Baby 8 Monate nur zu und auf Mama und Papa

    • (1) 08.08.19 - 08:25

      Hey ihr,

      also, mein Baby ist jetzt 8 Monate und 1 Woche und man darf den Raum nicht mehr verlassen. Er fängt sofort an zu weinen.

      Wenn ich mit ihm auf dem Boden sitze, schafft er es kurz, sich selber zu beschäftigen, kommt aber relativ schnell zu mir und versucht eigentlich den ganzen Tag, sich an mir hochzuziehen (oder mal auch an Gegenständen). Das unter nicht aufhörendem Genörgel.

      Wenn ich vor ihm stehe oder 3 Meter weiter weg bin (er mich aber sieht), um mir bspw kurz die Hände zu waschen, wird extrem genörgelt, sofort zu mir gerobbt, es werden ein paar Krabbelbewegungen unter schwerstem Nörgeln getätigt um schließlich vor meinen Füßen zu „landen“ - er will ganz offensichtlich auf den Arm. Nehme ich ihn nicht hoch und lenke ihn mit Spielzeug ab, klappt es in 90 % der Fälle nicht. Vielmehr fängt er dann richtig an zu weinen, lässt den Kopf fallen, wird richtig wütend/traurig, quält sich einfach total. Auf der Stelle.

      Ich habe und trage ihn immer noch sehr viel. Er schläft bei uns im Bett, ist die halbe Nacht an der Brust.

      Ich weiß, dass das Fremdeln jetzt seinen Höhepunkt hat, aber das geht seit 2 Wochen SO wirklich den ganzen Tag. Ist das normal? Und vor allem, wie soll man sich verhalten? Ich denke, Quengeln gehört zum Lernen, oder? Aber er möchte einfach ständig nur auf den Arm. Ich bin da gerade im Zwiespalt. Einerseits soll er ja Krabbeln lernen (wobei er momentan eigentlich mehr mit Hochziehen beschäftigt ist), andererseits soll er die Nähe bekommen, die er braucht. Ich weiß immer nicht so recht, wie weit ich das kommen lassen soll. Seit einer Woche hat er die Armbewegung vom Krabbeln drauf, aber richtig üben? Pustekuchen.

      Vielleicht habt ihr n Tipp. Und sorry für den langen Text ;)

      Viele Grüße

      • (2) 08.08.19 - 08:38

        Hallo,
        ich würd es so machen, dass ich ihm die Nähe die er sucht geben würde. Aber ich würd es immer wieder probieren ihn auch mal von mir entfernt spielen/krabbeln/ hochziehen zu lassen. Es hilft vielleicht, wenn er am Anfang einige Zeit bei dir ist und dich dann schrittweise zurück ziehst.
        In Situation wo es mal nicht geht, weil du was erledigen musst, muss er dann mal kurz nörgeln. Das dauert ja nicht allzu lange.
        Ich würd mir keine Sorgen machen wegen dem krabbeln, dass passiert trotzdem.
        Vielleicht hilft auch die Trage bei Sachen die länger dauern, wenn es für euch beide eine Option ist.

        Ich weiß ganz genau was du gerade durch machst, denn mein Sohn ist momentan ähnlich. Ein wenig besser vielleicht. Dafür sind die Nächte furchtbar.

        Viel Kraft und gute Tipps

        (3) 08.08.19 - 09:05

        Huhu
        Meiner ist ja noch sehr klein aber ich stelle trotzdem mal ne Vermutung an .. vielleicht ist er durch das krabbeln üben was ja scheinbar was neues ist verunsichert und braucht deshalb einfach im Moment das extra an Sicherheit und Nähe von euch 🤔 ich würd auch viel kuscheln und auch mal versuchen es ihn ein paar Meter weg selbst probieren zu lassen und dann aber ganz aufmerksam hinsehen und loben etc.. damit er ganz klar weiß „ich bin nicht allein Mama ist da und kann mir helfen „ 🤔kann ja sein dass du das sowieso schon machst👍 Bestimmt wird es bald wieder besser und er wird wieder sicherer 👍ich drück die Daumen
        Lg hibbeline mit Christopher (9wochen)

        (4) 08.08.19 - 09:34

        Nimm dein Kind auf den Arm!
        Er wird auch krabbeln lernen wenn du ihm jetzt das gibst was er braucht. Er macht das nicht weil er ein Machtspiel mit die spielt sondern weil er ganz klar dieses Bedürfnis nach eurer Nähe hat und die Sicherheit braucht. Es ist so traurig das sich immernoch viele Mütter fragen ob es vielleicht falsch ist dem Baby die Nähe zu geben die es braucht. Das ist absolut nicht falsch! Dein Kind ist in diesen Situationen verzweifelt und wird nichts wertvolles daraus lernen. Eher im Gegenteil.
        Ich weiß das es anstrengend ist glaub mir wir haben das auch durch nur das unsere Motte nichtmal zum Papa wollte. Aber da muss man durch so blöd wie es sich anhört 🤷🏼‍♀️ Es geht vorbei. Habt ihr vielleicht Eine trage wo du ihn reinpacken kannst ? Dann hast du die Hände frei und er hat die Nähe die er braucht

      (7) 08.08.19 - 10:53

      hallo,

      also er ist wohl, wie du beschrieben hast, grad in einer neuen entwicklungsphase und das sind sehr viele neue eindrücke und da suchen die kinder die sicherheit, die sie bei der mama am meistens finden, wenn diese mit dem kind zu hause ist. du bist der sichere hafen und ich wäre auch verzweifelt, wenn der auf einmal weg ist...

      gehe auf dein kind ein, es lernt wohl grade, was sein körper alles kann -das hoch ziehen und krabbeln und manches macht es mehr angst als anderen.. und ich weiss nicht mehr genau wann das ist, aber sie lernen ja auch, das die mutti und es selber 2 eigenständige personen sind und das macht den kindern ja auch angst, wenn sie mitbekommen das mama ja wirklich weg gehen kann...ohne mich..

      und im bett, hat er deine unmittelbare nähe, also nutzt er sie da voll aus..

      wenn er sicherer ist, wird es wieder ruhiger, aber bis dahin, erfülle die bedürfnisse ruhigen gewissen.

      alles gute🍀

    Huhu, meine kleine war ein paar Tage bevor sie sich das erste mal richtig hochziehen konnte schrecklich anstrengend!! Und dann wars geschafft und sie so viel besser drauf :)

    Halte noch ein bisschen durch und gib deinem Baby die Nähe, die es braucht!

    Bei uns wars vor jedem motorischen Entwicklungssprung so, dass sie extrem mamafixiert war. Bevor sie angefangen hat zu laufen, hat sie an mir geklebt und dann kamen die freien Schritte und ich war nicht mehr so interessant ;)

    Aber unsre kleine ist insgesamt ein elternkind. Geht sonst bei keinem andern auf den Arm

Top Diskussionen anzeigen