Fall für die Osteopathin???

    • (1) 12.01.11 - 11:03

      Hallo zusammen!#winke

      Meine Tochter (morgen 18 Wochen alt) hat in letzter Zeit etwas Probleme mit dem einschlafen Tagsüber (auf dem Sofa oder so). Sobald sie müde ist, reibt sie sich die Augen und will ihren Schnuller. Soweit normal. Aber dann fängt sie an den Kopf nach hinten zu strecken, sich quasi auf den Hinterkopf zu stützen und den Kopf von links nach rechts zu drehen und umgekehrt. Und das meist 3-4 Minuten am Stück. Und da ist richtig Druck hinter! Sie drückt den Kopf richtig in das Polster! Ich hab sie gestern im Arm liegen gehabt, als sie damit anfing und das tat richtig weh, soviel Druck baut sie dabei auf.... Das kann doch nicht gut sein fürs Köpfchen oder? Zwischendurch hält sie kurz inne, als ob sie eingeschlafen wär und nach ein paar Sekunden geht alles von vorne los. Sollte ich damit zur Osteopathin gehen oder ist das vielleicht doch normal?#kratz Ich hoffe ich habe es jetzt so beschrieben, dass es einigermaßen verständlich ist.

      Würde mich über Antworten freuen!#danke

      LG, Jula mit Finja#baby

      (5) 12.01.11 - 16:22

      Hallo Jula,

      Finjas Köpfchen nimmt dabei keinen Schaden, keine Sorge.

      Beim Müdigkeit baut sich eine innere Spannung auf, die wir unbewusst beeinflussen und ausgleichen. Auch das Gähnen, dessen Ursachen und Sinn noch nicht erkannt wurde (obwohl hier wirklich viel geforscht wird), scheint eine solche Ausgleichfunktion zu haben.

      Als Erwachsener kann man dem nachspüren, wenn man bewusst gähnt.

      Auch wenn du dir einmal die Augen reibst, kannst du spüren, dass es dabei eigentlich nicht um das Auge selbst geht, sondern um einen Effekt, der hinter dem Auge im Schädelinneren entsteht und eine Zeit lang anhält. Beim Baby und auch bei dir selbst kannst du bemerken, dass dieses Augenreiben ja auch mit einem ganz "saftigen" Druck geschieht. Dennoch sorgst du dich zu Recht nicht um diese Augen.

      Da dein Tochterherz bei Müdigkeit diese Reaktion mit dem Kopf zeigt, vermute ich sehr, dass sie damit über einen weiteren Kontakt instinktiv Spannung herausnimmt. Ein Erwachsener tut das in dieser Weise nicht (mehr). (Im Gegensatz zum Augenreiben und Gähnen.) Der Zugang ins Schädelinnere über die Schädelknochen ist in höherem Alter einfach in der Weise nicht mehr so effektiv, als dass es sich lohnte, sich so die Frisur zu ruinieren.

      Es gibt solche "Tricks" in verschiedenen Ausführungen bei Babies.
      Andere Kinder dagegen zeigen nichts dergleichen.


      Ein Grund zur Sorge ist es eher nicht.
      Ein Gang zum Op. kann aber beruhigen - ohne Eile - und ist sowieso logischerweise wertvoller als unser "Fernorakel" hier...


      Glückwunsch zur Lütten (ist ja doch noch ein neues Wesen...) und
      gutes Gedeihen,
      f.

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