Betreuung nach dem Mutterschutz?!

    • (1) 25.02.19 - 20:04

      Hallo ihr Lieben,
      ich hoffe die Frage ist hier halbwegs richtig.
      Ich möchte kein "überlegs dir gut" oder "wie könnt ihr nur", sondern bitte erste Antworten.
      Ich Wir bekommen im Juni unser erstes Kind. Mein Mann und ich möchten beruflich noch viel weiter kommen, und wollen/können und daher keine Auszeit nehmen. Ich möchte nach dem Mutterschutz wieder beruflich mit 25-30 Stunden einsteigen. Für die Zeit bis unser Kleiner ein Jahr alt ist (dann Krippe) brauchen wir eine Tagesmami. Ich bin schon auf der Suche, aber habe eine Frage wie sowas finanziell läuft. Wird sowas nach Bedürftigkeit bezahlt oder anteilig oder garnicht?
      Ich würde mich über Antworten freuen :)

      • (2) 25.02.19 - 20:13

        Hallöchen,

        Also das ist von Region zu Region unterschiedlich, aber es sind die gleichen Kosten wie auch in der Kita. Die Kosten orientieren sich an deinem Einkommen, sowie an der Betreuungszeit. Eine Liste der Kosten müsstest du auf der Internetseite deiner Stadt oder deines Landkreises finden.

        Bei uns ist es so, dass du, sobald du Arbeit hast, diese nachweisen musst, damit du von der Stadt Zuschüsse bekommst. Diese hängen vom Einkommen ab.

        Wir zahlen der Tagesmutter den "höchsten" Satz (die "" sind, weil ich nicht finde, dass das viel Geld ist) von 1,10 pro Stunde, den Rest übernimmt die Stadt.

      von mir kein "überleg's dir gut"... aber der Hinweis dass 25-30 Std anfangs schon recht heftig sind... unterschätze das für dich selber nicht.

      Und direkt nach dem Mutterschutz war ich noch vollgepumpt mit Hormonen.... von körperlichen Schmerzen ganz zu schweigen...

      also unterschätz auch das nicht...

      • zu früh abgeschickt...

        soll heissen: die Hormone verändern einen echt.
        man ist nicht so ganz man selber... 😉
        Hätte ich selber nicht gedacht 😁

        Deshalb plan nicht zu viel.
        Mehr nehmen AG sicher gerne an - weniger ist schwer....

        Auch dir danke für deine Antwort. Ich unterschätze das ganze nicht. Klar, das aber wird kein Spaziergang. Aber, ... Ich habe schon ganz andere Sachen geschafft ;) und ich stehe damit ja zum Glück auch nicht alleine da, auch andere Frauen schaffen das. Aber ja, auch das "Abgeben" ist bestimmt schwer, aber das wird es nach einem Jahr mit Sicherheit genauso.

        • das Abgeben meine ich gar nicht unbedingt...
          Schwer zu beschreiben....
          Ich war ziemlich emotional und nicht Herr meiner Tränendrüsen 😁😁😁

          Und hatte da auch noch keine Routine....
          Das krempelt das Leben mehr um, als man glaubt.

          Ich arbeite aktuell 24 Stunden und finde das schon anstrengend.
          Obwohl ich meist durchschlafen kann.

          Ich will es dir auch nicht madig machen oder ausreden.

          Aber würde einfach jedem raten sich selber auch mehr Zeit zum Ankommen zu geben.


          Ich hatte auch bis 6 Wochen nach der Geburt wirklich Schmerzen.
          Sitzen war furchtbar....
          Das ist sicher auch bei jedem anders.... aber das war auch etwas was ich persönlich ziemlich unterschätzt hatte.
          Schmerzen bei der Geburt - jaaa....
          aber dass das Elend danach viel schlimmer sein kann, hatte ich nicht auf dem Schirm. 🙈

      Hey, also in RP ist es so, dass es nach Gehalt gestaffelt ist, genau wie Krippe und Hort. Kita ist ab 2 Jahren frei.

      In Hessen kostet jede Kita, Krippe, Hort, Tagesmutter anders . Wird glaub von den Kommunen/ Stadt entschieden. Ab 2 Jahren sind 6 Stunden Betreuung frei.

      Ich weiß nur wie es hier ist, aber einen Krippenplatz bekommt man bei uns nur Vollzeit arbeitend, mit dementsprechenden Nachweis.
      Sprich mit 25 Stunden würde mir kein Platz zustehen.
      Krippenplätze (gibt es theoretisch auch ab 9 Wochen alt) sind immer Vollzeit (zumindest kenne ich es nur so) und daher bekommt man sie nur voll arbeitend. Wie das bei der Tagesmutter ist, weiß ich nicht.

      • Leider ist es bei unserer Krippe in Hessen so, dass das letzte Krippenjahr günstiger ist. Da müssen wir nur das Essensgeld zahlen.
        Sonst macht jede Gemeinde hier die Preise selbst. Es geht nicht nach dem Einkommen bei uns. Mussten selbst in einer anderen Gemeinde einen Platz nehmen.

(12) 25.02.19 - 20:32

Theoretisch könnt ihr euer Kind auch direkt in die kita / Krippe geben. Laut gesetz habt ihr Anspruch darauf und ein Wahlrecht - falls es bei euch Plätze gibt.

Hier ist nur die Stundenzahl entscheidend, da es vom Einkommen unabhängig ist bzw es in gewissen Fällen nur Rabatt gibt (wenn das Familieneinkommen unter 1500 Euro Brutto liegt) . Die Stadt kann euch hier mehr erzählen.

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