Baby

Diese Familie hat zum Start vor allem eins: Viel Stress! Da entwickeln sich auch Gefühle anders, als man das vielleicht erwartet. Da ist der Zuspruch von anderen Müttern einfach Gold wert!
Ein Tipp vom urbia Team

11.06.17 - 20:50

Wenig Gefühle gegenüber zweitgeborenem Kind

Hallo,
Ich habe zwei Wunschkinder. 2 Jahre und 11 Wochen alt. Mein zweites Kind hat leider eine Gaumenspalte und ich kann sie darum nicht stillen sondern pumpe 6mal täglich ab und füttere sie mit der abgepumpten Milch.
Zudem hört sie momentan schlecht und bekommt bei der GaumenOP auch Paukenröhrchen eingesetzt.

Mein Alltag wird sehr durch das abpumpen und meine fordernde erste Tochter bestimmt und zudem war die Große sowie ich und mein Mann seit Geburt mehrfach krank (Bronchitis, Scharlach, Bindehautentzündung usw.)
Der Alltag fällt mir sehr schwer, ich habe keine Kraft, schaffe es weder regelmäßig zu essen noch genug Milch abzupumpen:-(

Mein Mann hatte nur zwei Wochen Urlaub und ist mir abends eine Hilfe aber der Alltag frisst mich eh auf...
Ich bin froh wenn meine Kleine einfach Ruhe gibt und schläft. Ich finde sie süß und kümmere mich um sie und sie ist meist ein pflegeleichtes zufriedenes Baby.
Aber sonst habe ich kein Bedürfnis mich mit ihr zu beschäftigen obwohl sie mich oft anlächelt. Mit meiner ersten Tochter hab ich auch als Baby viel kommuniziert.

Zu meiner zweiten hab ich irgendwie nicht so den Draht, ich vermisse sie auch nicht wenn ich mal nen Abend oder Nachmittag weg bin. Vielleicht fehlt mir auch die Nähe durch das stillen zu ihr :-(

Ich weiß dass es Babys schadet wenn man wenig auf ihr Lächeln usw reagiert aber wenn ich mich dazu anstrenge und es nicht authentisch ist bringt es doch auch nix oder?
Ich hab das Gefühl sie wird sich auch schlechter entwickeln als meine erste, die konnte in dem Alter schon viel mehr Geräusche, greifen und laut lachen... (aber sie konnte ja auch gut hören).
Es liegt übrigens nicht an der Geburt (die war total super) oder dem Geschlecht (hab mir ein zweites Mädchen gewünscht) und die ersten Tage hatte ich auch mehr Gefühle für sie aber durch den ganzen Stress empfinde ich irgendwie kaum noch was.
Wer kennt das auch?
Wie kann ich das ändern?
Sie tut mir leid und ich denke ich kann ihr irgendwie nicht das geben was sie braucht.

Viele Grüße und bitte keine Vorwürfe (ich mache mir selbst schon genug)
Lattemachiatto

14 direkte Antwort(en) auf den ausgewählten Beitrag:

11.06.17 - 21:08

Herzlichen Glückwunsch zum zweiten Baby... Liebes, für mich hört sich das nach nem ausgewachsenen Babyblues an. Vielleicht ja ausgelöst durch innere Ängste, weil die Kleine mit den von dir angesprochenen Problemen zu kämpfen hat.

Kannst du mit jemand "professionellem" reden? Hebamme, Psychologin,... Wir können dir hier zwar Mut zusprechen und Tipps geben, aber nachhaltig kann dir nur ein Profi helfen.

Fühl dich gedrückt! Das wird sich alles in eine gute Richtung entwickeln...

11.06.17 - 21:08

Ohje, fühl dich gedrückt!

Hast du jemanden, der dir die Große mal abnimmt? Vielleicht fehlt dir ein bisschen exklusive Zeit mit der Kleinen, damit euch eure Beziehung entfalten kann?

Ich habe beim ersten Kind abgepumpt und weiß, wie zeit- und nervenaufreibend das sein kann. Wie stehst du zu Flaschenmilch, wäre das eine Alternative für dich? Muttermilch ist zwar das beste fürs Kind, aber nur, wenn es der Mutter auch gut dabei geht.

Alles Gute für dich!

11.06.17 - 21:09

Hallo du Liebe!
Dass du dir Gedanken machst, ehrt doch schonmal sehr. Mütter, denen ihr Kind egal ist, tun dies keineswegs und mit keiner Silbe.
Ich denke, ihr braucht einfach noch Zeit, euch aneinander zu gewöhnen.

Deine Erstgeborene ist auch noch ziemlich jung, da ist Stress vor programmiert. Mein drittes Kind, gerade 5 1/2 Monate alt, hat laut meinen Gefühlen auch Array länger gebraucht, eh er so richtig in unserer Mitte angekommen war.

Da gibt es ein Familiengefüge, das gut funktionierte, und dann stößt da ein
Kleiner Schreihals hinzu. Das ist eine Herausforderung. Ihr meistert das! Gib euch Zeit-es ist erst 11 Wochen her, dass die kleine Maus zu euch gestoßen ist!! Alles wird gut!!

Der einzige praktische Tipp bzw. Gedanke von mir: ich kenne das Tag und Nacht abpumpen von meinem mittleren Sohn. Das ZERRT WAHNSINNIG an den Nerven!! Um eure Situation zu entspannen und um dir wieder etwas Raum zu geben, würde ich denken: hör auf dir diesen Stilldruck aufzuerlegen! Wenn du auf ein Fläschchen umsteigst, hast du einiges mehr an Zeit und Nerven, das Stillen fordert seinen Körper ja auch wahnsinnig.

Versteh mich nicht falsch, ich still(t)e alle meine 3 Kinder. Und das gerne und lange. Aber manchmal sollte man auch aufhören, an etwas fest zu halten, dass offensichtlich erstens die Beziehung Mutter-Kind und zweitens den eigenen Körper dermaßen belastet..

Ich wünsche dir alles Gute!! Die Reagenzien mit einem Kleinkind und einem Baby ist niemals leicht! Ihr übersteht das! Und wenn du erstmal Routine hast, weißt du, was ich meine.
Lg Christin mit Hannah (9), Levi (2) und Karlo (5 1/2 Monate)

11.06.17 - 21:10

Ich würde auch das Abpumpen einstellen. Ich musste auch monatelang abpumpen. Das ist sehr anstrengend. Gib lieber die Flasche mit Pulvermilch. Dein Baby braucht Dich, daher musst du deine Kraft einteilen.

11.06.17 - 23:21

Ganz ehrlich, wenn sich das abpumpen stresst dann lass es gut sein. Sie wird auch durch Flasche gedeihen.
Was die Liebe betrifft, Versuch dich mit all deinen Gefühlen in das baby zu versetzen.
Dein Band war 9 Monate mit dir verbunden, es braucht dich, Deine Liebe, Deine Fürsorge. Erwidere die Liebe die sie dir gibt.
Denke an einen Menschen den du liebst, wie sollte er zu dir sein? So wie du jemanden liebst, so sehr liebt dich auch dein Baby. Die arme Maus hat es nicht einfach und braucht dich.

12.06.17 - 06:35

Hallo,

Nachdem du es 11 Wochen geschafft hast und die OP nun bald ansteht, würde ich das abpumpen nicht einstellen. Vielleicht kannst du ja an einer anderen Schraube drehen um dir etwas freie und vor allem euch beiden etwas exklusive Zeit miteinander zu verschaffen. Ich würde versuchen mir eine Haushaltshilfe verschreiben zu lassen, sprich mal mit deinem FA. Es ist einfach auch eine außergewöhnliche Belastung wenn ein Baby mit so einer Fehlbildung auf die Welt kommt, mein Zwerg musste auch zweimal im ersten Jahr operiert werden, plus die ganzen Untersuchungen, ich weiß nicht wie ich das mit einem zweiten Kind gemacht hätte...

Grüße emryn

12.06.17 - 10:55

Hallo Liebes,

deine Gefühle sind total verständlich! Da ist nichts wofür du dich schämen musst und sie müssen dir auch keine Angst machen! Wirklich nicht! Das ist nur, weil es gerade so anstrengend bei euch ist. Ich les dich hier immer als total interessierte und liebevolle Mama. Das wirst du auch für euere Zweitgeborene sein, aber du bist eben auch keine Maschine. Wenn du keine Energie und Fürsorge mehr für dich fühlst, weil soviel von dir abverlangt wird, dann KANNST du nichts weitergeben. Das geht einfach nicht.

Ich würde mir trotzdem auch den Stress mit dem Pumpen (noch) machen, wegen den von dir genannten Gründen. Aber schau jetzt schon nach guter Hilfe, denn wenn sie 15 - 16 Wochen aus der Flasche getrunken hat, wird das auch nicht so einfach sein sie anzulegen. Gibt es eine IBCLC-Stillberaterin bei euch im KH? Sonst kuck dich privat nach einer um, die sind echt top.

Und definitiv, frag die KK nach einer Haushaltshilfe. Im Wochenbett steht einem glaube ich sogar eine zu, vielleicht sind die so kulant wegen dem Pumpstillen dir noch länger eine bereitzustellen. Ansonsten bitte hier kein flascher Geiz! Du brauchst Entlastung wo es nur geht! Kann Mittags jemand deine Tochter abholen? Jeder der euch von eueren Freunden / Familie besucht, soll was leckeres und gesundes zum Essen mitbringen, egal wie ungewohnt das vielleicht klingt.

Ein Kind unterschätz man schon oft. Zwei so kleine Kinder sind eine enorme Leistung! Klar, es kann gut und easy laufen (in Einzelfällen!), aber die Mehrheit kommt zumindest phasenweise irre ins schwitzen! Vorallem wenn dann noch mehr oder weniger große Herausforderungen auftauchen und wenig Unterstützung da ist.

Bei uns waren leider die ersten 7-8 Monate auch eine ganz schlimme Zeit. Ich hatte auch Gedanken, wie, die Kleine, mit ihrem sehr schwierigen Temperament, macht es mir nicht leicht sie so innig zu lieben, wie ihren Bruder. Es gab Tage, ich bin durchgedreht. Hätte ich die Möglichkeit gehabt, ich wäre morgens nicht mehr aufgestanden. Davor schätzte ich mich als ganz gute Mutter ein, dann kam die Kleine und ich sah mich selber immer mehr als völlige Versagerin... Naja, die Zeit war jedenfalls alles andere als einfach, aber auch sehr lehrreich! Jetzt ist die Kleine 1 Jahr, natürlich immer noch nicht einfach, aber das Familiengefüge hat sich in der neuen Ordnung gefestigt. Alle sind quasi angekommen! Und das weißt du bestimmt irgendwo auch. Es wird Zeit brauchen. Es ist eine schwierige Phase in der du steckst, aber sie wird vorbeigehen. Und du wirst deine Kleine genauso lieben, wie die Große!

Alles Gute!

12.06.17 - 11:31

So ein paar aufmunternde Worte: Premilch geben ist absolut niemals versagen!! Wenn es dein Leben und evtl. auch eure Beziehung verbessert, dann ist es vollkommen legitim Premilch zu füttern. Wenn dir stillen wichtig ist und du die Chance nutzen möchtest, eventuell die Erfolgschancen nachd er OP zu steigern, dann ist das auch okay. Aber mach dir klar, dass das deine Entscheidung ist. Ich finde, dass man dann weniger unglücklich mit Stress ist, wenn man sich klar macht, dass man damit jetzt sofort aufhören könnte, wenn man wöllte.
Alle deine Gefühle sind vollkommen in Ordnung. Ich denke, dass du deine Tochter schon liebst, aber nicht auf diese übermächtige Art. SO wie man auch seine Großeltern liebt ohne dass man das ständig in jeder Faser seines Körpers spürt und sie sofort vermisst, wenn sie weg sind.

Zumindest kümmerst du dich um sie. Wäre es dir wirklich so wichtig sie zu stillen, wenn du sie überhaupt nicht lieben würdest? Ich denke nicht, kann mich aber natürlich auch irren. Viele Mütter brauchen ein bisschen bis diese absolut umhauende Liebe da ist. Es ist nur ein Tabu-Thema und viele Mütter denken auch mal, dass es vorher schon einfacher war und stellen ihre eigene Entscheidung in Frage.
Nur weil viele Mütter das tun, heißt aber nicht, dass du die Situation nicht ändern solltest, damit es dir besser geht. Ist es nur der anstrengende Alltag? Sind finazielle Mittel da, um dich zu entlasten Babysitter, Putzhilfe etc.? Oder sind Freunde und Familie da, die dich entlasten können?
Ist es mehr als die Arbeitsbelastung, habe keine Scham auch zum Arzt zu gehen und zu sagen, dass du Schwierigkeiten hast, deine Tochter anzunehmen und dass es dir schlecht geht.

12.06.17 - 12:59

Du solltest Dir professionelle Hilfe suchen. Nicht das da eine Wochenbettdrepression im Anmarsch ist oder schon da ist. Und wenn es nur ist um mit jemand zu reden. Schau mal hier gibts Ansprechpartner http://www.schatten-und-licht.de/index.php/de/fachleute-listen

Vielleicht lässt du auch das Abpumpen einfach sein. Das stresst doch nur zusätzlich und Flaschenbabys werden genauso gesund groß wie Stillbabys. Sieht man an uns. Wieviele unserer Generation wurden wirklich gestillt bis sie selber essen konnten? Ganz wenige.

Alles Gute

12.06.17 - 13:52

hallo,

also, du liebst deine zweite tochter ganz sicher! du möchtest das beste für sie, das lese ich deutlich heraus! ABER du darfst dich dabei nicht vergessen.
die momentane situation scheint dir nicht gut zu tun, das heißt es muss sich irgendwas ändern.
das pumpstillen aufzugeben wäre jetzt wohl der "einfachste" weg. dass du das aber (noch) nicht willst, verstehe ich. also, am betsen, du beißt dich bis zur op der kleinen durch und sortierst dich und deinen alltag dann neu. nur bitte bitte bitte versteife dich nicht zu sehr auf das stillen. wenn es dann nicht klappt, bist du nur umso enttäuschter! lass das alles auf dich zukommen. ob die kleine dann die brust nimmt, oder nicht, hat GAR NICHTS mit einem versagen deinerseits zu tun!!! das sind völlig unterschiedliche techniken zu trinken... es ist also gut möglich, dass die maus da keine lust drauf hat. und dann solltest du vielleicht wirklich auf milchpulver umsteigen, um DICH zu entlasten. aber das ist ja auch kein weltuntergang. am besten du siehst es so: egal wie sie sich entscheidet, es wird eine entlastung!

natürlich kannst du auch schauen, wie du sonst stress umschiffen kannst.

kann dein mann dir was abnehmen? eltern/großeltern/freunde?

oder gibt es dinge, die du tust, obwohl es nicht dringend notwendig ist? täglich saugen oder sowas... das muss du dir wirklich nicht abverlangen!
gäbe es die möglichkeit die große etwas läger in der krippe zu lassen?
und zu guter letzt kannst du tatsächlich mit arzt/hebamme sprechen und sehen, was sich da machen lässt.

aber wie gesagt, ich würde erstmal schauen, wie du mit der situation nach der op zurecht kommst. es nützt ja nichts, jetzt alles über den haufen zu werfen, wenn sich doch in kürze ohnehin ein veränderung ankündigt.

alles gute für euch!

12.06.17 - 14:21

Hallo, Deine Gefühle klingen absolut nachvollziehbar, bei dem ganzen Stress mit dem Pumpen und so. Ich würde es auch noch nicht aufgeben, wo Du es jetzt so weit geschafft hast, die OP ist ja bald. Und schauen, wo Du anderweitig Hilfe bekommen kannst, um zu entlasten. Vielleicht die Grosse, wenn das möglich ist, zeitweilig länger betreuen lassen, und wenn es nur ein zwei Stunden mehr sind? Damit sich der Aufsteh- und Abholstress wenigstens lohnt?
Und dann, wenn sich alles besser eingespielt hat, nach der OP, wenn Du dann entweder stillst, oder falls das doch nicht mehr klappt, Fläschchen gibst, kannst Du ja die Grosse wieder mittags abholen.

Ich habe den ersten Monat auch abpumpen müssen und hatte Kaiserschnitt. Weiss nicht, ob es daran lag, aber ich habe auch eine Weile gebraucht, um diese "überwältigende Mutterliebe" zu spüren. Bestimmt ein paar Monate. Wobei ich am Anfang nicht wusste, dass sie nicht da ist, ich fand mich, bis auf den ersten sehr anstrengenden Monat, wo ich nur geheult habe, eigentlich recht normal.

Habe aber dann später gemerkt, dass das immer doller wird mit der Mutterliebe und dachte mir "aha, das meinen die alle mit diesem tollen Gefühl" :-)
Bei Dir ist das vielleicht schwieriger, weil Du das Gefühl beim ersten Kind gleich sofort hattest. Deshalb denkst Du jetzt, es ist etwas nicht normal. Aber ich denke, das kommt noch. Bis dahin kannst Du vielleicht trotzdem versuchen, so gut wie möglich zu reagieren auf Dein Kind, auch wenn es nicht 100% vom Herzen kommt. Es wird ihr trotzdem schon mal gut tun.

Denke ich mal.
Denn mir kam das tausendste nächtliche Aufwachen zum Stillen (als es dann endlich geklappt hat) zum Beispiel auch nicht vom Herzen, hätte wirklich lieber weitergeschlafen. Aber gutgetan hat es meiner Tochter denke ich trotzdem, dass ich da war, auch wenn ich innerlich oft dachte, och nö, nicht schon wieder...
Falls Du wirklich langfristig das Gefühl hast, Du kannst Dein Kind nicht lieben (glaub ich aber nicht so richtig, wer den Pumpstress schon so lange auf sich nimmt, KANN sein Kind eigentlich nicht NICHT lieben...), such Dir Hilfe bei im Thema ausgebildeten Therapeuten. Die können da weiterhelfen.

Alles Liebe für Dich und dass es bald leichter wird!

12.06.17 - 20:31

Puh, das klingt wirklich wahnsinnig anstrengend.

Du möchtest es wohl nicht gern hören, aber sei bitte wachsam. Du machst gerade so viel durch, dass schon einige Symptome doch nach Depression klingen. Deine Gefühle kann ich nämlich aus meiner Zeit der Wochenbettdepression sehr gut nachvollziehen. Das Gute ist: deine echten Gefühle werden von der Depression überdeckt. Du liebst dein Baby bestimmt sehr, aber es kommt nicht an die Oberfläche. Ich würde dir auch professionelle Hilfe raten. In den Mutter-Kind-Ambulanzen kann man ja ganz unverbindlich ein Beratungsgespräch in Anspruch nehmen; die Seite Schatten und Licht wurde bereits empfohlen.
Und ganz wichtig:
Meine Psychologin sagte, man soll sich unbedingt dazu zwingen, mit dem Baby zu reden, zu lächeln etc.

Spule alles mechanisch ab. Du weißt ja, wie es geht und was Babys mögen von deiner ersten Tochter.
Du hast ja selbst geschrieben, dass es nicht gut für die Entwicklung ist, wenn die Kommunikation wegfällt. Für das Baby ist es erstmal egal, ob es echt ist und dein Gehirn/ deine Stimmung profitiert auch davon.

Alles Liebe für euch

12.06.17 - 20:37

Liebe lattemachiatto,

auch ich wünsch dir von Herzen alles Gute zu deinem zweitgeborenem Kind.

Keiner sollte dir Vorwürfe machen, denn ich denke, dass genug Mütter den sogenannten "Babyblues" durchleben. Die einen länger und die anderen kürzer...

Auch ich hatte nach beiden Kindern das Bedürfnis nach Ruhe. Ich hatte zwar keine Schwierigkeiten Bindung zu meinen Kindern aufzubauen, doch haben mich Kleinigkeiten aus dem "Fahrwasser" und zum Verzweifeln gebracht.

Da hilft nur eins: versuche deinen Stress zu mindern (z.b. Milchpulver verwenden). Abpumpen kostet viel Zeit (so zumindest bei mir früher) und zerrt an den Nerven.

Macht deine große Tochter Mittagsschlaf? Dann versuche bewusst in dieser Zeit mit deinem zweiten Kind zu kuscheln. Am Wochenende würde ich vorschlagen, dass der Papa mal mit der Großen Unternehmungen macht und du die Zeit mit deiner Kleinen verbringen kannst.

Ich wünsche dir viel Kraft!

15.10.17 - 11:15

Hallo meine liebe
Also ich weiß das hast du jetzt gefühlt bei jedem Kommentar zu lesen bekommen aber auch wiederhole es. Lass das abpumpen lieber. Ich habe selber abpumpen müssen da meine kleine meine Brust nicht so wirklich wollte. Ich hab es dennoch 4 Monate lang unter Schmerzen und enormen selbstdruck versucht ihr die Muttermilch dennoch zugute kommen zu lassen mit abpumpen aber ich habe dann selber irgendwann eingesehen das es kein Sinn macht und es mich und meine Tochter einfach nur enorm gestresst hat. Und ich hab nur ein Kind will mir also nicht ausmalen wie stressig das mit 2 Kindern ist. Eine lange Zeit habe ich mich dann wirklich wie die größte versagerin auf Erden gefühlt auch weil ich trotz Einleitung und 4 Tage wehen am Ende ein Kaiserschnitt bekam. Also war ich weder in der Lage mein Kind auf dem normalen weg auf die Welt zu bringen noch es selbst du ernähren. Das hat mir viele Nächte unter Tränen beschert bis ich ganz offen mit jemanden darüber sprach und das legte einen Schalter um und alles war in ordnung wie es war. Heute bereue ich nichts. Konzentriere dich lieber voll und ganz auf die Beziehung zu der Maus und lass dieses unnötige stressen mit der MuMi sie wird auch nach der op super gedeihen mit pre Nahrung.
Fühl dich gedrückt.
LG andrea

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