Baby lässt sich nicht mehr von Papa wickeln

    • (1) 29.10.14 - 21:37

      Hallo ihr Lieben,

      meine Kleine, 13 Wochen, hat das Wickeln und Anziehen quasi von Anfang an gehasst. Die ersten 2 Wochen waren der reinste Spießrutenlauf. Plötzlich (ich weiß gar nicht mehr genau wann...vielleicht mit 4 Wochen), war sie total entspannt, hat es geliebt. Gelächelt, fröhlich erzählt, euphorisch gestrampelt. So wie man sich das wünscht. Seit einigen Tagen ist es jedoch wieder ganz schlimm geworden. Bei mir weint sie manchmal auch wenn ich sie wickeln will. Da ist es aber meistens so ein beleidigtes "Maaaamaaa, lass mich doch bitte, ich will nicht. " Bei meinem Freund hingegen flippt sie total aus, sodass sie keine Luft mehr bekommt. Das fängt schon an, wenn er sie auf die Wickelkommode legt und beginnt ihre Klamotten auszuziehen. Ich meine...ist das nicht komisch? Eigentlich mögen Babys es doch, wenn man sie auszieht, weil sie dann frei strampeln können.

      Na ja, jedenfalls kann ich das nicht sehen wenn sie so leidet und nehme sie dann auf meinen Arm. Vorhin das gleiche Theater, als der Papa anfing ihre Hose auszuziehen. Sie tat mir so leid. :'( Habe sie dann hochgenommen und sie hat sich beruhigt. Als ich sie hinlegen wollte zum Wickeln (ich habe meinen Freund weggeschickt) ging es wieder los. Ende vom Lied: Ich habe ihren Po auf meinem Arm sauber gemacht, sie ins Wohnzimmer geschleppt und auf dem Sofa gewickelt und angezogen. Da hat sie zwar auch etwas geweint und protestiert, aber bei weitem nicht so wie beim Papa.

      Kennt das jemand? Ich verstehe es nicht. Vor einigen Tagen fand sie es auch toll vom Papa gewickelt zu werden.

      Habe schon meinen Freund gefragt ob sie irgendein unangenehmes Erlebnis in letzter Zeit bei ihm beim Wickeln hatte und das jetzt immer damit verbindet. Er kann es sich aber nicht erklären.

      Habt ihr eine Idee? Der 12 Wochen Schub war schon und hat 8 Tage gedauert.

      Liebste Grüße

      ribbon

      • Ich denke, das ist ne Phase. Dafür kann niemand was. Unser kleiner ist 4,5 Monate und ich musste mich sieben Wochen fast allein um ihn kümmern, weil er auf Papa keinen Bock hatte und schrie wie am Spieß. Das war der 19 Wochen Schub.

        Wir haben aber irgendwann keine Rücksicht mehr drauf genommen/nehmen können. Dann hat er halt beim Papa geschrien aber Mama muss auch mal durchatmen

        Ich habe das gerade meinem Mann vorgelesen. Bei uns war es nämlich vor 2 Wochen genauso. Also auch als sie 13 Wochen alt war. Dabei hatten wir den Eindruck, dass sie beim Papa noch mehr genießt weil der ja jedesmal viel Zeit hat und massiert, erzählt... Mein Mann war total traurig.

        Einmal bin ich nicht aufgestanden um zur Hilfe zu eilen und da hat sie sich genauso plötzlich beruhigt als mein Mann weiter versucht hat. Dann hat er noch ausführlich mit ihr gespielt und erst beim anziehen hat sie wieder gemosert.

        So hat es sich jetzt eingespielt, beim aus und anziehen mosert sie. Dazwischen wird gelacht.

        Ich komme mir auch manchmal blöd vor, aber meine Tochter stellt sich weniger an, wenn ich sie alles machen lasse. Also ich sage: Gib mir mal dein Bein. Dreh dich bitte ein bisschen zur Seite. Heb deinen Po hoch damit ich die Windel drunter schieben kann. Dann ist sie duldsamer.

        Mal ganz ehrlich? Lass den Vater machen und misch dich nicht ein. Er wird das gut machen und sie werden das besser meistern wenn Mama nicht dazwischen kommt.

      • hallo!
        schafft euch eine wärmelampe an, das entspannt alles :-).
        hat dein freund kalte hände?
        lg

        Ha ha ja die Phase hatten wir auch! Wenigstens lässt sie sich von dir wickeln, mein kleiner Schatz hat die ersten 14 Wochen jeden zusammengebrüllt, der ihn wickeln wollte.

        Wir dachten auch irgendwann, er friert vielleicht. Aber die Wärmelampe brachte nicht wirklich Erfolg. Aber als wir den Wickeltisch vom Bad ins Schlafzimmer verlegten, war plötzlich Ruhe! Das war echt komisch.

        Viele Grüße!

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