Kaum Milch

    • (1) 02.03.19 - 02:32

      Hallo zusammen mich belastet das ich noch immer nicht genĂŒgend Milch habe.
      Der kleine ist am Montag zur Welt gekommen😕
      Meine BrĂŒste sind sehr prall aber ich glaube er wird vorallem abends nicht richtig sat. Dadurch fĂŒttere ich ihn leider nochmal abends mit prenahrung (30-40 ml) ist das schlimm?? Wann kommt die Milch?

      • (2) 02.03.19 - 02:49

        Hallo,

        woran machst du denn fest, dass du zu wenig Milch hast, vorallem abends?

        Muttermilch ist nach spĂ€testens 90 Minuten verdaut und der Magen deines Babys noch sehr klein. Wenn er alle 1-1,5 Stunden trinken möchte ist das ganz normal. Auch wenn er abends gefĂŒhlt dauernuckelt bzw. ĂŒber Stunden trinkt, heißt es nicht, dass du zu wenig Milch hast. Das nennt sich Clustern und ist auch ganz normal.

        Oder meinst Du, dass du noch keinen Milcheinschuss hattest? Wenn du sagst, dass sich deine BrĂŒste sehr prall anfĂŒhlen, hört sich das so an, als hĂ€tte der Milcheinschuss stattgefunden. Den Unterschied zu vorher merkt man eigentlich sehr deutlich.

        LG Nenea

        Unsere Maus ist auch am Montag zur Welt gekommen und heute ist der erste Tag wo sie mich 1,5 bis 2std schlafen lÀsst.
        Und Milch habe ich fĂŒr die ganze Nachbarschaft.
        Das ist ganz normal.
        Beim ersten habe ich mir die Gedanken aber auch gemacht.
        ZufĂŒttern wĂŒrde ich nicht, da sich die Milchproduktion dem Bedarf anpasst. So hast du vll irgendwann tatsĂ€chlich "(zu) wenig Milch".

        LG

        (4) 02.03.19 - 06:44

        Wenn du stillen möchtest hör bitte sofort auf, die Flasche zu geben!

        Du hattest doch den Milcheinschuss, deine BrĂŒste sind prall, das ist Super.

        Warum meinst du, dass dein Baby abends nicht satt wird?

        Möchte es dauernd an die Brust? Dann lass es dran.

        Google mal Clusterfeeding!

        • (5) 02.03.19 - 07:10

          Es möchte dauernd an die Brust aber das ist nicht das Problem. Abends ist er so gierig obwohl er die Brust bekommt dass er vor lauter Aufregung und weinen nicht mehr will ich muss ihn ĂŒber Stunden beruhigen und seit zwei Tagen bekommt er deswegen die Flasche abends und es macht mich traurig wenn er durch die Brust nicht zu Ruhe komme ... ich will ja keine Flasche aber was könnte ich sonst tun??? Ihn weiter schreien lassen

          • (6) 02.03.19 - 07:27

            Also er bekommt die Flasche weil ich denke dass er nicht satt wird. Ich stille ihn allerdings meistens 30 min auf einer seiner sollte ich zweimal 30 Minuten stillen? Er schlaft halt immer ein...
            und was kann ich abends tun dass ich ihm diese doofe Flasche nicht geben Brauche... bitte um Rat bin echt verzweifelt..

            • Ja, gib ihm beide BrĂŒste. Er wacht beim Wechsel sicher auf. Du kannst ihm auch etwas den Nacken kraulen, damit er weiter trinkt und nicht direkt wieder weg döst.

              Such dir eine Stillberaterin oder Stillgruppe in deiner NÀhe. Die wirst du noch öfter brauchen.

              Lass die Pre Flasche einfach mal weg. Es ist absolut unwahrscheinlich, dass eine Frau bei der das Stillen klappt, zu wenig Milch hat. Das mit dem „zu wenig Milch“ ist so ein AmmenmĂ€rchen, dass viel in unserer MĂŒttergeneration (Geburten Ende 70er/Anfang 80er) erzĂ€hlt wurde, in der es in den KHs eher stillunfreundlich war und Milchnahrung hip war.

              (8) 02.03.19 - 07:41

              Wenn er einschlÀft, wechsel zwischendurch die Seite. 10 Minuten links, 10 Minuten rechts, 10 Minuten links... Und das solange, bis er nicht mehr mag. Nicht nach 30 Minuten aufhören nur weil 30 Minuten um sind.

              Wenn meine Maus clustert, hat sie auch dieses wÀhrend dem trinken schreien. Trotz Milch.

              Vl ist er auch nur ĂŒberdreht und braucht das nuckeln zum beruhigen, nichtvum satt zu werden, hatte meine auch die ersten 3 Wochen. Ich hab sie dann immer gepuckt oder im tragetuch oder nur ganz fedt gehalten und ein lied gesummt

            (11) 02.03.19 - 08:14

            Meine Maus ist anfangs auch immer eingeschlafen. Ich Kitzel ihr alle paar Minuten ĂŒber das Ohr oder streichel ihr die Wange, dann wacht sie wieder richtig auf und zieht weiter. Zwischen dem Brustwechsel wickel ich sie, dann wird sie auch wieder wach und trinkt nochmal ordentlich!

            (12) 03.03.19 - 09:31

            Frag mal deine Hebamme. Kontrolliert das Gewicht, ob er ordentlich zunimmt.
            Dass er schreit kann auch daran liegen, dass er den Tag verarbeitet und gar keinen Hunger hat.

        (13) 02.03.19 - 07:32

        Ich hatte das auch, weil der Milchspendereflex dann sehr stark ausgelöst hat, dass ihr die Milch richtig an den Gaumen spritze, dann hat sie sich verschluckt,... Wir mussten wĂ€hrend des Stillens sehr viele BĂ€uerchen-Pausen einlegen, weil sie auch geschrien hat, weil ihr die Luft quasi quer saß. Es gibt Kinder, die sehe viel Luft schlucken. Achte aufs korrekte Anlegen und nimm sie zwischendurch mal hoch und klopf etwas den RĂŒcken.

        Zum Beruhigen zwischendurch kannst du einen Schnuller ausprobieren.

        Die Pre wĂŒrde ich weg lassen.

        (14) 02.03.19 - 11:19

        Die anderen haben Dir ja schon gute Tipps gegeben. Was du noch ausprobieren könntest wĂ€re ihn im stehen/gehen zu stillen. Das klappt bei meiner immer wenn sie sehr aufgeregt oder ĂŒbermĂŒdet ist und sich nicht auf ein ruhiges stillen einlassen kann. Am besten du gehst erstmal „oben ohne“ ein paar Schritte durch die Wohnung bis er sich etwas beruhigt hat, dann langsam Richtung Brust bringen. Wenn er andockt noch ein bisschen weiterlaufen bis er wirklich ruhig trinkt. Viel Erfolg 🍀

        (15) 02.03.19 - 11:40

        Hallo Larissa,

        lass das FlĂ€schchen weg. Nicht das du noch eine Saugverwirrung riskiert. Außerdem kann sich sonst die Milchmenge nicht richtig einstellen.

        Du hast doch eine Hebamme, die sicher das Gewicht deines Sohnes kontrolliert. Wenn er gut zunimmt und 5-6 nasse Windeln am Tag hat, bekommt er auch genug Milch und du musst dir keine Sorgen machen.

        Das Stillen mĂŒsst ihr halt beide noch ĂŒben. Ich hatte anfangs Probleme beim anlegen meiner Tochter.
        Da kam es auch schon mal vor, dass sie eine Stunde gebrĂŒllt hat. Das Anlegen hat nicht gleich richtig geklappt, sie hatte aber Hunger und ein schreiendes Kind an die Brust zu bekommen, ist fast unmöglich. Ein FlĂ€schchen habe ich ihr aber deswegen nie gegeben. Das Problem hatten wir aber nur in den ersten zwei/drei Wochen, dann hatte sich soweit alles eingespielt und wir stillen seit 5 Monaten völlig problemlos.

        In solchen Momente hat es ganz gut geklappt, wenn mein Mann sie genommen hat. Er ist mit ihr rumgelaufen und wenn sie sich etwas beruhigt hatte (d. h. nicht mehr geschrien), hat er sie mir sofort gegeben und ich habe sie versucht anzulegen. Manchmal brauchten wir zwei/drei AnlÀufe, aber so hat es dann letztendlich geklappt.

        Du kannst auch mal versuchen eine Seite zu geben, dann zu wickeln, so dass er wieder wach wird und dann gleich die andere Seite zu geben.

        Nicht denn Mut verlieren. Ich weiß es ist am Anfang anstrengend und stressig, aber in KĂŒrze wird sich alles eingespielt haben und ihr könnt ganz entspannt stillen.

        LG Nenea

(16) 02.03.19 - 08:06

Wenn du Stillen möchtest dann lass das zufĂŒttern weg und leg immer wieder an. Das sie abends lange trinken ist normal, nennt sich Clusterfeeding und steigert die Milch. Is Flasche weg und anlegen. Dein Baby muss auch erstmal auf der Welt ankommen. Kuschelt euch auf die Couch und lebt in den Tag hinein, stillen stillen stillen und entspannen. Alles Gute.

(17) 02.03.19 - 08:36

Ja, damit es am Anfang mit dem stillen klappt ist Geduld gefragt. Ich habe die ersten 4-6 Wochen auch immer ca 30 Minuten die eine brust und 30 Minuten die andere Brust Gestillt. Und dass alle 1,5 Stunden. Da macht man dann nicht wirlich viel mehr am Tag. Aber das ist ja auch das Wochenbett und genau dafĂŒr da. Alle VorschlĂ€ge in den anderen BeitrĂ€gen sind super. Gib keine premilch. Sonst kann sich deine Milchmenge nicht einpendeln und du produzierst irgendwann wirklich zu wenig Milch. Und irgendwann wird es besser. Meine Tochter ist nun sieben Monate und trinkt eine Brust in 5 Minuten und ist dann satt. Irgendwann geht's also mega schnell.

(18) 02.03.19 - 11:44

Auf jeden Fall sofort aufhören zufĂŒttern wenn du stillen möchtest!
Die Milch kommt am besten kurz nach dem Anlegen, also besser immer nach 10 Minuten die Seiten wechseln als 30 Minuten nuckeln an einer Seite. ZusĂ€tzlich kannst du mit der Hand auch etwas auf die Brust drĂŒcken, dann braucht dein Baby nicht so viel Kraft zum Trinken. Wenn wirklich wenig Milch da ist, hilft es auch in kurzen AbstĂ€nden zu stillen. Ich musste zwei bis drei Tage am Anfang nach einer Stunde Pause wieder auf jeder Seite zwei mal anlegen um die Milch anzuregen. Danach war alles gut und es war genug da und ich konnte nach Bedarf stillen.
Mein Baby ist aber auch sehr oft einfach so an der Brust ohne dass er Hunger hat weil er sich da beruhigt und sicher fĂŒhlt

(19) 02.03.19 - 13:03

Hallo laris.sa,

Erstmal herzlichen GlĂŒckwunsch zur Geburt!

Ich hatte damals bei meinem ersten Kind das gleiche Problem. Auch ich hatte angefangen zu zu fĂŒttern und das war das fatale. Ich konnte sie deswegen nur 3 Monate stillen, weil durch das zu fĂŒttern die Milch immer weniger wurde. Es wurde immer mehr Pre aus der Flasche gegeben und immer weniger Muttermilch. Mit 3 Monaten hat sie dadurch die Brust komplett verweigert. Ich habe solange es ging die Muttermilch abgepumpt und mit der Flasche gegeben.

Bitte gebe Abends keine Flasche mehr!

Achte darauf das du viel trinkst und auch genĂŒgend isst! Das ist auch sehr wichtig und kann ein Grund sein.

Lass dich nicht von anderen verunsichern. Mich hat meine Hebamme damals sehr schlecht beraten was das stillen angeht. Beim zweiten habe ich nur auf mein GefĂŒhl gehört und habe sie 17 Monate gestillt. Es wĂ€re noch lĂ€nger gewesen, wenn ich nicht so stark entzĂŒndete Brustwarzen gehabt hĂ€tte, sodass ich abstillen musste.

Aktuell stille ich mein 3. Kind das auch erst 3 Wochen ist.

Die Kleinen sind Abends auch oft unruhiger. Auch bei meinen war es so das sie Abends teilweise die Brust angeschrien haben und ganz doll gesucht und irgendwie nicht andocken konnten. Sie waren Abends einfach "kaputt /ĂŒberreizt" vom Tag. Das ist ganz normal.

Der Kleine hÀngt bei mir momentan dauernd an der Brust.
Aber ich gebe seit dem 2. Kind am Anfang auch kein Schnuller, sodass er auch viel die Brust zur Beruhigung braucht oder einfach nur in meinem Arm liegt.

Es ist leider etwas lang geworden.
Ich hoffe du konntest aus allen Antworten etwas mitnehmen was dir hilft.

Alles Gute fĂŒr euch!

(20) 02.03.19 - 18:44

Die abendlichen Unruhe ist normal. Solange dein Kind zunimmt, wĂŒrde ich nicht zufĂŒttern. Und nimm dir eine Stillberaterin, das ist Gold wert!

Meine Hebamme meinte, dass anfangs viele Frauen denken das Kind wird nicht satt. Wenn die Zunahme stimmt, ist alles okay. Bei meinem Sohn war das leider nicht der Fall. Falls du darauf angewiesen bist zuzufĂŒttern, ist es wichtig erst zu stillen. Idealerweise erfolgt das ZufĂŒttern ĂŒber das BrusternĂ€hrungsset, da so die Brust weiter stimuliert wird.

LG

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