Modename Emilia

Was meint ihr: Wird der heute extrem beliebte und häufig vergebene Name Emilia in 30 Jahren so wirken wie heute z. B. der Name Stefanie, der in den 80ern seeeehr beliebt war und heute ziemlich retro wäre?
Oder würdet ihr da unterscheiden? Und wenn ja, wie?

Danke!!
Bin gespannt auf eure Eindrücke! :)

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Jede Zeit hat so ihre Namen

Ich denke schon, dass in 30 Jahren andere Namen modern sind und die heutigen Namen etwas aus der Zeit gefallen scheinen

Aber Stefanie wird ja auch noch vergeben, wenn auch weniger häufig

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Genau so sehe ich das auch!

In meinem Alter gibt es recht viele Jessicas, Jennifers und Vanessas.

Hab ich auch länger nicht mehr als Babyname gehört. Auch wenn sie bestimmt noch vereinzelt vorkommen.

Emilia ist schon ein Modename, find ich aber garnicht schlimm. Und soooo extrem häufig ist der Name auch nicht.

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Es ist aber schon so, dass manche Namen eben zeitloser sind als andere.

Ich kenne zum Beispiel mindestens 5 Antonias - eine im Alter von ca. 60 - 65 Jahren, eine 40-jährige, eine 29-jährige, eine 24-jährige, eine 8-jährige und auch jetzt wird er nicht gerade selten für Babys vergeben.

Ähnlich verhält es sich mit anderen eher zeitlosen Namen.

Stefanie ist da zum Beispiel schon eher in einer ganz bestimmten Generation vertreten, weil der Name in den 70/80ern sehr häufig war und danach deutlich seltener vergeben wurde. Ich selber kenne auch eine deutlich jüngere Stefanie (20 glaub ich), aber wenn ich den Namen höre denke ich eher an eine 40-jährige. Bei manchen anderen Namen hätte ich hingegen kein bestimmtes Alter vor Augen, oder jedenfalls eine breitere Spanne.

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Hey, der Name ist zwar aktuell recht weit oben in der Beliebtheitsskala - aber durch die Internationalisierung und Namensvielfalt ist es nicht mehr so wie früher das dann 5 Stefanies in einer Klasse sind.

Hab da mal zwei interessante Artikel gelesen:
https://www.beliebte-vornamen.de/35994-frueher.htm

https://www.beliebte-vornamen.de/25207-haeufige-namen.htm

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Ehrlich? Hier und im Umfeld sehe ich kaum jemanden der den Namen vergibt und in meiner Umgebung kenne ich gar keine Emilia

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Könnte durchaus so sein.

Im Prinzip ist mir die Häufigkeit von Vornamen nicht so wichtig, aber bei Emilia finde ich es schon sehr extrem, dass der Name vor noch 20 Jahren sehr selten vorkam und jetzt so inflationär vergeben wird. Da kann es gut sein, dass der Name im Nachhinein einer ganz bestimmten Generation zuzuordnen sein wird.

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Ich glaube nicht. Wenn man sich mal die nackten Zahlen anguckt, dann sind die beliebtesten Namen ja gar nicht mehr so beliebt. Emilia hatte gerade mal 1,54% als Erstname.

Allerdings wird sich der Trend zu kurzen, weichen Namen erkennen lassen. Mia, Ella, Lia, Mira, Mara, Lara, Lena, Lea usw.

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dadurch, dass es EMILIA schon seit jahrzehnten gibt, denke ich das nicht. STEFANIE ist halt in der häufigkeit sehr stark auf einen zeitraum begrenzt, aber das empfinde ich bei den heutigen top 10 nicht so. außerdem nimmt die vielfalt an namen extreeeem zu. also die kinder haben heute viel mehr verschiedene namen als damals, auch wenn hier oft geschrieben wird "jedes kind heißt heute x y z", hat das mit der realität einfach nichts zu tun :-)

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Nein, glaube ich nicht.
Ich glaube, so geht es eher bei Leonie oder Mila irgendwann mal, aber Emilia ist klassisch genug, dass er bleiben wird und auch wenn er sein Hoch jetzt hat, wird er eher so wie Katharina sein als wie Stephanie, glaube ich.

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Ich denke das schon. Es gibt ja viele ähnlich klingende Namen, wenn man sich damit mal beschäftigt, und die werden ja schon jetzt verallgemeinert und in einen Topf geworfen.

Kenne übrigens nur eine Emilia mit Rufnamen und eine, bei der Emilia der stumme Zweitname ist.

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Naja, was ist schon häufig und extrem beliebt? Im letzten Jahr wurden 1,54% aller geborenen Mädchen Emilia genannt. Bezogen auf die Geburten sind das ungefähr 12.000 Emilias -bundesweit. Finde ich jetzt nicht gigantisch angesichts von knapp 400.000 weiblichen Neugeborenen. Man wird vermutlich also nicht mit fünf Emilias in einer Klasse sitzen.

Ich denke, dass er wieder verstauben wird, ja. Vielleicht nicht so krass wie Günther oder Heidrun, schon allein durch seine Internationalität, aber in 30 Jahren wird vermutlich jeder denken "Ach, die muss zwischen 2015 und 2025 geboren sein". Eben wie bei Stefanie, Laura, Jessica...

Vermeiden kann man das nur, wenn man Namen nennt, die permanent gerne vergeben wurden und niemals ein wirklicher Trend waren - spontan fällt mir da Anna ein. Der wird auch in 30 Jahren keinem bestimmten Alter zugeordnet werden können, denn den gab und gibt es immer, während Emilia, Laura und Jessica kurze Highlights waren/sind...