Baby (fast 5 Wochen) schreit beim pupsen

    • (1) 11.02.19 - 15:35

      Hallo zusammen,

      unsere kleine Maus wird am Donnerstag 5 Wochen alt. Am Anfang hatte sie, wie glaub jedes Baby, im Krankenhaus noch Probleme mit der Verdauung. Das wurde dann aber als wir nach ca 1,5 Wochen besser. Nun ist sie mitten in ihrem ersten Schub und seit dem pupst sie viel öfter. Generell ja nicht schlimm würde ich sagen, aber ich habe das Gefühl, immer wenn ein pups kommt schreit sie laut auf und krümmt sich. Das ist ja nicht normal. Ich stille übrigens voll, auch wenn ich das erst noch wollte, aber habe jetzt gesagt bis 3 Monate auf jeden Fall.
      Naja, ich esse auch eigentlich nix blähendes. Trinke nur Wasser, ab und zu morgens ganz wenig Orangensaft rein, aber das schon von Anfang an. Ist das normal? An was liegt das? Sollte ich das doch lieber abklären lassen?
      Sie schreit auch generell mehr grad, aber ich schiebe es auf den Schub.

      Danke für eure Hilfe!

      Lg Jeyn

      • (2) 11.02.19 - 15:50

        Hallo,

        bis sich das Verdauungssystem komplett umgestellt hat, dauert es meist länger als 2 Wochen - häufig drei Monate uns darüber hinaus. Hast du eine Hebamme, mit der du das besprechen kannst? Es kann viele Gründe haben und dann kannst du ihr mit unterschiedlichen Dingen helfen. Hast du es mit Wärme probiert? Oder Fenchel-Anis-Kümmel-Tee trinken? Das kann deiner maus schon gut tun, sie bekommt ihn dann über deine Muttermilch. Ansonsten den Fliegergriff oder homöopathische Globuli oder Zäpfchen, wenn es ganz schlimm ist. Sonst hilft es auch, sie in der Trage zu haben, das tut den meisten Mäusen auch gut. Aber wie gesagt: Besprich das am besten mit einem Fachmann/einer Fachfrau, weil es bis zu einem bestimmten Grad normal ist und wir deine Maus ja nicht kennen.

        Liebe Grüße und alles Gute!

        • (3) 11.02.19 - 16:26

          Hallo,

          ich bin nur so verwundert, dass sie jetzt so viel schreit. Also abends waren wir gewohnt und das ist auch schon besser gewesen, aber das jetzt kennen wir so gar nicht von ihr. Mein Mann hatte/hat halt von Anfang an Angst, dass sie die 3 Monats Koliken bekommt, weil sowohl sein Papa als auch er hatten es.
          Fencheltee habe ich da, den könnte ich mal trinken. Fliegergriff machen wir auxh meistens, wenn sie sich so quält.
          Danke für die Tipps. Habe eben meiner Hebamme auf die Mailbox gesprochen, hoffe sie ruft bald zurück.

          Lg

      (4) 11.02.19 - 16:19

      Ein Darm ist erst mit Vollendung des 12. Lebensjahres ausgereift. Bis dahin werden die Mäuse immer mal wieder damit zu tun haben. Mein Sohn hat Koliken ( anfangs ganz ganz schlimm). Gut in den Griff haben wir es mit Lefax Pump Liquid und Kümmelzäpfchen für Säuglinge bekommen. Auch habe ich mir Bigaia-Tropfen mit Vitamin D versetzt geholt. Das normale Vitamin D als Öl oder Tablette hat mein Sohn nicht vertragen. Wir fahren jetzt damit super. LG

      • (5) 11.02.19 - 16:23

        Du meinst sicher 12. Lebenswoche oder?
        Woran merkt man denn ob es Koliken sind? Blöd frage vllt, aber mein Mann hatte/hat von Anfang an Angst, dass es unsere Tochter auch kriegen könnte, weil sein Papa es hatte und er eben auch 😕
        Vitamin d bekommt sie auch als Öl, aber ja schon seit dem 10. Tag, kann es auch so lange dauern bis man merkt, dass sie es vllt nicht verträgt?

        • (6) 13.02.19 - 13:57

          Hallo, nein ich meine mit Vollendung des 12. Lebensjahres. So lange braucht ein Darm um sich voll zu entwickeln und um endgültig auszureifen. Du kannst deine Hebi noch mal fragen zum Vitamin D. Ich habe es 2 Tage weggelassen (da war alles gut) und habe dann wieder begonnen damit. Eine Stunde nach Einnahme ging es wieder los. Ob deine Tochter auch Koliken hat musst du beobachten. Häufiger trifft es Jungs aber Mädchen sind deshalb nicht davon ausgeschlossen. Liebe Grüße

    (7) 11.02.19 - 17:29

    Hallo,

    mein jüngster Sohn ist nun 4 Wochen alt und ich kann dir sagen: Nicht alle Babys haben Probleme mit der Verdauung. Meine 3 Kinder hatten bzw. haben keine Probleme!

    Es gibt durchaus auch die Meinung, dass die 3 Monatskoliken ein weit verbreiteter Mythos sind.

    Ich persönlich denke, die Babys müssen zum einen erst Mal ankommen, das dauert. Und selbst so etwas wie Verdauung und pupsen ist anfangs neu und wird auch Mal mit einem Schrei kommentiert.
    Zum anderen habe ich bei meinen beiden Jungs festgestellt, dass sie Stuhlgang anfangs nicht in die geschlossene Windel machen wollten. Sobald die Windel offen war, ging es los ;-)

    Es gibt auch Eltern, die relativ zügig nach der Geburt abhalten. Einfach mal googlen.
    Dahinter steht die Theorie, dass Babys nicht wissen, dass sie Windeln tragen und Mama alles sauber macht und durch ihren Stuhlgang das "Nest nicht beschmutzen" wollen. Also zeigen sie an, dass sie ausscheiden wollen. Wenn die Eltern auf ihre Zeichen nicht reagieren, notfalls auch mit Schreien.
    Ich weiß nicht, ob das genauso stimmt, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass die Natur es so eingerichtet hat, dass der Darm bei Geburt so unausgereift ist, dass er derartige Schmerzen bereitet.
    Von Mittelchen wie Lefax und Co. würde ich absehen oder zumindest zuerst mit dem Kinderarzt sprechen.

    LG

    • Tolle Antwort sehe ich auch so, ich will noch hinzufügen, je schlechter die darmflora der Mutter durch Antibiotika und schlechte Ernährung, unso schwieriger der Start für den baby darm, darmaufbau der Mutter durch zb omnibiotik schon in der ss hilft

      • Ich habe bevor ich schwanger war ne Zeit lang omnibiotic genommen und somit meinen Darm aufgebaut, ich hoffe dass das auch geholfen hat. Antibiotika hab ich schon lang keins mehr genommen.

    (10) 11.02.19 - 19:21

    Hallo,

    meine Hebamme meinte auch, dass es vermutlich die neuen Eindrücke sind und sie merkt, dass sie jetzt immer mehr kann bzw nimmt alles bewusster wahr und deswegen können sie auch oft scheien.
    Also bisher macht sie ganz gut Stuhlgang. Nicht jeden Tag, aber wenn sie dann mal macht, dann nicht wenig 😉

    Lg

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