Schwiegermutter will Baby 8 Monate alt unbedingt alleine haben... SiLoPo

    • (1) 15.03.19 - 20:53

      Hallo zu erst einmal, meine Schwiegerfamilie und ich haben uns immer super verstanden, eigentlich habe ich mich mit meiner Schwiegermutter sogar super verstanden , wirklich sehr sehr gut.

      Seit der Geburt unseres Sohnes ist das alles aber so anders und angespannt. Wir hatten einen schweren Start. Direkt nach der Geburt wurde Maximilian auf die Intensivstation eines anderen KH verlegt, ohne mich, da er eine Infektion hatte. Unser KH hatte keine Kinderklinik, deshalb die Verlegung. Das war so schrecklich und ich glaube das hat bei mir irgendetwas verursacht. Ich kann meinen Kleinen einfach nicht abgeben, also abgeben und aus der Wohnung gehen, einkaufen oder sonst etwas. Ich weine schon wenn mein Mann es nur vorschlägt ihn bei der Schwiegermutter zu lassen. Ich kann es einfach nicht. Ihn mit meinem Mann lassen ging im Rückbildungskurs, aber jemand anderem kann und WILL ich ihn nicht geben. Außerdem wird er noch voll gestillt, er will nichts essen und nimmt keine Flasche. Also wie soll ich ihn den bitte abgeben !?! Versteht meine Schwiegermutter nicht. Sie will unbedingt das wir den Kleinen mal bei ihr lassen, alleine. Warum?-wozu? Was bringt es ihr denn ???? Ich verstehe es nicht

      Ich habe auch total das Problem damit wenn ihn jemand einfach nimmt ohne drauf zu achten was er will !! Er zeigt schon zu wem er will und zu wem nicht. Wenn er quängelt weil er zu mir will laufen meine Schwiegerfamilie einfach weg und machen laute Geräusche, Hauptsache er ist abgelenkt. Aber wenn mein Baby zu mir will dann soll es auch zu mir dürfen oder nicht ? Das regt mich so dermaßen auf!

      Und ständig kommen dumme Kommentare vom Schwiegervater .. wenn ich zum Beispielum 29 Uhr Abends gehen möchte , weil der Kleine um 20 Uhr immer ins Bett geht... “ der geht doch noch nicht schlafen! Warum gehst du schon? “ -» eh will er erstmsl fertig hebst werden muss, weil er runter kommen muss und nicht auf zack einschläft?!?!
      Wenn ich sage er ist müde und will schlafen :“ der ist doch nicht müde, der lächelt dich“

      5 Minuten später schläft er aber.

      ich erzähle doch keine Märchen, mein Gott , werde aber so dargestellt! Zum ko****


      Sorry für diesen langen silopo aber ich bin so sauer

      • Hallo :) ich kann dich wirklich sehr gut verstehen und deinen Ärger nachvollziehen ☺️ aber halte dir immer vor Augen: deine Schwiegereltern meinen es absolut nicht böse. Sie lieben den Kleinen auch und wollen eine Bindung aufbauen.
        Nur hab ich leider das selbe Problem 😅 meine Schwiegereltern und Eltern sind zum Glück nicht so hartnäckig und akzeptieren es. Meine Kleine ist fast 1 Jahr alt und abgegeben hab ich sie noch nie und hab es demnächst auch nicht vor. Weil ich es einfach nicht kann. Was hab ich davon, wenn es mir dabei total schlecht geht? Wir sind oft dort auf Besuch und sie können mit der Kleinen spielen so lang sie wollen, aber wenn ich fahre, fährt die Kleine mit. Ich glaube, selbst wenn ich es schaffen würde, würde es nicht klappen, da sie wahnsinnig an mir hängt. Hab ich mir sicher selbst zuzuschreiben... aber die Zeit wird kommen, wo unsere Kinder selbst danach verlangen werden, bei Oma und Opa bleiben zu dürfen 😉

        Hi,

        ich kann verstehen, dass durch euren schwierigen Start, es für dich nicht so einfach ist,ihn abzugeben.
        Aber dann musst du es Mal üben, normal finde ich das so schon nicht mehr, dass du schon beim Gedanken daran anfängst zu weinen.

        Mit 8 Monaten sollte er ja schon einen gewissen Rhythmus haben, so dass absehbar ist, wann er wieder Hunger bekommt. Zwischen 2 Stillmahlzeiten können deine Schwiegereltern doch Mal mit ihm spazieren gehen.

        Auch, dass sie ihn ablenken und nicht sofort zurückgeben, ist doch völlig ok, sofern er sich ablenken lässt. Wenn er natürlich schreit und sich nicht beruhigt, dann ist es was anderes.
        Meine Kleine (fast 10 Monate) quengelt immer kurz, wenn der Opa sie Mittags nimmt, und ich zum Kiga fahre um den Großen abzuholen. Er geht dann mit ihr in der Wohnung spazieren und sie ist dann absolut zufrieden und glücklich.
        Warum sollte ich sie da sofort zurückverlangen, nur weil sie kurz meckert?

        Versuch das Positive zu sehen. Für Babys sind Oma und Opa sehr wichtig, Kinder die viel Zeit mit den Großeltern verbringen profitieren sehr davon für ihre Entwicklung. Zudem ist es nie verkehrt noch weitere Bezugspersonen zu haben, die das Kind mal betreuen können, wenn Not am Mann ist.
        Meine Mutter lag Mal richtig flach mit Grippe, da hat meine Oma uns morgens abgeholt, wenn mein Vater zur Arbeit ist und uns Abends wieder heim gebracht und gekocht.
        Kann Mal schneller gehen als man denkt.
        Es ist am Anfang immer etwas komisch, auch ich hatte bei der ersten Trennung ein seltsames Gefühl, aber mit jedem Mal wird es besser.

        Ich kann dich sehr gut verstehen, meiner war auch anfangs auf Intensiv und ich kann und will und muss ihn zum Glück auch nicht abgeben 😊

        Mach wie du es für richtig hältst und lass dir nicht dreinquatschen.

        LG

      Ich verstehe dich. So gehts mir auch (es ist zwar besser geworden, aber es fällt mir immer noch schwer sie abzugeben). Du bist die Mama, dafür musst du nicht immer den Grund haben, wenn du sie nicht abgeben willst. Du musst dich an die neue Situation gewöhnen, ausserdem hattet ihr einen schweren Start.
      Es ist nicht einfach, wenn das Kind verlegt wersen muss... Das will ich mir nicht vorstellen.

      Beruhige dich und habe kein schlechtes Gewissen. Alles hat seine Zeit. Die Oma wird sie schon genung allein haben können, aber nicht jetzt. Dein Baby ist noch klein.

      Ich wünsche dir alles Gute

      LG

    • Das klingt fast wie bei uns nur das es in dem Falle meine Schwägerin ist die ihn unbedingt immer abholen will. Wir hatten letztens eine riesen Diskussion weil ich ihr gesagt habe das er mit 7 Monaten noch nirgends ohne mich hingeht. Das ist nun mal Fakt ich stille zwar nicht aber er bleibt maximal kurz bei Oma und die wohnt mit im Haus also sieht er sie ständig das ist was anderes. Sie ist übrigens auch so eine Kandidatin die das Baby wegträgt wenn es weint da könnte ich die Krätze bekommen. Wir hatten genau den selben Start wie ihr.. ich denke aber nicht das es damit zusammen hängt ich denke die meisten geben ihr Baby ungern ab und ich finde mit ein paar Monaten muss man das auch nicht wenn man das nicht möchte.

    Ich kann dich zu 100% verstehen. Und ich glaube nicht, das es an euerem schwierigen Start liegt. Das sind einfach ausgeprägte Muttergefühle. Der Eine hat sie mehr, der Andere weniger. Mir geht es ganz genauso. Ich kann und will mein Baby (11 Monate) auch nicht abgeben. Nicht mal für 5 Minuten.🤣 Wenn ihn jemand anderes auf dem Arm hat, steh ich immer in Reichweite, falls er weint oder wieder zu mir will. 🤣 Aber ich finde das auch nicht schlimm. Wenn du dich dabei nicht wohl fühlst, dann mach es auch nicht. Es kann dich keiner zwingen, dein Baby bei jemand Anderen zu lassen. Die Zeit wird kommen, und es wird dir nicht mehr so schwer fallen dein Baby abzugeben. Es ist ganz natürlich, dass du so sehr auf dein Baby fixiert bist. Mit der Zeit wird sich das Band zwischen euch weiten. Auch das ist ein natürlicher Prozess. Es wird dir immer leichter fallen, dein Kind auch mal abzugeben und Vertrauen zu haben, das alles gut ist. Also genieß diese sehr enge und innige Zeit mit deinem Baby und mach nichts was dir oder deinem Baby nicht gut tut. Alles Liebe

    • Danke, ich bin nicht alleine juhu... ich verstehe einfach nicht warum man Mütter nicht das tuen lässt was sie wollen. Jeder kann sein Baby so erziehen wie er will.. wieso kann man das nicht einfach akzeptieren???

      • Jeder hat andere Vorstellungen von Erziehung. Was für den Einen normal ist, ist für den Anderen unvorstellbar. Ich will damit sagen, dass es nicht schlimm ist, dass deine Schwiegermutter sich den Umgang mit deinem Baby anderes wünscht und vorstellt. Was aber ganz wichtig ist, dass sie DEINE Wünsche berücksichtigt und akzeptiert. Und von dir nichts verlangt, was du nicht kannst oder möchtest. Viele Mamas lassen sich dann überreden, werden überrumpelt oder machen Dinge widerwillig. Und dann wundern sie sich, weshalb sie plötzlich Abneigungen und Groll gegen diese Menschen (z.B. Schwiegermutter) entwickeln. Das tut der Beziehung zwischen dir und deinem Mann und auch zw. deinem Baby und den Schwiegereltern gar nicht gut. Deshalb würde ich meine Wünsche immer ganz deutlich und ernsthaft kommunizieren, so dass keine Missverständnisse aufkommen. Deine SM wird verstehen bzw verstehen lernen müssen, wenn du jetzt dein Baby noch 24 h bei dir haben möchtest. Meine SM akzeptiert mein gluckenhaftes Verhalten🤣. Sie wartet einfach ab. Auch mit dem Hintergedanken, dass die Zeit kommen wird, wo die Kinder ihre Oma beschlagnahmen, manchmal mehr als ihr lieb ist.🤣😉

Ich bin da wohl ganz anders gestrickt als du...
Mir ist es total wichtig, das mein Kind frühzeitig lernt das es ihm auch bei anderen Menschen gut geht, und nicht nur bei mir.
Ich habe meine Tochter schon mit 3 Monaten mal bei der SchwiMu gelassen, um stressfreier Einkaufen zu können z. B.
Seit sie 19 Monate ist, bleibt sie immer einen Nachmittag in der Woche bei meiner SchwiMu.
Anfangs war ich sehr skeptisch, weil mich auch alles aufgeregt hat, wie sie mit der kleinen umging. Zwar liebevoll, aber halt anders als ich.
Nun ist sie seit 5 Monaten ganz regelmäßig da, und es tut ihr so gut! Durch den anderen Umgang lernt meine Tochter so viel!
Oma benutzt andere Wörter, legt auf andere Dinge wert, und ich finde es bereichert mein Kind.
Ich möchte dich damit ein wenig ermutigen. Du musst dein Kind nicht hergeben, aber versuche es mal von einem anderen Blickwinkel zu sehen. Vielleicht hat es auch positive Seiten. Ich liebe die Zeit ohne mein Kind. Auch wenn ich mein Kind noch mehr liebe.
LG

  • Mit 9 nicht mit 19 Monaten wollte ich schreiben (nochmal lesen hätte geholfen🤦‍♀️)

    Hallo

    ich bin der gleichen Meinung wie du.

    Miriam ist jetzt 5 Monate und wenn meine Eltern oder Schwiegereltern nicht ab und zu für eine halbe Stunde aufgepasst hätten, wäre ich weder zur Nachsorgegyn gekommen noch zum Friseur.
    Klar kann man die Dinge auch so planen, dass mein Mann zu Hause wäre, aber das hätte mich mit seinem Schichtdienst massiv eingeschränkt.

    Keiner verlangt, dass man sein Kind beim ersten Mal stundenlang weggibt. Aber mal 10 Minuten duschen gehen während Oma und Opa spielen ist ja mal ein Anfang.

    Aber wir müssen das "Bei den Großeltern sein" bald zum üben anfangen, da ich nächstes Jahr wieder arbeite - auch mit Nachtdiensten. Und je früher man anfängt umso stressfreier wird es für alle.

    Miriam kennt ihre Großeltern sehr gut und sie haben ja meinen Mann und mich recht gut hinbekommen. Warum sollte es bei der Enkelin anders sein? Außer dass sie verwöhnter wird als wir.

    Grundsätzlich sollte es aber so sein, dass die grobe Erziehungsrichtlinien die Eltern vorgeben. Kleine Details kann ja jeder dann handhaben wie er will (und mit den Konsequenzen leben), aber essentielle Dinge sind wir als Eltern die Ansager und mit Erklärungen warum wir das so wollen, akzeptieren die Großeltern unsere Wünsche.

    lg lene

(15) 15.03.19 - 21:36

Es ist bestimmt richtig, das deine Schwiegereltern es nicht böse meinen, die kleinen Pfeilspitzen die von ihnen kommen, rühren vielleicht auch von ihrer Unsicherheit Her, weil sie ihr Enkelkind tatsächlich gern Mal für sich hätten aber blicken, dass du es nicht möchtest.

Allerdings bin ich auch der Ansicht, das deine Einstellung zu akzeptieren ist. Und zwar ohne Einschränkungen. Wenn du dein Kind nicht abgeben möchtest, dann ist das so.

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