Antibiotika??????11 Monate

Hallo,

Johanna ( 11 Monate ) hat seid nun fast 3 Wochen husten, Schnupfen, mal besser mal schlimmer, es geht aber nicht weg.Jetzt aren wir heute nochmal bei Arzt und der hat uns ein Antibiotika gegeben ( für Kinder ab 3 Monaten geeignet).Jedoch meinte der Apotheker, adss Arme Kind wegen der ganzen chemie und ich solle es hömiopathisch probieren.Hab ich ja drei Wochen, half aber nix, hab sämtliche Hustensäfte probiert, aber half ja nix.Der Arzt meint halt sie rasselt schon und es geht auf die Lunge.
Mussten Eure schon mal Antibiotika einnehmen.

Mein armes Mäuschen.

LG Kirstin mit Johanna

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Hallo,

homöopathie schön und gut, aber ich deinker der Arzt wird das besser wissen als der in der Apo.

Lina bekam auch früh Antibiotika, da war sie 6 Monate alt.
Geschadet hat es ihr nicht.
Ich bin auch nicht für schnelle AB gabe, man kann es ja mal mit leichteren Sachen probieren, aber bevor es doch zu einer Lungenentzündung kommt. Nein leiber nichts risikeren

Gute Besserung

Lg Maja

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Ja! Und bevor es chronisch wird, ist ein Antibiotika durchaus sinnvoll. Ihr krepelt ja schon 3 Wochen so hin.

Wohl wahr, man sollte Antibiotika nicht bei jeden Rotz geben. Aber wenn Dein Mäuschen ne fette Bronchitis hat oder ne Lungenentzündung, wirst Du mit Homöopathie nichts mehr ausrichten können.

Und Apotheker sind keine Ärzte!

LG und gute Besserung!
ennovi

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Ich danke Euch!!!

Ich habs mir auch so gedacht, aber Johanna hat bis jetzt noch nie was gehabt und dann ist man eh schon unsicher und dann bohrt der Apotheker auch noch in das Loch.
Ich mache es jetzt, denke auch es kann nur besser werden.

LG Kirstin

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Hallo Kirsten,
sicherlich sind Ärzte sehr oft für die Verabreichung von Antibiotika, - aber dass heißt nicht, daß es so bedenkenlos ist. Ich würde mich auf die Suche nach einem guten homöopathischen Kinderarzt machen, da die Behandlung mit Antibiotika sehr schwere Folgen haben kann (ich selbst leide immer noch daran und kuriere mich gerade aus) - klar ist, daß eine homöopathische Behandlung länger dauert, da der Körper die ganze Heilungsarbeit selbst macht. Wir haben sehr gute Erfahrungen mit unsere Kleinen gemacht - man braucht aber wie gesagt Geduld und jemand, der sich damit wirklich gut auskennt. Daß man alles so hopplahopp selbst behandlt mit irgendwelchen Mitteln find ich nicht gut.

Alles Gute, und hier noch, was ich spontan gefunden habe
Bric

"
Heilen mit Folgen - Babys: Frühe Antibiotikatherapie erhöht Allergierisiko

Baierbrunn (ots) - Babys, die in ihrem ersten Lebensjahr mit einem
Antibiotikum behandelt werden, haben ein erhöhtes Risiko, später an
Asthma zu erkranken. Das berichtet das Apothekenmagazin "Baby und
Familie" unter Berufung auf eine Untersuchung kanadischer
Wissenschaftler. Diese werteten dafür Daten aus zwölf Studien mit
knapp 30.000 Kindern aus. Die genauen Zusammenhange sind allerdings
noch unbekannt. Der Rat der Experten: Ärzte sollen Antibiotika nur
dann einsetzen, wenn sie zwingend nötig sind."

Mehr Pressetexte auch online: www.GesundheitPro.de >
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Antibiotika fördern Asthma und Allergien:

Kinder entwickeln umso seltener Allergien, je häufiger sie im ersten Lebensjahr Fieber hatten. (jkm) - Dies berichten amerikanische Mediziner im "Journal of Allergy and Clinical Immunology". Die Resultate sprechen ihrer Ansicht nach für die Hygiene-Hypothese, derzufolge ein früher Kontakt mit Mikroben vor allergischen Erkrankungen in späteren Jahren schützt.

"Die Häufigkeit von Asthma und Allergien ist in den letzten Jahren weltweit dramatisch gestiegen", kommentiert Anthony Fauci von den National Institutes of Health in Bethesda, Maryland. "Diese Studie liefert Belege dafür, dass weniger immunologische Herausforderungen in jungen Jahren einer der Gründe für diesen Trend sein könnten."

Christine Johnson vom Henry Ford Health System in Detroit, Michigan, und ihre Kollegen analysierten Daten von über 400 Kindern, bei denen im Alter von 6 bzw. 7 Jahren ein Allergietest durchgeführt worden war. Insbesondere interessierte die Mediziner, ob die Kleinen im ersten Lebensjahr Fieber von über 38,3 Grad Celsius entwickelt hatten.

Von jenen Kindern, die kein Fieber gehabt hatten, zeigten 50 Prozent eine Überempfindlichkeit gegen Katzen, Hausstaubmilben oder andere Allergene. Bei jenen mit einer Fieberepisode waren es knapp 47 Prozent, bei jenen mit zwei oder mehr Fieberepisoden rund 31 Prozent.
"Einen derart konsistenten Fieber-Effekt hatten wir nicht erwartet", so Johnson. "Wenn wir herausfinden können, welche Umweltfaktoren die Entwicklung von Allergien beeinflussen, könnten wir Kinder vielleicht entsprechend immunisieren."

Im letzten Jahr hatten die Forscherin und ihre Kollegen berichtet, das Risiko für Allergien und Asthma steige mit der Zahl von Antibiotika-Gaben in den ersten sechs Lebensmonaten.
http://www.initiative.cc/Artikel/2004_03_21%20kurz%20notiert%20kinder%20.htm

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Bis deine Homöopathie anschlägt, kann die KLeine an einer Lungenentzündung zu Grunde gegangen sein. Lieber ein Kind mit Allergie als ein totes Kind. Sorry, aber manchmal erkennen manche hier nicht den Ernst der Lage! Ich bin froh, dass mein Kind noch lebt, denn seine Sauerstoffsättigung bei seiner Lungenentzündung war so sher gesunken, dass er, wenn wir noch läger gewartet hätten, evtl. gar nicht mehr da wär!

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Na dann bist Du Dir doch 100% sicher, daß Du Antibiotika geben möchtest. Ist doch gut - dann braucht man darüber doch auch gar nicht weiterdiskutieren. Hauptsache ist doch, Du weißt, was Du tust und stehst dazu. ;-)

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Hi,

mein Gott, gib ihr Antibiotika!!! Mein Kleiner ist sehr anfällig was Husten angeht (verengte Bronchen). Letztes Jahr im Oktober hatte er tagsüber einen Husten entwickelt. Ich sagte zu meinem Mann, ich gehe morgen dann gleich zum KiA. Tja, in der NAcht haben wir ihn dann mit einer schweren Lungenentzündung in die Klinik eingeliefert. Es folgte eine intravenöse Gabe von Antibiotika für 10 Tage, plus Sauerstoffschlauch in der Nase, da seine Sauerstoffsättigung bedenklich sank, plus Infusion. Cih lag mit ihm 10 lange Tage in der Kinderklinik, er lag an sämtliche Überwachungsgeräte und Schläuche angeschlossen in seinem Bettchen und er tat mir unendlich leid, zudem natürlich immer die Sorge um ihn. Selbst eine Woche danach bekam er noch oral Antibiotika um einen Rückfall zu verhindern. Tja, wär ich (so wie ich es nun immer mache) am selben Tag, wie der Husten auftrat zum Doc gegangen, so hätte ich dem aus dem Weg gehen können. Denn sobald es rasselt, besteht die Gefahr, dass es auf die Lunge geht (wie dein Arzt ja bestätigte). Luca hat in der Nacht nicht nur Rasselgeräusche von sich gegeben (die sogar ich hören konnte), nein, er japste und röchelte nach Luft und es verschlimmerte sich innerhalb von 1,5 h.
Also hör auf deinen Arzt!

LG
JEnny