War mir so sicher mit dem Namen... / "Geehrten" vorher fragen?

War mir so sicher mit dem Namen... "Geehrten" vorher fragen?

...Habe vor kurzem hier mit eurer Hilfe 

Felix Theodor als Name für meinen Kleinen festgelegt.
Nun findet die große Schwester (fast 13) Niklas so viel schöner.
Da sie sich zuerst nicht so sehr auf ihr Brüderchen gefreut hat würde ich ihr gerne die Freude machen und "ihren" Namen vergeben.
Ich finde Niklas auch so ganz nett, Nick/Nicki als Abkürzung ist ja auch ganz süß.

Welchen Namen findet ihr besser? Bitte mal abstimmen! 

2. Frage: Das Theodor kommt von meinem Papa, es ist sein Zweitname und ich möchte ihm gerne die Ehre erweisen weil er so ein klasse Papa und Opa ist. 💙
Würdet ihr ihn vorher fragen ob ihm das recht ist oder nach der Geburt damit überraschen? Grundsätzlich verrate ich den Namen vorher nämlich nicht.. ;-)

Welchen Namen nehmen?

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Mir gefallen beide Kombis, aber wenn du dich mit Niklas anfreunden kannst, fände ich das unter den gegebenen Umständen wirklich eine schöne Geste an deine Tochter. 🙂

Siehst du denn eine Gefahr, dass der ZN deinem Papa nicht recht sein könnte? Mag er Theodor selbst nicht oder so? Ansonsten würde ich wohl eher zur Überraschung tendieren. 😉

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Ja, ich kann mich gut damit anfreunden.

Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht wie er seinen Namen findet, aber er hat es nie erwähnt und daher kann es nicht so schlimm sein... ;-)

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„Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht wie er seinen Namen findet, aber er hat es nie erwähnt und daher kann es nicht so schlimm sein... ;-)

Meinst du? Ich kenne ihn nicht, aber könnte auch sein, dass er ihn totschweigt, weil er ihn fürchterlich findet. 🤷‍♀️

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Felix und Niklas sind für mich gleichwertig. Wenn der Nachname mit F oder N anfängt, würde ich es davon abhängig machen, ansonsten fände ich es eine schöne Idee, der Tochter entgegenzukommen.
Wobei m. E. dein Geschmack den höheren Stellenwert hat als ihrer. Wenn dir Felix besser gefällt, würde ich bei Felix bleiben.

Alternativ könnte man noch den ZN austauschen - je nachdem, wie wichtig es dir ist, deinen Papa zu ehren, oder deiner Tochter da entgegenzukommen (von meiner Seite aus keine Wertung), oder du könntest sogar auf drei Namen gehen.

Ich glaube, ich würde deinen Vater damit überraschen.
Um Erlaubnis fragen würde ich höchstens, wenn ich Sorge habe, dass es dem Geehrten nicht gefällt - meine Eltern z. B. finden ihre Namen gar nicht so schön, meine Oma hat ihren Kindern "gedroht", falls sie eines der Enkelkinder ihren Namen bekommt.
Wenn ich da aber keine Probleme erwarte, würde ich bis zur Geburt schweigen:-)

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Der Nachname beginnt mit einem anderen Buchstaben und beide Varianten klingen für mich gleich stimmig.
Felix fand ich halt so süß, stelle mir da einen frechen kleinen Jungen vor. Aber Niklas passt zu jeder Altersstufe.
3 Namen möchte ich nicht, der Zweitname steht fest. Da mein Papa nichts dergleichen je erwähnt hat gehe ich davon aus dass er sich freuen würde... ;-)
Also überraschen! :-)

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#winke

Ich tendiere mehr zu Niklas. Passt auch hervorragend zu einem erwachsenen Mann.
Felix ist mir zu kindlich, außerdem denke ich da sofort an den Kater aus der Werbung #sorry

Wenn du dich mit Niklas als Erstnamen anfreunden kannst, dann würde ich der Tochter diesen Gefallen tun. So hat sie auch einen Teil beitragen können :-)

Zu Theodor:
Wenn deine Papa seinen Namen mag und bisher nichts negatives dazu gesagt hat, dann würde ich ihn damit überraschen :-)

Gruß Erdbeer-#hasi

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Hallo,

ich finde beide Kombinationen sehr stimmig!

Wir haben einen fast 2,5-jährige Niklas und er ist wirklich ein absolut zuckersüßer kleiner Frechdachs ;-).
Er wird auch oft „Nicki“ genannt und ich denke im Teenie-Alter kann für die Freunde ein „cooler“ Nick daraus werden.

Sag dir beide Namen allein, als Kombi und mich Nachnamen laut vor. Da merkst du denke ich schnell was dir besser/angenehmer über die Lippen geht.
Und wenn Niklas für dich genauso schön ist wie Felix, dann würde ich der Tochter die Freude machen.

Theodor zu Ehren des Opas find ich auch toll. Wenn er nichts negatives über seinen Namen gesagt hat, würde ich ihn damit überraschen.

Alles Gute euch 🙂

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Ich kann nicht abstimmen, mir gefallen beide gleich gut!

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Ich finde Felix schöner als Niklas, aber da es hier nicht um meinen Geschmack geht, habe ich nicht abgestimmt. Wenn du mit Niklas auch zufrieden bist, würde ich ihn an deiner Stelle nehmen und deiner Tochter diese Freude machen.

Den Opa würde ich überraschen 😊

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Ich bin für Niklas.
Felix ist mir zu kindlich (als Erwachsener)

LG

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Hm, wirklich schwierig.
Abgesehen davon, daß der Name an sich natürlich nicht häßlich, sprich: total vergebbar ist, gehen bei mir andere Bedenken los.

Für meine Begriffe (und ich kann mich total irren, da ich nur Minimalinformationen habe, mit denen ich mir eine umfassende Einschätzung nicht erlauben kann und daher auch überhaupt keinen Anspruch erhebe, hier auf jeden Fall die "Wahrheit" herausgefunden zu haben).... also ich fang noch mal an:

Nur von außen und nur mit den Minimalinfos, die ich habe, gehen bei mir andere Zweifel los. Ich schreibe sie jetzt einfach einmal, mit vollem Respekt und ich freue mich, wenn es überhaupt nicht zutrifft!

Für mich persönlich hinterläßt die 'Einflußnahme' Deiner Tochter einen unguten Beigeschmack, bzw. präziser formuliert, wenn Du in der Namensfrage nach ihrem Willen/Wunsch gehst. Gerade, weil Du auch sagst, sie habe sich zuerst nicht aufs Brüderchen gefreut. Das hat doch einen fernen Anklang für mich von, ich erhandele mir Dein Wohlwollen dem neuen Kind gegenüber. Ich versuche, mein Unbehagen in Aspekte aufzubrechen:

1.) Für mich kommt es hier zu einer Vermischung der hierarchischen Ebenen.(Und ich meine hier keine schwarze Pädagogik, und autoritäre Erziehung!!!) Ich meine hier mit Hierarchie (und das ist wichtig!!!) erstmal nur eine ganz klare Unterscheidung: Das sind die Erwachsenen in einer Familie, die Elternebene und das sind die Kinder in einer Familie, Kinderebene. Jede Ebene hat ihre Aufgaben, ihre Rechte, ihre Pflichten. Damit gibt es aber auch klar Bereiche, die dem jeweils anderen Bereich nicht zugehörig sind.

Kinder müssen auch lernen, daß sie in bestimmten Bereichen, auch wenn sie geliebt und gehört werden in ihrer Meinung, nicht diejenigen sind, die letztlich die Entscheidung treffen.

Ich habe einfach ein paar zu krasse Beispiele im Hinterkopf, wo Kinder, gerade, wenn sie in die Pubertät kommen, dann unbewußt auf die Elternebene gezogen werden, ob jetzt gleich als emotionaler Partnerersatz oder als vollwertiger Ratgeber (was ich überhaupt nicht sage, daß es bei Euch so ist, ich könnte mir KEIN Urteil erlauben, ich erzähle hier von MEINEN Assoziationen, aufgrund der Beispiele in MEINER Umgebung)....

Diese Vorzugsbehandlung hat dann leider in JEDEM einzelnen Fall, der mir bekannt ist , dazu geführt, daß sich 1.) die Kinder natürlich sehr geschmeichelt und erhöht gefühlt haben, sie wurden ja als vollständige Erwachsenen behandelt ("ich bin ein RICHTIGER Gesprächspartner für Papa/Mama), während sie 2.) aber innerlich noch keineswegs erwachsen waren, natürlich nicht, woher denn auch, sie sind noch Kinder/Jugendliche!, das ist ihr gutes Recht! was dann 3.) dazu führte, daß sie sich so sehr an den Status gewöhnt haben, als Erwachsener behandelt zu werden, daß sie nicht mehr die innere Kraft aufgebracht haben, sich tatsächlich zum Erwachsenen zu entwickeln. Das hätte ja einen großen Schmerz innerlich bedeutet: Ach, dies und das soll ich etwa noch nicht können? Das würde mir ja sehr weh tun, mir einzugestehen, daß mir dies noch nicht gelingt, das kann nicht sein, ich wurde doch schon auf einer anderen Ebene angesprochen.....und dann geht es halt in eine Leugnung der eigenen unreifen Anteile, die dadurch keine Chance bekommen, altersgerecht zu reifen und in die tatsächliche Erwachsenheit einzutreten.
Ist jetzt sehr verkürzt, weiß nicht, ob es verständlich ist.

Mit 17, 18, 19 vergibt man den Kindern dann immer noch ihre Unreife, passt ja noch ins Alter, man sieht ihnen Sachen nach und entschuldigt viel... wenn sie dann aber 27 werden und es ist immer noch beim Alten, dann ist es traurig, das von außen anzusehen.

So: Nochmal GANZ WICHTIG: ich sage nicht, daß das bei Euch so ist, denn das könnte ich mir gar nicht erlauben. Ich sage aber, daß Deine Worte und Deine Frage das hier bei mir antriggern. Ist natürlich ganz viel, wenn nicht alles, MEINE Vorerfahrung, die meine Reaktion hier prägt, ganz klar!

Ich finde es echt schwierig. Natürlich willst Du es auch deiner Tochter den Übergang ins Neue so leicht wie möglich machen, aber ich bin wirklich skeptisch, ob dies das richtige Signal ist. Weil auch überhaupt nicht gesagt ist, daß ein gutes Verhältnis zum Brüderchen dann auf Dauer gesichert wäre. im Gegenteil: Alle Störungen, Eifersucht, Gefühle, Zurückgesetztsein etc müßten ja trotzdem bearbeitet werden, das wäre mit einem Aussuchen des Namens nicht getan. Zumal sie jetzt auch noch in die Pubertät kommt/drin ist, wo eh alles neu verkabelt wird und der Herausforderungen genug sind.

Es kommt natürlich auch drauf an, wie Du es kommunizierst.
Wenn Du sagst: Mensch, ich freue mich, wenn Du Dir auch Gedanken machst, und wenn Du auch einen Namen gefunden hast, der Dir gefällt. Ich habe darüber nachgedacht. Trotzdem möchte ich nun gern den Namen Felix Theodor vergeben. Du wirst bei Deinen eigenen Kinder, solltest Du welche haben wollen, dann entscheiden können.


Ok. Ich komme auch darauf, weil Du selbst schreisbt, Du fändest Niklas auch" so ganz nett", und die Abkürzungen "auch ganz süß".

Beim Namen Felix Theodor hast Du gejubelt!

Ich hoffe wirklich sehr, daß ich verständlich machen konnte, was MEINE Bedenken sind.
Es ist ja völlig klar, daß nicht jeder diese Bedenken teilen muß.
Und vielleicht denkst Du: Mensch, ja, das und das wäre schlimm, aber bei uns ist es ganz anders, ich sehe keine Gefahr!
Dann wunderbar.

Zu Deiner zweiten Frage: ich würde es eine Überraschung lassen mit dem Theodor.
Aber sicher ist auch die andere Variante möglich, ist auch Geschmackssache.

Alles Liebe Dir und Freude bei der Wahl des Namens!