Nur so: Mika, Jona, Luca, Noa, Quinn…

Welcher Name gefällt euch, warum, was verbindet ihr damit?

Was haltet ihr allgemein von Unisex-Namen?

(Ich mag z.B. Quinn und Noa, würde sie aber selbst mit unserem 0815 dt. Nachnamen nicht vergeben trauen, passt für mich nicht so.)

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Mika, Jona und Luca finde ich in Ordnung, allerdings definitiv nur für Jungen!

Noa, ist nicht so meins, ich finde Noah als Jungenname aber in Ordnung, obwohl er mir viel zu häufig wäre.

Quinn ist mir zu sehr Nachname und in Deutschland völlig ungeeignet, in England/den USA fände ich ihn ok (aber wieder nur für einen Jungen).

Allgemein bin ich kein großer Fan von Unisexnamen insbesondere wenn sie wie zB Luca oder Andrea in der Herkunftssprache nur für ein Geschlecht verwendet werden.

Manche finde ich zwar ok, meinem Kind würde ich aber niemals einen Unisexnamen geben.

Bearbeitet von Isa3
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Ich kenne mehr Mädchen, die Luca heißen, als Jungen.
Mika ist 50/50.

Jona kenne ich so gar nicht, hab es aber bei Mädchen häufiger gehört.

Quinn kenne ich auch ein Mädchen, in den USA

Und Noa finde ich gut Mädchen super schön. Für Jungen eher nicht so.

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"Ich kenne mehr Mädchen, die Luca heißen, als Jungen."

Ändert nichts daran, dass es ein italienischer MÄNNLICHER Vorname ist, der von nicht-italienischen Eltern zweckentfremdet wurde. Ich finde das immer eher befremdlich, wobei das Ganze bei Andrea noch viel schlimmer ausgeprägt ist.

Jona kenne ich als eigenständigen Namen nur bei Jungen (auch aus diesem Forum, wenn man etwas scrollt), wobei mir eine Johanna bekannt ist, die Jona gerufen wird.

Mika ist für mich eine (Kose-)Form von Michael und daher eher männlich, in Deutschland werden auch weitaus mehr Jungen (bei denen in den Top 50) so genannt. Aber klar bei dem ist das eher mein Empfinden. Mich nervt es nur etwas, dass scheinbar alles was auf a endet (auch) als Mädchenname benutzt werden muss.

Was Quinn und Noa(h) angeht ist es eben Geschmacksache, das müssen ja nicht alle gleich sehen. Quinn ist für mich sowieso ein Nachname, der (wie insbesondere die Amis das gerne tun) eben auch als Vorname verwendet wird, was ihn geschlechtsneutral macht. Ich mag ihn nur für ein Mädchen einfach nicht.

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Vielleicht liegt es daran, dass ich aus Österreich komme, aber das sind für mich alles männliche Vornamen. Ich habe bisher noch kein einziges Mädchen namens Luca gesehen und ich arbeite seit 9 Jahren im Erziehungsbereich.
Bei uns gibt es auch die Regelung, dass der erste Vorname dem Geschlecht entsprechen muss, vielleicht daher? Wie das mit Unisex Namen geht, weiß ich leider nicht.
Nur, wie gesagt, ist für mich kein einziger davon Unisex, sondern alle männlich.

Bei Noa stört mich das fehlende h, der Rest ist okay.

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Hi,
ich finde Noa für einen Jungen in DE so gewollt anders. Noah ist männlich, Noa weiblich. Da kann man sich doch dran orientieren.🤪 Luca ist für mich schubladig belegt, aber da bin ich total berufsgeschädigt und kein Maßstab. Als Frauenname hat er was, aber sollte er tatsächlich eine zweckentfremdete männliche Form des Namens sein, würde mich das tatsächlich stören. Quinn finde ich am wenigsten belegt, der würde wahrscheinlich am wenigsten die Frage nach dem Geschlecht aufwerfen.
Jona und Mika kenne ich auch ausschließlich männlich. Mika funktioniert aber auch gut für eine Frau.

vlg tina

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Quinn gefällt mir ganz gut. Aber nicht gut genug, um ihn selbst zu vergeben. Aber er hat was. 😊👍
Die anderen Namen finde ich alle okay, aber mehr auch nicht.

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Mika ist für mich japanisch und ein Mädchenname. Jona ein Unfall mit einem Meeressäugetier (männlich), Noa ein undefiniertes Wolkengebilde (ich lese da immer ein langgezogenes Nooo obwohl ich sonst IMMER zuerst alle Vokale einzeln lese/ausspreche) .

Quinn mag ich gerne, kenne sogar einen Australier und eine Amerikanerin mit vietnamesischen Wurzeln die beide so heißen.

Insgesamt eine lustige bunte Mischung, die zu den so benannten Kindern ganz bestimmt toll passt.

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Ich finde ja, dass "nur so"-Fragen und Spielereien hier auch ihren Platz haben. Aber ich finde es schade, wenn das Überhand nimmt. Auf der ersten Seite hier sind fast ein Viertel aller Beiträge "nur so"-Fragen von dir und fast alle in der oberen Hälfte. (Und seien wir ehrlich, kaum einer scrollt bis zur Hälfte). Und dann sind ja noch einige "nur so"-Beiträge von anderen auf der Seite.
Das finde ich schade für die, die wirklich suchen - denn dafür ist dieses Forum ja primär gedacht.
Ich fänd es den Menschen gegenüber fair, das im Blick zu behalten.


Zu deiner Frage:
Per se kann ich nicht über unisex-Namen urteilen.
Ich finde sie nicht prinzipiell schlimm.
Viele sind für mich nur auf dem Papier unisex, für dieses Geschlecht sehe ich kein prinzipielles Problem. Schwieriger finde ich es dann, sie fürs andere Geschlecht zu nutzen.
Bei sehr neutralen Namen sollte man sich fragen, ob man das fürs Kind möchte. Dann würde ich immer einen eindeutigen Zweitnamen dazu nehmen, damit die Kinder ihn später im Zweifel angeben können, damit Menschen wissen, ob sie ihre geschäftliche Post an Herrn oder Frau XY adressieren müssen.


Mika
=> ist für mich ein eindeutiger Jungenname
=> Mir gefällt er nicht, er klingt mir zu niedlich. Micha und Mikael gefallen mir aber.

Jona
=> eindeutig Junge
=> wir hätten fast einen Jona bekommen😁

Luca
=> obwohl er statistisch gesehen ein "eindeutiger Jungenname" ist, verbinde ich ihn stärker mit Mädchen. In meinem Abijahrgang waren mehr Mädchen als Jungen mit diesem Namen
=> Mir gefällt er nicht, ich hab mich daran totgehört.

Noa
=> In der Schreibweise für mich eindeutig weiblich. Klanglich aber eindeutig Männlich und für Mädchen finde ich ihn deshalb schwierig, gerade weil Noah so beliebt ist
=> Finde ihn aber zu einem 08/15 deutschen Nachnamen super machbar

Quinn
=> für mich ein Nachname. Beim Vornamen würde ich auf einen eindeutigen Zweitnamen hoffen
=> ist für viele zu einem Deutschen Nachnamen wahrscheinlich schwierig, aber ich bin da relativ Schmerzfrei - warum eigentlich nicht? Warum muss ein Vorname zu einem Nachnamen passen? Auf den Nachnamen hat man ja relativ wenig Einfluss. Mein Mann und ich hatten die Wahl zwischen zwei Kartoffeldeutschen Nachnamen. Sind wir deshalb dazu verdammt, nur kartoffeldeutsche Vornamen zu vergeben? Ich finde nicht😁

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Mir gefällt Jona für eine Jungen und Noa für ein Mädchen.

Luca kann ich für Jungen nicht mehr hören und für Mädchen gefällt er mir nicht.

Quinn finde ich in einem engl. sprachigen Land ok, aber nur für einen Jungen.

Mika ist leider nicht so meins. Für Mädchen mag ich ihn noch weniger als für Jungen.