Hilfe...die liebe Schwiegermutter

    • (1) 01.01.11 - 21:07

      Hallo ihr Lieben,

      ihr kennt sie bestimmt, die Weisheiten eurer Mütter/Schwiegermütter.
      Heute hat mich mal wieder meine Schwiegermutter fast auf die Palme gebracht.

      Nachdem ich mir am Anfang der Stillerei anhören durfte, meine Milch ist zu dünn, weil unser Kleiner geclustert hat. Und ich dann nur lapidar meinte, er nimmt sich was er brauch und euch teile ich das Essen ja auch nicht zu. Muttermilch kann doch nicht zu dünn werden. Endlich Ruhe einkehrte. Kam heute mal wieder neue Weisheiten auf den Tisch. (Übrigens ich mag meine Schwiegermutter!)

      "Du musst auch mal an dich denken und zur Ruhe kommen! Geb doch die Flasche, die Nahrung hält meiner Meinung länger vor..."

      Grund dieser Aussage:
      Unser Kleiner mussten wir diese Woche ein paar Stunden bei der Schwiegermama abgeben, da wir beide Magendarmgrippe hatten. Wir kamen nicht zur Ruhe (ständig abwechselnd aufs Klo gerannt), der Kleine hat sich das angenommen, die komplette Nacht wegen MDG nicht geschlafen. In der Zeit hat er Flasche bekommen (waren 4,5 Stunden, also 2mal, tagsüber 3 h Rhythmus wie auch beim Stillen). Danach waren wir da und sind sicherheitshalber falls es wieder schlechter wird, dort geblieben die Nacht. Da kam schon, ob er nach den zwei Flaschen die Brust nimmt. Mein Kind hat nen Busenfetisch, der nimmt lieber die Brust als Flasche, wenn beides angeboten wird. Ok nichts gesagt.
      Abends braucht er schon nach 2h die Brust zum Einschlafen (und ist spätestens 21 Uhr im Bett). Schläft dann bis 2 bzw. 3 Uhr locker durch. Und dann aller vier Stunden bis 8-9 Uhr. Also ich kann mich weis Gott nicht beschweren. (ich weis kann sich alles wieder ändern)

      Dann die nächste Aussagen:
      "Du schaffst doch gar nichts im Haushalt! Immer musst du ihn bespielen! Da wird doch nichts. Leg ihn doch weg, wenn er eingeschlafen ist. Trag ihn nicht ständig. Immer willst du hoch, deine Mama hat dich verwöhnt!. Rennt nicht bei jeden pieps. Du sollst nicht fernsehen..."

      Wie kann man aus vielleicht 5 Stunden allein aufpassen, solche Schlüsse ziehen? Haben wir uns echt gefragt.
      Klar nutzt Krümel das schamlos aus, wenn er bei Oma und Opa ist und will bespielt werden. Bei uns spielt er durchaus mal 1/2 - 1 h alleine oder strampelt nackig und ist mit sich und der Welt zufrieden. Wir sind in der Nähe und spielen mit ihm wenn er möchte.
      Klar trage ich ihn rum (2 min! Damit er einschläft oder länger weil er Bauchweh hat) oder wenn wir unterwegs sind (bei dem Schnee mit Trage, ist halt wesentlich bequemer und praktischer) Lass ihn aber auf den Arm, weil er beim Umlegen direkt aufschreckt und schreit.
      Natürlich will er hoch, er ist drei Monate und entdeckt die Welt...
      Wenn er schreit, gehen wir zu ihm, wenn wir der Meinung sind, er braucht uns. Quengeln macht er manchmal am liebsten ohne uns...


      Es gibt vieles, was mir noch einfällt. Aber mein Mann steht meist hinter mir, auch wenn er sich manchmal rumkriegen lässt und an sich zweifelt. Wie er quengelt so viel (sein Bruder mit pflegeleichten Kind), sind bestimmt die Zähne.
      Es ist halt nur immer so nervend, und wenn man dann gestresst ist, kommen wieder die tollsten Aussagen.

      Was musstet ihr so anhören?

      LG Thes

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