AlptrĂ€ume seit der Geburt 😓

    • (1) 13.02.19 - 16:48

      Hallo zusammen,

      seit vier Wochen bin ich Mutter einer zuckersĂŒĂŸen Tochter😍
      Aufgrund einer Beckenendlage wurde die kleine per geplantem Kaiserschnitt geholt.
      Leider hat die SpinalanÀsthesie nicht so gewirkt wie sie wirken sollte, sodass ich eine Vollnarkose bekommen habe.
      Konnte mich dann auch zwei Tage nicht um mein Baby kĂŒmmern da ich Kreislauf technisch nicht aus dem Bett gekommen bin was mir sehr zu schaffen gemacht hat🙄

      Nun ist es so, dass ich seit die kleine auf der Welt ist wirklich jede Nacht AlptrÀume habe. Manchmal hat es mit ihr zu tun manchmal aber auch nicht.
      Gestern Nacht war es dann so schlimm, dass ich sogar mit TrĂ€nen in den Augen aufgewacht binđŸ˜„
      Von was können diese AlbtrÀume kommen?
      Kann es sein, dass ich dadurch die Geburt verarbeite?
      Hat jemand Erfahrungen mit solchen AlptrÀumen nach der Geburt?
      Ich hoffe einfach nur dass es bald aufhörtđŸ˜Ș

      • (2) 13.02.19 - 16:53

        Es kann auch an den Hormonen liegen. Wie geht es dir denn sonst mit der Situation der Geburt ? Hast du eine Hebamme der du dich anvertrauen kannst ?

        • (3) 13.02.19 - 17:06

          Ich arbeite an der Situation und ich denke es geht mir besser wie am Anfang.
          Habe mit meiner Hebamme darĂŒber gesprochen. Wir haben dann auch ein Heilbad gemacht, wobei das binden mit der kleinen nachgeholt haben.
          Hatte gehofft dass die AlptrÀume danach besser werden, aber dem war leider nicht so

      So eine Geburt ist oft schwierig zu verarbeiten. Du hattest wahrscheinlich keine Wehen, da ist alles viel prÀsenter als mit Wehen.
      Ein Baby kommt eigentlich so ausgestattet auf die Welt, dass es gute zwei Tage ohne Mutter ĂŒberstehen kann. FrĂŒher war es ganz normal, dass die Mutter lange zur Erholung gebraucht hat. Dem Baby gegenĂŒber brauchst du also kein schlechtes Gewissen haben.
      Man ist natĂŒrlich enttĂ€uscht und schockiert, wenn nichts so lĂ€uft, wie man es sich erhofft hat.
      Ich war bei beiden Geburten auch zwei Tage ans Bett gefesselt, da mein Kreislauf nach dem jeweiligen Notkaiserschnitt im Eimer war.
      Sei nicht streng mit dir, nimm dir Zeit alles zu verarbeiten. Nach nee anderen Op wird man normalerweise mit Schmerzmittel und so zugeballert, aber ein Kaiserschnitt ist ja "nur" ne Geburt. Das fand ich auch ĂŒbel.
      Wenn es dir mit deinen GefĂŒhlen nicht besser geht, gibt es speziell geschulte Psychologen um das Ganze einzuordnen. Dein Frauenarzt oder die Hebamme wissen da Anlaufstellen.

    • (5) 13.02.19 - 20:08

      Ich habe bis heute an meiner Entbindung zu knabbern. Die TrĂ€ume ließen aber relativ schnell nach. Denke nach dem Wochenbett war das vorbei.

      LG

      (6) 13.02.19 - 20:45

      Ich hatte bei beiden Kindern „angenehme“ Geburten und trotzdem spĂ€ter AlptrĂ€ume. Ich habe mir das immer mit der neuen Verantwortung erklĂ€rt. Ich habe oft getrĂ€umt, dass ich mein Baby verschlampt hĂ€tte und bin dann panisch aufgewacht. Das hat sich dann nach ein paar Monaten gelegt, wenn man sich in die neue familiĂ€re Situation eingefunden hatte.
      WĂŒnsche dir alles gute.

    • Hallo!
      GlĂŒckwunsch zur Geburt!
      Wenn dich die AlbtrÀume belasten, leg einen Zettel und einen Stift neben dein Bett. Schreib konsequent jeden Traum auf. Am nÀchsten Morgen schreibst du ihn um, so, dass er ein gutes Ende hat.
      Dein Unterbewusstsein wird sich daran gewöhnen, sich schöne Enden fĂŒr TrĂ€ume rauszusuchen.

      Es ist nicht immer so, dass TrÀume der Verarbeitung dienen. Manchmal sind sie einfach nur gemein.

      Ich hatte nach der Geburt auch fĂŒrchterliche AlptrĂ€ume. Ich reagiere auf VerĂ€nderungen generell mit AlptrĂ€umen. Vielleicht passiert das bei dir auch.
      Du kannst deine TrÀume lenken. Sie sind ein Teil von dir also kannst du sie beeinflussen.

      (8) 13.02.19 - 21:35

      Ich hab auch richtig lang richtig fiese TrĂ€ume nach der Geburt gehabt, obwohl alles super verlaufen ist. Meine Hebamme meinte, dass das leider bei Menschen, die zu trĂ€umen neigen, oft der Fall ist. Durch das stĂ€ndige Aufstehen und wieder Einschlafen in der Nacht ist der Schlafzyklus gestört und man ist einfach seltener im Tiefschlaf. Die Hormone tun ihr ĂŒbriges...
      Bei mir ist es mit den lÀngeren Schlafphasen besser geworden.

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