Baby weint jeden Abend stundenlang-was kann man tun?

    • (1) 13.07.06 - 00:42

      Hallo!
      Ich weiss bald auch nicht mehr. Unsere Kleine (6Wochen) ist tagsüber ein ruhiges Kind. Sie schläft viel, liegt auch ruhig auf ihrer Krabbeldecke und wenn sie weint, dann lässt sie sich leicht beruhigen und ist schnell wieder zufrieden. Nur abends ist alles anders. Ab meistens 18 Uhr bis gerne mal 23 Uhr brüllt sie fast durch und bäumt sich auf und will immer rumgetragen werden. Wenn sie sich auf dem Arm beruhigt hat und wir sie hinlegen wollen, fängt sie wieder an zu brüllen. Das Geschrei hört sich an, als würde ihr was weh tun. Ich hattte schon den Verdacht, dass es sich um diese "Schreistunde(n)" handelt und sie vielleicht der Bauch plagt. Aber was kann ich außer Windsalbe auftragen noch tun? Und hört das wirklich irgendwann auf (meine Freundin meinte, dass das sich nach der 12. Woche normalisiert). Kann ich fast nicht glauben.
      Bin mal gespannt, was ihr so meint...
      liebe Grüße,
      Alice

      • Hallo!

        Probier´s doch abends mal mit nem schönen kuschligen Bad bei ruhiger Musik. Das entspannt. Dustin genießt das voll!"

        Viel Glück weiterhin!

        Gruß Svenja und Dustin 11.05.06 (der nach seinem Bad friedlich #gaehn)

        • Hallo, Svenja!
          Meine Kleine badet nicht gern. Sie weint da grundsätzlich immer und kann sich überhaupt nicht entspannen. (eine Badenixe wird sie wohl nicht...;-)).
          Gruß und gute (und ruhig) Nacht.
          Alice

          • Dustin fand´s am Anfang auch völlig un#cool zu baden, dann mit murren und auch nur kurz und seit ca 2Wochen genießt er es. Vielleicht muß sie sich auch ersat dran gewönnen.
            Wir baden übrigens jeden Abend vorm schlafen gehen.

      Ich weiss ja nicht ... stillst du oder gibst du die Flasche?
      Wir hatten etwa das selbe Problem, bis wir rausgefunden haben, dass unser Kleiner Blähungen hatte, aber nur in den Abendstunden, tagsüber gings ihm gut.
      Wir haben statt die Flasche wie normal mit Wasser zu machen, sie gleich mit "Bäuchleintee" gemacht.
      Nach zwei Tagen war der spuk vorbei und wir hatten ein friedliches Kind.
      Ich hab die Flaschen trotzdem von da an nur noch mit Tee gemacht.

      • Ich still die Kleine voll. Und ein Fläschchen bekommt sie garnicht. Hab ich auch noch nicht probiert, weil sie z.B. auch den Schnuller nicht nimmt. Tja, ist halt ein schwieriger Fall...;-)
        Grüßle, Alice

    Hallo,
    unser Kurzer hatte das in diesem Alter auch. Habe ziemlich viel probiert. Z.B. Körnerkissen, Windsalbe, Lefax-Saft, Baden etc. Bin mir bis heute nicht sicher, ob er wirklich Bauchweh hatte, oder ob er Probleme hat aus dem ach so spannenden Tag zu kommen. Ich muß ihn auch heute noch ca. eine halbe Stunde lang bucken lassen und ihm ruhig etwas erzählen, damit er, wenn er intensiv gespielt hat wieder auf einem Level landet wo er schlafen kann.
    Liebe Grüße
    Nicole

    Hey Alice!

    Estmal: Ja, das hat auch wieder ein Ende!

    Mir ging es mit Aylin um etwa die gleiche Zeit genauso. Sie war - und ist - immer ein ruhiges KInd. Das wenig schreit. Udn wenn, dann kann man sie recht schnell wieder beruhigen. Bis sie auf einmal an einem Mittwoch-Nachmittag anfing zu brüllen. Aber richtig dolle. Als hätte sie tagelang nichts zu essen bekkommen. Oder als hätte sie SChmerzen etc. NIchts half. Erst nach 2 Stunden ist sie dann eingeschlafen. Was waren mein Mann und ich erleichtert. Dann war ein paar Tage Ruhe udn dann gings aufs neue Los. Einige Tage hintereinander. Immer so ab 17 Uhr und dann gute 2 - 3 STunden war sie am heulen /schreien. DAs Problem war, dass sie auch nicht an die Brust wollte (und ich bin eine STillmami). Das hat mich richtig fertig gemacht. Zum Schluß haben wir gemeinsam geheult - Aylin und ich. Hab dann mir auch ne Milchpumpe gekauft udn abgepumpt.

    Ich wußte auch nicht, ob es ein Schreibaby ist, ob sie das Kiss-Syndrom hat oder eine Saugverwirrung. Hab mich sogar an La Leche gewandt - diese Stillberaterinnen.

    Richtig gut weitergeholfen hat mir dann das viel umschriebene Buch "Oje, ich wachse". Hab mich auf einmal richtig verstanden gefühlt. Mir war klar, Aylin hat nen Wachstumsschub. Häufig um die 5. Woche. Alles ist einfach zu viel für die Babys. Zu viele Eindrücke und neue Erfahrungen. Da können die nur noch mit Schreien reagieren....

    Nach ner Woche etwa war der Spuck vorbei. So im Nachhinein kommt es mir nicht mehr so wild vor. ABer wärend dieser Tage war ich nervlich am Ende. Hatte keinen Appetit mehr udn hab mich schon morgens vor dem Abend gegrault. Mein Mann und ich sind an den Tagen sogar shcon um 7 ins Bett. Hauptsache wir weckten unser Baby nciht wieder auf.... Mein Mann war mir eine große Hilfe zu der Zeit. DAs war wichtig.

    Jedenfalls, auch wenn Du jetzt momentan kein Land siehst.. glaube mir, es geht vorbei. Versuche einfach rauszukriegen, was Deinem Baby hilft.

    Ich hab meine Maus damals ganz oft angelegt. Sodass sie sich gar nicth erst "aufregen musste". Was nämlich meistens dazu führte, dass sie nicht mehr an der Brust trinken wollte sondern geschrien hat.

    Wünsche Dir viel Kraft #liebdrueck
    Moni und Aylin (die heute auch quengelig war - bestimmt wegen dem zweiten Zahn).

    P.S.: An solchen Erfahrungen wäschst man auch. Ich mache mir jetzt nicht mehr gleich so Sorgen, wenn sie mal brüllt....

    (9) 13.07.06 - 00:56

    hallo, bei uns war es auch so - tagüber absolut friedlich und am abend verstand man sein eigenes wort nicht mehr und er hatte kein bauchweh oder so - wir haben uns stundenweise auf nen pezziball gesetzt und geschuckelt oder ich bin mit tragetuch bewaffnet umher gewandert... uns siehe da es hat wirklich so mit 10/11 wochen aufgehört.
    kopf hoch und ohren zu!;-)

    • (10) 13.07.06 - 01:04

      Viiiielen lieben Dank für eure Ratschläge und aufmunternden Worte. Es tut so unglaublich gut, zu wissen, dass es auch anderen Muttis so geht und dass auch andere sowas erleben. Mir tut die Kleine immer so leid, wenn sie so weinen muss, und trotzdem werden meine Nerven ganz schön arg strapaziert. Ich denke mal, dass wohl alles ein bisschen auf sie zutrifft. Es könnte ein Wachstumsschub sein. Auch hat sie wohl viel zu verarbeiten, was sie so am Tag erlebt hat. Und dadurch, dass sie sich beim Trinken an der Brust immer wieder verschluckt, hat sie wohl auch viel Luft im Bauch. Ich reiss mich jetzt zusammen und hoffe, dass diese Zeit des Schreiens bald vorbei geht.
      Danke für eure Hilfe!
      liebe Grüße, Alice

(11) 13.07.06 - 01:01

Hallo Alice,
wir haben bzw. hatten (so allmählich wirds besser!) das gleiche Problem.
Bei uns waren es die 3-Monatskoliken. Ich schätze mal, dass es bei Euch das gleiche ist. Ist der Bauch hart? Zieht sie die Beine an? Und wirds besser, wenn sie Stuhlgang hatte?
Wenn ja, dann probierts mal mit Herumtragen im Fliegergriff, Wärme auf den Bauch (anfönen oder Kirschkernkissen), Bauch massieren (im Uhrzeigersinn um den Nabel herum). Ansonsten gibts noch Tropfen (Sab Simplex oder Kümmelzäpfchen).
Ich hoffe, das hilft ein wenig...ist eine harte Zeit ich weiß...aber wenns vorbei ist, wirds umso schöner.
Grüße, Kerschi

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