Ungewöhnlicher oder normaler Zweitname?

Wir suchen nach einem Zweitnamen für unseren Sohn. Sein Rufname ist sehr ungewöhnlich: RUI. Unser Nachname ist Niedermeier, also normal und deutsch.
Eure Antworten bislang haben uns zum Nachdenken gebracht, weil beides gesagt wurde: Lieber ein normaler Zweitname oder lieber ein ungewöhnlicher, weil das besser passt?
Wir haben beides auf unserer Liste und wollten eigentlich nur danach entscheiden, was uns besser gefällt.

Ivone und Sascha mit Rui im Bauch

Ich bin da eher für: ungewöhnlicher Rufname plus normalerer Zweitname.
Damit hätte man die Möglichkeit, sich zwischen diesen beiden gegensätzlichen Polen zu bewegen und gegebenenfalls zu tauschen.
Außerdem würde ein klassischerer ZN eine gute Schnittstelle herstellen zwischen dem ziemlich ungewohnten Rui und eurem deutschen Nachnamen..

Bei 2 "gleichwertigen" Namen ist es vielleicht eher die Wahl zwischen Pest und Cholera (oder aktuell gesprochen: Corona..#schwitz)

:D mega Kommentar!!!

Ich würde einen eher klassischen Zweitnamen vergeben. Es gibt Leute, die es irgendwann nervt, einen ungewöhnlichen Namen zu haben (oder immer auf die Frage: "Wie???" antworten zu müssen ;-) ) und finden es vielleicht ganz schön, auf einen anderen Namen ausweichen zu können.

Da kommt dann zwar immer das Argument, dass das eh keiner macht - aber mein Vater hat es tatsächlich so gemacht und quasi seinen Rufnamen im Teenager-/jungen Erwachsenenalter gewechselt und wird seitdem von den meisten Leuten bei seinem anderen Namen gerufen.

Habe grade mal drüber nachgedacht und ich kenne fünf Personen, welche mit ihrem Zweitnamen angesprochen werden/wurden.

Deshalb würde ich auch für einen klassischen Zweitnamen stimmen. Dann hat er mal die Wahl zwischen zwei Gegensätzen, wenn er mag.

Ich wäre auch eher für einen normalen Namen. Es muss ja nicht gleich Alexander oder Maximilian sein. Emilian aus deinem Thread weiter unten fände ich ein schönes Mittelmaß. Ich finde ihn nicht so ungewöhnlich wie Cosimo - Emil ist ja auch gerade recht häufig und wäre auch eine unverfängliche Abkürzung, die auch für einen Erwachsenen funktioniert. Aber er ist auch nicht so "ausgelutscht normal", dass er einen so krassen Gegensatz zum Rufnamen bildet.
Ich fände einen Namen wie Emilian ein gutes Bindeglied zwischen außergewöhnlichem Rufnamen und urdeutschem Nachnamen:-)

Zu einem ungewöhnlichen Rufnamen würde ich einen klassischen, zumindest bekannten zweiten Namen geben.

Dann hat er die Wahl

- sich in der Masse verstecken, einmal "normal" sein, einmal nicht auffallen,
oder sich aus der Masse hervorheben.

- erklären wieso weshalb warum
oder einfach nur den Namen nennen und weiter geht's (Zeit sparender)



Zwei ungewöhnliche Namen würde bedeuten: doppelt auffallen.
Das kann gelegentlich Vorteile haben,
aber auch sehr nervig sein.

Bei einem ungewöhnlichen Erstnamen würde ich einen gewöhnlicheren Zweitnamen auswählen.

Zu eurem Nachnamen und dem ungewöhnlichen Erstnamen würde ich einen gewöhnlichen, bekannteren Zweitnamen nehmen. Von euren Zweitnamen kämen da Emilian und Samuel in Frage.

Magnus finde ich auch! Der ist ja nicht komplett ungewöhnlich, sondern bekannt, aber halt nicht so häufig.