Heuschnupfen - Welche Mittel sind erlaubt in der Stillzeit ????

    • (1) 26.04.06 - 21:31

      Hallo zusammen...

      ich leider unter Heuschnupfen und bräuchte demnächst dringend etwas dagegen aus der Apotheke.
      Da ich aber Stille möchte ich natürlich kein Risiko eingehen und nur das benutzen was auch völlig unbedenklich ist.

      Weiß jemand von euch welche Mittel erlaubt bzw okay sind??

      Vielen Dank im Voraus.

      LG
      Judy + Emily #baby (5 1/2 Wochen)

      • (2) 26.04.06 - 21:59

        Hey Judy,

        ich kenn leider keine Mittel, habe aber was SEHR Interessantes dazu gefunden:

        http://www.stillclub.org/muttermilch_heuschnupfen.htm


        Vielleicht wäre das was für dich?

        LG,

        Julia

        • Hallo Julia,

          da ich selber unter Heuschnupfen leide, habe ich gerade deinen Link gelesen. Schon etwas komisch diese Ansichten von der Autorin! Das mit der Muttermilch und der heilenden Wirkung mag ich ja noch glauben (MM hilft ja bekanntlich gegen fast alles). Aber wer stillt denn bitte sein Kind volle 15 Monate #schock ???? Das man nicht unbedingt nach 3 Monaten abstillen sollte, sehe ich ja noch ein, aber nach 6 Monaten brauchen Babys doch langsam auch andere Nährstoffe (z. B. Eisen!) Ich finde, diesen Beitrag doch sehr umstritten... nix für ungut.

          Aber zum Glück (oder Unglück) kann ja jeder selbst über sein Kind entscheiden ;-)

          Liebe Grüße
          Kerstin & Larissa

          • Hi Kerstin!

            Kennst du die Empfehlung der WHO?

            http://www.who.int/child-adolescent-health/NUTRITION/infant_exclusive.htm
            Da heißt es, 6 Monatte VOLL stillen, dann bei gleichzeitiger Gabe von geeigneter Beikost bis mindestens zum vollendeten zweiten Lebensjahr (=24 Monate!) weiterstillen, danach noch, solange Mutter und Kind mögen...

            Margarete kenne ich aus mehreren Foren, und mit 15 Monaten hat Linus durchaus schon gegessen. Aber Margarete ernährt sich sehr bewusst, und sie ist der Ansicht, dass sie ihrem Kind keine artfremde Milch (Kuhmilch, Milchnahrung...) geben muss, solange sie selber welche produziert...

            Zugegeben, sie ist in mancher Hinsicht ein wenig extrem, aber mit 15 Monaten stillen (nicht VOLLstillen, sondern neben fester Nahrung) liegt sie noch völlig im Normbereich. Forscher haben nachgewiesen, dass das biologische Abstillalter weit über vier Jahren liegt, das macht bloß in unserer Kultur kaum einer.

            Übrigens, zum Eisen: Das ist ein von der Nahrungsindustrie lanciertes Märchen, dem leider auch viel zu viele Ärzte glauben. Es ist zwar richtig, dass Muttermilch einen niedrigeren Eisengehalt hat als z.B. Kuhmilch, aber das Eisen aus Kuhmilch und andern Nahrungsmitteln wird nur zu maximal 10% aufgenommen, das aus der Muttermilch hingegen zu 50% (da Muttermilch arteigenes Lactoferrin enthält, mithilfe dessen das Kind es optimal verwerten kann)! Das heißt, mit Muttermilch kann man das Kind wesentlich effektiver mit Eisen versorgen als wenn man auf Flaschennahrung umsteigt. Auch wenn der Eisenwert der Mutter sehr niedrig ist, der gehalt der Muttermilch bleibt gleich, egal, ob sie Eisentabletten nimmt oder nicht.


            Sorry, das kam wohl jetzt was missionarisch rüber, aber ich arbeite selber im Lebensmittelbereich, und weder Kinderärzte noch Oecotrophologen lernen im Studium was über Säuglingsernährung. Die bekommen einen Großteil ihrer Informationen von den Babynahrungsherstellern, und die werden den Teufel tun und langes Stillen empfehlen, da verdienen sie ja nichts dran! ;-) Das ist ganz skrupellose Geschäftemacherei, es regt mich immer von neuem auf. Eins steht für mich fest: Den Babynahrungsgiganten werde ich keinen cent in den rachen werfen, Nestlé boykottiere ich eh komplett, und wenn ich mal Gläschen brauche, werden es welche von Alnatura und Ähnlichem sein.

            Julia

            • Huhuu...

              naja, aus dem Artikel liest es sich aber, als hätte sie ihr Kind 15 Monate voll gestillt. Fand ich schon komisch. Ich werde Larissa auch volle 6 Monate stillen. Kuhmilch bekommt sie in den ersten 12 Monaten von mir überhaupt gar nicht, da sie sehr allergiegefährdet ist. Aber ich denke auch, dass nicht unbedingt in Milch das meiste Eisen steckt (Kalzium??)... dafür sind dann wohl eher leichte Fleischgerichte inkl. Vitamin C zuständig.

              Naja, und so lange weiterstillen, ist eben Geschmackssache. Ich mag es nicht. Man muß das auch mal von dem Aspekt sehen: bei den Naturvölkern gibt es nicht so ein reichhaltiges Nahrungsangebot. Da müssen die Kinder einfach weitergestillt werden, um sie sattzubekommen.
              Und ich selbst bin kein Ökojunkie, esse allerdings untergern Fertignahrung. Somit werde ich meinem Kind diese Einheitsgeschmacksrichtugen auch ersparen und ihr die Mahlzeiten selber zubereiten...

              Aber jetzt sind wir auch total vom eigentlichen Thema abgekommen *grins Muß jetzt erstmal lesen, was zu dieser Diskussion neu dazugekommen ist, da es mich eigentlich nur interessiert hat, was man in der Heuschnupfenzeit nehmen darf ;-)

              Kerstin & Larissa (*28.12.2005)

      (6) 26.04.06 - 22:18

      Hallo Du,

      also ich war deswegen beim Hausarzt und in ALLEN Mitteln steht im Beipackzettel, dass man eine Nutzen-Risiko-Abwägung machen sollte und oft, dass BIS JETZT keine schädlichen Nebenwirkungen bekannt sind... Leider...

      Meine Ärztin meinte, das muss ich selbst entscheiden, aber ohne Risiko kann man eben eigentlich nichts nehmen...

      Es gibt jetzt aber ganz neu ein Heuschnupfenspray von Weleda, das ist komplett unbedenklich und ich nehme es auch. Es ist sehr angenehm, aber ob es wirklich was bringt, kann ich nicht genau sagen. Es ist aber schon sehr angenehm, seine Nasenschleimhäute zu befeuchten und auf jeden Fall für den Kopf gut ;-)

      Viele liebe Grüße,
      Sylke

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