Familienbett

    • (1) 12.01.11 - 20:59

      hi ihr lieben,

      ich lese immer wieder über das thema familienbett.
      verwöhnen usw.
      ich finde es immer total schön wenn unser kleiner bei uns im bett liegt. er kommt meistens morgens und schläft dann bei uns nochmal weiter.

      meine angst ist aber immer nur das mein kiarzt gesagt hat er solle bloß nicht bei uns im bett schlafen weil es den SID begünstigt. das liest man ja auch immer wieder in büchern oder sost wo.

      deshalb legen wir ihn immer in sein bettchen das direkt neben unserem steht.

      wiederum heisst es ja das sie nicht so fest schlafen je näher sie bei mama & papa sind.
      was ja auch wieder gut ist.

      verwöhnen kann man seine kleinen 1. gar nicht genug ;-) und 2. finde ich kann man ein kind in diesem alter (4.monate) eh nicht. freue mich über antworten

      Unser Kleiner schläft auch im Bettchen direkt neben unserem Bett, im Urlaub allerdings zwischen uns. Und - wir kommen grad erst wieder zurück - man kann sie tatsächlich schon dran gewöhnen. Er will jetzt gar nicht mehr so gern in sein Bettchen, obwohl es vorher überhaupt kein Problem war. Aber das kommt für mich nicht in Frage. Meine Gründe dagegen:

      1. Hatte ich - zumindest als er noch kleiner war - ständig Angst, ihm irgend ein Kissen oder Betttuch drüber zu schieben und er erstickt dran.

      2. Damit 1. nicht passiert, schläft man einfach nicht so fest und ich persönlich würd das nicht aushalten. War jetzt nach dem Urlaub schon auch wieder froh, mich mal richtig ausstrecken zu können. Lieber bin ich - einigermaßen - ausgeschlafen und er hat dann tagsüber nicht eine knatschige Mama.

      3. Soll es auch Sachen geben, die mal was besonderes sind, z.B. wenn sie krank sind, im Urlaub, wenn sie bei Oma schlafen (da ist das ja meist erlaubt ;-)), wenn Papa nicht da ist ...

      4. und das ist für mich der Hauptgrund: Wir sind zwar auch schon weit über 10 Jahre zusammen, aber irgendwie brauchen wir die Nähe abends vor dem Einschlafen schon sehr. Wir liegen immer im Arm und das fehlt mir schon. Unsere Beziehung würde darunter sehr leiden, das hab ich schon nach der Woche gesehen - und ich rede nicht von Sex.

      Fazit: Unser Kleiner darf sehr gerne morgens zu mir ins Bett oder eben in Ausnahmesituationen. Aber ein Dauerzustand wärs für uns nicht. Naja, wir haben aber auch nur ein 1,40m breites Bett.

    • Hallo,

      lies Dir mal die Empfehlung von WHO und Unicef dazu durch:
      http://www.babyfreundlich.org/uploads/media/SchlafenimElternbett-2009-04-15_01.pdf

      Hier auch der Kommentar dazu:
      http://www.babyfreundlich.org/uploads/media/Kommentar_SchlafenimElternbett-2010-01-15.pdf

      LG Sabrina

      Hallo,

      nachdem unsere Kleine mit 4 Wochen mein Bett zu 90% in der Breite brauchte, haben wir auch ihre Matratze auf den Fussboden gelegt (wir schlafen alle auf dem Fussboden). Dass sie so dicht bei uns schlaeft, hat natuerlich den Vorteil, dass man nicht jedes Mal hoch muss, wenn sie nachts was trinken wollte. Es hat lange gedauert, bis sie druchschlief (sie war ca. 10 Monate alt) und es hat mich durchaus etwas Nerven gekostet, weil ich wieder arbeiten war, aber ich wuerde es immer wieder machen.

      Ich finde es ueberhaupt kein Problem, das Kind bei den Eltern schlafen zu lassen- wir haben es fuer uns eben so geloest, dass jeder seine Matratze hat, damit jeder genug Platz zum Schlafen hat. Es wird nur davor gewarnt, dass man sich betrunken oder anderweitig unter Drogen mit den Kind ins Bett legt und dann nicht bemerkt, dass die Decke ueber den Kopf rutscht oder man sich aufs Kind rollt. Aber wenn die Kleinen anfangen, sich nachts selbst zu bewegen, wo ist dann das PRoblem?

      Unsere Kleine kommt nachts manchmal angekuschelt- sie legt dann ihre Hand auf meinen Arm, weiss, dass ich da bin und schlaeft weiter. Ich glaub, es gibt Schlimmeres ;-)

      Gruesse, doz

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