Baby immer gleich auf "180"

hallo,

muss mich mal erkundigen, ob das bei euch evtl. auch so oder ähnlich ist.

unsere maus (fast 6 monate) war die ersten 12 wochen ein abendliches schreikind, danach wurde es wesentlich besser und mit der 16. woche war das schreien weg.

sie ist von anfang ein forderndes baby, muss sich quasi immer um sie drehen. bekommt sie ihren "willen" nicht wird sofort geschrien wie eine furie. fing an, dass sie nach dem aufwachen im kiwa geweint hat, haben wir sie sofort rausgeholt weil wir dachten, sie hat was. nun will sie natrülich seit dem nur aufn arm. verwöhnt? wahrscheinlich aber welche wahl hatten wir denn. wir wollten sie doch nicht weinen lassen.
im laufgitter oder krabbeldecke gehts paar minuten gut und sie spielt schön, aber dann sofort geschrei wie eine furie, wenn es langweilig ist, bis man sie wieder aufn arm nimmt. dann ist die welt super. beim kleinsten gemeckere reagiere ich nicht gleich, aber sie schreit sich so in rage das ich garkeine andere wahl habe, als sie auf den arm zu nehmen. manduca war anfangs toll, mittlerweile keine chance mehr, da sie scheinbar nicht genug sieht oder es zu eng/warm ist.

anziehen also jacke und mütze katastrophe, alle ablenkungsversuche und liebevolles auf sie einreden, singen usw. bringt nichts.

wir lieben unsere maus so wie sie ist und das was sie will/braucht bekommt sie auch, aber mich würde einfach mal interessieren, ob ihr solche situationen auch kennt oder ob ich vielleicht etwas falsch mache und es an mir liegt. denkt man ja gerade als ertgebärende.

danke für eure tips oder meinungen.

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huhu!
jannik ist erst acht Wochen, also ist es eine andere Situation aber als Tipp würde ich dir sagen, dass du versuchen könntest, die Zuwendung langsam zu reduzieren, also, wenn sie schreit, nicht auf den Arm sondern eine Stufe weniger zb dazu setzen und mit spielen und über den Kopf streicheln, später dann nur dazusetzen und mit ihr reden.... vielleicht wird sie geduldiger und es reicht irgendwann zu rufen, dass du gleich kommst.
oder du beobachtest sie eine Weile genau, um vorher einzugreifen, bevorsie losschreit. ich denke, ihr ist es wichtig, dich in ihrer Nähe zu wissen. Also, wenn du immemal wieder hingehst und sie lobst fürs spielen... wäre meine Idee :-)
lg

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"die Zuwendung langsam zu reduzieren"

wenn Dir sukkessive jemand immer weniger gibt, wirst du dann gieriger oder bescheidener. Bist du dann zufriedener oder dir des Mangels und der Abhängigkeit noch viel mehr bewusst?

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Ich kenne die Situation noch gut von meiner Tochter. Sie war ebenfalls ein Schreibaby. Wir waren damals mit ihr beim Osteopathen, hat aber nichts geholfen.
Dann ein Besuch beim Kinderarzt. Er hat uns damals in die richtige Richtung gelenkt. Als erstes hat er uns zwei Bücher empfohlen: "In Liebe wachsen" und "Kinder fordern uns heraus". Daneben hat er uns klar gemacht, dass wir eigentlich diejenigen sind, die sehr unruhig sind und ständig in "Hab-Acht-Stellung". Das stimmte auch. Wir waren ständig auf der Hut und hatten ständig Angst die Kleine fängt das Gebrüll an. Kinder merken das und reagieren entsprechend angespannt. So kommt man ganz schnell in einen Teufelskreislauf.

Er hat uns damals folgendes geraten: wenn das Kind schreit, wird es in den Arm genommen - ohne wenn und aber. Ein Kind kann nicht von Liebe verwöhnt werden, also keine Angst (das steht alles übrigens sehr gut beschrieben in dem ersten Buch)! Du hilfst deinem Kind und gibst ihm Sicherheit, wenn du da bist und brauchst keine Angst zu haben. Sobald das gegenseitige Vertrauen wieder da ist (also die Eltern nicht ständig in Lauerstellung und das Kind nicht in der entsprechenden Laune für die Lauerstellung), wird es wirklich besser.

Momentan bringst du ihr bei sich in Rage zu schreien. Sie lernt also, dass Mama mittlerweile erst versucht zu reagieren, wenn sie sehr laut ist. Deswegen ist sie mittlerweile gleich auf 180. So weit solltest du es aber gar nicht kommen lassen. Warum muss das Kind brüllen wie am Spieß bevor es an Mama ran kommt? Eigentlich ja nur, weil Mama Angst hat es zu verwöhnen? Hör auf den Gefühl und nicht auf gesellschaftliche Konventionen. Leider steckt es immer noch sehr in den Köpfen drin, die Kinder bloß nicht mit zuviel Liebe zu verwöhnen. Ich finde das ziemlich schade.

Wir haben damals genau das gemacht, was wir aus den Büchern und den Ratschlägen von unserem Kinderarzt mitgenommen haben und hatten wirklich ganz schnell kein Schreikind mehr.

Liebe Grüße!#winke

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wir sitzen schon bei ihr, wenn sie nur anfang zu meckern. wir sprechen mit ihr, aber trotzdem fängt sie dann an zu schreien. auf der krabbeldecke die in der küche liegt sie und hört zu mich zu 1000 % und trotzdem das gleiche spiel. egal wenn ich den raum verlasse, spreche ich immer weiter mit ihr, dass sie merkt, dass ich in der nähe bin. aber dennoch spult sie sich sofort hoch.
ich weiß echt nicht weiter.

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das sie schreit wenn du den raum verläßt ist völlig normal, auch wenn du mit ihr redest. es ist doch ein urinstinkt der da im baby aktiv wird und es dazu bringt dir hinterher zu schreien, damit du es mitnimmst.

du schreibst im ausgangsposting, das du sie erstmal leicht meckern läßt und dann hingehst wenn sie richtig schreit, hast du das immer schon so gemacht? vielleicht schreit sie deshalb bei manchen dingen direkt so los, weil sie gelernt hat, das ihre bedürfnisse nur dann beachtung finden wenn man richtig schreit und ruhigere töne ignoriert werden/bzw. nicht die gewünschte reaktion bei euch hervorrufen.

hol dir doch mal dieses buch: http://www.amazon.de/Das-24-Stunden-Baby-starken-Bedürfnissen-verstehen/dp/3906675041

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wegen der manduca, passt sie da zur zeit gut rein? für den neugeborenen einsatz dürfte sie ja schon zu groß sein, aber ist sie auch schon groß genug für die normale stegbreite? vielleicht ist der steg noch zu breit und sie empfindet das als unangenehm. guck mal hier: http://www.tragemaus.de/tragemaus-p5875h710s602-Trageh%20%20ilfenbaendiger.htm man muss sich ja nicht so einen gurt kaufen, man kann auch ein halstuch oder sowas nehmen, aber die bilder zeigen es halt gut.

oder hast du mal versucht sie auf dem rücken zu tragen, wenn sie ihren kopf schon gut halten kann, hat sie die arme unter den trägern oder drüber?

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Leider kann ich Dir keinen Rat geben, denn wir stehen mit unserer Maus (10 Wochen) vorm gleichen Problem. Das geht morgens schon los ... sie erwacht, macht aber die Augen gar nicht erst auf, sondern brüllt sofort los. Im Kinderwagen wird meist auch geheult bis ich mich irgendwann "erbarme" und sie herausnehme, weil einem das Geschrei leid tut und man ausschließen will, dass irgendwas ist. In den Manduca will sie auch nicht immer. Manchmal stämmt sie sich dann richtig in dem Teil, dass sie raus will. Ich denke auch, dass ihr Problem ist, dass sie da nicht viel sieht.

Ich hoffe wirklich, dass jemand paar Tips auf Lager hat und bin "froh", dass es auch anderen so geht.

LG

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Aber warum "erbarmen"? Wenn mein Kind anfängt zu schreien, nehme ich es in den Arm. Das dauert manchmal vielleicht etwas länger, weil ich gerade auf dem Klo sitze oder in der Küche koche, aber ich erbarme mich nicht, sondern ich sehe es als meine Pflicht zu ihm zu gehen, wenn er schreit und ich wollte es auch gar nicht anders.
In diesem Alter sind die Kinder eigentlich am pflegeleichsten, da echte Bedürfnisse und Wünsche immer eins sind. Später ändert sich das, aber bis zu einem Jahr ist jedes Bedürfnis eines Säuglings "dringend" und sollte nie ignoriert werden.
Ich kann nur zu einem Tragetuch raten. Es gibt viele Möglichkeiten dies zu binden (ggf. Tragetuchberatung in Anspruch nehmen) und dem Kind eine Lieblingstragemöglichkeit zu bieten.

Viele Grüße!

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... deshalb steht das Wort "erbarmen" ja auch in Anführungszeichen. Und ich habe nicht gesagt, dass ich mein schreiendes Kind nicht in den Arm nehme, nur wenn man im Sommer spazieren ist, stelle ich mich nun nicht mit meinem Baby in die pralle Sonne und ein Baby - so die Meinung vieler - soll auch langsam lernen, sich selbst zu beruhigen.

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du beschreibst meinen sohn, die ersten monate.
er kann sich immer noch in rage schreien, und je nach müdigkeitsgrad macht er das auch, aber mittlerweile gibt er auch ruhigere töne von sich.
er wird am montag 6 monate alt.
seit er 4 monate ist, wacht er nicht mehr nur brüllend wie ein gestörter auf, sondern mit ohhhhhhh´s und aahhhhhhhhh´s...das ist supi.
er hatte jetzt mal dazwischen wieder eine schreiphase beim aufwachen, aber mittlerweile erzählt er zuerst eine weile. erst wenn dann keien kommt, dann wird er energischer.
ich habe meinen nie gleich rausgeholt, weil ich wollte, das er sich auch alleine beruhigen lernen soll. ich bin zwar hin, um zu schauen ob alles ok ist, habe auch mit ihm geredet, aber ihn nicht immer sofort auf den arm genommen. aber selbst wenn er auf dem arm war, er brüllte sich so in rage, das es egal war, ob er auf dem arm oder sonstwo lag. daher dachte ich mir, für uns beide ist es besser, wenn wir dann etwas räumliche distanz haben. mittlerweile beruhigt er sich auch von alleine nach ein paar min. theater. dann fängt er an, dieses mit geschlossenen augen genöle von sich zu geben, dann weiss ich...in spätestens 3 min ist er weg. und genauso ist es dann auch.
hoffe es wird bei dir auch noch besser.
lg conny

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Meine erste Tochter ist inzwischen 4 und war genau so anspruchsvoll.
Sie war sehr mamabezogen, es ging nichts ohne mich. Bis zum 4ten Monat hat sie viel geweint, danach brauchte sie viel Kontakt und Zuwendung. Ich habe durchgehalten und ihr das immer gegeben.
Du musste erst die Kurve mit der Liebe kriegen (vorher kann man sie nicht verwöhnen, sie brauchen die Zuwendung und Sicherheit!!) , wenn sie auf den ersten Geburtstag zugeht. Ansonsten wäre ich lieber entspannt und nicht immer auf der Hut, oh, jetzt wird sie gleich schreien, verhalte ich mich mal so und so.... das stresst euch beide.
Nimm sie halt mit, wenn du aus dem Zimmer gehst, lass sie nicht viel alleine.
Und vielleicht solltest du noch einmal überprüfen lassen, ob sie eventuell eine Blockade hat, das könnte sie noch empfindlicher und reizbarer machen.
Alles Gute für euch und mehr Entspannung für euch alle!

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Deine Wortwahl finde ich wirklich immer wieder grenzwertig. Du schreibst immerhin von einem Baby was dazu noch Dein Sohn ist..
Britta

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hallo,
wir haben hier auch so ein exemplar - mittlerweile 19monate alt. ablegen ging gar nicht, kiwa nicht, wiege nicht, NUR tragen. und wenn mal was nicht klappt von 0 auf 180 in 0sekunden;-) sie ist aber das 2.kind. gesundheitl war bei uns alles io kein kiss, blockaden oä. wir haben uns damiit abgefunden ein forderndes kind zu haben. wir achten sehr darauf das der große nicht zu kurz kommt. es gibt eben solche kinder und ich fände es furchtbar das bedürfnis nach nähe nicht zu erfüllen.
lg

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ach da bin ich aber froh, dass es anderen auch so geht. man gewöhnt sich daran und dafür ist man ja vollzeitmama um sich um die bedürfnisses seines kindes zu kümmern. und muckis bekommt man obendrein vom tragen :-)
beim osteophaten waren wir auch, hatte zwar ne halswirbelblockade aber wurde dagegen ja behandelt.

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Bei mir paßt es nicht ganz, denn meine Tochter war NIE ein Schreikind.
Aber ich habe sie auch bei JEDEM maulen auf den Arm genommen. Noch bevor sie richtig weinen konnte. Wie oft sind wir beim Autofahren angehalten weil sie anfing zu weinen? Ettliche male hatte ich mein Baby auf dem Arm und habe den leeren Kinderwagen vor mir hergeschoben! Schlägt das Babyphon an unterbreche ich meine Aktion SOFORT und gehe zu ihr, immernoch und sie ist jetzt 11Monate alt.
und was soll ich sagen: von allen wird mir gesagt das sie selten ein so entspanntes kleines Kind gesehen haben. Selbst als wir Besuch hatten von Freunden nicht nicht sooooooooooo mit Kindern können, die waren verliebt weil die Kleine so pflegeleicht ist. Mittlerweile spielt sie auch mal eine Stunde komplett allein (manchmal ruft sie nach mir, dann rede ich kurz mit ihr, dann spielt sie weiter). Zur Zeit ist sie wieder ein wenig nörgelig, aber sie schubt auch. Ansonsten kann ich sagen das wir unsere Methode der Erziehung bislang nie bereut haben!
Ach ja, allerdings weiß sie schon, das ich in manchen Dingen konsequent bin. Will sie nicht gewickelt werden muss sie da durch. Am Anfang fing sie an zu weinen, mittlerweile weiß sie das ich sage "nein Josephine, das muss jetzt sein, ich beeile mich und dann kannst du weiterspielen". Jetzt versucht sie es noch mit dem jammern, hört dann aber schnell wieder auf.
Was ich sagen will, höre auf dein Herz wann immer es geht, aber wenn es mal nicht geht (wickeln z.B. muss ja manchmal einfach sein), dann strahle die nötige Ruhe und Konsequenz aus und dennoch viel Liebe damit deine Kleine merkt das du dir deiner Sache sicher bist!

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Ich dachte erst Du scherzt!!!!!!!!!!!!#schock


Insbesondere die spitzen mit "eigner Wille"#schock. Ich wusste gar nicht das Säuglinge unter 6 Monaten schon bewusst handeln können#rofl. das wäre mir neu. Denn eigentlich handeln sie nur nach ihren Grundbedürfnissen.

Ich habe mir jetzt 2 Mal Deinen Text durchgelesen....und ich sehe ehrlich gesagt kein Problem. Und das böse Wort "Schreibaby":-[ wie hier von einigen in Gebrauch, würde ich bei Deiner Schilderung nicht mal ansatzweise benutzen. Hier zur Kenntniserweiterung:
http://www.schreibabys.info/ist-mein-kind-ein-schreibaby.html

Ich bin selber das erste Mal Mama und meine Tochter ist nun 9 Monate alt. Vor der Geburt habe ich mich bereits informiert (diverse Broschüren und Literatur sowie Internet) was mich erwartet und daher war ich wohl nicht ganz so entsetzt (wie sehr viele hier), das ein Baby in den ersten 3 Monaten abends schreit. Meine Hebamme hatte damals auch das Verhalten als völlig normal empfunden und nein, das hat nichts mit einem "fordernden Baby" zu tun. (Was auch immer das sein mag!!!).

In den ersten 3 Monaten verarbeiten Babys den Tag am Abend und besonders Besuchfreudige Verwandschaft oder all zu viele Unternehmungen tragen dazu bei, das es abends etwas lauter wird. Denn auch wenn ein Baby tagsüber scheinbar schläft, bekommt es doch die Umgebung mit (Gerüche, Stimmen, Lärm etc.). Hinzu kommen eventuelle Anpassungschwierigkeiten und besonders bei Flaschenkindern Bauchprobleme. Von den Wachstumsphasen hast Du sicherlich auch schon gehört, denn die sind auch nicht zu vergessen.

Deine Maus ist fast 6 Monate und will wahrscheinlich mehr als sie kann. Das macht unzufrieden und kenne ich gut. Hinzu kommt wahrscheinlich auch das Fremdeln, d.h. sie ist besonders nähe bedüftig und klebt wie eine Klette (auch normal in diesem Alter). Weitere Wachstumsschübe und insbesondere Zahnen sorgen in der Zeit für anstrengende Tage/Nächte. Dein Kind braucht Dich jetzt ganz dolle und daher nimm sie wie sie ist. Es passiert ganz viel in ihrem Körper und sie entdeckt jeden Tag mehr um sich herrum. Gleichzeitig machen ihr neue Dinge auch Angst und hier und da schmerzt vielleicht auch der Kiefer von den Zähnen die bald kommen.


Fazit: Dein Baby ist ganz normal. Es ist kein Schreibaby. Verwöhnen geht in den ersten 6 Monaten gar nicht (kein eigener WIlle) und bis 1. Lj. ist es auch kein Verwöhnen, wenn man gleich beim Kind ist wenn es schreit. Es braucht Dich/Euch jetzt und die Zeit geht auch vorbei. ;-)

Unsinnge Tips wie, länger schreien lassen und dann hingehen sind eher kontraproduktiv. Denn damit lernt sie ja erst, dass sie richtig dolle Schreien muss bis jemand kommt. Gar nicht hingehen ist noch schlimmer, denn damit lernt sie, dass ja niemand sie hören will und somit wird das Selbstbewusstsein geschwächt.

Es wurde zwar schon ein Buch empfohlen, aber ich finde das hier ist einfach das Beste: http://www.amazon.de/Babyjahre-Entwicklung-Erziehung-ersten-Jahren/dp/3492257623/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1311252218&sr=8-1

Das ist kein direkter Ratgeber, sondern beschreibt die vielfältge Pallette von Babys und Kindern in den ersten 4 Lebensjahren aus Forschersicht und gibt hier und da Anregungen sein eigenes Kind zu verstehen. Es gibt keine Geheimrezepte wie und was man machen muss. Aber es gibt Dinge, die man an seinem Kind einfach verstehen muss und zu wissen, dass alles ok ist und man selber keine Fehler macht.

Ich hoffe ich konnte etwas die Augen öffnen. Deine Puppe wird sicherlich dankbar sein für jede Nähe die Du /Ihr ihr jetzt geben könnt. Es ist eben so....#klee

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Hallo,
also ich finde schon dass Babys mit einem gewissen Charakter auf die Welt kommen. Ich hab derzeit den Vergleich. Unserer Tochter (fast 4 Jahre alt) hat sich schneller geäussert als sie Hunger hatte als unser Sohn (heute 5 Monate alt). Er ist eh von Wesen her noch gelassener als sie es war.
Dass das Baby bei der Mutter sein will finde ich normal. Gerade in den ersten Wochen war mein Sohn (meine Tochter damals auch schon) immer an mir dran. Also ohne Tragetuch ging gar nichts. Ich konnte allem nachgehen, was ich halt so zu tun hatte.. Ich sah darin kein Problem. Dass ich mein Kind hochnehme wenn es das will finde ich selbstverständlich. Es hat ja nur die Mutter (in den meisten Fällen). Dass ich es dadurch verziehe oder verwöhne sehe ich nicht so, im Gegenteil. Ausgestattet mit jeder Menge Urvertrauen wird es später problemlos seine Umwelt erkunden mit dem Wissen im Hintergrund dass Mama immer da ist. Kurzum: Babys haben Bedürfnisse die befriedigt werden müssen. Alles andere ist - wie man so schön sagt - kontraproduktiv.
Mein Baby muss sich nicht selbst beruhigen. Warum auch, wenn es weint dann hat es was. Es weint ja nicht um mich zu ärgern.. Sieh es mal so :-)
LG!
Britta

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Ja, das klingt alles sehr normal.

"beim kleinsten gemeckere reagiere ich nicht gleich"

dann MUSS sie ja lauter schreien, oder?

Denk mal drüber nach...

Mona