Omas machen mich wahnsinnig und nehmen mir den Mut...

    • (1) 22.03.06 - 11:33

      Hallo ihr Lieben,

      Ich brauche mal dringend ein wenig Zuspruch #schmoll

      Wir wohnen über 600 km weit weg von unseren Eltern, also Oma und Opa von unserem #baby Constantin *03.12.05

      Wenn ich mit dem Kleinen zu Besuch fahre, dann also immer gleich für ein paar Tage, wegen der langen Fahrt.

      Ihr könnt euch gar nicht vorstellen was ich letzte Wochen mit den vier Grosseltern erlebt habe #heul

      - ich soll dem armen Kind endlich was anständiges zu essen geben, stillen ist ja für die ersten zwei Monate ganz ok, aber dann sollte Schluss sein :-[

      - ich soll ihn nicht so betutteln und ihn mal richtig schreien lassen #schock

      - er sollte endlich lernen allein einzuschlafen #kratz

      - ich soll ihm angewöhnen nur alle vier Stunden zu trinken, alle drei Stunden ist ja kein Zustand #augen

      - ich bin daran schuld das er so fremdelt

      - ich setze ihn in einen Glaskasten

      Und dann immer dieses: "wir wollen dir ja keine Vorschriften machen ABER..." :-%

      Es war soooo schrecklich und ich bin echt sauer auf alle und soooo verunsichert...

      Es stimmt schon das der Kleine sehr gefremdelt hat, aber ist ja auch klar, er hat sonst nur Mama und Papa.
      Oma und Opa sind für ihn ja völlig fremd.
      Mein Schwiegervater nahm ihn auf den Arm und er schrie und schrie... ich bin rausgegangen, dachte mir er wird sich schon beruhigen. Aber nach ca 20 Minuten (!!!) #heul
      bin ich hin und habe ihn weggeholt denn es hatte einfach keinen Sinn. Bei mir war er sofort ruhig, kuschelte sich an und schmuste mit mir.
      Könnt ihr euch ja vorstellen was ich mir da anhören durfte.

      Habt ihr auch so Probleme mit Oma und Opa ?

      Ich bin echt traurig #schmoll

      Sorry das es soooo lang geworden ist #bla

      #danke fürs zu hören.

      Grüsse

      Steinchen und der verwöhnte, verzogene Constantin #baby

      • (2) 22.03.06 - 11:45

        Ich kann das absolut nachfühlen!!!

        Meine Schwiegereltern wohnen auch rd. 500 km weg. Und die Schwiegermama hat immer die besten "Tipps" per Telefon...

        "Wieso kannst Du nicht stillen, das habe ich ja noch nie gehört!" ....."Was sind denn Koliken? Das gabs bei uns früher nicht! Babys müssen Abends schreien"...."Wieso badest Du das Kind nicht??"...."Säuglingsakne gabs bei uns nicht - da musst Du was falsch machen!" uswuswusw :-%

        An guten Tagen kann ich auf Durchzug stellen, an schlechten ...#augen...

        Ich versuche dann immer zu klar zu machen, dass ich alles nach Besten Wissen und Gewissen mache, so wie sie früher auch, und meine Handhabe mit der Kinderärztin abgestimmt sind. Ich also nur das Beste für meinen Zwerg will und mache. Und dass sie früher sicherlich auch nicht wollten, dass sich jemand (aus der Ferne) einmischt.

        #liebdrueck - Kopf hoch! Ist wohl ganz normal!

        Viele Grüße,
        Sandra + Lenny

        • (3) 22.03.06 - 13:20

          Huhu Sandra!!!

          Hab euch erwischt!!! ;-)
          Wie gehts? Meine Mail gelesen?

          Wir müssen nachher wieder zur Krankengymnastik, zur bösen "Nadeshda" #augen Absolut null Bock...!! #schmoll

          Bis bald
          Moni & Nils

      (4) 22.03.06 - 11:43

      hallo,

      tja, das ist wohl oft so, daß sich niemand einmischen will, aber den mund trotzdem nicht halten kann ;-).

      ##
      - ich soll dem armen Kind endlich was anständiges zu essen geben, stillen ist ja für die ersten zwei Monate ganz ok, aber dann sollte Schluss sein
      ##
      völliger blödsinn.
      Text von Heike Moll-Breunig:
      http://www.stillberatung-saarbruecken.de/13724.html?*session*id*key*=*session*id*val*


      ##
      - ich soll ihn nicht so betutteln und ihn mal richtig schreien lassen
      ##
      blödsinn! kein kind schreit ohne grund, auch wenn für erwachsene die gründe evtl. nicht ganz klar sind.
      (tausend links spare ich mir jetzt)


      ##
      - er sollte endlich lernen allein einzuschlafen
      ##
      Ein Text von Birgit Welter (Stillberaterin, LLL) mit Auszügen von Denise Both (Stillberaterin, IBCLC)

      „Das Kind wird verwöhnt und verzogen.“

      "Ja, das ist jetzt schon total verwöhnt"
      "Ihr verzieht das Kind, nachher will es nur noch auf den Arm"
      "So lernt das Kind ja nie alleine einzuschlafen, alleine zu spielen, sich mit sich selbst zu beschäftigen ..." "Wie soll das Kind denn seinen Rhythmus finden, wenn Du es ständig mit der herumziehst".
      So und ähnlich lauten viele Aussagen wohlmeinender Freunde, Verwandte und auch wildfremder Menschen, von denen man auf der Straße angesprochen wird.
      Was ist dran an dieser Theorie, dass das Baby durch die Zuwendung,
      die es erhält verwöhnt und verzogen wird?
      Bernadette Stäbler beschreibt in ihrem Buch "Mama" die Angst,
      sein Kind nicht richtig zu erziehen:
      "Und schon ist sie da, diese Angst, sein Kind zu verziehen.
      Welche Ursachen hat sie? Denn, wer dieses unschuldige Baby anschaut,
      fühlt sich sehr glücklich.
      Niemand kann sich vorstellen, dass es eines Tages unerwünschte Handlungen vollbringen wird.
      Wenn wir also von "verziehen" sprechen, haben wir ein älteres Kind vor Augen.
      Das Kind im Trotzalter, das immer "nein" ruft, läßt seine Mutter denken:
      "Was für einen Dickkopf habe ich mir großgezogen. Sicher habe ich es falsch gemacht!"
      Ist es wirklich so wichtig, dass unsere Kinder vor der Zeit lernen, alleine zu schlafen, alleine zu sein und sich mit sich selbst zu beschäftigen?
      Ist es notwendig, dass wir Erwachsenen unseren Lebensrhythmus ändern und an das Baby anpassen, damit sich das Kind gut entwickelt?
      Auch hierzu möchte ich wieder aus dem Buch von Bernadette Stäbler zitieren:
      "In vielen ursprünglich lebenden Kulturen, die wir "primitiv" nennen, wurden inzwischen Untersuchungen durchgeführt, deren Ergebnisse eine Umwälzung unserer Ansichten über die herkömmliche Kindererziehung mit sich brachten.
      Ich möchte eine afrikanische Studie herausgreifen und vereinfacht darstellen:

      Die erste Gruppe gebar ihre Babys zuhause und ließ diese keinen Moment allein.
      Geborgen bei der Mutter, wurden sie nach Bedarf gestillt und mussten niemals schreien.
      Bald ging die Mutter wieder auf das Feld, um die gewohnte Arbeit zu verrichten, das Neugeborene in ein Tragtuch geschlungen.
      Die Kontrollgruppe bekam ihre Babys im Krankenhaus mit aller medizinischen Hilfe, einschließlich schmerzlindernden Medikamenten.
      Gleich nach der Geburt wurden Mutter und Kind getrennt, um zu ruhen.
      Die Babys bekamen Fläschchen und Schnuller, weil dies "das Moderne" war.
      Daheim schliefen die Kinder in ihrem Bettchen, in ihrem eigens dafür hergerichtetem Zimmer.
      Allein, ohne Körperkontakt. Alles ging recht zivilisiert zu, nämlich nach einem genauen Zeitplan, denn die Kinder sollten sich früh an ein geordnetes Leben gewöhnen und weder kleine Tyrannen noch nervös werden.
      Ein Jahr später offenbarte sich das Unerwartete:
      Die Kinder der ersten Gruppe waren in allem den anderen voraus: Sie waren intelligenter in ihren Verhaltensweisen und auch viel sozialer eingestellt, selbst die körperliche Entwicklung war besser, obwohl sie die ganze Zeit "festgebunden" waren.
      Ähnliche Ergebnisse ergaben vielseitige Studien in den verschiedensten Kulturkreisen.
      Wenn wir versuchen, dies mit einer natürlichen, einfühlsamen Intelligenz nachzuvollziehen, wissen wir, warum das Ergebnis so ausfallen musste.
      Das Baby fühlt sich bei seiner Mutter geborgen.
      Es muss seine Kräfte nicht für das Weinen verbrauchen.
      Der mütterliche Körper gibt ihm Wärme.
      Wenn das Baby sich an seine Mutter schmiegt, fühlt es ein wenig von dem Glück, das es neun Monate lang im Mutterleib haben durfte.
      Es kennt von daher ja auch schon die Herztöne seiner Mutter, es kennt sogar schon ihre Stimme und nun sieht es endlich ihr Gesicht, ihre Augen und darf an der Brust trinken, wenn es möchte.
      Das ist das Glück, die mütterliche Liebe, die Impulse gibt für die Intelligenz und das soziale Verhalten. Wenn das Baby sich an die Körperbewegungen der Mutter anpassen muss, während sie ihre alltägliche Arbeit verrichtet, übt es in wundervoller Weise seine Muskeln und den Gleichgewichtssinn." (Aus: Denise Both: "Tragen")

      In einem amerikanischen Buch über die Entwicklung von Kindern (Aldrich: "Babys are Human Beeings"') habe ich einmal den wichtigen Satz gefunden
      "Damit Kinder sich gut entwickeln können, sind liebevolle Fürsorge und ein beständiges, direktes Eingehen auf ihre Bedürfnisse so ausgesprochen wichtig".
      Das steht zwar manchmal im Widerspruch zu unserem "modernen, westlichen" Lebensstil, aber es zahlt sich langfristig aus.

      Es ist ein seit Jahrtausenden und in vielen Kulturen bewährtes "Mittel" ein Kind an der Brust zu beruhigen und zum Einschlafen zu bringen.
      Das Saugen wirkt beruhigend und nicht umsonst wurden im Laufe der Zeit die verschiedensten Brustattrappen (z.B. Schnuller s.o.) erfunden.
      Von der Natur ist es nicht vorgesehen, dass ein Baby oder Kleinkind allein ist und alleine einschläft. Nur passt dieses "natürliche" Verhalten des Kindes nicht in unsere derzeitige Zeitströmung und damit haben wir ein (von uns selbst produziertes) Problem:
      Babys und Kleinkinder wissen nicht, was zur Zeit "Mode" ist und benehmen sich so, wie sie es seit Anbeginn der Menschheit getan haben und Eltern, die nicht in das "Schema der derzeitigen Mode" passen, werden verunsichert.

      Ist dir schon einmal aufgefallen, dass niemand fragt
      "Wann muss das Kind selbstständig atmen lernen" oder
      "Wann muss das Kind frei laufen können"?
      Beim ersteren geht jeder davon aus, dass dies eine Fähigkeit ist, die ein gesundes Kind selbstverständlich beherrscht und bei zweiten wird eine große Zeitspanne von vorneherein als normal angenommen.
      Nur beim Schlafen, da wird dem Kind nicht die Kompetenz zugestanden, dass es auch diese Fähigkeit selbst und in dem für es passenden Tempo entwickeln wird.
      Da wird immer wieder behauptet, dass die Eltern das Kind entsprechend "trainieren" müssen.

      Aus Erfahrung kann ich sagen, dass bis jetzt noch jedes Kind aus dem Bett der Eltern ausgezogen ist und zwar lange vor der eigenen Hochzeitsnacht :) . Die Zweifler und all die, die meinen, dass sie es besser wissen, kannst Du ja mal fragen, ob sie gerne alleine schlafen und ob sie der Meinung sind, dass sie ihren Partner "verwöhnen" (im Sinne von "verziehen"), wenn sie gemeinsam in einem Bett, vielleicht sogar aneinandergekuschelt, schlafen.

      Um Menschen bewusst zu manipulieren, muss ein gewisses logisches Denkvermögen und auch bereits eine vorausschauende Denkweise vorhanden sein. Über beides verfügt ein Baby oder Kleinkind noch nicht, denn es kennt noch keinen Zeitbegriff und es hat auch noch keine zielgerichteten Gedankenfolgen wie sie erforderlich sind, um den Eltern "auf der Nase herumzutanzen".

      Es ist deshalb auch nicht möglich ein Baby zu "verwöhnen" im Sinne von "verziehen".
      Ohnehin ist verwöhnen ja nichts Negatives.
      Freuen wir uns nicht alle darüber, wenn uns jemand verwöhnt, will heißen etwas Gutes tut.
      Verwöhnen ist nichts anderes als jemandem etwas Gutes tun, dafür zu sorgen, dass er sich wohl fühlt und das ist etwas Positives.

      Largo, Buch „Kinderjahre“:
      „Manche Erwachsene befürchten, ihr Kind zu verwöhnen, wenn sie auf seine Bedürfnisse allzu rasch eingehen.
      Sie meinen, das Kind immer wieder hinhalten zu müssen, damit es nicht allzu verlangend oder gar aufsässig wird.
      Das Gegenteil ist richtig.
      Wenn man ein hungriges Kind vertröstet, wird sein Hunger nicht kleiner werden.
      Nur wenn es Essen bekommt, hört es auf, nach Nahrung zu verlangen.
      Genauso ist es auch mit den emotionalen Bedürfnissen.
      Erst wenn das Verlangen nach Nähe und Aufmerksamkeit gesättigt ist, klingt es ab.
      Kein Kind ist unersättlich in seinen Ansprüchen. Ein Kind verlangt nicht mehr Geborgenheit, als es braucht.


      von Biggi Welter zum „Einschlafstillen“ und „Allein einschlafen“
      http://www.rund-ums-baby.de/stillberatung/mebboard.php3?step=2&range=20&action=showMessage&message_id=64051&forum=129


      ##
      - ich soll ihm angewöhnen nur alle vier Stunden zu trinken, alle drei Stunden ist ja kein Zustand
      ##
      häääää?
      das kann man vllt mit flaschenkost machen,
      aber gestillt wird nach bedarf.
      meine tocvhter wollte immer mind. alle 2 std. - völlig normal!!!!
      und du sollst also dein kind hungern lassen ?


      ##
      - ich bin daran schuld das er so fremdelt
      ##
      nein, das kann niemand beeinflussen, hängt vom kind ab, sieht man ja an geschwistern.
      es hört auch mal auf.
      sie sind nur traurig, weil sie nicht mal "ran" dürfen.

      tu ihm das nicht an, daß er auf einen arm muß, den er nicht will
      meine tochter hat sehr früh, sehr lange und sehr stark gefremdelt, niemand durfte sie auch nur ansehen, hat sie schon geweint.
      ich war wohl selber so.

      aber es hat sich ganz von selbst gegeben.




      laß´dich icht verunsichern, ich finde, du weißt doch, was er braucht.
      sage dir, DU bist die mutter, es ist DEIN kind.
      und die anderen kennen es nichtmal gut, laß sie reden.



      lg
      ayshe

      • (5) 22.03.06 - 18:06

        Hi Ayshe, da hast Du dir aber Mühe gegeben im recherchieren und viiieeel gelesen :-)

        Ich komme auch aus 38..., wenn du magst, kannst du mir ja mal über die VK schreiben.

        LG Jana und Annick, 5 Mo.

    *grins* Fahre erst wieder hin, wenn der Kleine richtig ißt- und wenn es noch 5 Monate dauert, dann dauerts halt so lang. Und wenn Oma und Opa fragen,wann ihr wieder kommt: " Wenn Constantin was richtiges essen kann!" Punkt.
    Laß dich nicht verunsichern. Die Kleinen müssen nicht bei Oma oder Opa auf dem Schoß ruhig sein- er braucht seine Mama, sie ihm Halt und Sicherheit gibt- ohne sie fühlt er sich momentan wahrscheinlich total verloren!

    Mach weiter so, wie DU es für richtig hälst und laß die "dummen" Sprüche zum einen Ohr rein und zum anderen raus...dafür hat man schließlich 2 Ohren ;-)!


    sparrow

    Au Mann,

    sei einfach froh, dass sie so weit weg wohnen und "betüddel" ihn lieber weiter. Achte nicht auf das Gesabbel. DU bist die Mutter und machst es schon richtig.
    Er ist doch noch so klein. Und zufüttern musst Du erst recht noch nicht.

    LG,

    Kai Anja

    hallo steinchen,

    theo und seine großeltern trennen sogar 650 km - und glaub mir, es läuft ähnlich unglücklich ab wie bei dir. meine schwiegermami liebt der kleine, aber alle andern bitte nur aus ausreichender entfernung!

    inzwischen wissen wir, dass theo einfach eine gewisse zeit braucht bis er "angekommen" ist, danach fremdelt er nicht mehr so furchtbar und wird etwas gelöster.

    wie lange bleibt ihr denn im schnitt bei den großeltern? was die ach so tollen ratschläge angeht - hör nicht hin, du wirst das schon richtig machen.

    an deiner stelle würde ich bei soviel bevormundung künftig einfach sagen dass du keine große lust hast sie zu besuchen. frag sie doch mal, ob es ihnen damals spaß gemacht hat, ständig zu hören was man alles falsch macht bzw. besser machen soll.

    lass dir von niemandem einreden dass du dein kind verziehst - dein kleiner wirds dir danken, dass du dich so kümmerst und ihm "noch nix richtiges zu essen gibst"!

    liebe grüße,
    yvonne

    Hallo Steinchen....

    Kopf hoch... Fühl dich erst mal #liebdrueck ....

    Ich habe solche Schiegis... Meine Schwiemu hat als drauf rumgeritten, dass man abends mit Beikost anfängt, damit die Kinder länger schlafen... Habe ihr aber vorher erzählt, dass der Kleine nachts so 10 bis 13 Stunden schläft... Habe sie dann reden lassen...

    Dann hab ich mit ihr noch den Kampf wegen dem Füttern... Ich gebe die Flasche und wenn wir bei ihr sind, will sie immer fütter.... Nur sie geht immer hin und zieht im die Flasche raus... Wenn man ihr das sagt, streitet sie das ab... Dann zieht sie ihm die Flasche bewusst raus... Wenn ich dann sag, was soll das den, dann sagt sie immer, damit er kein vakuum zieht... Habe ihr nun schon 1000mal erklärt, dass die Sauger alle ein Luftventil haben, da kann das nicht passieren... Das interessiert sie aber nicht... Nun haben wir beschlossen, dass wir den Kleinen selber füttern, wenn sie da ist oder wir hin fahren... Das wäre das selbe, wenn man ihr ein Schnitzel vor die Nase stellt und ihr ständig den Teller wegzieht.. Aber sie rafft es ja nicht... Wenn nun der Kleine das nächste mal gefüttert werden muss wenn sie dabei ist, dann bekommt sie ihn nicht und ich sag ihr erst mal, dass ich ihr zeige wie man ein Baby füttert...

    Dann will sie den Kleinen ständig durch die Gegend tragen.... Ich will dies aber nicht... Aber das interessiert sie nicht...

    Ich könnt da jetzt noch stundenlang weiter schreiben... Aber ich denke mal du siehst, dass du nicht alleine bist...

    Lass dir nichts einreden.... ´Still solange wie du willst... Mein Kia sagte, dass man die Kids 1,5 Jahre nur mit Milch ernähren könnte.... Lass sie reden... Die "alten" verstehen scheinbar nicht, dass sich in der huetigen Zeit einiges geändert hat in der Erziehung... Wenn dein Constantin alle 3 Stunden hunger hat, dann ist das so... Er wird schon irgedwann seinen eigenen längeren Rythmus finden...
    Und das Kinder fremdeln ist normal.. Joshua ist auch am fremdeln... Vor allem bei dennen die er nur alle paar Wochen mal sieht... Das is normal...

    Ich kenne dein Problem also auch sehr gut... Ich werde ihr nun gesagt, dass das unser Kind ist und wir es erziehen... Schliesslich komme ich auch mit dem Kleinen klar wenn ich den ganzen Tag alleine bin... Und wenn sie labbert, dann lass ich sie einfach... Scheinbar raffen sie es einfach nicht...

    Mach dir nicht so einen Kopf... Obwohl ich dich sehr gut verstehen kann... Ich mache mir da auch immer so meine Gedanken, aber im Grunde bringt es ja nichts...

    Fühl dich #liebdrueck

    LG Fusselchen + Joshua *21.10.05

    • eure Worte bauen mich auf.
      Es tut gut z hören das ich nicht "allein" bin.
      Ich kann ja verstehen das sie sich freuen wenn sie den Kleinen sehen und so aber doch nicht um jeden Preis.

      Wir bleiben schon immer eine Woche oder länger, damit der Kleine zeit hat sich "einzugewöhnen".

      Aber die schnallen einfach nicht, das man den Kleinen einfach einen Moment gucken lassen muss, damit er sich an die Leute gewöhnt, nee, immer gleich hin und an sich reissen.
      Da würde ich auch schreien.

      Und dann reden die immer so laut... und mein Schwiegervater sagt mit lauter dunkler Stimme, während er ihn viel zu doll "schuckelt" "ich bin dein Opa, hör auf zu heulen..." oder: "och du bist ja nicht lieb..."

      Ist doch schlimm, das der Junge als "nicht lieb" betietelt wird, nur weil er sich mit Fremden nicht wohl fühlt...

      Ich danke euch sehr das ihr mich aufgebaut habt.

      Bis bald und ganz liebe Grüsse.

      Steinchen

(12) 22.03.06 - 11:48

Hallo Steinchen,

wenn ich sowas veraltetes, stures, unsinniges Gelabber höre, blutet mir wirklich das Herz! Lass Dich erst mal knuddeln #liebdrueck

Ich habe auch so eine nette Familie und noch eine nettere Schwiegerfamilie :-% Den einzigen Tipp den ich Dir geben kann, ist wirklich Grenzen zu setzen! Das ist sehr hart, aber mittlerweile habe ich das auch lernen müssen (leider!) Mein Sohn Denis ist 6 Monate alt und ich bin ziemlich egoistisch geworden, was unsere kleine Familie und die "Erziehung" von Denis geht. Da meine Eltern und Schwiegereltern leider keine Winks mit dem Zaunpfahl verstehen, muss ich sie immer schier mit einem Betonpfeiler erschlagen, damit sie merken wie ernst es mir ist. Alles andere hat leider keinen Sinn.

Mach was Du für richtig hälst! Du bist die Mutter, Ihr seid die Eltern! Eure Eltern hatten damals ihre Chance mit Euch gehabt, nun hab Ihr Eure Chance mit Constantin. Er ist doch erst drei Monate alt, was erwarten die??? :-[ Vertrau Dir! Du machst es genau richtig und Deinem Kleinen geht es super bei Dir!!!

Sag Ihnen, dass Du Dir Rat von fachkundigen Leuten holst (Ärzten etc.) und nicht von Leuten, die irgendwann vor dreißig Jahren Kinder in die Welt gesetzt haben. Schliesslich sind dreißig Jahre ne lange Zeit und die Zeiten ändern sich! Du wirst sehen, dass auch Du bald einen gesunden Egoismus entwickeln wirst, wenn Du nicht unter ihrem Druck eingehen willst.

Ich kann Dich sehr gut verstehen! #liebdrueck

Liebe Grüße
Helena & Denis *15.09.2005

(13) 22.03.06 - 13:17

Huhu Steini!!!

Hab dich ertappt!!! ;-) Gehst ja unserem anderen Forum fremd! tststs... das geht ja garnicht!!!#liebdrueck Aber ich treib mich auch oft hier rum und beim Schreiben gibts so viele süße Smileys, gelle?!?!?#freu

Und wie andere schon geschrieben haben, sei froh, dass deine Schwiegereltern soweit wegwohnen!!!! Was Anständiges zu essen soll ich Nils auch geben und ihm wird schon mit Maultaschen gedroht!!! #schock Wenn mal das erste Zähnchen da is! Hoffentlich bleibt der arme lange zahnlos!!!!

Drück dich ganz doll! #liebdrueck

Moni (alias brummele!!! ;-) ) & Nils

(14) 22.03.06 - 13:40

Hallo Steinchen,

mach was du für richtig hälst.... basta.

Ich besuche meine Eltern einmal die Woche. Meine beiden fremdeln dann auch - mal mehr - mal weniger. Ich nehme denjenigen, der besonders fremdelt immer erstmal auf den Arm, damit er sich beruhigt. Da werde ich komisch angeguckt, weil die Kleinen ja eigentlich keinen Grund hätten zu weinen, aber ich laß mir das trotzdem nicht nehmen.

Da du deine Leute nur so wenig siehst, ist es nur allzu verständlich, daß dein Kind sie nicht kennt und -völlig normal- angst vor ihnen hat. Er unterscheidet nun mal nicht zwischen Verwandtschaft und Bekanntschaft, wie es nur allzu oft von Babys erwartet wird. #augen

Dein Kind sollte genauso gut das Essen, was du ihm gibst und nicht, was die anderen sagen. #mampf

Das haben komischerweise alle Großeltern so an sich, dieses: "Also früüüher war das jaaa gaaaanz anders" und "Früüüher hat man die Kinder öfter schreien lassen." So ein Schwachsinn. Da könnte ich :-%
Früher interessiert heute nicht mehr. Früher sind auch noch Pferdekutschen gefahren und heute sitzen alle im Auto.

Lass dich nicht verrückt machen. Einfach drüber stehen. Und - du siehst sie ja zum Glück nicht so oft.

Liebe Grüße Jana + #baby + #baby

Hallo,

ich hab da etwas mehr Glück: Meine Mutter macht, was ich sage. Sie sagt zwar, man könnte es auch anders machen, aber es gilt immer mein Wort. Meiner Schwiegermutter habe ich jetzt nach 2 blöden Kommentaren zum Stillen die offiziellen Still-Richtlinien der WHO und des Bundesgesundheitsministeriums ausgedruckt. Basta! Da steht, man soll es genau so machen, wie ich das tue. Und für alle weiteren Diskussionspunkte werde ich es wieder so machen. Ich mach das ja schließlich nicht aus einer Laune heraus, sondern weil ich mich informiert habe und/oder es so das beste für uns ist!
Lass dich bloß nicht unterkriegen! Nur die Mütter wissen, was die Kleinen brauchen, denn nur wir verbringen 24 Stunden mit ihnen.

Gruß,
Maria

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