Wenn andere das Baby halten wollen

    • (1) 10.02.19 - 20:19
      Inaktiv

      Hallo,
      Mein Baby ist jetzt 1 Monat alt und ich tu mich so schwer damit wenn andere es nehmen wollen, sogar bei meinen Eltern und Schwiegereltern.. kennt das jemand? Warum ist das so? Mir fällt es ganz schwer das anzusehen..

      • Hallo
        Ich weiß was du meinst mir ging es genau so.... Ich habe mein kleinen die ersten 2 Wochen nicht mal den Papa geben können... Dann würde es irgendwann besser... Wie ich gemerkt habe das es mein baby bei dem Leuten gut geht... Gib dir und deinem Baby zeit..

        LG

        Hey bei mir ist das heute noch so ind sie ist 8 Monate, bei meinen Eltern hatte ich nie ein Problem, aber bei gewissen Verwandten und bei meinen Schwiegereltern vor allem Schwiegervater... mir wird dann immer ganz komisch er nimmt sie aber zum
        Glück fast nie... wenn du das nicht möchtest dann ist das nun mal so muss man akzeptieren. Und dein Baby ist ja noch so klein 😊

        Warum das so ist? Du bist ein Muttertier.
        Wenn dir nicht wohl dabei ist, gib dein Kind nicht her. Aber mit der Zeit gewinnt man Vertrauen.
        Die Kinder werden ja auch stabiler. Dann geht's besser.

      • Es ist deine Entscheidung wem du wann das Baby geben möchtest.... aber: immer bedenken, möchtest du dass dein Kind nur auf dich geprägt ist oder bist du froh wenn du es auch mal angeben kannst? Oder musst du das vielleicht mal? Thema arbeiten etc....

        Früh übt sich und ist gut für Mama und Baby:-)

        Ja so geht es mir auch.
        Ich möchte vor allem nicht, dass ihr jeder im Gesicht rumtatscht.

        Was mit auch nicht passt ist, wenn jemand anderes außer ihr Papa wickeln möchte. Bei der Familie meines Partners stieß es äußerst übel auf, als ich seinen Bruder aufforderte doch mal seinen Schlüpfer zu zeigen, als er unbedingt die Kleine wickeln wollte. Auch wenn sie ein Baby ist muss ihr nicht jeder auf den Popo schauen.

        • Ich wäre über jedes Familienmitglied, dass echtes Interesse an dem verwandten Baby hat und sogar das doch für viele unangenehme Wickeln übernehmen/trainieren möchte froh. Auch Männer dürfen in ihre süßen Nichten vernarrt sein und diese wickeln, OHNE dass das anstößig ist... der Onkel kann doch nicht unter dem Generalverdacht stehen, dass es ihm darum geht den nackten Popo seiner Nichte zu sehen. Wenn Du das als Mama nicht möchtest, muss das natürlich hingenommen werden, ich finde es aber merkwürdig und finde es schade, dass der Onkel, der gerne möchte, nicht für seine Nichte so aktiv bei der Babypflege sein darf. Zumal es doch klasse auch für Notfälle wäre, wenn der Onkel auf die Nichte aufpassen kann und dann auch weiß wie man sie wickelt.

          Viele liebe Grüße
          Sidney

          • Wir waren jetzt 3 Wochen nach der Geburt dort. 230km einfache Fahrt, weil sich niemand bis zu mor bequemen wollte.

            Aber von mir als Frau im Wochenbett würde das erwartet.

            Ich unterstelle ihm nicht dass er sich dran aufgeilt, sondern einfach, dass es sonst auch niemand übernimmt und die 2 mal.im Jahr sie man sich sieht muss es eben nicht zwanghaft jemand für mein Baby unbekanntes übernehmen.
            Umgekehrt hieße es ja auch, dass sich Senioren auch von jedem Verwandten beim Toilettengang helfen lassen muss. Nur weil die Enkel vielleicht gerne mal möchten.

            Halten ok. Füttern auch ok. Aber die Genitalien entblößen definitv Nein! Auch wenn es Babys sind sollte man schon drauf achten. Und by the way: Übergriffe finden nahezu ausschließlich im Nahen Umfeld der Kinder statt. Familie steht da sehr weit oben. Ja, davon habe ich Ahnung. Ich bin Kinderschutzfachkraft. Genau das ist meine Arbeit.

            • Ich bin bei der Staatsanwaltschaft und habe auch schon im Jugendschutzbereich gearbeitet, ich weiß dass die Täter im (sexuellem) Gewaltbereich vorwiegend im nahen Umfeld sind, dennoch finde ich es schön, wenn auch ein Mann an Babypflege sofort interessiert ist und aktiv helfen möchte. Bei mir stehen Männer deswegen trotzdem nicht unter Generalverdacht. Wie gesagt... Ich persönlich finde es merkwürdig, die eigenen Verwandten nicht auch mal wickeln zu lassen.. das hat auch nichts mit Schutz der Intimsphäre zu tun... ein Baby schämt sich ja nicht dafür und das ist auch gut und richtig so. In der Kita arbeitet ja ggf vielleicht auch ein Erzieher, der wickelt, und auch daran ist nichts verdächtig oder die Intimsphäre verletzend. Ich finde es schön, wenn die ganze Familie sich voll am Babyglück erfreuen darf... Dazu gehört eben auch Wickeln....und ich bin froh, wenn andere Verwandte mal für ein paar Stündchen mich entlasten und aufs Baby aufpassen und es dann eben auch wickeln... Das ist wahnsinnig hilfreich! Ich glaube, ohne solche Entlastungen können 2 Jahre (solange wird ja doch mindestens gewickelt... Bei manchen auch 3 bis 4) sehr Kräfte zehrend sein. Aber wenn Du Dich als Mama damit nicht wohlfühlt, muss es Dein Umfeld eben akzeptieren. Du bist die Mama, die Dein Kind braucht. Auch davon bin ich fest überzeugt.
              Viele Grüße
              Sidney

              • Es ist ja eben keine Verwandtschaft die entlastet. Eher gegenteilig.

                Ein Kind muss sich nicht schämen damit es schützenswert ist.

                Sie ist mein zweites Kind. Ich war mit der Großen immer alleine. Da hat niemand mal gewickelt oder aufgepasst. Mir macht das prinzipiell nichts aus. In den meisten Kindergärten dürfen die Kinder übrigens aussuchen von wem sie gewickelt werden. Bzw von wem nicht.

                Und ja. Wir sind alle Mütter Und wir alle sind wichtig für unsere Kinder und wollen das BESTE für sie. Es sieht nur eben bei jeder anders aus.

        (11) 11.02.19 - 08:54

        Das ist bei uns auch so. Mein Mann oder ich wickeln unsere Tochter und sonst niemand und es guckt auch niemand dabei zu. Ich würde auch nicht wollen, dass mir andere zusehen, wenn ich auf dem Klo sitze und so achte ich auch auf die Intimsphäre meiner Tochter.

        Aber das handhabt jede Familie anders. Bei einer Freundin durfte jeder wickeln, und wenn das für alle okay ist, warum nicht?

    (12) 10.02.19 - 21:07

    Ich konnte meine Tochter, als sie ganz frisch war, auch ganz schlecht hergeben oder ablegen... Habe sie aber trotzdem anderen kurz auf den Arm gegeben, auch wenn es sich blöd angefühlt hat :/

    Meine Hebamme hat mir jetzt in der zweiten Schwangerschaft gesagt, dass das mit den Hormonen zusammenhängt und evolutionär gesehen durchaus Sinn macht. Man muss sich ja erstmal aneinander gewöhnen und die Mama-Kind-Bindung stärken und ganz platt ausgedrückt wäre es für das Baby von einem Höhlenmenschen brandgefährlich gewesen, einfach abgelegt oder an irgendjemanden weitergegeben zu werden. Diese uralten Instinkte stecken einfach noch in einem drin und man möchte sein Baby einfach wie eine Löwin beschützen, auch wenn objektiv gesehen gar keine Gefahr droht ;)

    hallo
    mir gehts und gings auch so und einer freundind von mir auch!
    ich denke das ist einfach mutterinstinkt. der ist eben bei den einen mehr und bei den anderen weniger ausgeprägt. so wie mit den babys die viel nähe brauchen und nur auf mama schlafen und die, die von anfang an allein schlafen.
    lass dich nicht drängen von deinem umfeld - dann wird das gefühl von alleine besser 😊
    viel freude mit deinem kleinen schatz,
    lg

    Hallo,
    Ich kenne das so tatsächlich von mir nicht.
    Ich gebe meine Kinder von Anfang an gerne auch anderen Familienmitgliedern oder Freunden in den Arm.
    Wir haben alle auch ein sehr inniges Verhältnis und ich in alle Personen absolutes Vertrauen.

    Mein Kleiner war und ist bei mehreren Familienmitgliedern nicht gerne auf dem Arm, das akzeptiere ich natürlich und die Betroffenen Personen müssen das auch. Sie können und dürfen ihn dann nicht nehmen.

    Hallo,

    das war anfangs bei mir auch so. Ich hatte auch oft das Gefühl meiner Kleinen war nicht wohl dabei, aber ich wollte auch nicht “Nein“ sagen, ist ja schließlich ihre Familie... am leichtesten fiel es mir bei den Personen, die gemerkt haben, wann sie besser wieder zu mir sollte und sie mir von sich aus dann zurück gaben. Mit der Zeit konnte Yuna immer besser zeigen, wenn sie nicht bei anderen sein wollte, aber auch, wenn sie bei anderen happy war. Daher finde ich es jetzt seit ein paar Monaten deutlich leichter (7 Monate ist sie jetzt). Daher mein Tipp: In Situationen, in denen du das Gefühl hast, es passt dir entweder überhaupt nicht oder dein Baby scheint sich unwohl zu fühlen - nicht weggeben bzw. zurück nehmen und ansonsten erlauben und generell auf die Zeit setzen. Jetzt bin ich froh drum, es anderen erlaubt zu haben und bin mir ziemlich sicher, dass sie sich auch nur deshalb bei anderen oft eine Weile wohl fühlt 😊 ist ja auch für sie eine schöne Erfahrung, dass es so viele Menschen gibt, die sie gerne bei sich haben und gut zu ihr sind 💑

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