Wie wichtig ist euch die Seltenheit/Häufigkeit eures gewählten Namens?

Hallo zusammen,

habt ihr einen Namen nicht gewählt, weil er häufig in eurer Stadt/generell ist? Oder habt ihr extra einen Namen gewählt, der selten oder seltener ist? Vorausgesetzt ist natürlich in beiden Fällen, dass euch die Namen gut gefallen :-)

Oder habt ihr sogar einen Namen extra gewählt, weil er eher häufig vorkommt und ihr etwas nicht zu Exotisches wolltet?

Ich bin gespannt, ob/inwiefern Häufigkeit oder Seltenheitsgrad eure Wahl beinflussen/beeinflusst haben.

Bearbeitet von Franka1990
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Gar nicht.

Unser Sohn soll in ca. 4 Wochen kommen und wir werden ihn Jonas nennen. Wir lieben den Namen sehr und klar, er soll extrem häufig sein. Man hört ihn auch hin und wieder bei Familien am Rande. Am Ende sollte er uns einfach nur beiden sehr gut gefallen und nicht zuuuu exotisch sein. Letzteres war aber kein Problem, wir tendieren beide grundsätzlich zu klassischen, bekannteren Namen.

Grad hier bei Urbia hab ich schon soooo oft gelesen wir häufig und langweilig der Name ist. Tatsächlich kenne ich keinen einzigen Menschen direkt mit dem Namen (jetzt mal bekanntere Personen oder fiktive Personen wie den Protagonist aus Dark ausgeschlossen) oder kann im Bekanntenkreis jemanden zuordnen. Meinem Mann geht es genauso. Und das, obwohl er laut Karte einer beliebten Vornamensseite sogar hier im Bundesland besonders verbreitet sein soll.

Ich hab auch mit meiner Schwester geredet, ihr Sohn ist 3 und im Kindergarten. Sowohl in der Kita als auch im KiGa.. kein Kind mit dem Namen. Dafür andere deutlich seltenere Namen mehrfach. Mein Name war in meinem Jahrgang so um die Platz 500. Und dennoch hätte ich in der Schulklasse ein Mädchen mit dem gleichen Vornamen. Passiert, auch ein seltenerer Name schützt nicht automatisch.

Man darf einfach nicht vergessen, dass selbst ein Platz 1 Name von 1,4 % (ungefähr, hab die Zahl nicht mehr exakt im Kopf) eines Jahrgangs tatsächlich getragen wird. Das ist echt nicht viel, inzwischen ist die Namensvielfalt bedeutend höher als noch vor 20, 30 Jahren.

Bearbeitet von knighty
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Das kann ich total unterschreiben. Uns war am Ende einfach nur wichtig, dass uns der Name gefällt. Ja, er ist definitiv kein seltener Name, aber er gefällt uns nach wie vor sehr gut.

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Sehe ich genauso. Und Jonas ist gar nicht langweilig :-)

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Wir haben Namen gewählt, die uns gefallen und die bestimmte Kriterien erfüllen. Ein Kriterium war, dass der Name nicht zu exotisch sein soll. Ich hätte keine Lust den Namen dauernd erklären und/oder buchstabieren zu müssen. Häufige Namen waren für uns kein no go, aber wir haben auch nicht gezielt danach gesucht.

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In erster Linie haben wir einen Namen genommen, der uns gefällt. Da wir beide eher klassische Namen mögen, ist es logischerweise kein total seltener Name. Gleichzeitig wollte ich aber auch lieber keinen Namen aus den aktuellen Top10, das wäre mir dann doch etwas zu häufig (wobei ich wahrscheinlich darüber hinweggesehen hätte wenn mein absoluter Lieblingsname dann doch in den Top10 wäre).
Also einen geläufigen Namen, der grade aber nicht im Trend ist.

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Für mich werden Namen oft langweilig, wenn ich zu viele Menschen damit kenne. Ich finde es auch schöner, wenn der Name ein bisschen besonders ist.
Der erste Name von unserer Tochter und der Mittel Name von unserem Sohn sind häufig in Brasilien. Wir wohnen aber nicht mehr da, deshalb haben wir die Namen trotzdem ausgesucht.

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Seltenheit war uns sehr wichtig. Aber es sind trotzdem solide Namen, die gut zum Trend passen und daher nicht exotisch wirken. Zweit- und Drittname sind einmal exotischer, aber bekannt, und einmal ein Allerweltsname, der Englisch ist und daher gut für den internationalen Gebrauch.

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Mit ist es schon wichtig, dass der Name möglichst selten vergeben wird, aber nicht so selten ist,.damit ihn jeder kennt. Unsere erste Tochter hat einen Namen, den jeder kennt, aber er wurde hier in unserer Großstadt in den letzten drei Jahren nur vier Mal vergeben l. Ihr Zweitname ist noch seltener und den musste ich schon öfter mal erklären. Witzigerweise wird er hier ab und zu vorgeschlagen.

Unsere zweite Tochter werden wir, nach ewigen Überlegungen und Abwägungen, Elisabeth mit erstem Namen nennen. Abgesehen davon, dass wir den Namen beide superschön finden, wird er hier auch einfach derzeit gar nicht an Babys vergeben, während er ja gleichzeitig alles andere als selten ist. Ihr Zweitnamen wird dafür sehr sehr selten sein.

Ich kann die Frage also mit einem ganz klaren " jein" beantworten 😂

Einerseits haben wir super häufige Namen vergeben, die aber selten vergeben werden.

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Die Häufigkeit war bei uns kein Hauptkriterium, Sophia ist aber deswegen rausgeflogen. Der ist halt nicht nur in Deutschland sehr häufig, sondern auch in sehr vielen anderen Ländern, und so ziemlich alle internationalen Paare im Bekanntenkreis haben eine Sophia oder Sofia. Das war uns dann doch zu krass, auch wenn der Name sonst super gepasst hätte.

Der Zweitname meiner Jüngeren ist sehr selten, das war aber keine Absicht. Uns hat der Name einfach gefallen. Wer sich nicht groß mit Vornamen oder griechischer Mythologie beschäftigt, wird den Namen wahrscheinlich nie gehört haben.

Die Namen unserer Älteren sind häufiger, ich glaub der Erstname ist in den Top 20. Das fanden wir aber nicht so schlimm, ich kenne auch sonst keinen mit dem Namen.

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Der Name unserer Tochter war aus verschiedenen Gründen DER EINE Name für uns. Einer der Gründe war eine gewisse Seltenheit. Für manche Menschen ist er sogar ein echtes NoGo. Obwohl wir bisher nur Komplimente für den Namen bekommen. Wenn er jetzt ein Modename werden würde, würde es mich stören.

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Das klingt nach dem Namen unserer Tochter. Ist bestimmt der selbe 🙂

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Wir wollten absolut etwas Seltenes. Unsere Tochter trägt einen Namen, den die Meisten vorher noch nie gehört haben, der sich aber in die Reihe aktueller Modenamen einfügt. Für unseren Sohn, den wir nun bekommen, steht ein Name ganz oben auf der Liste, der in den Top 50 ist und ja, das stört mich, aber der Name gefällt uns halt so und das ist gar nicht so einfach!