge. Vor der Fehlgeburt hatten wir noch keine Namen, nachher haben wir uns gemeinsam für den Namen Elias Johannes entschieden. So ist er in unserer Erinnerung. Ein weiteres Kind würde diesen Namen nicht bekommen.

      Man kann übrigens auch Fehlgeburten am Standesamt anmelden und einen Eintrag ins Stammbuch machen lassen. Das haben wir nicht gemacht, aber trotzdem ist da unser Junge mit seinem eigenen Namen.

      Ich hatte danach im Juli noch eine Fehlgeburt in der 8 SSW. Da konnte man definitiv noch nichts sagen, und so habe ich jetzt mein persönliches Angstszenario: Ich habe ein Kind, ein "Es", namenlos, geschlechtslos. Undefiniert. Ich weiß, das ist individuell, andere würde das nicht so stören. Ich kann damit so sehr schlecht abschließen.

      Ich würde glaube ich dem neuen Kind einen ganz individuellen neuen Namen geben.

„Also ich benenne meine unbefruchteten Eizellen auch nicht beim Namen wenn ich meine Periode habe, sonst müsste ich mir ja jeden Monat nen Namen einfallen lassen 😂.„

Ich will mal hoffen, das das dieser Satz hier nur irgendwie falsch rüberkommt.
Die TE hat Ihr Kind verloren und Du faselst was von unbefruchteten Eizellen und machst daraus einen Witz?
Ich schätze die TE auch eher sachlich ein, aber emotionslos ist sie deshalb noch nicht.

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